Von: Bernd.Gray@t-online.de
Betreff: Rundschreiben
Gesendet am: 2000-11-01
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Bitte als Aushang an Ihr "INTERNET - Brett" !
Hinweis: Über das ETB (Adresse s.u.) können Sie jedem Berufskolleg
im Bezirk Arnsberg eine Nachricht zukommen lassen.
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NEUE TECHNOLOGIEN IM BEREICH BERUFSKOLLEG
Informationen für kaufmännische Schulen des RP Arnsberg
Telefonbuch der Berufskollegs des RP Arnsberg
Beratung im Bereich "Neue Technologien"
http:/ods.dokom.net/kkb/berater
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Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
hier nun ein Überblick über neue Entwicklungen und interessante Infos
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Termine Schulleiterdienstbesprechung
(bitte an die Schulleitung weitergeben!)
00-12-07 Bochum, Dortmund, Herne, Ennepe Ruhr-Kreis --- (in Bochum BK-BS3)
Termin
Wirtschaftsinformatik/ Organisationslehre in AHR-Bildungsgaengen
mit dem Schwerpunkt Wirtschaftswissenschaft
Gymnasiale Oberstufe der höheren Berufsfachschule
Dienstbesprechung : Karl-Schiller-Berufskolleg am 27.11.00 von 9-16.00 Uhr
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Inhaltsverzeichnis:
6. Interessante Internet-Adressen
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Als ein zentrales Problem hat sich insbesondere die Form und Finanzierung der Wartung
der Computer und Netze in den Schulen erwiesen. Gemeinsam mit den kommunalen
Spitzenverbänden wurde deshalb eine Fachtagung durchgeführt, in der Modelle der
Technikwartung für Schulen vorgestellt wurden.
Sie haben noch einen 486 mit 33 MHZ und 0,64 GB Festplatte, 5,25" Diskettenaufwerk und 4 MB Arbeitsspeicher im Einsatz - evt ein Modem?
Sie kaufen heute einen 500 MHZ PC mit 20 GB Festplatte und 128 MB Arbeitsspeicher, 40 fach CD ROM-Laufwerk und haben auch einen ISDN - Anschluss fürs Internet. - modern?
Intel hat den 2.000 MHZ Prozessor bereits vorgestellt und was sind morgen schon 128 MB? Statt CD-ROM gibt es DVD-Laufwerke mit 40fachen Kapazitäten von heute. ADSL, InternetTV, Satelliten-Web oder die Internetdaten über das Stromkabel mit einer x-fachen Geschwindigkeit von ISDN sind bereits auf dem Vormarsch.
Gerade die Berufskollegs haben eine besondere Verpflichtung praxisgerecht auszubilden. Da die Software die Tendenz entwickelt hat, die neuen technischen Möglichkeiten schnell zu nutzen, werden die zukünftigen Programme auf den alten Systemen nur noch bedingt einsatzfähig sein und so den Benutzer (also auch die Kollegs) zwingen, sich der Marktentwicklung anzupassen.
Wie kann so etwas finanziert bzw. noch gewartet werden?
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Herr Dr. Menzel (NW Städte und Gemeindebund) bezifferte die erforderlichen Wartungskosten für neue Technologien in Schulen von NRW auf ca. 660 Mio. DM/Jahr und forderte eine Neuverteilung der Lasten zwischen Land und kommunaler Trägerschaft. Ausserdem seien neue technische Konzepte erforderlich, um die Kosten zu reduzieren.
Er schlug ein 3 Stufen-Modell vor, nachdem zunächst die Lehrer vor Ort Probleme angehen sollten, bei Schwierigkeiten geschulte Lehrer (mit Stundenermäßigung) weiterhelfen und erst dann falls erforderlich Firmenwartung (bzw. Unterstützung des kommunalen Rechenzentrums) erfolgen sollte.
ANMERKUNG: So läuft es heute schon vielfach ab, nur das der Anteil des Lehrereinsatzes an Grenzen stößt.
Um die Frmenwartung effektiv zu gestalten sollte ein großer Teil der Probleme über Fernwartung erfolgen, was widerum eine möglichst einheitliche Ausstattung der Schulen voraussetzen würde. In diesem Zusammenhang sah er PC-Spenden von Firmen als problematisch an und forderte eine Steuerung der Anschaffungen durch den Schulträger.
ANMERKUNG: Wie sollen gewachsene Systeme vereinheitlicht werden und soll man bei der geringen Finanzdecke auf Spenden verzichten?
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Das Land - vertreten durch Herrn Eschbach - sieht seinen Beitrag im Rahmen der e-nitiative durch den Topf 3 in dem auch schon Mittel für Wartungsarbeiten vorgesehen sind.
ANMERKUNG: Die sehr geringen Mittel werden nach individuellen Kriterien verteilt.
