Von: Bernd.Gray@t-online.de

Betreff: Rundschreiben

Gesendet am: 2003-11-01

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Bitte als Aushang an Ihr "INTERNET - Brett" !

Hinweis: Über das ETB können Sie jedem Berufskolleg

im Bezirk Arnsberg eine Nachricht zukommen lassen.

http://ods.dokom.net/kkb/etb/index.htm

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NEUE TECHNOLOGIEN IM BEREICH BERUFSKOLLEG

Informationen für kaufmännische Schulen des RP Arnsberg

Beratung im Bereich "Neue Technologien"-bisherige Rundschreiben

http:/ods.dokom.net/kkb/berater

 

 

Inhaltsverzeichnis:

  1. Der vertrauensvolle PC – das Konzept von Microsoft
  2. Blended Learning
  3. Aktuelle Links für Schulen

 

  1. Der vertrauensvolle PC – das Konzept von Microsoft!
  2. Nach der Vorstellung von MS ist die IT Sicherheit die Voraussetzung für Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Dabei geht es einerseits darum Virenangriffe zu vermeiden, andererseits darum den Urheberschutz stärker als bisher durchzusetzen.

    Dazu hat MS vier Säulen aufgebaut: Sicherheit, Datenschutz, Zuverlässigkeit und Integrität, die mit Hilfe von NGSCB (Palladium) verwirklicht werden sollen.

    Hierbei werden Soft-und Hardwarekomponenten miteinander kobiniert und damit die bisherige Trennung teilweise verlassen. Bei aktiviertem Palladium soll es nicht mehr möglich sein die Tastatur eines Rechners "abzuhören" oder den Bildschirmspeicher einer Grafikkarte –evt. mit vertraulichen Informationen- auszulesen.

    Dazu wird der Hauptspeicher des Rechners in 2 Teile aufgegliedert: Einem öffentlichen Bereich, der unserer heutigen Wirklichkeit entspricht und einem sicheren, abgeschotteten und exclusiven Bereich – analog einem Hochsicherheitstrackt.

    Im offenen Bereich läuft alle Software wie gehabt- mit den gleichen Rechten und gleichen Problemen.

    Im Sicherheitstrackt werden nur die speziell für Palladium entwickelte Programme laufen.

    Diese Programme sollen dann frei von Manipulationen oder Fehlfunktionen funktionieren und damit die nötige Sicherheit schaffen. Hier soll der sichere Bereich für elektronische Signaturen, Antivirenprogramme und für nicht manipulierbare Authentifizierung entstehen.

    Der Softwarebestandteil von Palladium wird Teil der nächsten Betriebssystem-Generation werden ("Longhorn").

    Die wichtigste Komponente von Palladium ist der Sicherheitskern "Nexus".

    Der Benutzer soll frei entscheiden können, ob er mit dem System Palladium arbeiten will oder nicht, d.h. dass es im Anfang die Möglichkeit gibt, den Rechner auch wie bisher zu nutzen – aber wie lange?

    Derzeit ist alles nur angedacht und im Entwicklungsstadium und es kann sich manches ändern. So ist auch noch nicht sicher, ober der PC ständig am Internet angeschlossen sein muss um damit arbeiten zu können.

     

    Sicher ist allerdings, dass der PC einen Chip besitzen soll (SSC), in dem sich verschlüsselte Schlüssel befinden, die das System unangreifbar machen sollen.

    Die Palladium-Hardware soll auch unter anderen Betriebssystemen (z.B. Linux) lauffähig sein, da die Schnittstellen durch MS offengelegt werden.

    In dem 1.Kapitel zur Trusted Computing Platform Alliance (TCPA) habe ich den TPM vorgestellt, der hier Hardware-Bestandteil von Palladium werden soll. (noch in der Entwicklung befindlich!)

    Palladium wird Bestandteil des künftigen Betriebssystems sein und muss nicht getrennt angeschafft werden, setzt jedoch spezielle Hardware voraus, die bei bereits ausgelieferten PC´s nicht nachgerüstet werden kann. Damit ist es für die Nutzung des neuen Betriebssystems zwingend sich neue Rechner anzuschaffen!!!!

    Eine Mischform mit herkömmlichen Rechnern ist aber möglich.

