Von: Bernd.Gray@t-online.de
Betreff: Rundschreiben
Gesendet am: 2007-05-01
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Bitte als Aushang an Ihr "INTERNET - Brett" !
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NEUE TECHNOLOGIEN IM BEREICH BERUFSKOLLEG
Informationen für kaufmännische Berufskollegs des RP Arnsberg
Beratung im Bereich "Neue Technologien"-bisherige Rundschreiben
http://ods.dokom.net/kkb/berater
Tip des Monats
Learn-line mit neuen Erscheinungsbild
http://www.learn-line.nrw.de/start.html
Passwort-Checker
Hier können Sie die Qualität eines Passwortes online prüfen.
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Inhaltsverzeichnis:
3. Aktuelle Links für Berufskollegs
Homepage erstellen mit Content-Management-Systemen
Link:BWL
Link:Wirtschaftsinformatik
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1. Content-Sharing - ein Marktplatz für e-learning
Im Bereich der Berufskollegs gewinnt der Bereich E-Learning bzw. Blended-Learning zunehmend an Bedeutung. Dabei entsteht das Problem, den Schülerinnen und Schülern anspruchsvollen Content (digitale Lerninhalte) zur Verfügung zu stellen.
Derzeit erstellen die meisten BK´s ihren speziellen Content ohne das er für andere nutzbar ist. Dabei wäre ein Austausch der Inhalte oft sinnvoll, wobei sich aber die Frage nach der Gegenleistung stellt.
Hier setzt Content-Sharing ein!
Content-Sharing ist dabei ein Marktplatzes für Angebot und Nachfrage von digitalen Lerninhalten und Werkzeugen zur Weiterentwicklung bzw. Anpassung des Contents.
Anbieterseite:
Unter Inanspruchnahme eines Vermittlers wird dabei das entwickelte Material gegen Bezahlung strukturiert angeboten und kann dann gezielt nachgefragt werden.
Dabei können gestuft einzelne kleine Module (z.B. Animationen zur Kurvendiskussion) bis hin zu kompletten Lerneinheiten (z.B. vom Inventar zur Bilanz) als ZIP-Dateien angeboten werden.
Inhaltsbeschreibungen, Zielgruppenangaben, technische Anforderungen usw. werden in Form von Metadateien zur Verfügung gestellt.
Der angebotene Content wird vom Vermittler formal auf seine Funktionalität überprüft und in die vorhandene Struktur aufgenommen.
Der Anbieter ist dafür verantwortlich, dass er die Verwertungsrechte besitzt und er legt der Verkaufspreis fest.
Dabei kann er unterschiedliche Rechte anbieten:
-z.B. zeitlich beschränkte oder unbeschränkte Nutzung, nur download der Dateien oder zur Verfügungstellung des Quellcodes um Änderungen vornehmen zu können.
Abnehmerseite:
Mit Hilfe verschiedener Lizenzmodelle kann dann der Kunden auf den gewünschten Content zugreifen.
Hat er z.B. eine Content-Card erworben, kann er -analog zur Telefonkarte- diese zur Bezahlung einsetzen und den bezahlten Betrag für den Erwerb von Content nutzen.
Je nach Lizenzmodell kann der Kunde auch den Content speziellen Bedürfnissen anpassen und weiterveräußern.
Anbieter von Content:
Derzeit gibt es verschiedene Anbietermodelle von Content z.B.:
http://e-teaching.org/referenzbeispiele
Das oben beschriebene System wird ab dem 01.Mai 2007 von der Firma Copendia angeboten.
Unter der Adresse
können ab Mai entsprechende Informationen abgerufen werden.
Für den Online-Dienst der alle E-Learning-Akteure und Nutzer länderübergreifend an einem virtuellen Ort zusammenbringt, erwartet das Unternehmen 30% des Verkaufspreises als Vermittlerprovison.
Neben dem gewerblichen Handel mit Content werden weitere Dienstleistungen wie Werkzeuge zur Bearbeitung des Content, die Nutzung von Lernmanagementsystemen sowie Informations- und Beratungsleistungen angeboten.
