Von: Bernd.Gray@t-online.de

Betreff: Rundschreiben

Gesendet am: 10.06.99

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Bitte als Aushang an Ihr "INTERNET - Brett" !

Hinweis: Über das ETB (Adresse s.u.) können Sie entweder jedes Berufskolleg im Bezirk Arnsberg einzeln oder als Rundschreiben (s. letzter Punkt auf S2. ETB) allen Schulen eine Nachricht zukommen lassen.

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NEUE TECHNOLOGIEN IM BEREICH BERUFSKOLLEG

Informationen für kaufmännische Schulen des RP Arnsberg

http://members.aol.com/KS1DO/etb

http://home/t-online.de/home/KS1-Dortmund

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Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

hier nun ein Überblick über neue Entwicklungen und interessante Infos

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Inhaltsverzeichnis:

  1. Viren beschädigen die Hardware!
  2. Wichtige Internet-Adressen
  3. Service Pack 1 vom MS (gemeinsamer Zugriff aufs Internet mit MS)
  4. Winterm/ ein Terminal-Konzept für Schulen

 

Ich wünsche allen Kolleginnen und Kollegen schöne und erholsame Sommerferien!

 

  1. Virus greift die Hardware an!

An der Virenfront gibt es immer neue Möglichkeiten. Seit einiger Zeit sind Schulen von einem Virus befallen, der am 26. eines Monats aktiv wird und bei den neuen PC´s die BIOS-Daten löscht und nebenbei die Festplatte formatiert.

In jedem Fall muß der entsprechende Baustein ausgebaut und neu programmiert werden, was nicht nur aufwendig ist, sondern auch hohe Kosten verursachen kann. Insbesondere über das Internet verbreitet sich dieser Störenfried!

Oft wird der auftretende Fehler nicht sofort als Virenbefall identifiziert!!

Grundsätzlich sollte man die neuesten Virenscanner benutzen (1-2 Monate alt) und regelmäßig aus dem Internet sich das "update" besorgen!

 

2.Wichtige Internet-Adressen

Unter http://learn-line.de/Themen/Berufe/wirtschaft.htm finden Sie:

 

Lehrpläne

Für dieses Berufsfeld existieren Lehrplanentwürfe aus dem

Landesinstitut für Schule und Weiterbildung. Sie liegen zum Download bereit

Weitere INOF´s:

-Modellunternehmen in kaufmännischen Schulen

-Ergonomie von Bildschirm-Arbeitsplätzen

-Fachschule für Wirtschaft - Zukunft gestalten

Materialien, Informationen und Diskussionsmöglichkeiten

-Einige herausragende Links für das Berufsfeld

Beispiel:

Viele Tipps für Unternehmen zum Thema E-Commerce auch unter

rechtlichen Gesichtspunkten (Vertragsabschluß im Internet, Werbung

im Internet, Gesetze und Rechtsnormen) bieten einmal das Electronic

Commerce Forum und das Electronic Commerce InfoNet.

 

Informations-Service-System zur aktuellen Börsenentwicklung http://www.Kursmakler-fwb.de

 

Infos für Deutschlehrer: http://www.wirtschaftsdeutsch.de

 

Folgende downloads stehen unter http://www.achim-roehl.de zur Verfügung:

Ausschreibungstext für einen DV-Raum:

VBA mit Excel

 

 

3. Service Pack 1 vom MS

Ursprünglich als Funktionserweiterung angepriesen, offenbart Microsoft nun den wahren Zweck des Service Pack 1 (SP1) für Windows 98. Es dient ausschließlich der Fehlerbereinigung, neue Funktionen sucht man vergebens. Dies geht aus Microsofts offizieller Ankündigung der Windows 98 Second Edition hervor. Diese überarbeitete Version des Betriebssystems verfügt neben aktualisierten Komponenten wie dem Internet Explorer 5.0 und NetMeeting 3 auch über einige erweiterte Funktionen.

