„Kohle machen“ der GHG Dortmund

 

 

Auch im letzten Jahr gab es eine Ausstellung auf der Kokerei Hansa von Schülerarbeiten aus dem Kunstunterricht der Gustav Heinemann Gesamtschule. Schüler aus der Sekundarstufe I und II haben unterschiedliche Wege gefunden das Thema „Kohle machen“ künstlerisch umzusetzen. Auf der einen Seite haben sich die Schüler mit der Entstehungszeit der Kohle auseinandergesetzt. In diesem Rahmen sind Karbonwälder aus Pappmache und Bilder mit Stempeldruck zur Tier- und Pflanzenwelt des Karbons entstanden. Die Oberstufenschüler haben das Thema in ihrer Vielschichtigkeit erfasst. Durch die Auswahl eines eigenen Unterthemas „Kohle machen“ aus unterschiedlichen Seiten betrachtet werden:

Wie komme ich schnell an viel Kohle?
Welchen Bedingungen waren Bergarbeiter beim „Kohle machen/abbauen“ ausgesetzt?
Welche Bedeutung hatte der Kohleabbau in der 50er Jahren für Dortmund?

Diese Vielfalt erfuhren die Besucher der Ausstellung in Form von Stillleben, die in diesem Gestaltungsprozess entstanden sind.

 
 

 

Ausgestellt werden Zeichnungen von alten Industriestandorten, von Bergmännern, von schweren Arbeitsschuhen … von Zeugnissen der industriellen Vergangenheit im Ruhrgebiet – im Ruhrpott – im POTT. Das Ruhrgebiet ist in diesem Jahr „Kulturhauptstadt Europa“ und die Objekte der Schülerinnen und Schüler unterstreichen dies symbolisch. Sie zeigen die Veränderung, die Bewegung. Hier herrscht kein Stillstand:
ER BEWEGT SICH DOCH: DER POTT.

 

 
 
 

Diese spannende Ausstellung der Klassen 5 – 10 unter der Leitung von Anna Maria Sachau, Liv Heckmann, Anke Schulte-Ostwinkel, Katharina Didion und Brigitte Höhling macht neugierig auf den Tag des offenen Denkmals 2011!

 

 
 
Trickfilm von Jan Sachau in der Waschkaue
 

Text/Bilder: Jürgen Ostwinkel, Gustav-Heinemann-Gesamtschule)

  

 

Ausstellungseröffnung in der Kokerei Hansa 2011


 
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