Von: Bernd.Gray@t-online.de
Betreff: Rundschreiben
Gesendet am: 99-10-01
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Bitte als Aushang an Ihr "INTERNET - Brett" !
Hinweis: Über das ETB (Adresse s.u.) können Sie entweder jedes Berufskolleg
im Bezirk Arnsberg einzeln oder als Rundschreiben (s. letzter Punkt auf S2.
ETB) allen Schulen eine Nachricht zukommen lassen.
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NEUE TECHNOLOGIEN IM BEREICH BERUFSKOLLEG
Informationen für kaufmännische Schulen des RP Arnsberg
http://members.aol.com/KS1DO/etb
http://do.nw.schule.de/ks1
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Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
hier nun ein Überblick über neue Entwicklungen und interessante Infos
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Inhaltsverzeichnis:
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(1)
Bericht von der 4.Tagung SAN NeussIm Folgenden möchte ich einen kurzen Überblick über wichtige Thesen aus Vorträgen geben und Verweise auf zukunftsweisende Messebeiträge:
-Telelearning
In Bezirksfachklassen für Bürowirtschaft findet alle 14 Tagen der Unterricht über Telelearning mit Hilfe der Software ELSAvision statt .
Probleme: lange Anfahrtwege der Schüler
Lösung: Schüler sitzen in Ihrem Betrieb an einem Tag in der Woche (alle 14 Tage) vor dem PC und sind optisch und akustisch mit der Schule verbunden.
Adresse: Schule Herr Frings, Berufskolleg Eschweiler, 02403-889614
Software:
www.elsa.de/elsavision-Wartungskonzept
Techniker-Schulen entwickeln Netzwerk-Konzepte für andere Schulen, führen die Installation durch und übernehmen die Wartung der PC´s im Rahmen der IT-Berufsausbildung.
Adresse: Techniker-Schule in Weilburg Hessen
-Internet Handel als Unterrichtsgegenstand
Von Schülern erstellte Gegenstände aus Europa werden gekauft und vertrieben.
http://www.modernwood.base.org-PC ohne Aufsicht im Selbstlernzentrum
Der PC befindet sich in einem abschließbaren Rollschrank. Schüler, die damit arbeiten wollen holen sich im Sekretaritat den Schlüssel. Die Nutzungszeit wird eingetragen.
Nähere Infos mit Fotos unter:
http://www.shuttle.schule.de/me/ebs-ratingen(Projekt Bibliothek)
-Arbeiten mit Workgoup-Software (Lotus Notes) und (BSCW)
Problem: Aufbereitung der Daten für Kollegen, Fachklassen und Fachbereiche. Möglichkeit der gemeinsamen Bearbeitung von Dokumenten. Abgleich der Daten mit dem heimischen PC.
Ziel. Kollegen erarbeiten in Gruppenarbeit Arbeitsblätter für den Unterricht
Lösung: Aufbau eines Intranets mit Lotus Notes mit komfortabler Dokumentenverwaltung.
Zugriff auf interne und externe Daten im Unterricht möglich!
Anwendungsbeispiel: Jobbörse, Arbeitsblätter mit Fall für den Bankenunterricht
Adresse: Lotus Notes – Schule in Neu Ulm
http://
www.bsnu.neu-ulm.deBSCW Lösung (Herr Pannen)
http://bscw.gmd.de
Software: Lotus Notes soll angeblich für Schulen schon ab 200 DM erhältlich sein!
-Aufbau einer Schülerzeitung
http://www.clarasil.de-Internet-Radio von Schülern
http://www.uni-ulm.de/schulen/bs/vbs/radio-Telemeeting im Unterricht
über eine preiswerte Videokamera (ca 200DM – am Parallelport) werden Videokontakte zu anderen Schulen aufgebaut.
Software : Netmeeting von Microsoft
Alternativ kann Vokaltec kostenlos aus den USA eingesetzt werden.
-Laptops für jeden Schüler
Jeder Schüler einer Klasse erhält einen Laptop, der dann durchgehend in jedem Unterricht und Daheim eingesetzt wird.
Voraussetzung: Jeder Schüler in der Klasse ist mit folgender Regelung einverstanden:
Gebühr 65DM/Monat für 4 Jahre – bei vorzeitigem Ausscheiden verfällt der Anspruch auf den PC
Die Schule macht eine Vorfinanzierung der Ausstattung. Die neuen PC´s werden durch die Schülerzahlungen finanziert.