    Zwar versichert MS das Windows- Anwendungen unabhängig von Palladium lauffähig sind, schränkt aber gleichzeitig ein..".. solange sie nicht speziell für Palladium entwickelt wurden".

    Zwar sagt MS, dass es keine übergeordnete Kontrollinstanz zur Überwachung der Hardware, Software und Daten geben soll, gleichzeitig wird aber die Einrichtung einer "unabhängigen" Zertifizierungsstelle gefordert.

    Über die Hintertürchen des amerikanischen Geheimdienstes wollte sich der Vertreter von MS nicht äußern.

    Noch ist das System im Entwicklungsstadium, aber schon heute muss man auf die Gefahren hinweisen, die mit der Nutzung dieses System verbunden sein werden.

    Darüber werde ich im nächsten Rundschreiben berichten!

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    Anhang:

    NGSCB = "Next generation Secure Computing Base" besser bekannt unter dem Namen Palladium.

    Longhorn = Nächstes Betriebssystem von MS

    Nexus = Sicherheitskern im Betriebssystem Lonhorn, zuständig für den gesicherten Speicherbereich!

    SSC = Chip mit Schlüsselsystemen zum Zugriff auf den geschützten Bereich

    TCPA = Firmenzusammenschluss um Sicherheitsstandards zu entwickeln

    TPM = Sicherheitsmodul (s. letztes Rundschreiben) alternativer Name "Fritzchip"

     

  3. Blended Learning

Unter Blended Learning (integriertes Lernen) versteht man die Kombination von eLearning mit klassischen Lernmethoden, um die Vorteile beider Welten zu nutzen und Synergieeffekte zu schaffen.

Dabei trifft man auf die Behauptung:
E-Learning ist OUT - Blended Learning ist IN! Die Kombination ist das Erfolgsrezept.

Die ersten Lehrpläne eröffnen die Möglichkeiten des eLearnings, doch reine E-Learning-Strategien, ohne jegliche Betreuung, greifen zu kurz oder gar nicht. Durch die Reduzierung sozialer Komponenten lässt sich zwar mehr Flexibilität für die Trainings gewinnen, gleichsam schwindet aber auch die Nutzerakzeptanz und Motivation.

Blended Learning dagegen verbindet als integratives Lernkonzept die Effektivität und Flexibilität der Qualifizierung im Netz mit den sozialen Aspekten des gemeinsamen Lernens.

Durch eine geschickte Kombination von Trainings mit E-Learning-Medien erhöht diese Art der Wissensvermittlung die Effizienz der Qualifizierung und somit auch den Lernerfolg.

Am Berufskolleg in Ennepetal hat man sich für diese Unterrichtsform der Zukunft entschieden.

Dazu hat das BK hat in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft und Arbeit und dem BIB einen Modellversuch gestartet, der sowohl von der Wirtschaft wie auch vom Institut INPUT aus Dortmund unterstützt wird.

Dabei wurde eine e-learning Plattform auf Shareware Basis entwickelt, die später einmal allen Schulen kostenlos zur Verfügung gestellt werden soll. Die Pflege dieses neuen Internetauftritts (analog zu lonet) soll von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit übernommen werden.

Grundgedanke ist dabei, das durch einen Tutor begleitende selbständige Arbeiten mit e-learning Projekten, die von den Lehrern selbst entwickelt werden.

Dabei geht es nicht darum Lehrbuchinhalte ins Netz zu stellen (wie es die Verlage machen), sondern pädagogisch aufbereitete Inhalte zur Verfügung zu stellen.

Dies verlangt von den Lehrern einserseits Handling-Kenntnisse mit der Plattform, andererseits aber auch die Schulung wie solche Lernprozesse zu gestalten sind. Darum wird es in Ennepetal für die Lehrer entsprechende Fortbildungsprogramme geben, die zum Teletutor oder Telecoach ausbilden (1.Phase Qualifizierung).

Nach Ansicht von Herrn Ellerkmann (Schulleiter) muss auch die Lehrerforbildung in diesen Prozess eingebunden werden, daher ist an diesem Modellversuch auch das Lehrerseminar in Hagen beteiligt.

Eine Mediendidaktik für solche Lernprozesse muss noch entwickelt werden!

