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Im
Sommer 2004 fand in der damaligen Klasse 1 a ein recht
außergewöhnliches Projekt statt: Unter der Leitung der
Wildholzmöbelbauerin Renate Müller stand das Thema Holz drei Tage lang
nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei einer Vielzahl von helfenden
Müttern und Vätern im Vordergrund. Frau Müller verzichtete für diese
auch für sie "neue Arbeit" sogar auf ihre Künstlerhonorar.
Auch der Revierförster Hubertus Lachmann unterstützte die
Holzbauarbeiten, indem er "seinen Wald" zur Verfügung stellte
und den Kindern viele grundlegende Dinge erklärte.
Denn zunächst wurden im Wald die für die anstehenden Arbeiten
benötigen Holzstücke, Äste etc. gesammelt, gesägt und in Bollerwagen
verstaut. Zum Glück spielte auch der Wettergott mit. Es war ideales
Sonnenscheinwetter! Nach dieser anstrengenden Arbeit schmeckte
allen das von einigen Müttern vorbereitete Mittagessen in unserer
Küche besonders gut.
Danach fingen dann die ersten Arbeiten an: Ein Tisch, eine Bank und drei
Stühle sollten in Zukunft den Schulgarten unserer Schule schmücken. In
gemeinsamer Arbeit wurde gesägt, gebohrt und geleimt. Und tatsächlich:
Nach den drei Projekttagen waren die wirklich tollen Gartenmöbel
fertig! Neben den großen wurden aber auch mehrere kleinere Werke
hergestellt: es entstand ein Buchstaben-ABC, mehrere Spinnennetze, die
lange unser Foyer schmückten, und aus kleinen Astscheiben, die gesägt
und bemalt wurden, Spiele wie "Mensch ärger dich nicht" und
"Schach".
Zum Abschluss wurden allen Eltern, Omas und Opas die gefertigten Dinge
präsentiert.
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