-Vernetzungskonzepte
Die verschiedenen Berufskollegs Unna haben ein gemeinsames Netz aufgebaut, in dem sowohl Stern – und Busnetz-Strukturen vorhanden sind. Schüler können selbst von Zuhause Ihre Daten auf den Schulrechner speichern!
(Techniker helfen den Kaufleuten)
Adresse:s. ETB
Referate, Biographien, Klausuren,Arbeitsblätter, Lernhilfen usw.
http://www.krref.krefeld.schulen.netSollten Sie zu den einzelnen Beiträgen nähere Infos wünschen, dann bitte ich um Rückmeldung!
2. Vorträge:
-Prof. Euler
wirtschaftspädagogische Sicht .. Betreuungsfrage.. in der Wirtschaft rechnet man für 50 PC´s eine feste Systembetreuerstelle!
-Herr Drabe
Leiter SAN...Vergleich mit den USA...Schulen haben Techniker vor Ort..Intranet.. Selbstlernzentren...
-Herr Dewald
Vorsitzender des Kuratoriums SAN...Unser Ziel: alle Schulen sollen ans Netz... Schüler sollen eigenen Laptop besitzen ... Internetzugriff im Unterricht
Herr Schulze-Olden
Vorsitzender.. Schulausschuß der Städte (also da wo das Geld herkommen sollte).. Position des Schulträgers:
Wir findes alles ganz toll – nur finanzieren können wir es nicht (freie Zusammenfassung!)
Ziel: nur schrittweiser Ausbau der Medienbildung unter Einbeziehung der Wirtschaft... ausgemusterte PC´s an Schulen – wenn Sie vorher technisch überprüft worden sind....(also nicht direkt an Schulen)...Firmensponsoring auf Landesebene koordinieren... Gemeinschaftsprojekt aller Ebenen (Bund, Länder, Städte und Gemeinden) zur Finanzierung.. Zuständigkeiten auf örtlicher Ebene besser und eindeutiger regeln... Forderung nach Geamtkonzeption der zukünftigen Ausstattungen,nach medienkompetenten Lehrern und einer intensiven shulinternen Fortbildung!
Forderung nach gesetzlicher Regelung für kostenfreien Internetzugang für Schulen angeregt.
Herr Ludges
Schulträger Mettmann...Berufskolleg Hilden erhält 480 PC´s – alles sternmäßig vernetzt und im Internet- mit Sicherungsmaßnahmen wie (Parallel-Server, Plattenspegelung, unterbrechungsfreie Stromversorgung, Servicevertrag).. alle 14 Tage erhalten größere Schulen des Kreises für 8Std einen Techniker , kleinere Schulen für 4 Std.
Pädagogische Systembetreung..dazu Schulungen durch das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik
Forderung: Schulleiter sollten die Möglichkeit haben, mehr Freistunden für die betroffenen Fachlehrer zur Verfügung haben!
Herr Dr. Ron Sommer
Vorsitzender Telekom.. Forderungen. Laptop für jeden Schüler...alle Klassen ans Netz.. 45 Minuten Rhythmus aufbrechen.. Lehrerfortbildung für Referendare sollte Internet-Schulung einbeziehen..
Frau Bulmann
Bundesministerin für Bildung und Forschung...bis 2001 sollen alle Schulen ans Netz.... Aufbau von Unterrichtsmaterialien die über lehrer-online.de abgerufen werden können.... Entwicklung von Bildungssoftware
Meine Endbeurteilung:
Alle stellen Forderungen – kaum Vorschläge wie sie zu verwirklichen sind – also müssen wir weiterhin vor Ort nach individuellen Lösungen suchen und die Politik dazu auffordern uns dabei zu helfen.
Die Beratungsstelle für neue Technologien in Soest und die Fachberater NT werden Ihnen dabei auf Wunsch behilflich sein.
Am Mittwoch, dem 15. September, haben das Schulweb und das Internetmagazin
Scoolz (www.scoolz.de) zusammen einen Wettbewerb gestartet.
Schauen Sie bitte beim Schulweb nach. Dort findet Sie im Newsticker die URL zum
Wettbewerb.
Ihre Klassen koennen tolle Preise gewinnen (Flachbildschirme, ein
Schulfest, CD-Roms).
Soviel wird verraten: Die Schüler müssen einen Wissenteil und einen kreativen
Teil bestehen.
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Wenn Sie Informationen erhalten, die auch für andere Schulen wichtig sein
könnten, bitte ich um entsprechende Rückmeldung.
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Mit kollegialem Gruß
Bernd Gray