Von: Bernd.Gray@t-online.de
Betreff: Rundschreiben
Gesendet am: 2005-02-01
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Bitte als Aushang an Ihr "INTERNET - Brett" !
Hinweis: Über das ETB können Sie jedem Berufskolleg
im Bezirk Arnsberg eine Nachricht zukommen lassen.
http://ods.dokom.net/kkb/etb/index.htm
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NEUE TECHNOLOGIEN IM BEREICH BERUFSKOLLEG
Informationen für kaufmännische Schulen des RP Arnsberg
Beratung im Bereich "Neue Technologien"-bisherige Rundschreiben
http:/ods.dokom.net/kkb/berater
Schwarzes Brett Arnsberg
http://ods.dokom.net/kkb/arnsberg/brett/index.htm
Tipp des Monats
Schutz der Privatsphäre im Internet
(eine Unterrichtsreihe)
http://www.lehrer-online.de/dyn/9.asp?path=/privatsphaere----
Funkendes Kabel - kann viele Accesspoints ersetzen
www.mandala.de
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Inhaltsverzeichnis:
1. Sicherheit und Recht im Netz - Hinweise für den Schulalltag *)
Eine Überwachung des Datenverkehrs ist im Falle der ausschließlich schulischen Nutzung des Internets grundsätzlich möglich. Die ausschließliche schulische Nutzung muss explizit, z.B. per Benutzungsordnung, geregelt sein. Die Schule kann in diesem Fall die Internetnutzung der Schüler kontrollieren.
Ein sporadische Überwachung des Internetverkehrs ist aus Gründen der schulischen Aufsichtspflicht erforderlich.
Allerdings besteht keine gesetzliche Verpflichtung der Schule Filtersoftware einzusetzen. Das setzen von Spam-Filtern ist rechtlich umstritten, wenn dabei private Email gefiltert und ohne Wissen des Nutzers Spam-Mails aussortiert und gelöscht werden..
HINWEIS: Kontrollieren sie die Schüler während des Unterrichts sporadisch auf ihre Internetnutzung
Hier sollte sich die Schule eine Benutzerordnung unterschreiben lassen, dass der Netzzugriff nur für schulische Zwecke, unter Einhaltung der Nettikette erlaubt ist.
Liegt eine solche Einverständniserklärung des Schülers nicht vor, ist die private Nutzung nicht verboten - mit entsprechenden rechtlichen Konsequenzen (es gilt der Datenschutz und das Fernmeldegeheimnis).
HINWEIS: Lassen sie sich die Benutzerordnung unterschreiben!
Die Inhalte der Schulhomepage müssen grundsätzlich der Kontrolle durch die Schule unterliegen. Dabei kann sich die Schule nicht darauf berufen, dass ein Schüler die Seiten entwickelt hat, sofern es sich um Seiten für die Schule handelt.
HINWEIS: Jede Seite die auf der Schul-Homepage veröffentlicht werden soll, muss durch die Schule kontrolliert werden. Nähere Infos unter: "lehrer-online/url/verantwortlichkeit"
Der Link wird juristisch nicht als Inhalt, sondern als Zugriffsmöglichkeit gesehen. Grundsätzlich darf damit auf fremde Seiten ein Link gesetzt werden. Soweit keine Schutzmassnahmen von Seiten des Anbieters gesetzt werden, darf auch auf Unterseiten oder spezielle Inhalte verlinkt werden. Ohne Schutz geht der Gesetzgeber von dem stillschweigenden Einverständnis des Anbieters aus.
Hinweis: Eine Verlinkung zu rechtlich problematischen Seiten ist dann zu unterbinden, wenn bei der Anlage des Links dies bekannt war (kontrollieren) bzw. die Schule später darauf aufmerksam gemacht wird. Der Umfang der Prüfpflichten hängt dabei von der Ausgestaltung des verlinkten Angebots ab. Je gefahrgeneigter das verlinkte Angebot ist, desto genauer muss die Prüfung ausfallen.
Durch die Nutzung von Tauschbörsen oder bestimmter FTP-Server wird oft das Urheberrecht verletzt, sowohl durch das Anbieten von Raubkopien als auch den Download entsprechender Dateien. Dies ist inzwischen rechtlich geklärt.
Hinweis: Schulen, die einen Internetzugang ermöglichen, können unter Umständen wegen Unterlassung in Anspruch genommen werden (rechtlich im Einzelnen noch ungeklärt), daher sollte z.B. durch das Schliessen entsprechender Ports eine Nutzung von Online-Tauschbörsen usw. unterbunden werden.