Ein Beispiel dazu wurde am 14.10.2003 mit Hilfe der entwickelten Plattform vorgestellt.

In den folgenden 3 Jahren sollen Unterrichtsinhalte entwickelt werden, um diese Plattform mit Leben zu füllen(2.Phase Implementierung).

 

3. Aktuelle Links für Schulen

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Bildung und Unterricht

Mathematik in der gymnasialen Oberstufe -

SelMa steht für "Selbstlernen in der gymnasialen Oberstufe - Mathematik" .Im Rahmen von SelMa entwickelten Lehrerinnen und Lehrer an fünf Autorenschulen Szenarien und Materialien für Selbstlernphasen im Mathematikunterricht der gymnasialen Oberstufe, die von zehn Erproberschulen auf ihre Alltagstauglichkeit hin getestet wurden. So entstanden vielfältige Ideen, Anregungen und Materialien für unterschiedliche Lernarrangements (z.B. Selbstlernzentrum, Gruppenpuzzle, Lernen an Stationen), die die Selbsttätigkeit und Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise fördern.

Die Arbeitsergebnisse von SelMa stehen für alle leicht zugänglich auf dem NRW-Bildungsserver learn:line unter der Adresse
http://www.mathe-selma.de bereit. Darüber hinaus ist auf dem Hintergrund von SelMa beim Ernst Klett-Verlag das Buch 'explorative datenanalyse - statistik aktiv lernen' (ISBN 3-12-720049-8) zusammen mit einem Schülerarbeitsheft (ISBN 3-12-720050-1) erschienen.

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e-book.nrw "Neue Medien - Neue Lernkultur"
Ab sofort ist das e-book.nrw "Neue Medien - Neue Lernkultur" bei den
örtlichen Medienzentren kostenlos zu erhalten. Ein Download als .pdf-Datei
ist möglich.
http://www.e-nitiative.nrw.de/news_complete.php?id=1823

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"BASS" und "Amtsblatt" im Netz
Schulen in Nordrhein-Westfalen haben einen kostenfreien Zugang zu der
vollständigen Schulrechtssammlung im Internet
http://www.e-nitiative.nrw.de/news_complete.php?id=1636

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KlassensprecherInnen
Checkliste für das "Amt" des Klassensprechers
http://checkliste.de/neu2003-13.htm#30.06.2003h

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Online-Weiterbildung
Sie können hier testweise kostenlos einen E-Learn-Angebot nutzen.
http://www.teia.de

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Projekte im Rahmen der Stiftung Partner für Schule NRW
Die Gründerunternehmen der Stiftung Partner für Schule NRW stellen in den
ersten drei Jahren rund 3,7 Millionen Euro für Schulprojekte zur Verfügung.
http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/projekt-anmeldung.php

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Prüfungen Online
Aufgaben aus dem Bereich "Allgemeinbildung" (Politik, Englisch) finden Sie
unter
http://www.online-pruefen.de


E-Learning

e-Learning für Lehrerinnen und Lehrer
Das LDS ermöglicht es Lehrerinnen und Lehrern aus NRW, kostenlos die WBT des
Landesamtes zu benutzten. Weitere Informationen
http://www.e-nitiative.nrw.de/news_complete.hph?id=1471




Betriebssysteme: Windows


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Start- / Bootdisketten
Einige von Ihnen werden vielleicht schon einmal einen PC komplett neu
aufgesetzt haben. An sich kein Problem. Man formatiert die Festplatte, sagt
dem PC im BIOS, dass er vom CD Rom Laufwerk booten soll, gibt die CD in das
Laufwerk und bootet den PC neu... Aber ab und zu geht das nicht so wie man
möchte. Man hat auf DOS-Ebene auf einmal kein CD ROM Laufwerk mehr, oder man
kommt in die Situation, dass man das System gar nicht neu aufspielen muss,
es würde reichen, wenn man eine Bootdiskette nimmt... Und eben die Inhalte
dieser Bootdisketten können Sie bei PC Krüger kostenlos downloaden. Folgende
Startdisketten mit CD ROM Support stehen zur Verfügung: DOS 5.0 DOS 6.0 DOS
6.22 WIN95 WIN95b WIN98 WIN98a WIN98 SE WIN Me Anleitung für die o. g.
Startdisketten WIN XP Home (selbstextrahierende EXE - Datei) WIN XP
Professionell (selbstextrahierende EXE - Datei)
http://www.pc-krueger.de/downloads.html

