Von: Bernd.Gray@t-online.de
Betreff: Rundschreiben
Gesendet am: 2003-10-01
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Bitte als Aushang an Ihr "INTERNET - Brett" !
Hinweis: Über das ETB können Sie jedem Berufskolleg
im Bezirk Arnsberg eine Nachricht zukommen lassen.
http://ods.dokom.net/kkb/etb/index.htm
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NEUE TECHNOLOGIEN IM BEREICH BERUFSKOLLEG
Informationen für kaufmännische Schulen des RP Arnsberg
Beratung im Bereich "Neue Technologien"-bisherige Rundschreiben
http:/ods.dokom.net/kkb/berater
Termine:
"Infrastruktur für eine neue Lernkultur – Best Practice in Zeiten knapper Kassen".
Neben Fachvorträgen und einer umfangreichen Ausstellung von Unternehmen und Institutionen aus dem IT-Bereich sollen in zahlreichen Arbeitskreisen Best Practice Beispiele zur Lösung von Ausstattungs-, Wartungs- und Supportfragen in Kommunen präsentiert und diskutiert werden.
Neben den technischen und organisatorischen Fragestellungen werden dabei die Kostenaspekte besondere Berücksichtung finden. Eine Ausschreibung mit genauem Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie am Anfang Oktober unter www.e-nitiative.nrw.de
Inhaltsverzeichnis:
1. Der vertrauensvolle PC – auf dem Weg in eine überwachte Zukunft!
Im Jahr 2000 wurde der erste Schritt in eine neue – stille Revolution der PC-Nutzung eingeleitet, der spätestens im Jahr 2005 unseren Umgang mit dem PC verändern soll.
Unsere Zukunft könnte dann so aussehen:
E-Mails werden nach 90 Tagen automatisch gelöscht, bestimmte Programme werden vom PC abgelehnt, der Mediaplayer verweigert das Abspielen von Kopien, aber auch das Aufrufen bestimmter Internetseiten und Tools wird durch den Rechner unterbunden. Die Speicherung nicht erwünschter Daten wird durch das System verhindert und das Verhalten des Nutzers wird permanent – online an eine Zentrale weitergeleitet. Sollte der Nutzer sich nicht an die Spielregeln halten, schaltet sich der PC von selbst aus – basta!
In den folgenden Rundschreiben möchte ich die technischen, rechtlichen und schulorganisatorischen Aspekte dieser neuen Entwicklung vorstellen und mögliche Konsequenzen für den Schulbetrieb diskutieren.
Erste Auswirkungen dieser neuen Entwicklungsstufe lassen sich bereits erkennen. So wird im asiatischen Raum bereits angedacht ganz aus der Microsoft-Produktline auszusteigen. Kosten-, Sicherheits- und Fremdbestimmungsgesichtspunkte sind dafür bestimmend.
Auf einem Symposium am 2./3.Juli 2003 in Berlin kamen unter dem Titel: "Trusted Computing Group" führende Vertreter der verschiedenen Lager zusammen, um einerseits die geplanten Entwicklungen vorzustellen, anderseits aber auch Nutzen und Gefahren in aller Offenheit gegenüberzustellen.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hatte führende Vertreter von Mirosoft, IBM, Intel, Infineon und der Trusted Computing Group eingeladen, die mit Kritikern der neuen Entwicklung 2 Tage lang diskutierten.
Auf der Basis dieser Informationen entstanden die folgenden Berichte.
HINWEIS: Die Definitionen der verwendeten Abkürzungen können Sie im Anhang nachlesen!
I. Trusted Computing Group
Wenn wir heute den PC einschalten, wissen wir vielfach nicht mehr was unser Computer eigentlich bearbeitet. Wenn wir im Internet sind, wird es noch schwieriger festzustellen, was im Hintergrund geschieht.
Zwar schaffen Tools und Firewallfunktionen gewisse Abwehrmechanismen, doch können wir nie genau sicher sein, ob unser System nicht doch sensible Daten an Dritte weitergibt oder die eigenen Daten manipuliert werden.
Hier ist der Ansatzpunkt für den Gedanken, eine sichere PC-Plattform zu schaffen, die gewährleistet, dass unsere Daten nicht manipuliert sind!
Mit diesem Ziel, gründeten Intel, HP, IBM und Microsoft im Jahr 1999 die Initiative TCPA, der sich inzwischen 200 weitere Firmen angeschlossen haben.
Aus diesem Verein entwickelte sich die Initiative TCG, deren Mitglied Dr. Klaus Kursawe die Strategie und das Konzept der Gruppe wie folgt beschreibt:
Ziel der TCG ist es, einen gemeinsamen Standard für Sicherheitshardware zu schaffen. Basis dieser neuen Strategie ist ein kleines, vollständig offen spezifiziertes Hardware-Modul (TPM).
