[ Reporter ] [ Origami ] [ Buch ] [ Katzenwerkstatt ] [ Steine ] [ Pippilangstrumpf ] [ Römer ] [ HTML ] [ Tanztheater ] [ Papierschöpfen ]
von Jasmin
Wir sind sieben Kinder, die an der Reporter-Projekt teilnehmen. Es sind drei Jungen und vier Mädchen. Die Leitung hat Frau König-Wienand. Sie zeigt uns, was wir machen müssen.
Nach der ersten Lagebesprechung basteln wir Reporter-Kappies, damit man uns immer erkennt. Dann erarbeiten wir einen Fragezettel für die Interviews. Jeder kopiert seinen Zettel so oft, wie er Projekte befragen möchte. Gut ausgerüstet laufen wir durch die Schule und machen Fotos von den Projekten und interviewen die Teilnehmer und die Leiter.
Zu jedem Projekt entsteht ein Steckbrief, der in die Homepage der Berswordt-Grundschule gestellt wird. Jeder Reporter schreibt einen Zeitungsartikel über seine erforschten Projekte. Diese Artikel veröffentlichen wir in einer Projekt-Zeitung.
Das Material, das wir benötigen sind Papier und Bleistift und eine Digitalkamera. Es macht uns viel Spaß, weil man durch die Schule rennen muss, weil man alles erfährt über die ganzen Projekte. Wir sind immer über alles informiert.
von Lara
Zehn Kinder nehmen an dem Projekt teil. Die Leitung hat Sandra Kappelhoff. Die Kindern basteln aus Origami-Papier verschiedene Sachen: Himmel und Hölle, Börse, Spielbecher und eine Windmühle. Sie brauchen zum Falten Origami-Papier, Schere, Klebe, Perlen, Kugeln, Faden, Nadel, Filzstifte und Aufkleber.
Zu jedem Faltteil erstellen sie eine Faltanleitung. Alle Faltanleitungen werden zu einem Faltbuch zusammengestellt.
von Laura
Neun Kinder basteln in der Projektwoche ein Buch mit Ja- und Nein –Gefühlen. Sie malen mit Stiften Ja- und Nein-Bildern. Sie erstellen eine Bucheinband und heften die Seiten hinein.
Dann ist das Buch fertig. Die Leitung haben Frau Semmler und Frau Viert. Es gefällt den Kindern gut, weil es Spaß macht und sie über ihre Gefühle nachdenken können. Spannend ist es die Herstellung eines Buches und des Buchbindens selber zu erleben.
von Tim
Zehn Kinder nehmen an dem Projekt teil. Es sind drei Jungen und sieben Mädchen. Die Leitung hat Frau Thor. Die Kinder kommen aus den dritten und vierten Klassen. Die Gruppe macht verschiedene Katzen. Sie formen sie mit den Händen.
Folgendes Material verwenden sie: Modellierknete, Filsstifte, Klebe, Schere, Pinsel, Wasserfarbe und Wachsmalstifte. Als Vorbild für ihre Katzen nehmen sie die Katzen von Rosina Wachtmeister und Otmar Alt.
Es gefällt ihnen gut, weil sie malen, kneten und mit dem Messer arbeiten können.
von Laura
Frau Matschull bastelt malt und singt mit vierzehn Kinder der Klassenstufe eins. Sie wird durch zwei Müttern der Klasse 1a unterstützt.
Die Kinder haben Mäuse gebastelt. Danach bekam jede Maus einen Wunderstein. Am nächsten Tag haben sie Steine beklebt.
Es gefällt den Kindern gut, weil es viel Spaß macht.
von Aljoscha
Dreizehn Kinder nehmen an der Projektgruppe teil. Es sind vier Jungen und neun Mädchen. Frau Dahlmann und Frau Gierse leiten das Projekt.
Die Kinder hören die Geschichte von Pippi Langstrumpf und malen Bilder mit Pippi Langstrumpf – Motiven. Sie gucken einen Video-Film und hören eine Kassette zu Pippi Langstrumpf. sie erfahren etwas über das Leben der Autorin Astrid Lindgren.
Den Kindern macht es viel Spaß, weil es um Pippi geht.
von Tim
Neun Kinder nehmen an dem Projekt teil. Es sind sechs Jungen und drei Mädchen. Die Leitung hat Frau Weigt. Herr Melzer, ein Vater aus der Klasse 1b unterstützt die Arbeit. Die Kinder kommen aus den dritten und vierten Klassen.
