Von: Bernd.Gray@t-online.de
Betreff: Rundschreiben
Gesendet am: 2003-12-01
______________
Bitte als Aushang an Ihr "INTERNET - Brett" !
Hinweis: Über das ETB können Sie jedem Berufskolleg
im Bezirk Arnsberg eine Nachricht zukommen lassen.
http://ods.dokom.net/kkb/etb/index.htm
---------------------------------------------------------------------------
NEUE TECHNOLOGIEN IM BEREICH BERUFSKOLLEG
Informationen für kaufmännische Schulen des RP Arnsberg
Beratung im Bereich "Neue Technologien"-bisherige Rundschreiben
http:/ods.dokom.net/kkb/berater
Informationen Dezernat 45:
Auf dem schwarzen Brett:
finden Sie für die Prüfungen 2004
- Deckblätter:
- Anlage A,B,E
An alle Fachberater RP Arnsberg:
Ich möchte in einer übersichtlichen Tabelle (Links) alle Informationen der verschiedenen Fachberater des RP Arnsberg zusammenfassen und bitte daher alle Fachberater mir Ihre Angaben (siehe Beispiel) und den Link zu Ihren Informationen mitzuteilen!
Beispiel für Fachberater-Bereich:
http://ods.dokom.net/kkb/arnsberg/brett/fachberater.htm
Neue Raumkonzepte:
Multimediaräume mit Inselkonzept:
kostenloser Bezug von Star Office:
Ich wünsche allen Kolleginnen und Kollegen ein angenehme Vorweihnachtszeit
Bernd Gray
Inhaltsverzeichnis:
Was bringt uns die nächste Computergeneration? In den letzten beiden Rundschreiben hatte ich zunächst das Sicherheitsmodul vorgestellt und die zukünftige Strategie von MS. Heute möchte ich die eingeleitete Entwicklung kritisch auf mögliche Auswirkungen hin befragen und beziehe mich dabei auf Äußerungen des Chaos Computer Clubs aus Hamburg, der auf dem Berliner Symposium mit den führenden Vertretern der Hard- und Softwarebranche diskutierte.
Im nächsten Rundschreiben will ich mögliche Konsequenzen für den Schulalltag aufzeigen.
Die neue Computergeneration wird beim Starten den PC zunächst auf seine vertrauenswürdigkeit überprüfen. Dabei kann der Austausch einer Grafikkarte schon dazu führen, dass der PC neu zertifiziert werden muss, da der alte Zustand verändert wurde!
Alle eingebauten Hardware-Komponenten müssen auf einer genehmigten Liste stehen, um anerkannt zu werden.
Über Schlüsselsysteme wird die Vertrauenswürdigkeit der Software überprüft.
Mit Palladium – dem Betriebssystem der Zukunft von MS soll verhindert werden, dass der Anwender die laufenden Anwendungen manipulieren kann. Es geht dabei um DRM (s.unten).
Ziel ist es, den Missbrauch von Daten und Programmen zu verhindern, die Urheberrechte zu schützen und Lizenzen in einer neuen Art vergeben zu können.
Es können dann z.B. DVD´s verkauft werden, die nur noch auf der Palladium Plattform entschlüsselt werden können und dabei nicht mehr kopierfähig sind oder z.B. nach dreimaligem Abspielen automatisch gelöscht werden oder man kann sie nur am eigenem Geburtstag abhören.
Die Musikindustrie kann downloads verkaufen, die nicht mehr getauscht werden können und gleichzeitig auch nur auf dem speziellen PC abspielbar sind.
Der Mediaplayer von MS wird CD-Raubkopien erkennen und nicht mehr abspielen.
Palladium wird es der nicht lizensierten Software viel schwieriger machen, denn sie kann von ausserhalb entdeckt und gelöscht werden.
Für den asiatischen Raum bedeutet dies, dass die vielen Raubkopien langfristig wertlos werden. Ein Grund, warum sich der asiatische Raum im Augenblick umorientieren will.
Software läßt sich leicht vermieten, denn wenn man die Miete nicht zahlt, hört die Software auf zu laufen!
Evt könnten dann gleichzeitig die damit erstellten Dateien wertlos werden.
Im politischen Bereich kann dieses Instrument zur stärkeren Überwachung genutzt werden und rechtlich kann es bei automatischen Löschvorgängen zu neuen juristischen Problemen führen.
So könnten auch von aussen Dokumente auf dem eigene PC gelöscht werden, die als anstößig angesehen werden.
Schliesslich eröffnet sich hier ein Instrument um Mitbewerber im Softwarebereich vom Markt zu drängen.
Die Möglichkeiten der Zugangskontrolle werden stark ausgebaut, das automatische Löschen (z.B. löschen sich eMail evt. nach 90 Tagen von selbst) wird unterstützt.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es dem Anwender in der Zukunft schwerer gemacht wird Lizenzen zu umgehen und dass er Anwendungen im sicheren Bereich nicht mehr verändern kann.
Institutionen erhalten die Möglichkeiten Daten auf fremden PC´s zu überwachen und zu manipulieren, nur bestimmte Software wird im gesicherten Bereich noch laufen und die quasi Monopolstellung von MS wird ausgebaut.
______
Anhang
DRM = "Digital Rights Management" hat sich herausgebildet, um Urheberrechte zu schützen (z.B. Kopierschutz auf Musik-CD´s)
2. Das Terminal-Server Konzept
Derzeit wird landesweit eine Terminal-Server-Konzeption auf der Basis von Windows 2003 angeboten.