Dieser Baustein soll in die Hardware aller PC´s eingebaut werden, womit bereits teilweise begonnen wurde.
TPM stellt einen Datentresor dar.
1.Es kann Geheimnisse des Anwenders (z.B. Passwörter) so speichern, dass sie nie offengelegt werden können.
2.Es enthält ein eindeutiges Schlüsselpaar, das vom Hersteller dieses Moduls festgelegt wird(signiert).
3.Der Benutzer kann daneben weitere Identitäten erzeugen, um sich Dritten gegenüber identifizieren zu können.
Auf diese Weise kann ein Benutzer z.B. unter verschiedenen Namen Bücher bestellen, ohne als gleicher Benutzer erkannt zu werden.
4. Es kann den Vorgang des Hochfahrens des Rechners (booten) überwachen, um Manipulationen in der Rechnerkonfiguration oder im Betriebssystem zu entdecken.
Auf der Basis der ursprünglichen Rechnerkonfiguration ist eine Prüfsumme gebildet worden. Beim jetzigen Starten wird eine neue Prüfsumme ermittelt und mit der ursprünglichen verglichen.
Weichen die Prüfsummen voneinander ab, kann das System je nach dem Willen der PC-Anbieter unterschiedlich reagieren.
- es kann nur eine Mitteilung über dieses Problem anzeigen, ohne andere Auswirkungen und der Nutzer
entscheidet selber, wie er darauf reagieren möchte.
Auf diese Weise kann z.B. der Server einer Bank automatisch überprüfen, ob der PC eines Mitarbeiters manipuliert worden ist.
Die Zielsetzung von TPM ist es, dass Vertrauen in den eigenen PC zu erhöhen. So können geheime Passwörter geschützt werden und Manipulationen werden aufgedeckt. Netzwerke mit firmeninterne Daten werden sicherer und Virenangriffe von aussen können –neben anderen Massnahmen - abgewehrt werden.
Sichere elektronische Signaturen könnten für den Bereich eCommerz große Bedeutung erhalten.
Anhand einer kleinen Power-Point Demonstration können Sie den elektronischen Geschäftsablauf der Zukunft betrachten: (etwas komliziertes Verschlüsselungssystem)
http://ods.dokom.net/kkb/berater/warnhinweise/index.htmErläuterungen dazu im Word-Text!
Um das neue System möglichst offen zu konzipieren ist es bei Anlieferung der Plattform zunächst deaktiviert und lässt sich auch nach dem Einschalten jederzeit wieder durch den Benutzer ausschalten. Ausserdem lässt es sich von aussen weder aktivieren noch deaktivieren.
Trotz dieser Konzeption enthält dieses System auch die Gefahr des Missbrauchs durch die Softwareanbieter. So könnte ein Betriebssystem vom Nutzer verlangen, bestimmte Einstellungen vorzunehmen, um den vollen Funktionsumfang des Systems zu gewährleisten. Auch könnte versucht werden, durch eingestellte Vorbedingungen die Nutzung von betimmter Konkurrenz-Software auszuschliessen.
Grundgedanke war aber immer, dass der Nutzer selbst frei entscheiden kann, ob und in welchem Umfang er dieses System benutzen möchte. Was man daraus aber machen kann, werden wir bei der Vorstellung des Microsoft-Konzeptes sehen!
Das TPM ist für sich genommen ein sinnvoller Baustein, der herstellerneutral zur Sicherheit der Technik beitragen soll. Wie einzelne Anbieter die Funktionen dieses Bausteins in Ihr Konzept einbinden und welche Konsequenzen sich daraus ergeben wird später betrachtet.
Dieses Konzept schränkt also für sich genommen nicht die Auswahl lauffähiger Software ein, es ist nur ein weiterer Schutz gegen die Angriffe von Hackern, Viren und Spam Mails und nur einige Elemente werden für die nächste Generation der Mircrosoft Rechner verwendet.
Weitere Infos unter
www.trustedcomputing.org
In meinem nächsten Rundschreiben werde ich beschreiben, wie Microsoft sich auf dieser Basis die nächste Computergeneration vorstellt, die Auswirkungen aufzeigen und danach die Konsequenzen für den Schulbereich diskutieren!
ANHANG:
Informationen zur Tagung
http://www.webpk.de/bmwa/willkommen.php
TCG "Trusted Computing Group" entstanden aus TCPA
TCPA Der Verein "Trusted Computing Platform Alliance" wurde von Intel, HP, IBM und Microsoft im Jahr 1999 gegründet, mit dem Ziel einen vertrauenswürdigen Computer zu schaffen.