Die Gruppe stellt Schreibhefte der alten Römer her. Dazu benötigen sie Holz, Bohrer, heißen Wachs und Bindfaden. Zunächst werden aus Holz die Holzplatte und Holzleisten zugeschnitten und zusammengebohrt, so dass ein Holzrahmen entsteht. Zwei Löcher werden in den Rahmen gebohrt, durch die die Holzseiten aneinandergebunden werden. Das rote Wachs wird heißgemacht und flüssig in den Holzrahmen gefüllt. Auf dieser Wachsplatte kann nun mit einem Holzstift geschrieben werden-.
Es macht den Kindern viel Spaß, weil man mit Wachs arbeitet und viel über die Römer lernt.
von Julia
Zehn Kinder nehmen an dem Projekt „Die Schule ins Internet“ teil. In diesem Projekt entsteht die Homepage der Berswordt-Grundschule. Es gibt drei verschiedene Themenboxen, die die Kinder des Projektes mit Inhalt füllen:
Die Informationen haben wir von verschiedenen Gruppen bekommen: Die Klasse 4b erstellte die Steckbriefe für das Kollegium und die Mitarbeiter.
Die Klasse 3b baute und erklärte die Kräuterspirale. Die Prokjektgruppe Reporter liefert die Berichte über die Projekte.
Die Kinder des Projektes „Schule ins Internet“ arbeiten jeder an einem eigenen Computer. Sie erhalten Anleitung zum Einrichten der Computer-Seite. Sie lernen, die Informationen in den Computer einzugeben und zu korrigieren.
Die Arbeit macht ihnen viel Spaß, weil sie mit der Maus coursen und selbstständig am Computer arbeiten können. Die Vorstellung, dass ihre Arbeit später weltweit zu sehen und zu lesen ist, macht sie Stolz.
von Lara, Laura, Julia
Fünfzehn der Kinder der Berswordt-Grundschule freuen sich darüber, mit einer echten Profitänzerin und Choreographin arbeiten zu können. Sie heißt Wanda Godlewska. Sie erzählt mit den Kindern tänzerisch und musikalisch eine Geschichte. Es geht um einen Jungen, Felix, der das Geheimnis einer Burg entdecken soll. Felix öffnet das Burgtor, kämpft mit Kobolden und wird zum Schluss beschenkt mit Liebe, Mut und Frieden. Damit hat er das Burggeheimnis gelüftet.
Die Kinder nehmen diese Geschichte mit Begeisterung auf. Vier Kinder übernehmen kleine Solorollen zum Beispiel Felix, Mut, Frieden, Liebe. Elf Kinder tanzen die Kobolde oder mimen das Burgtor. Die Musik zu dieser Tanzgeschichte ist passend aus verschiedenen Musiken zusammengeschnitten. Herr Köppermann, der Tontechniker des Hagener Theaters, installiert die Musikanlage, die für einen guten Klang der Musik sorgt. Das Bühnenbild entsteht in dem Projekt “Ein Bühnenbild entsteht“
Auf diese Weise kommt es zu einem runden, tollen Tanztheater-Erlebnis am Tag der offenen Tür. Das Tanztheater ist im Gymnastikraum zu sehen am 27.9.2002 um 11.30 Uhr, 15.00 Uhr, 16.00 Uhr. Ein Besuch lohnt sich.
Teilnehmer an diesem Tag: Saskya, Jeanne, Leo, Marlon, Andre, Flora (4B); Laura (3B), Christian (4A) Projektbegleiterinnen waren die Mütter von Flora und Saskya
Am 25.09.2003 traf sich die Projektgruppe „Papierschöpfen“ um 9 Uhr auf dem Schulhof der Berswordt-Schule um im AGARD-Haus im Westfalenpark die Kunst des Papierschöpfens kennenzulernen.
Wir beschlossen aufgrund des wunderschönen Wetters zum Westfalenpark zu laufen und sammelten bei der Gelegenheit noch das ein oder andere Naturmaterial (Blätter, Federn etc.) ein, dass wir zum Papierschöpfen mitbringen sollten. Um 10 Uhr trafen wir am AGARD-Haus ein, wo wir von der Mitarbeiterin Christa des Naturschutzhauses und zwei Praktikantinnen begrüßt wurden.