Unter der pädagogischen Oberfläche "NetMan XP for Schools" ist ein grafisches "Kontrollpult" verfügbar. Lehrer können mit Hilfe der grafischen Klassenraumdarstellung auf einfachste Weise den Schülern die für den Unterricht benötigten Programme zur Verfügung stellen. Das Starten von unberechtigten Programmen durch die Schüler wird damit sehr effektiv unterbunden. Gleiches gilt natürlich auch für den Internetzugriff - zu jeder Zeit hat der Lehrer die Kontrolle, wohin gesurft werden darf.
NetMan XP for Schools benötigt nicht mehr die relativ hochpreisigen Citrix Lizenzen!
Das Projekt besteht aus dem benötigten Hochleistungsserver, aller erforderlichen Softwarelizenzen (Microsoft Server Lizenz, NetMan XP for Schools Lizenz, Virtual CD Lizenz), sämtlichen Installationsleistungen und dem kompletten Support für 1 Jahr inkl. einem remote Support.
Die Vorteile der Terminal Server Lösung lassen sich wie folgt zusammenfassen:
- die vorhandenen alten Schüler PC´s (ab Pentium I) können langfristig weiterverwendet werden
- auf den alten PC´s können modernste Softwareprogramme (z.B. Office XP) ablaufen
- der Verwaltungsaufwand für den Lehrer Administrator sinkt erheblich
- die Technologie ist auch für Funknetzwerke sehr gut geeignet
- die Administration des Netzes kann remote erfolgen, z.B. kostengünstig via Internet von zu Hause aus
- einfache Bedienung durch die neue grafische Klassenraumsteuerung
- integrierte einfache Windows Netzwerkbenutzerverwaltung für tausende von Schülern
- Möglichkeit der Nutzung von sog. Thin Clients (noch weniger Verwaltungsaufwand)
Die Nachteile liegen in folgenden Punkten:
Erfahrungen mit diesem System werden derzeit im BK Altena gesammelt.
Nähere Infos unter
Patrick.Stecker@hh-software.com
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Eine kostengünstige Konzeption einer Terminal-Server-Lösung unter Linux exestiert am BK Marl.
Infos und kostenloses download unter
http://www.lug-marl.de/kmLinuxTSE.htmlAuskunft:
m.herweg@gmx.de
Terminal-Server-Lösung im grossen Stil mit Citrix-Umgebung
Schulen online
Ganzheitliches Dienstleistungsmodell des kommunalen Rechenzentrums Niederrhein (KRZN), Organisation und
technische Infrastruktur für alle Schulformen
Infos unter:
http://www.schulon.org
Die Kreise Kleve, Viersen, Wesel und die Stadt Krefeld
ca. 500 Schulen
ca. 206 000 Schüler
ca. 18 000 Lehrer
ca. 20 000 Arbeitsstationen
4 Pilotschulen
Stand: bis Ende 2003 nicht funktionsfähig!
Ein Konzept für die Online-Anmeldung an Schulen haben Wolfgang Schwarz und Markus Kujawa zur Vereinfachung schulischer Verwaltungsabläufe entwickelt.
Mit der Online-Anmeldung wurde am Berufskolleg in Neuss ein Werkzeug entwickelt und inzwischen zum dritten Mal erfolgreich eingesetzt, das alle Beteiligten entlastet und effektivere sowie zeitnähere Arbeitsprozesse ermöglicht.
Die Anmeldung erfolgt formularbasierend für Vollzeit- und Berufsschulklassen durch die Schüler oder den Ausbildungsbetrieb. Das Programm enthält zusätzlich eine aktuelle Statistik über die Anmeldezahlen und kann von der Schule ohne weitergehende Programmierkenntnisse genutzt werden. Der Zugriff auf Bearbeitungs- und Administrationsbereiche ist passwortgeschützt.
Die Online-Anmeldung ist universell einsetzbar und kann durch die Anpassung an gängige Schülerdatenverwaltungsprogramme auch von anderen Schulen ohne weitergehende Vorkenntnisse genutzt werden.
Das Konzept wird derzeit um eine differenzierte Benutzerverwaltung (Lehrer und Ausbildungsbetriebe) weiterentwickelt, um auf diesem Wege perspektivisch weitere internetbasierte Dienste einzubinden. Interessierte Schulen können unter webadschool.de eine Demoversion anfordern und die Programmfunktionalität erproben.
Infrastruktur für eine neue Lernkultur
26.11.2003 Die vierte Fachtagung für Schulträger der e-nitiative.nrw bot umfangreiche Informationen zur Ausstattung von Schulen für die Arbeit mit elektronischen Medien.
Projektmanagement
Internet
Internet: Webseitengestaltung
Die Zulässigkeit des Linkens aus urheberrechtlicher und
wettbewerbsrechtlicher Sicht
Der Hyperlink an sich beeinträchtigt als automatisierter URL-Aufruf weder
das Urheber- noch das Wettbewerbsrecht; bestimmte Techniken im Zusammenhang
mit dem Link, insbesondere das Framing, können aber bei Vorliegen besonderer
Umstände zu derartigen Rechtsverstößen führen.
Hiermit möchte ich Herrn Achim Röhl für die bereitgestellten Links danken,
besuchen Sie auch seine Seite
Ich wünsche allen Kolleginnen und Kollegen ein angenehme Vorweihnachtszeit
Bernd Gray