Von: Bernd.Gray@t-online.de
Betreff: Rundschreiben
Gesendet am: 01.02.99
Bitte als Aushang an Ihr "INTERNET - Brett"
Hinweis: Über das ETB (Adresse s.u.) können Sie entweder jedes Berufskolleg im Bezirk Arnsberg einzeln oder als Rundschreiben (s. letzter Punkt auf S2. ETB) allen Schulen eine Nachricht zukommen lassen.
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NEUE TECHNOLOGIEN IM BEREICH BERUFSKOLLEG
Informationen für kaufmännische Schulen des RP Arnsberg
http://members.aol.com/KS1DO/etb http://home/t-online.de/home/KS1-Dortmund---------------------------------------------------------------------------
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
in der Anlage eine Powerpoint Präsentation zur Struktur der Schulnetze und zu learn-line
Hier nun ein Überblick über neue Entwicklungen und interessante Infos
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Inhaltsverzeichnis:
1. Gefahren im Netz
2. Virus-Warnung
3. Sicherheitssoftware für vernetzte Räume
4. Internet und Englisch
5. Rechtliche Aspekte zur Gestaltung einer Homepage
1. Gefahren im Netz
Es erscheint mir unbedingt wichtig zu sein, unsere Schüler – aber auch unsere Kollegen auf die Gefahren des Internets hinzuweisen. Als Einstieg in dieses Thema könnte folgende Geschichte dienen:
Fritz hat sich über Vocaltec(Software zum Bereich Bild-Telefon) ins Internet begeben um mit Menschen in aller Welt zu plaudern. Er sucht sich eine nette junge Dame aus Deutschland für einen Plausch aus und schon beginnt ein ganz normales Gespräch:
Woher meldest Du Dich, wie alt bist Du ..usw. Da erscheint über das Withboard ein Bild der jungen Dame – sie sieht nett aus und er erfährt, das sie dieses Bild im Urlaub entstanden ist. Man plaudert über das Reisen und Petra – so heißt sie- sendet freiwillig weitere Urlaubsfotos. Fritz freut sich über das nette Geplauder und ahnt nicht was in Wirklichkeit passiert!
Petra heißt in Wirklichkeit Peter und ist ein ganz gerissener Hacker. Mit den Fotos hat er gleichzeitig unbemerkt Programme auf dem Rechner von Fritz gespeichert und Viren hinterlegt.
Er hat inzwischen den Rechner auskunschaftet und festgestellt, dass Fritz die Banksoftware Quicken installiert hat und holt sich die entsprechenden Daten auf seinen Hacker PC.
Nach diesem netten Gespräch entwickelt der PC von Fritz die Eigenschaft unkontrolliert abzustürzen, Daten zu vertauschen und bestimmte Programme laufen nicht mehr.
Peter hat inzwischen mit den Daten aus Quicken (PIN und TAN)das Konto von Fritz leergräumt und ist auf der Suche nach einem neuen- naiven Gesprächspartner.
Fritz muss mit Schrecken erkennen, dass 4000,00 Euro auf seinem Konto unrechtmässig abgebucht wurden und fordert Schadenersatz von seiner Bank. Da muss er erfahren, dass das Abspeichern von PIN und TAN auf dem PC als grob fahrlässig gilt und damit jede Art der Haftpflicht ausgeschlossen ist.
Fritz verkauft daraufhin seinen PC und plaudert in Zukunft lieber -bei einem Bier in der Kneipe- mit einer "realen" jungen Dame.
Was hätte Fritz bedenken müssen?
Wenn Sie mit weiteren Erfahrungen oder Anregungen ausgestattet sind, sollten Sie es mich wissen lassen!
2. Virus-Warnung
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Joerg Oppenhaeuser <JOppenhaeuser@jk-computer.de>
An: Hermann.Lahnert.GmbH@t-online.de <Hermann.Lahnert.GmbH@t-online.de>
Datum: Mittwoch, 27. Januar 1999 09:06
Betreff: Trojanisches Pferd als Microsoft-Update verkleidet
Zur Zeit sind wieder einmal EMails in Umlauf, die vorgeblich vom Microsoft
Support stammen und einen Bugfix für den Internet Explorer enthalten
sollen. Die
angehängte Datei IE0199.exe ist knapp 28 KByte groß und enthält anstatt
eines Upgrades für den Browser ein Trojanisches Pferd. Nach dem Start zeigt
das
Programm nur eine Fehlermeldung "Error: A required .DLL was not found",
setzt sich aber im System fest und versucht später, nach Möglichkeit eine
Internet-Verbindung zu einem bulgarischen Server aufzubauen.
Microsoft hat bereits in der Vergangenheit darauf hingewiesen, daß die
Firma prinzipiell keine Programm-Updates per EMail verschickt. Die
c't-Redaktion
empfiehlt dringend, keine ausführbaren Dateien (Programme, Word-Dokumente
mit Makros usw.) aus unbekannter Quelle, insbesondere nicht aus
Massen-EMails oder Newsgroups, zu öffnen. (ct/nl)
3. Sicherheitssoftware für vernetzte Räume
Unsere Schule wird demnächst mit 3 neuen PC Räumen ausgestattet. Um die Geräte immer Einsatzbereit zu halten, ist die Absicherung der Anlagen von besonderer Bedeutung. Ich werde 3 Konzepte vergleichen und Ihnen über meine Erfahrungen berichten. Es wäre schön und für alle hilfreich, wenn auch Sie mir Ihre Erfahrungen mitteilen würden, damit ich Sie allen zur Verfügung stellen kann!
Bisher habe ich über Poledit nur einen unzureichenden Schutz erreichen können.
Raum 1: INIS Vernetzung mit entsprechender Sicherheitssoftware
Raum 2: Software Airbag (Hardware-Lösung)
Raum 3:Winlock (Software-Lösung)
4. Internet und Englisch
An unserer Schule versuchen wir derzeit den Englisch Unterricht durch den Einsatz des Internets interessanter zu gestalten. Als Anregung für Sie ein kurzer Auszug aus der Konzeption:
5. Rechtliche Aspekte zur Gestaltung einer Homepage
Bei der Gestaltung Ihrer Homepage sollten Sie insbesondere auch die rechtlichen Aspekte beachten.
Folgende Fundstellen finden sich dazu im Internet:
http://www.learn-line.nrw.de/Schulen/Lehrerfortbildung/medfoy/medio/recht/recht.htm
http://www.bildung.nrw.de/Basis/datensch.htm
http://schulen.hagen.de/SAN/DO/heiko/ws01/datensch.htm
http://ms.linf.fu-berlin.de/prgso.html
http://zpea.bics.br.schule.de/bics/itg/itgkatal/medien/literatu/bdate93a.html
http://www.k.shuttle.de/uu1093/impress/impress.htm
Einen schönen Februar 99
Bernd Gray