Besuch der Kläranlage Dortmund-Deusen am 29.11.04
Es hatte schon seine Zeit gebraucht, bis einige von uns den Eingang zu Fuß fanden, aber schließlich, nach dem wir uns ein paar Mal in Sackgassen verirrt hatten, fanden wir den richtigen Weg zum Eingang. Da standen wir nun vor den riesigen Türmen.
Wir wurden auch gleich von einem netten Werksmitarbeiter, dem Chef der Anlage, Herrn Bayerl, in Empfang genommen. Es ging sofort los. Womit? Natürlich, wie immer, mit einer Viertelstunde Theorie, die selbstverständlich hochinteressant war.
Es wurde uns erzählt, wie alles begann, wie alles funktioniert und wie toll sie doch sind, natürlich ohne jegliche Art von Eigenlob.
Nach dem Vortrag sollte es eigentlich auch sofort weiter zur Besichtigung der Anlage kommen, aber einige Damen (fast alle) unter uns wollten die Schnelligkeit der Kläranlage mal testen und flüchteten auf die Toilette, was sehr lange dauerte. Ob ihr Test erfolgreich war und sie später alte Bekannte wieder trafen, ist uns nicht bekannt. Nun konnte die Besichtigung der Kläranlage beginnen. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir das erste Gebäude. Dort befanden sich zwei Rechen, die den groben Müll aus dem Wasser filterten.
Der in der Luft liegende Geruch war nicht besonders aromatisch. Einige Schüler rannten sogar voller Entsetzen wieder ins Freie. Nach einem kurzen Aufenthalt ging es weiter zur Erleichterung aller Nasen, doch halt, zu früh gefreut, denn im nächsten Gebäude gab es schon wieder einen Rechen, jedoch dieses Mal war es ein feinerer. Der Geruch allerdings blieb der gleiche wie kurz zuvor.
Ein Glück, wir blieben nicht lange an dieser Stelle, sondern gingen weiter. Aber bevor wir nach draußen kamen, löste irgendjemand den Alarm aus.
So, nun sind wir endlich draußen und besichtigen alle Becken.
An diesem Becken .....
.... tauchte eine interessante Frage auf, ob dieses Wasser nun Trinkwasser sei! Nein, noch mal für alle, in dieser Kläranlage wird das Wasser von denjenigen Stoffen getrennt, die den Fluss, in den es später als sauberes Wasser einfließen wird, belasten würde.
So, draußen hatten wir genug gesehen und wir gingen wieder in ein Gebäude, wo uns schon wieder ein altbekannter, jedoch nicht ganz angenehmer Duft in die Nase stieg : Das Zentrifugenhaus und das Kraftwerk, wo Motoren mit dem Biogas aus dem Faulschlamm Strom erzeugen.
Hier präsentiert uns Dionne die Schalttafel der Motoren. Klasse!
Danach mussten wir einige Stufen überwinden. Oben angekommen stehen wir vor 3 riesigen Filterpressen. An dieser Stelle wird der Faulschlamm mittels enormen Druck durch Filter gepresst um ihn zu trocknen. Danach sieht er aus wie Erde.
Zum Schluss besichtigten wir noch die Schaltzentrale.
Hiermit war der Besuch der Kläranlage Dortmund-Deusen beendet und wir verließen das Gelände und die zwei riesigen Türme. Alles in allem war es doch ein sehr netter und interessanter Ausflug in der Kläranlage Dortmund-Deusen!!!
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