Herr Berger von der e-nitiative verwies in diesem Zusammenhang auf die e-Teams durch die Informationen-Beratung und Fortbildung gebündelt werden sollen.
ANMERKUNG:Diese e-Teams sind bei den Stadtbildstellen angesiedelt und können i.d.R. nicht die Belange der Berufskollegs abdecken, bzw. sollen auch keine Wartungsaufgaben übernehmen.
In Hessen gibt es allerdings - laut Aussage von Herrn Jerusalem (KMK-Konferenz Bonn) - einen Fond, in dem das Land und die Kommunen Gelder einschiessen, die für Wartungsarbeiten zur Verfügung stellen.
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Der Bund sieht hauptsächlich seine Aufgabe in der Bereitstellung von Mittel für Rahmenbedingungen. Allerdings sollen Mittel - aus den UMTS-Lizenzen- auch den Schulen zur Technikausstattung bereitgestellt werden.
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In einem zweiten Teil wurden praktische Beispiele für Lösungsansätze vorgestellt:
Leverkusen hat einenMedieneentwicklungsplan erstellt und in diesem Zusammenhang ein Medienfachbüro für Schulen eingerichtet (Fachleute, e-team-Verteter, Lehrer, Stadtverwaltung) und stellt den Schulen Systembetreuer zur Verfügung.
Münster hat eine Terminal-Serverlösung faforisiert um wartungs- und kostengünstig arbeiten zu können. Es wurden aber auch die Probleme deutlich, das nicht alle Programme mit diesem Konzept laufen.
Ein Systemtechniker steht der Schule zur Verfügung.
ANMERKUNG: Bei vielen Geräten und großen Dateimengen gibt es Probleme.
Der Kreis Steinfurt hat seine System vereinheitlicht und versucht es über Fernwartung.
In Arnsberg gibt es eine Arbeitsgruppe (Schulverw.Amt, IT-Spezialisten, Pädagogen) als Bündelung von Fachkompetenz, die einen Medienplan entwickeln und die Mittelbeschaffung steuern.
Es wurde 1 Systembetreuer für 500 PC´s angestellt. Es sollen weitere Wartungsarbeiten von Praktikanten durchgeführt werden.
Daneben gibt es einen Sponsoring-Pool in dem Mittel gesammelt werden, die dann durch das Gremium verteilt werden können.
Das Kommunale Rechnezentrum Niederrhein hatte bisher die kommunale Verwaltung vernetzt und will jetzt die Schulen mit einbinden, um dann - neben anderen Aufgaben - auch die Fernwartung der Anlagen zu betreiben.
Ein berufsbezogenes Beispiel aus Holland wurde vorgestellt, wo ein Netzwerk mit 5000 vereinheitlichten PC´s unter Novell/NT-Server aufgebaut wurde. Zentral erfolgt die Mittelbeschaffung und die Fernwartung. Hier gibt es monatliche Konferenzen der beteiligten Schulen, Ausbildungen und besondere Software-Lösungen.
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Zusammenfassend kann man als Ergebnis dieser Tagung festhalten, das das Land stärker in die finanzielle Pflicht genommen werden muß. Die Schulträger Medienentwicklungspläne erstellen sollten und fachliche Teams einrichten müssen, um die Mittelvergabe zu steuern.
ANMERKUNG: Bisher sind die Berufskollegs bei den Medienstellen oft nicht repräsentiert!
Die Einführung von externer Systembetreueung wurde immer wieder gefordert. Voraussetzung:
Die Schulträger legen für den Internetzugriff einen gemeinsamen Standard fest, um Server-Systeme per Fernwartung überprüfen zu können. Wartungsteams speziell für den Schulbereich werden gebildet, deren Tätigkeit als Dienstleistungauftrag an Firmen vergeben wird. Für den Bereich der Berufskollegs werden spezielle Wartungsgruppen gebildet.
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Persönliche Schlussbemerkung:
Wir alle sind aufgefordert nach neuen Wegen zu suchen. Nicht jede technologische Weiterentwicklung muss und kann sofort in der Schule umgesetzt werden. Jedoch sollten Quantensprünge mit grundsätzlich neuer Soft- und Hardware auch im Kollegbereich Einzug finden.
Nur wenn unsere Schüler von heute auf die Arbeitsplätze von morgen gut vorbereitet sind, wird unser Bildungssystem im grossen Konzert der europäischen Bildungsmodelle bestehen können. Neben überzeugenden Organisationsmodellen, modernen didaktischen Konzepten und fortschrittlichen Lehrplänen, müssen wir den gut ausgebildeten Lehrkräften das Werkzeug für die Gestaltung der zukünfigen Arbeitswelt zur Verfügung stellen.
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2. RealPlayer(R) 8 in deutscher Sprache ist kostenlos zu beziehen!
