"Lot hum susen" - Boßeln für angehende Abiturienten

Boßeln, der Volkssport der Friesen, hat in diesem Sommer auch in Dortmund-Huckarde Einzug gehalten. Der Sportkurs Nieberg vom Abiturjahrgang 2002 gestaltete seine letzte Sportstunde nach eingehender Vorbereitung mit einer Boßelrunde durch den Rahmer Wald. Argwöhnisch beäugt von einigen Spaziergängern und ihren Hunden, feuerten sich die drei Schülermannschaften gegenseitig lautstark an, wenn die Kugel auf den Weg geschickt wurde. Dabei versuchten die Mannschaften möglichst so weit zu rollen, dass die folgenden Teams die vorgelegte Boßelkugel nicht erreichen können. Gelingt dies, so erhält die erfolgreiche Mannschaft einen Schööt.

Die wichtigsten Boßelregeln:

1. Boßeln kann jeder.
2. Geboßelt wird in der freien Natur.
3. Auch Menschen, die gerne über Regeln
    diskutieren, dürfen boßeln.
4. Ehe- und sonstige Partner boßeln
    grundsätzlich nicht in einer Mannschaft!

Übrigens hat sich die Schreibweise des Wortes Boßeln nach der Rechtschreibreform nicht geändert. Das liegt daran, dass man die Sportart in Friesland mit einem langen >ooo< spricht, also Booooßeln. Alles kloar? Dann lot hum susen!!!!

 

Informativ:
Boßeln


Text und Fotos:
C. Nieberg


 
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