Vorwort zu unserem
Schulprogramm

 
 

 

Schuldarstellung/Pädagogische Grundorientierung

Die Eichwald-Grundschule im grünen Osten der Stadt Dortmund kann auf eine hundertjährige Tradition zurückblicken. Dennoch erfüllen wir alle Bedingungen, die an eine moderne Schule gestellt werden können – und das nicht erst, seit wir über einen repräsentativen Neubau verfügen.

Wir sind eine überwiegend zweizügige Grundschule, die durch unseren noch wachsenden Stadtteil ständig steigende Schülerzahlen hat. Zur Zeit besuchen etwa 240 Schülerinnen und Schüler in 9 gebildeten Klassen unsere Schule. Sie werden von 12 Lehrerinnen und Lehrern betreut.

Seit dem Schuljahr 2004/05 sind wir Offene Ganztagsschule, um dem ständig wachsenden Betreuungsbedarf gerecht zu werden. Unterstützt werden wir dabei von der Pari-Sozial gGmbH als Träger und von dem Familienprojekt in Dortmund. 8 Mitarbeiterinnen betreuen unsere Kinder im Offenen Ganztag. Im Nachmittagsbereich finden neben der Hausaufgabenbetreuung vielfältige Arbeitsgemeinschaften (musisch-kreative und sportliche Angebote) statt.

Da wir wissen, dass nur eine kindgerechte und leistungsfähige Grundschule die Voraussetzung für jeden weiteren Bildungsweg bieten kann, versuchen wir stets, die Richtlinien und Lehrpläne des Landes NRW mit Leben zu füllen – dass wir dabei die Kinder als Ganzheit sehen und mit Kopf, Herz und Hand gemeinsam lernen, versteht sich von selbst. Schulisches und außerschulisches Lernen vollzieht sich in Handlungs- und Lebenszusammenhängen; wir aktivieren dabei die Wahrnehmungsfähigkeit der Kinder, ihre Gefühle, ihr Denken und ihr Tun. Wir schaffen vielfältige und differenzierte Lernmöglichkeiten. Die Schülerinnen und Schüler sind uns wichtig! Wir ermutigen und bestärken sie, ihre Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln.

Wir als Gemeinschaftsgrundschule „arbeiten“ dabei stets auf der Grundlage christlicher Bildungs- und Kulturwerte, Toleranz gegenüber anderen wird gemeinsam erlebt und erfahren.

In Zeiten raschen gesellschaftlichen Wandels bedarf die Grundschule der ständigen Erörterung und Überprüfung ihres Auftrages, ihrer Prinzipien und Arbeitsweisen sowie ihrer materiellen und personellen Ausstattung.

Der Grundschule kommt heute als Grundstufe des Bildungswesens eine besondere Funktion zu: Für die Zeit des Schulbesuchs ist sie die zentrale Lebens- und Lernstätte der Kinder. Damit übernimmt die Schule die Verpflichtung zur umfassenden Sorge für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder, die die Bildung und Erziehung der Kinder einschließt.

Um jedoch das Kind in seiner Ganzheitlichkeit zu erfassen, muss dieser Bildungs- und Erziehungsauftrag einer Schule unseres Erachtens ergänzt werden durch den Bereich der Gesundheitsförderung, um die durch die Umweltbedingungen auftretenden Defizite in der physischen, psychischen und gesundheitlichen Entwicklung der Kinder auszugleichen.

Der Bildungs- und Erziehungsauftrag der Grundschule ist nur auf der Grundlage eines gemeinsamen pädagogischen Konzeptes zu erfüllen. Dabei ist die gemeinsame Verantwortung aller an der Schule beteiligten Personen – also Lehrer und Eltern, Schüler, Kindergärten, weiterführende Schulen und andere Institutionen – für ein erfolgreiches Umsetzen des Konzeptes von besonderer Wichtigkeit.

Aufgrund dieser Überlegungen ist in gemeinsamer Arbeit aller unser bisheriges Schulprogramm modifiziert worden. In den letzten Jahren wurde auf der Grundlage unseres Grundkonsenses unsere Schule weiterentwickelt. Wir haben uns intensiv mit der Entwicklung eines Leseförderkonzeptes beschäftigt und diese Grundsätze bereits in den Unterricht integriert. Wir haben  ein Medienkonzept entwickelt, um auch hier den gesellschaftlichen Entwicklungen gerecht zu werden. Wir haben die verschiedensten Beobachtungsbögen für den Unterricht entwickelt. Sie ermöglichen präzise und differenzierte Einschätzungen und erleichtern die Präzisierung von Förderplänen. Bei der Hinführung zur Offenen Ganztagsschule entstand in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten  ein differenziertes Ganztagskonzept. Bei den Überlegungen zur Schuleingangsphase wurden intensive Diskussionen geführt und Fortbildungen durchgeführt. So entstand in Übereinstimmung aller Gremien ein Konzept für die Schuleingangsphase, welches auf die Gegebenheiten in unserer Schule besondere Rücksicht nimmt.

Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf die Teamentwicklung innerhalb unseres Kollegiums gelegt. In diesem Zusammenhang entstanden konkrete Absprachen zur Leistungsbewertung und Minimalpläne für jeden Jahrgang. Wir können dabei mit Stolz sagen, dass die Mitglieder unseres Kollegiums für ihre Arbeit qualifiziert sind und ihre Kompetenzen mit hohem Engagement in das Team einbringen; sie verfügen über methodische Kompetenzen, die die Arbeit im Team fördern. Die grundsätzliche Bereitschaft zur Zusammenarbeit hat die im Jahrgang mittlerweile selbstverständlichen Absprachen sehr erleichtert. Unser modifiziertes Schulprogramm beinhaltet - ausgehend von unseren Leitsätzen – neben den verschiedenen Bausteinen, die zusammengefügt ein Bild unserer Schule ergeben und unsere pädagogische Grundorientierung widerspiegeln, eine konkrete Darstellung unserer Entwicklungsziele und unserer Arbeitspläne und legt Evaluationsschwerpunkte fest. Das Schulprogramm wird ergänzt durch die im Verlaufe der letzten Jahre entstandenen Konzepte: ein Konzept für die Schuleingangsphase, das Konzept für die Offene Ganztagsschule, ein Konzept zur Leseförderung, ein Sprachförderkonzept, Absprachen zur Leistungsbemessung an unserer Schule, Standortpläne für die Fächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht, das Medienkonzept, das Begleitprogramm für die Ausbildung von Lehramtsanwärtern, die Beobachtungsbögen für alle Jahrgänge für die Fächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht, die Haus- und Schulordnung sowie Informationshefte für die Lernanfänger und den Übergang zur weiterführenden Schule.

Unsere Leitziele:

Präambel:

Wir schaffen Möglichkeiten für eine gute Zukunft – durch Bildung, Erziehung und Gesundheitsförderung.

    Leitsätze zum Bereich Bildung:

  • Wir rücken die Vermittlung eines ganzheitlichen, lebensorientierten Grundwissens in den Mittelpunkt unserer schulischen Arbeit.
  • Wir nutzen Möglichkeiten zur individuellen Förderung.
  • Unsere Kinder werden ermutigt und angeleitet, neues Wissen selbstständig zu erarbeiten.

Leitsätze zum Bereich Erziehung:

  • Wir stärken das Wir-Gefühl durch einen verantwortungsbewussten respektvollen Umgang von Schülern, Lehrern und Eltern untereinander.
  • Wir verständigen uns mit den Kindern und Eltern auf Regeln und Rituale und achten auf deren Einhaltung.
  • Uns ist es wichtig, dass unsere Kinder zur Eigenverantwortung und Selbstständigkeit angeleitet werden und ihren Pflichten nachkommen

 Leitsätze zum Bereich Gesundheitserziehung:

  • Wir bieten unseren Kindern Freiräume für Spiel und Bewegung.
  • Wir achten als Schule auf eine gesunde Ernährung und regen das Elternhaus dazu an.
  • Wir helfen unseren  Kindern ein eigenes Körperbewusstsein zu entwickeln und auf ihre Gesundheit zu achten.

Die zu unseren Leitsätzen entwickelten Kriterien haben wir nicht veröffentlicht. Sie können Sie aber jederzeit bei uns anfordern und einsehen.

Ferner haben wir darauf verzichtet, unsere Entwicklungsziele, unseren Arbeitsplan und unsere Fortbildungsplanung zu veröffentlichen. Diese sowie weitere Konzepte, Absprachen und Vereinbarungen können Sie jederzeit nach Nachfrage bei uns einsehen. Einen Teil davon finden Sie jedoch bereits jetzt im Internet.

PS.:

Die feststehenden Bausteine unserer Schule, die zusammen mit den neu hinzugekommenen Inhalten ein Bild unserer Schule ergeben, haben wir nur leicht modifiziert unserem „neuen“ Schulprogramm in der Form des „mindmaps" beigefügt, da sie neben unseren Leitsätzen unsere Grundorientierung widerspiegeln und mittlerweile fester Bestandteil unseres schulischen Lebens sind.

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