Selbstverständlich wird dadurch auch in gewissem Umfang gleichzeitig das legale Laden von z.B. urheberrechtlich nicht geschützten Videofilmen unterbunden.
Die Bestellung eines Jugendschutzbeauftragten aufgrund des neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrages dürfte in der Regel für Schulen nicht erforderlich sein.
Allerdings wird die Einstellung erforderlich, wenn Suchmaschinen bei Anbietern von Internetinhalten vorliegen. Als Suchmaschinen gelten dabei möglicherweise auch schon umfangreiche LINKLISTEN (so genannte Kataloge) auf der Schulhomepage, die sich nicht auf das eigene Angebot beziehen.
Die Einzelheiten sind jedoch noch völlig ungeklärt.
Hinweis: Insoweit die weitere Rechtsentwicklung genau beobachten.
*) Quelle: (Darstellung sinngemäss - von Herrn Knupfer überarbeitet)
Jörg Knupfer (Uni München) , Vortrag auf der Veranstaltung Netzwerkstatt für Schulträger (SAN) am 24.11.04
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2. LANiS
Lanis - ein Konzept Einrichtung von intelligenten und wartungsarmen IT-Strukturen in Hessischen Schulen.
Für Schulen in Hessen insgesamt kostenlos - in anderen Bundesländern entstehen Kosten für Webdrive und FTP-Server.
Heute!
"Klassische" PC-Fachräume mit wenigen PC und vielen Schülern!
Schulische IT-Strukturen sind "Insellösungen"!
Morgen!
Einbeziehung "privater Notebooks" der Schüler in die schulischen IT-Strukturen. Zugriff auf die schulischen IT-Ressourcen über das Internet. Schule stellt Server-Ressourcen zur Verfügung!
Voraussetzung:
Win 2000/2003- Server
Was ist LANiS?
LANiS ist ein pädagogisches Netzwerkkonzept, das auf einem FTP-Server basiert. Alle Anwender und ihre Home-Directories sowie Tausch- und Projektverzeichnisse werden in einem FTP Server angelegt. Die Benutzer werden aus den Daten eines Schulverwaltungsprogramms wie z.B. in Hessen aus der LUSD übernommen.
Weitere administrative Module wie Software-Verteilung, Inventarisierung und Desaster & Recovery-Techniken ergänzen das pädagogische Konzept von LANiS.
Die pädagogische Dimension von LANiS!
Gleichzeitiges Arbeiten von mehreren Schülerinnen und Schülern an einem PC (Zugriff auf die Home-Verzeichnisse)
Projektorientierter Unterricht durch netzbasierte Projektverzeichnisse (mit geringem Aufwand anzulegen)
Möglichkeit der Steuerung des Internetzugangs und der Inhaltsfilterung durch Schnittstelle für "Time-for-kids"
Zentrale Steuerung von Netzwerk-Druckern, USB-Speichersticks und CDROM-Laufwerke von einem PC (Lehrer-PC) aus
Einsatz eines CD-ROM-Servers für die Nutzung von CD-ROM und DVD im Unterricht
Klausur-Umgebung
Videovernetzung zur Einsicht in die Monitore der Schüler
Schutz der PC vor vorsätzlichen und unbeabsichtigten Manipulationen seitens der Schüler (PC-Wächter)
Die administrative Dimension von LANiS!
Weitgehend automatisierte Einrichtung der Server-Struktur auf einem Windows 2000/2003-Server und der Einbindung aller PC und Benutzerkonten sowie der LANiS-Umgebung!
Automatisierte Einrichtung aller Anwender und ihrer Home-Directories aus den Daten eines Schulverwaltungsprogramms!
Komfortables Einrichten von beliebigen Tauschverzeichnissen!
Inventarisierungsmodul zur schnellen Erfassung der IT-Komponenten einer Schule!
Softverteilung über das kommerzielle Produkt "Netinstaller" oder über eine LANiS-Eigenentwicklung auf MSI-Basis! (in Vorbereitung!)
Leistungsfähige Desaster & Recovery-Techniken für den Server!
Support über eigenen Help-Desk auf dem Hessischen Bildungsserver und telefonischer Hotline durch das Support-Center!
Für die Einrichtung und Handhabung von LANiS in einer Schule sind keine speziellen Kenntnisse über Netzwerke und Server-Betriebssysteme erforderlich!
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Internet-Nutzung im Unterricht
Digitale Bibliothek
Die Digitale Bibliothek ist ein Internetportal, welches den Zugang zu
(gebührenfreien) elektronischen Fachinformationen ermöglicht.
Bernd Gray