Von: Bernd.Gray@t-online.de

Betreff: Rundschreiben

Gesendet am: 2000-06-21

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Bitte als Aushang an Ihr "INTERNET - Brett" !

Hinweis: Über das ETB (Adresse s.u.) können Sie jedem Berufskolleg

im Bezirk Arnsberg eine Nachricht zukommen lassen.

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NEUE TECHNOLOGIEN IM BEREICH BERUFSKOLLEG

Informationen für kaufmännische Schulen des RP Arnsberg

Bezirksreg.-Info

http://ods.dokom.net/kkb/berater

Telefonbuch

http://ods.dokom.net/kkb/etb

 

 

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Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

hier nun ein Überblick über neue Entwicklungen und interessante Infos

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Inhaltsverzeichnis:

  1. Internet aus der Steckdose (Powerline)
  2. e-Letter
  3. Studieninformationssystem ISA
  4. Regeln für der Nutzung elektronischer Medien (Muster)
  5. Interessante Internet-Adressen

 

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An dieser Stelle wünsche ich allen Kolleginnen und Kollegen erholsame Sommerferien.

B Gray

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  1. Internet aus der Steckdose (Powerline)

 

Wird es demnächst das Internet aus der Steckdose geben? Entfallen damit für Schulen alle Vernetzungsprobleme?

Die RWE bietet zu diesem Thema nähere Infos. Es wird aber mindestens noch ein Jahr dauern, bis diese Technik ernsthaft auf dem Markt erscheinen wird. Dennoch möchte ich Sie schon heute über Powerline informieren.

Was ist Powerline? "Powerline" bezeichnet die Nutzung der Niederspannungsnetze für die Übertragung von Sprache, Daten und Video.

Der Datenaustausch via Stromleitung ist im Prinzip nichts Neues. Schon seit den 20er Jahren nutzen Energieversorgungsunternehmen wie z.B. die heutige RWE Energie AG diesen Informationsweg zur Übertragung von Daten, jedoch vor allem auf Hochspannungsleitungen (Trägerfrequenztechnik auf Hochspannungsleitungen, TFH) und Mittelspannungsleitungen (Tonfrequenz-Rundsteuertechnik, TRT). In Privathaushalten hat das Prinzip in den 80er Jahren mit der Einführung des Babyphons bereits Einzug gehalten. Seitdem ist die Technik auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Dieses analoge System ist aber wegen seiner Störungsanfälligkeit und mangelnden Abhörsicherheit für kaum mehr als Babygeschrei geeignet.

Das Niederspannungsnetz ist ein ausgesprochen schwieriger Übertragungskanal. Und die Technik war lange Zeit nicht ausgereift genug, um bei mehreren Teilnehmern und gleichzeitigen Anwendungen, wie Staubsaugen, Telefonieren oder die Fernprogrammierung des Videorecorders, Störgeräusche und Systemausfälle zu verhindern. Schon ein eingeschalteter Mixer konnte erhebliche Rückwirkungen verursachen. Erst mit der Einführung digitaler Übertragungsverfahren innerhalb der modernen Nachrichtentechnik sind diese Probleme nunmehr lösbar.

Beim Powerline-System werden zusätzlich zur Netzfrequenz von 50Hz weitere Frequenzen geschaltet, über die dann Sprache und Daten übertragen werden können. Dazu steht in Deutschland prinzipiell zunächst nur der Frequenzbereich von 3 bis etwa 150kHz zur Verfügung (standardisiertes "CENELEC-Band"). PLC-Systeme für die Übertragung geringer Datenraten nutzen diesen freigegebenen CENELEC-Bereich. Hier sind allerdings nur geringe Übertragungsgeschwindigkeiten möglich, etwa im Bereich gängiger PC-Modems. Als mögliche Dienste sind die Fernablesung von Zählern sowie die Steuerung und Überwachung elektrischer Geräte zu nennen.

Die neuen hochdatenratigen Systeme benötigen Frequenzen bis hin zu 30MHz. Hier eröffnen sich viele neue Anwendungen wie etwa die Übertragung von Sprache oder das Surfen im Internet. Die Nutzung dieser Frequenzen ist jedoch bisher nicht freigegeben. Eine Klärung durch den Regulator steht noch aus.

Mit der PLC-Technologie können Distanzen von ca. 300m für die "letzte Meile" beziehungsweise ca. 50m in Gebäuden überbrückt werden.

In Essen sind bereits einige Kunden an einem Test beteiligt.

Weiter Infos unter:

http://www.powerlinenet.de/de/demohaus.htm

 

  1. e-letter

 

e-letter ist die neue Publikation der e-nitiative.nrw und soll ueber alles Wissenswerte im Zusammenhang mit der e-nitiative.nrw und dem Lernen mit neuen Medien informieren.

Herausgegeben wird der e-letter vom Projektbuero der e-nitiative.nrw. Die Medienberatung NRW war an der Entstehung der Beitraege massgeblich beteiligt. Ab sofort soll der e-letter.nrw in regelmaessigen Abstaenden erscheinen und ist über die Medienstellen zu beziehen.

