Besichtigung der Kokerei Hansa am 26.6.2003

Hi Leute,

in Huckarde gab es mal eine Kokerei, die heute ein Denkmal ist. 1927 wurde die Kokerei geöffnet und 1990 geschlossen. Mit unserer Klasse waren wir dort und haben uns alles angesehen. Wir wurden in 2 Gruppen aufgeteilt und sind erst über das Gelände gelaufen und dann über das Kohleförderband in die Gebäude hochgestiegen. Das waren früher die Kohlebunker. Da drin gibt es jetzt eine Treppe, durch die man im Dunkeln nach unten kommt zu den Koksöfen.

Im Koksofen wurde die Kohle durch heiße Luft auf 1600 Grad erhitzt, dabei verdampften viele Stoffe aus der Kohle (z.B. Gas, Teer). Von 1000 kg Kohle blieben dann nur noch 750 kg Koks übrig. Der Kokskuchenführungswagen (tolles Wort!!) öffnete die Öfen und schob den Koks heraus. An der Luft brannte der heiße Koks natürlich. Deshalb wurde er am Löschturm mit Wasser gelöscht. Der Koks wurde im Hochofen zur Eisengewinnung gebraucht.


Beginn der Führung, hier unsere Gruppe mit Jan.


Unser Weg durch die schwarze Seite der Kokerei: Rechts hoch in den Kohlebunker, über die Brücke in den Kohlebunker links, abwärts und den Weg hierher vorbei an den Koksöfen. Im Vordergrund der Kokskuchenführungswagen.

40 Meter geht's aufwärts entlang des Kohleförderbandes

Oben gibt es tolle Aussichten über die Kokerei, Dortmund und Huckarde.

Hier die Batterie der Koksöfen, die schon bewachsen ist.

Jan erklärt hier gerade den Aufbau der innen beheizten Wände im Koksofen.

An vielen Stellen macht sich die Natur wieder breit.

  

Informativ:
Projekte
Kokerei Hansa

Text: Klasse 7.3
Fotos: KB Kollmann