Schulen im Team - Transferregion Dortmund

Die Netzwerkidee

„Schulen im Team“ – hier wird der Blick auf Qualität und Potenziale vor Ort gerichtet. In Netzwerken öffnen sich Schulen für andere Schulen, tauschen sich untereinander aus und lernen voneinander als lokale Kooperationspartner. „Schulen im Team“ zielt darauf ab, den Unterricht weiterzuentwickeln und die fachliche und soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler zu stärken. Neue, innovative Konzepte, erprobte Methoden, andere Arbeitsweisen, frische Impulse, gemeinsame Ziele und Strategien – all das bietet die Netzwerkarbeit. So gelingt Knowhow-Transfer vor Ort, von dem alle profitieren: Lehrkräfte ebenso wie Schülerinnen und Schüler.

Das Projekt

Im Vernetzungsprojekt „Schulen im Team“ in Dortmund engagieren sich 37 Schulen aller allgemein bildendenden Schulformen in acht Netzwerken.

Sie haben jeweils zwei Lehrkräfte als Koordinatoren für die gemeinsame Arbeit entsendet.Zwischen 2009 und 2013 werden gezielt Schwerpunkte gesetzt: Allein fünf von acht Netzwerken beschäftigen sich mit der Gestaltung und Optimierung des Übergangs von der Grundschule zur weiterführen Schule in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch sowie mit der Förderung der Lesekompetenz.

In den anderen Netzwerken steht die Weiterentwicklung des naturwissenschaftlichen Unterrichts in der Sekundarstufe I und II, das eigenverantwortliche und kooperative Lernen im Fach Deutsch, die Vorbereitung auf die zentralen Abschlussprüfungen in der Sekundarstufe II im Vordergrund.

„Schulen im Team“ ist ein Projekt der Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Schule der Stadt Dortmund und dem Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) an der TU Dortmund. Gestützt und begleitet werden die Netzwerkschulen durch das Regionale Bildungsbüro (RBB) im Fachbereich Schule der Stadt Dortmund. Das Regionale Bildungsbüro leitet das Projekt, entwickelt und koordiniert übergreifende Angebote wie regelmäßige Austauschtreffen aller Netzwerke, Fortbildungsangebote und Tagungen mit externen Partnern.

Dortmund hat Modellcharakter: „Mit Schulen im Team verwirklichen wir gemeinsam mit dem IFS nicht nur ein innovatives Modell netzwerkbasierter Unterrichtsentwicklung, sondern setzen auch Maßstäbe in der Schulentwicklungsforschung“, sagt Renate Tölle, Leiterin des Schulverwaltungsamtes. Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator unterstreicht: „Durch die neue, viel versprechende Projektpartnerschaft mit der Stadt Dortmund eröffnen wir dem Modell der Schulentwicklung in Netzwerken einen nachhaltigen Weg in die Trägerschaft der Kommune.“

Schulen im Team
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