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Spuren für die Ewigkeit haben unsere Viertklässler im Juni des Jahres
2007 hinterlassen: Sie haben ihre eigenen Fußabdrücke in wetterfestem
Ton gebrannt und in das Pflaster auf unserem Schulhof eingelassen.
Geboren wurde diese tolle Idee bei der Abschlusslektüre "Tawenga - Sohn
des Jägers". Im Unterricht begeisterten sich die Kinder für die
Spurensucher aus dem kleinen Volk der Selkupen und wollten nun selbst
Spuren legen: Eine bleibende Spur führt jetzt für alle sichtbar in unser
Schulgebäude.
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Das Volk der Selkupen lebt als Fischer und Jäger im westlichen
Sibirien. Es zog früher und zieht mitunter heute noch dem Wild
hinterher, auf Rentierschlitten und mit riesigen Tipi-ähnlichen
Zelten. Der Wald ist den Selkupen eine große Vorratskammer und eine
Stille voller Spuren, die man zum Wohle des eigenen Lebens achtet.
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Kleine Füße,
große Füße - alle Kinder haben ihren linken oder rechten
Fußabdruck in Ton gebrannt. |
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Frau Lucan-Stemann-Droste erklärt den Kindern, wie sie ihre
"Füße" in das Pflaster einfügen sollen |
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Zuerst wurden die
Tonfüße wie Fußspuren auf das Pflaster gelegt, dann wurden die
Steine entfernt, die Füße eingepasst und anschließend mit schnell
bindendem Beton eingegossen. |
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Zum Schluss wurden die Fußabdrücke noch mit Sand eingeschlemmt.
Somit waren sie - und sind auch heute noch - für alle sichtbar in
unserem Schulhofpflaster verewigt und damit eine bleibende
Erinnerung |
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