Dazu zählen unter anderem eine optimierte Unterstützung des Universal Serial Ports (USB) und der Firewire-Schnittstelle (IEEE 1394) sowie die Möglichkeit zum "Internet Connection Sharing". Mit dieser Funktion können mehrere Heimcomputer vernetzt werden und für den Zugang zum Internet gemeinsam auf ein Modem zugreifen. Ab dem Sommer 1999 soll die Windows 98 Second Edition zum Preis

von 399 Mark (Update 199 Mark) verfügbar sein. Anwendern der jetzigen Windows- 98-Version bleibt nur das kostspielige Update auf die Second Edition, um

in den Genuß der neuen Funktionen zu kommen.

4. Winterm / ein Terminal-Konzept für Schulen

In einem früherem Rundschreiben habe ich auf die Möglichkeit hingewiesen, alte PC´s mit dem NT-Terminal Programm mit MS auch für neueste Anwendungen zu Nutzen.

Hier möchte ich Ihnen einen Auszug aus einer Firmenveröffentlichung vorstellen, der die Möglichkeiten von Terminal-Konzeptionen vorstellt: (verwirklicht an einem Gymnasium in Siegen)

Das erste Microsoft Windows-kompatible Terminal der Welt !

Winterm-Windows-Terminals von Wyse sind eine vollkommen neue Art von Terminals, die dafür ausgelegt sind, Windows-Applikationen exakt wie ein PC wiederzugeben. Sie nutzen einen auf Windows NT™ basierenden Applikations-Server zur zentralen Verarbeitung der Programme sowie zur Datenspeicherung. Ähnlich wie Universal-Terminals und UNIX-Server heute, werden Winterm-Terminals zu Clienten des Servers. Hierzu bedienen sie sich einer verbesserten, voll mehrplatzfähigen Version von Windows NT™. Ein solches Produkt ist WinFrame von Citrix Systems, Inc.

Applikationen laufen direkt auf dem WinFrame-Server und übertragen ausschließlich ihre Bildschirmausgabe über serielle Leitungen oder Ethernet-Verbindungen an die angeschlossenen Winterm-Terminals. Hierzu dient ein Display-Protokoll mit der Bezeichnung ICA3 (Intelligent Channel Architecture), das Ähnlichkeit mit X hat, aber speziell für Windows-Applikationen vorgesehen und wesentlich effizienter ist. Diese Technik sorgt für schnelle Zugriffe auf Windows-Applikationen von lokalen oder entfernten Arbeitsplätzen aus – sogar über Weitverkehrs-Netzwerke mit Hilfe von Modems oder anderen Kommunikations-Topologien.

Allerdings bestand vor der Einführung von Winterm – abgesehen von PCs und konventionellen Netzwerken – noch keine Möglichkeit zur gemeinsamen Nutzung von Windows-Daten und -Applikationen. Dies änderte sich mit der Zusammenarbeit von Microsoft und Firmen wie Citrix, die das Ziel hatte, mit WinFrame ein echtes mehrplatzfähiges Windows-NT-Betriebssystem zu entwickeln.

WinFrame ist für Windows-Applikationen das, was UNIX für UNIX-Anwendungen ist, nämlich ein robuster Mechanismus zur gemeinsamen Nutzung von Applikationen und Daten, allerdings mit besonderer Betonung auf einem optimalen Gegenwert. Es ist uneingeschränkt von Microsoft lizenziert und wird sich mit der Einführung neuer Versionen von Windows NT ebenfalls ständig weiterentwickeln.

DIE VORTEILE VON WINTERM

Winterm-Terminals sind prinzipbedingt hochgradig sicher, denn es werden keine Daten lokal im Terminal gespeichert. Wie bei UNIX schützen mehrere Paßwort-Ebenen den Zugriff der Benutzer auf die Daten und sorgen dafür, daß jedem Anwender nur die eigens definierte Benutzeroberfläche präsentiert wird. Bei einem Stromausfall oder einer Unterbrechung der Verbindungsleitung wird die gerade laufende Applikation von WinFrame automatisch in einem aktiven Status gespeichert, damit der jeweilige Benutzer zu einem späteren Zeitpunkt weiterarbeiten kann, nachdem er sein Paßwort eingegeben hat.