TPM "Trusdet Platform Module" – Baustein zur Überwachung der PC-Integrität.
Abkürzungen zur Power Point Demo
DRM "DRM Technologie hat sich herausgebildet, um Handel, geistiges Eigentum, und Vertrauensansprüche der Content-Entwickler und -Besitzer zu schützen und zu verwalten.
Beispiel für DRM ist der Kopierschutz, mit dem immer mehr Musik-CDs versehen sind.
TTP
"Trusted Third Party": Ein wesentlicher Bestandteil des Trusted Computing Konzepts ist es, die Vertrauenswürdigigkeit zweier kommunizierender Geräte von einem unabhängigen Dienstleister attestieren zu lassen. Diese dritte Instanz wird als Trusted Third Party bezeichnet. Das Attestieren der Vertrauenswürdigkeit kann im TCPA/TCG–Konzept erfolgen, ohne die Identität der Kommunikationspartner preiszugeben.
Unterrichtsmaterialien zum Thema Copyright
25.08.2003 Das Unterrichtspaket besteht aus einer Lehrermappe mit Hintergrundinformationen und Kopiervorlagen für die Hand des Schülers.
Link:
Infos zum Thema elearning
http://www.teil4.de/info/
elearning für Lehrerinnen und Lehrer
http://www.e-nitiative.nrw.de/e-learning-fuer-lehrer.php?PHPSESSID=7c922e942f28187b9da01e33326be051
Weiterbildung zum Thema "E-Learning"
11.09.2003 Das Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung (ZFUW) der Technischen Universität Kaiserslautern bietet ab 30. September ein sechswöchiges Online-Seminar zum Thema 'E-Learning' an.
Link:
IT-Grundschutz-Schulung
16.09.2003 Einen kostenlosen Web-Kurs zum Thema IT-Sicherheit bietet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zum Download an.
Link:
Neue Tipps rund um Schulhomepages
16.09.2003 Tipps und Anregungen für den Aufbau und die Gestaltung einer Homepage finden Schulen auf der Website schulhomepage.de.
Link:
"BASS" und "Amtsblatt" im Netz
14.09.2003 Schulen in Nordrhein-Westfalen haben einen kostenfreien Zugang zu der vollständigen Schulrechtssammlung im Internet.
Link:
3. Aktuelle Links für Schulen:
Tag der Medienkompetenz am 12.12.2003
http://www.tagdermedienkompetenz.de/
e-learning für Lehrer / Office-Paket – kostenlose online-Kurse
http://www.e-nitiative.nrw.de/e-learning-fuer-lehrer.php--
http://www.learn-line.nrw.de/angebote/personal/--
lo-net, die virtuelle Arbeitsumgebung (
ist erweitert worden!
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Neue NRW-Initiative: Partner für Schulen:
http://www.partner-fuer-schule.de/links.phpz.B. stellt Gelsenwasser 2.500 Euro pro Schule für förderungswürdige Projekte zur Verfügung
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http://h40047.www4.hp.com/hpd21/HP NetEducation Center :
Eine blaue Box auf Rollen mit Notebooks darin. Was auf den ersten Blick aussieht wie
ein Aufbewahrungssystem für mobile Computer, ist ein ganz neues Konzept für den Unterricht der Zukunft: Lernen und Lehren mit Hilfe des Computers – und das kabellos in jedem Raum der Schule.
Das HP NetEducation Center bietet Lehrern wie Schülern ganz neue Perspektiven für einen interaktiven, computergestützten Unterricht. DVDs über den Projektor abspielen, kabellos auf Lerninhalte und das Internet zugreifen oder ohne Kabel drucken: Das auf Knopfdruck startbereite Komplettpaket besteht aus Notebooks, Projektor, Laserdrucker und Wireless-LAN-Netzwerkmanagement
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Recht bei Lehrer online
http://www.lehrer-online.deIm Bereich "Recht" finden Sie vielfältige Informationen zu Fragen rund um Schulhomepage
und schulischem Internetzugang - angefangen von zahlreichen FAQs (häufig gestellten Fragen) bis hin zu ausführlichen Hintergrundinformationen. In der Rubrik Mustertexte gibt es Vorlagen, z. B. für ein Website-Impressum oder für die Einverständniserklärungen für die Veröffentlichung von Personenfotos, die Lehrkräften bei der Umsetzung der Informationen benutzen und an ihre konkrete Situation anpassen können.
Microsoft unterstützt die Schulen mit verschiedenen Aktionen und stellt
diesen Software zum Teil kostenlos zur Verfügung:
Wenn Sie ein Projekt an Ihrer Schule planen, können Sie sich unter
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Das war´s wieder mal
Bernd Gray