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Testdateien für die Verteilung von Windows XP Professional und Windows
Server 2003 in Ihrem Netzwerk
Sie wollen Windows XP Professional und Windows Server 2003 per Systems
Management Server 2.0 (SMS 2.0) in Ihrem Netzwerk verteilen, möchten zuvor
aber testen, ob das auch reibungslos geht? Im Microsoft-Download-Center
stehen zwei kostenfreie Testdateien im .sms-Format bereit, mit denen Sie
dieses Szenario wirklichkeitsnah durchspielen können.
http://go.microsoft.com/?linkid=179627

Service Pack 4 für Windows 2000
Halten Sie Ihr System aktuell! Das Service Pack 4 für Windows stellt die
neuesten Updates für die Bereiche Systemzuverlässigkeit, Anwendungs- und
Hardwarekompatibilität, Setup und Systemsicherheit zur Verfügung.
http://go.microsoft.com/?linkid=187236


Schutzmaßnahmen mit Windows Server 2003
Unternehmen erwarten von ihrer Informationstechnologie und ihren Netzwerken
vor allem eines: dass sie zuverlässig, sicher und störungsfrei
funktionieren. Doch die Sicherheit ist ständig bedroht - wie erst kürzlich
der "Slammer"-Wurm im Internet zeigte. Weil Vorbeugen besser ist als
Reparieren, sollten sich Unternehmen rechtzeitig schützen. In diesem TechNet
Artikel erfahren Sie, welchen Beitrag Windows Server 2003 und die
Microsoft-Sicherheitsinitiative Trustworthy Computing hierfür leisten.
http://go.microsoft.com/?linkid=156910

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Vernetzung

Düsseldorfer Schulen surfen schnurlos
50 Düsseldorfer Schulen richten Funk-WLAN mit Unterstützung der Telekom ein.
http://www.e-nitiative.nrw.de/news_complete.php?id=1526


T-Systems baut in Duesseldorf Stadtfunknetz auf
Die Stadt Duesseldorf hat T-Systems mit dem Aufbau eines frei zugaenglichen
WLANs beauftragt. Im Laufe dieses Sommers soll der IT-Dienstleister
zunaechst in 50 Schulen Sendestationen (Access Points) fuer den drahtlosen
Zugang ins Internet einrichten.
http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=49981

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Software


Microsoft Office

Das Office-Forum um Internet
Ein Forum mit allem zum Thema Microsoft Office. Das schnelle und klar
strukturiert aufgebaute Forum hält für jede Frage eine Antwort bereit. Die
hohen Besucherzahlen führen zu schnellen Antwortzeiten. Ein Besuch lohnt
sich in jedem Fall.
http://www.ms-office-forum.net/forum

sonstige Office-Pakete

Computing: Open Office 1.1 ist fertig
Die Entwickler des Open-Source-Projekts haben den vor kurzem
veröffentlichten Release Candidate ihrer Bürosoftware OpenOffice 1.1 nun
auch offiziell als "ready for general use" angekündigt. Wer sich für die
zahlreichen Neuerung interessiert, kann erst einmal auf den Seiten von
Openoffice.org die vollständige Feature-Liste studieren. Unter anderem wurde
ein direkter PDF-Export integriert. OpenOffice wird auch die Grundlage für
StarOffice 6.1 bilden. (sw)
http://rdir.de/r?00001b3a5cf160485cf5f9c95cf185faaaf4ac24g

Freeware erstellt PDFs aus Word-Dokumenten
Die Bürosoftware-Spezialisten von CIB Software bieten mit dem CIB pdf
Plug-in für Microsoft Word ein Werkzeug zum Erstellen von PDF-Dateien an.
Die Freeware soll gut 3 MByte groß sein.:
http://www.chip.de/news/c_news_10633314.html

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Hiermit möchte ich Herrn Achim Röhl für die bereitgestellten Links danken,

besuchen Sie auch seine Seite
http://www.learn-line.nrw.de/angebote/wirtschaftsinformatik/




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Das war´s wieder mal

 

Bernd Gray