 

3. Studieninformationssystem ISA

Wer sich bei seiner Fächerwahl nur an der gegenwärtigen Lage auf dem Arbeitsmarkt und an den Prognosen der Wirtschaft orientiert, studiert möglicherweise das Falsche. Beispiele dazu fehlen nicht : Man denke nur an die sogenannte Lehrerschwemme in den 80er Jahren und den gegenwärtigen Mangel an Informatikern und Ingenieuren. Das Internetprojekt Studienwahl & Arbeitsmarkt - ISA

verknüpft Informationen aus der Hochschulstatistik und der Arbeitsmarktforschung und bewertet diese, um bei der Qual der Wahl im Hinblick auf eine arbeitsmarktorientierte Entscheidung zu helfen.

ISA will damit primär Abiturienten und Studierenden - aber auch Lehrenden und anderen Hochschulinteressierten - internetseitig überschaubare datengestützte Informationen zur Studienwahl der am meisten nachgefragten Fächer anbieten. Das an der Universität Essen angesiedelte Informationssystem sammelt Daten und Fakten und bereitet sie für die Nutzer in kurzer überschaubarer Form von auf. Das ISA - Angebot reicht von A wie Architektur bis Z wie Zahnmedizin

und wird vom Essener Bildungsplaner Michael Weegen zusammengestellt - gefördert vom Land NRW - und unterstützt von dem Erziehungswissenschaftler Prof. Klaus Klemm.

ISA ist im Internet unter

www.uni-essen.de/isa/

abrufbar.

 

4. Regeln für der Nutzung elektronischer Medien

Neben den normalen Datensicherungsmassnahmen haben wir am Konrad-Klepping-Berufskolleg in Dortmund Regeln zur Nutzung elektronischer Medien aufgestellt.

Hier unser Muster:

Regeln, die bei der Nutzung elektronischer Medien in der Schule zu beachten sind.

 

Jeder Schüler unseres Kollegs soll die Möglichkeit erhalten, modernste Medien zu Unterrichts- und Bildungszwecken selbständig zu nutzen. Dies erfordert von allen Beteiligten ein hohes Maß an Verantwortung.

Um die selbständige Nutzung der verschiedenen Medien zu ermöglichen, müssen folgende Regeln beachtet werden:

 

 

Systemeinstellungen

Grundeinstellungen an Programmen und Systemdateien dürfen nur vom zuständigen Systemoperator verändert werden. Auch das Verändern von Hintergründen, Bildschirmeinstellungen usw. ist verboten!

Jeder Schüler muß bedenken, daß die durch Manipulation an den Geräten entstehenden Reparaturkosten ganz erheblich sein können!

 

 

 

Virenschutz

Um die Verbreitung von Viren auf unseren Computeranlagen zu vermeiden, dürfen weder Disketten mitgenommen noch fremde Disketten mitgebracht werden! Sollte sich die Notwendigkeit von Ausnahmen ergeben, werden diese Disketten durch den Fachlehrer auf Viren hin zu überprüft (Virenscanner).

Um den Internetviren keine Möglichkeit zu geben unser System stillzulegen, dürfen keine Anlagen von eMail´s geöffnet werden. Ebenso ist es strengstens untersagt, Dateien und Programme aus dem Internet herunterzuladen.

 

 

Softwareschutz

Grundsätzlich dürfen keine Programme mitgebracht oder mitgenommen werden. Auch bei elektronisch gespeicherten Medien gilt das "copyright". Die verwendeten Texte, Töne, Bilder, Filme oder andere Inhalte sind geistiges Eigentum und dürfen nicht ohne Genehmigung weiterverwendet werden .

Produkte von Mitschülen/ Mitschülerinnen sind ebenfalls geschützt.

 

 

 

Internet-Nutzung

Die Nutzung unserer Internet-Verbindung dient ausschliesslich schulischen Zwecken. Der Aufruf von kostenpflichtigen Seiten ist nicht gestattet.

Bei der Erstellung eigener Webseiten oder der Formulierung von eMails dürfen keine beleidigenden und diskriminierenden Formulierungen benutzt werden. Rassistische, pornographische und anderweitige verbotene Inhalte dürfen auf Computern der Schule weder geladen noch gespeichert werden.

Persönliche Daten -einschließlich der Adresse- dürfen bei der Nutzung von Online-Diensten grundsätzlich nicht angegeben werden. Ausnahmen sind nur nach ausdrücklicher Genehmigung durch den betreuenden Lehrer /betreuende Lehrerin zulässig.

 

 

Jeder Schüler sollte diese Grundsätze und Regeln beachten, um die Nutzung unserer modernen Medien auch anderen Klassen zu ermöglichen.

Bei mutwillig herbeigeführten Schäden kann der Verursacher haftbar gemacht werden.

 

 

Fachlehrer(in): .............................................

 

Der Klasse ........................ wurden die oben beschriebenen Regeln bekanntgegeben:

 

 

 

Datum:................................. Unterschrift: ....................................................................

 

 

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  1. Interessante Internet-Adressen

 

Kostenloser Zaehler für Ihre Website

http://www.welnet.de/cgi.php3

 

 

Webcams für Deutschland, Europa, weltweit oder aus dem Weltraum

http://ods.dokom.net/kkb/link/index.htm

 

 

 

 

Das war´s mal wieder - schöne Ferien

 

Bernd Gray