Die Deutsche Version des RealPlayer 8 mit VHS Videoqualität bei 500 Kbits/s können Sie kostenlos herunterzuladen:
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deutschsprachiger Inhalte.
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3. Informationsangebot der Lehrerfortbildung
Die Dezernate 45 der fünf Bezirksregierungen Nordrhein-Westfalens präsentieren erstmals ihre Veranstaltungsverzeichnisse zusätzlich zu der gedruckten Ausgabe auf diesem Bildungsserver und informieren über aktuelle Entwicklungen in ihren Regionen. Neben den Veranstaltungsübersichten und -beschreibungen der Bezirksregierungen finden Sie zur weiteren Orientierung Ansprechpartnerinnen und -partner für die jeweiligen Angebote.
Ende September war allerdings ein direkter Zugriff auf die Daten noch nicht möglich!
http://www.learn-line.nrw.de/angebote/bezreglehrerfortbildung/
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Die Richtlinien für die zweijährige Berufsfachschule Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung für das Fach
>>>>>"Informationswirtschaft"<<<<<<<<
können Sie jetzt herunterladen. Gehen Sie dazu auf folgende Adresse unter dem Punkt "Aktuelles"
Auszug:
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Klasse 11
Planen und Einrichten eines Modellbetriebes unter Einbezug der modernen Informations- und Kommunikationstechniken
Planen, Realisieren und Kontrollieren von Standardgeschäftsprozessen unter Nutzung der modernen Informations- und Kommunikationstechniken
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Klasse 12
Planen, Realisieren und Kontrollieren von komplexen Geschäftsprozessen unter Nutzung der modernen Informations- und Kommunikationstechniken
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Informationen zum Ziel 2 und Ziel 3 Programm der EU (Bezirksregierung Arnsberg) erhalten Sie unter folgender Adresse:
http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/seiten/bezplr/themen/europa/europa4.htmAuszug:
... Für die Jahre 2000-2006 sind 218,4 Mrd. DM an verfügbaren Mitteln eingeplant.... 30 Mrd. Ecu sind für die Ziele 2 und 3 vorgesehen....
Auswirkungen der o. a. Neuregelungen auf Deutschland, das Land NW und auf den Regierungsbezirk Arnsberg:
.
...
Es wird in NRW und im Reg. Bez. Arnsberg aufgrund der noch bestehenden Strukturprobleme und der hohen Arbeitslosigkeit zwar auch nach 1999 noch Ziel-2 Förderhilfen geben.Eine Reduzierung der Ziel-2 Fördergebietskulisse in einer Größenordnung von rd. 30% + X erscheint jedoch wahrscheinlich. Nach derzeitigem aber noch nicht endgültigem Diskussions- und Erkenntnisstand trifft es im Reg. Bez. Arnsberg vorraussichtlich die Städte Bochum, Witten und Hattingen.
Darüber hinaus sind durch den Wegfall der Gemeinschaftsinitiativen RESIDER und RECHAR die Städte Bochum, Bergkamen, Bönen, Dortmund, Hagen, Hamm, Hattingen, Herne, Kamen, Kreuztal, Lünen, Selm, Siegen, Werne, Witten betroffen...........
Weitere Förderprogramme der EU im Überblick:
http://www.home.ivm.de/~M.Wilms/EU-foerder2.html
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6. Wichtige Internet-Adressen
http://www.weihenstephan.org/~mayrhoff/rebe.htm
Alle Raumbetreuer sollten diese Seite lesen!
D21 Initiative für Schulen!!! (z.B. kostenlose PC´s)
http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/seiten/infos/sonst/euro/ag_euro_ub.htm
Wichtige europäische Internet-Adressen
Die Jobbörse Bildung (JoBi)
bietet die Möglichkeit, kostenlos,unkompliziert und zielgruppenorientiert Stellenangebote und gesuche für
Lehrerinnen und Lehrer online aufzugeben.
Schulmarkt
* Produkte für den Schulalltag, Sonderangebote für Schulen
* Kostenlose Angebote für Schulen
* Produkte für Schüler und Lehrer
http://www.marktplatz-fuer-schulen.de
Unkompliziert und schnell kann jede Schule ihren individuellen Bedarf an Hardware ins
Netz stellen. Ein ergänzendes Informationsangebot erleichtert zuvor die Bedarfsanalyse.
Firmen und Einrichtungen, die als Sponsoren aktiv werden möchten, können dann nach
Kriterien wie Region und Schulart auswählen, welcher Schule sie ihre Unterstützung
anbieten möchten - denn vor allem Kontakte in der eigenen Region sind wichtig und
ausbaufähig. Dabei bleiben die konkreten Kontaktinformationen der Schule bis zur Annahme
eines Angebots verdeckt.
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Das war´s mal wieder
Bernd Gray