Bevor wir dann das Haus betreten konnten stellte uns Christa erst einmal Fragen über Naturschutz, Amphibien und Reptilien und informierte uns über die Arbeit des Naturschutzhauses. Wir erfuhren die Bedeutung des merkwürdigen Namens„AGARD“: Arbeitsgemeinschaft zum Schutz von Amphibien und Reptilien in Dortmund.
Anschließend wurden wir ins Haus gebeten, wo wir uns zunächst auf dem Boden niederlassen konnten um zu frühstücken.
Christa stellte uns noch die Mitarbeiterin Monika vor und abwechselnd klärten uns die beiden dann über Papierherstellung, Altpapier und Umweltengel auf indem sie uns viele Fragen stellten und natürlich auch Fragen unsererseits beantworteten. Wir erfuhren, dass hochwertiges Papier aus Zellulose und das wiederum aus Holz gewonnen wird, wie aufwendig die Herstellung ist und vor allem wie viele Bäume weltweit gefällt werden müssen um unseren Papierbedarf in Deutschland (drittstärkstes Land der Welt im Papierverbrauch) zu decken. Die genannte Menge von sechs Fußfallfeldern abgeholzter Bäume, und das alle zwei Minuten hat uns dann auch wirklich erschreckt. Aber dann erklärte uns Monika, dass es auch möglich ist Papier anders herzustellen, nämlich aus recyceltem Altpapier. Sie zeigte uns den „Umweltengel“, ein Zeichen mit dem das Papier gekennzeichnet ist, dass auch wirklich aus 100% Altpapier hergestellt worden ist. Sie zeigte uns auch andere Zeichen, die so ähnlich aussehen und wies uns darauf hin, das diese nur Werbetricks seien, die Produkte in Wahrheit aber gar nicht aus 100% Altpapier bestünden, und ermunterte uns beim Kauf von Heften etc. darauf zu achten.
Nach diesem interessanten Vortrag ging es dann auch endlich ans Papierschöpfen. Dazu waren auf einem Tisch drei Schüsseln mit Wasser und Papierschlamm aufgestellt.
Der Papierschlamm besteht aus einfachen Zeitungsschnippseln, die mit Wasser vermengt im Mixer zu einem Brei gemacht werden. Je nach dem wie sehr die Zeitungsschippsel zerkleinert werden wird das Papier fein oder grob, manchmal so grob, dass man noch einzelne Buchstaben erkennen kann.
In diese Schüsseln wurde nun von uns ein Holzrahmengebinde getaucht, dessen unterer Teil mit einem Sieb versehen war. Der Papierschlamm wird somit aus dem Wasser „geschöpft“ und kann sich gleichmäßig in dem Rahmen verteilen. Unsere mitgebrachten Blätter, Federn oder auch Wollfäden konnten wir ebenfalls jetzt mit einarbeiten. Nachdem das Wasser abgelaufen war tupften und rieben wir das Sieb von unten mit einem Lappen ab bis nichts mehr tropfte. Den oberen Rahmen konnten wir nun abnehmen und das Sieb mit dem geschöpften Papier umgekehrt auf einen feuchten Lappen stürzen. Anschließend wurde das Sieb vorsichtig von dem Papier abgezogen und der Lappen mit dem Papier noch einmal auf eine Zeitung gestürzt. Zum Schluss tupften wir unser Papier ein letztes mal ab, um ihm möglichst viel Feuchtigkeit zu entziehen.
Da nicht alle Kinder gleichzeitig Papier schöpfen konnten waren einige zwischendurch damit beschäftigt alte Zeitungen zu zerreißen oder Papierschlamm zu mixen.
Allen Kindern ( und den Müttern ) hat der Besuch im AGARD-Haus sehr viel Spaß gemacht. Sie haben viel Interessantes erfahren, konnten die Idee, aus Altem etwas Schönes und Nützliches (z.B. Grußkarten) zu machen, direkt umsetzen und dabei noch sehr kreativ sein.
Den schönen Vormittag rundeten wir noch mit einem kurzen Besuch des Robinsonspielplatzes ab, um uns dann auf den langen Heimweg zur Schule zu machen, die wir um ca. 13 Uhr erreichten.