Anders als PC-Netzwerke unterstützen Winterm-Terminals auch das Konzept der Client-unabhängigen Arbeit. Jeder Benutzer kann sich an ein beliebiges freies Winterm-Terminal setzen und sich in den WinFrame-Server einloggen. Ganz gleich, wo er sich gerade befindet, an einem anderen Terminal oder sogar – über ein Modem verbunden – zu Hause, wird ihm seine gewohnte Benutzeroberfläche und Arbeitsumgebung präsentiert.

Die Vorzüge im Einzelnen

Günstigere Kosten

Winterm-Terminals kosten genausoviel wie ein PC-Netzwerk oder sind sogar günstiger, bieten aber dieselbe Funktionalität und Leistungsfähigkeit.

Problemlose Installation

Winterm-Terminals sind einfach zu installieren. Nach dem direkten Anschluß an den Winframe-Server muß nur eine Windows-ähnliche Setup-Prozedur durchlaufen werden. Es ist weder ein Booten nötig, noch irgendwelche Software. Die spezielle Netzwerksoftware ist fertig eingebaut, so daß man es hier mit einem echten "Plug-and-Play"-Produkt zu tun hat. In seiner Eigenschaft als Terminal ist Winterm praktisch wartungsfrei und kommt ohne Justieren, Reparieren oder Ersetzen von Disklaufwerken aus. Vorhandene Kabel von UNIX-Netzwerken können weiterverwendet werden; spezielle Netzwerke sind nicht unbedingt erforderlich.

Geringere Support- und Ausbildungskosten

Ein Administrator in einer Winterm-Installation kann von zentraler Stelle sowohl das gesamte Netwerk als auch die einzelnen Winterm Terminals administrieren. Software-Applikationen lassen sich leichter installieren und aktualisieren. Ein weiterer Vorzug ergibt sich aus der Fähigkeit des Administrators, das Terminal eines jeden Anwenders zu ‘spiegeln’ (‘Shadowing’) und sogar die Fernsteuerung der betreffenden Sitzung zu übernehmen. Überlegen Sie, um wieviel effizienter sich damit Hilfsdienste realisieren lassen und wie sich die Ausbildungskosten verringern, wenn ein neuer Benutzer auch über große Entfernungen hinweg eingearbeitet werden kann.

Kein Aufrüsten einzelner Arbeitsplätze mehr

Da Winterm-Terminals die zentral ablaufenden Applikationen lediglich darstellen, müssen Sie bei einer Aufrüstung der zentralen Applikation nicht jedes angeschlossene Winterm-Terminal aktualisieren. Beim Aufrüsten einer Winterm-Installation reicht es aus, den zentralen WinFrame-Server mit dem Update zu versehen. Alle Winterm-Benutzer profitieren danach automatisch von den vorgenommenen Leistungssteigerungen. Wenn Sie Ihre Arbeitsplätze anstelle von PCs mit Winterm-Terminals bestücken, müssen Sie sich für die nächsten Jahre nicht mehr um diese Geräte kümmern, und es ist nicht nötig, bei jeder Softwareänderung eine Vielzahl von Desktop-PCs zu modifizieren.

Mehr Sicherheit

Winterm-Terminals sind immun gegen Viren, und ein Herunterladen sensibler Daten vom Host ist ausgeschlossen.

Einfache Bedienung

Der Anwender muß nicht den Umgang mit einem PC erlernen, denn ein Winterm-Terminal zeigt einfach das an, was der Benutzer wünscht. Als Systemadministrator können Sie Spiele oder andere überflüssige Software vollständig aus den Winterm-Umgebungen der Anwender verbannen.

Wenn Sie Informationen erhalten, die auch für andere Schulen wichtig sein könnten, bitte ich um entsprechende Rückmeldung.

 

 

Mit kollegialem Gruß

 

Bernd Gray