Persönliche Einschätzung:
Die Idee zu Content-Sharing mit Copendia ist durch die Zusammenarbeit mit dem KFZ-Handwerk entstanden und daher werden die Lerninhalte naturgemäß zunächst hauptsächlich gewerblich technischer Art sein.
Inwieweit auch der kaufmännische Bereich abgedeckt wird muss abgewartet werden. Grundsätzlich ist die Firma Copendia auch an einer Zusammenarbeit mit diesem Sektor interessiert. Frau Heinitz als Geschäftsführerin des Unternehmens ist gerne bereit auch vor Ort zu informieren (0381 51964861).
Probleme könnten sein:
Grundsätzlich ist die Idee zu begrüßen und eine Veranstaltung zu diesem Thema ist für die nähere Zukunft geplant.
Am 20.04.2007 fand ein erster Workshop zu diesem Thema statt, deren Inhalte auf der Seite
http://www.copendia.de nachzulesen sind.
.
http://typo3.com/index.php?id=1221&L=2
TYPO3 ist ein kostenlos erhältliches Open Source Content Management System, zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Unternehmen für das Internet, Intranet und Extranet. TYPO3 bietet Funktionen und Module sowie eine Erweiterungsschnittstelle für ein Maximum an Einsatzmöglichkeiten.
Was ist das, Content Management?
Ein Content Management System (CMS) ist eine Software, die hilft, Websites zu erstellen, zu verwalten und alle für das WWW relevanten Publikationsformate zu handhaben.
Gewisse Grundmerkmale finden Sie in den meisten Content Management Systemen:
Trennung von Content, Struktur und Design
Die Teilung der drei Grundbestandteile jeder Website bringt entscheidende Vorteile während des Lebenszyklus einer Website - und sogar darüber hinaus.
Zuerst wird das Design erstellt, erweitert oder relauncht, ohne dass anschliessend der Inhalt extrahiert und erneut eingefügt werden müsste - Design und Inhalt arrangieren sich von alleine.
Vorteile:
Einfache Content-Produktion, keine Programmierkenntnisse notwendig
In der grafischen Benutzeroberfläche (oder der alternativen Frontend-Editing Funktion) können Autoren Texte schreiben, Bilder und Multimedia-Daten einfügen, Inhalte zeitlich steuern und noch viel mehr, und so eine dynamische Website aufbauen und pflegen.
Dies ist um so leichter mit der serverseitigen Grafikerzeugung in TYPO3, z.B. zur automatisierten Generierung von Navigationselementen, grafischen Bildüberschriften etc.
Allgemeine Vorteile eines CMS siehe Anhang
Wenn Sie TYPO3 ausprobieren wollen:
http://typo3.com/index.php?id=1221&L=2
Homepage erstellen mit Content-Management-Systemen
http://region.bildung.hessen.de/hilfe_einrichten
Fächer - Berufsbildung: BWL
Unter www.Checkliste.de
finden Sie:
Das war´s mal wieder
Bernd Gray
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Anhang
Allgemeine Vorteile eines CMS
* Dezentralisierte Wartung
Funktioniert mit jedem gewöhnlichen Webbrowser. Sie können ohne Engpässe editieren, wann und wo Sie wollen.
* Für Autoren ohne technischen Background
Wer Textverarbeitung beherrscht, kann auch in TYPO3 online Content erstellen. Keine HTML-Kenntnisse erforderlich.
* Konfigurierbare Zugriffsbeschränkung
Benutzern können Rollen und Berechtigungen zugewiesen werden, wodurch die unautorisierte Veränderung von Inhalten effektiv verhindert wird.
* Erhalt der Design-Vorgaben
Inhalte werden vom Design getrennt gespeichert. Folglich wird der gesamte Content aller Autoren in einem Design konsistent ausgegeben.
* Automatische Navigations-Generierung
Menüs werden typischerweise aus den Datenbankinhalten erzeugt. Hyperlinks werden nur dargestellt, wenn sie auf gültige Seiten verweisen.
* Speicherung der Inhalte in einer Datenbank
Zentrale Content-Speicherung bedeutet, dass Inhalte an verschiedenen Stellen wiederverwendet werden und für das jeweilige Medium (Webbrowser, Mobiltelefon/Wap, PDA, Print) adäquat formatiert werden können.
* Dynamische Inhalte
Modulare Erweiterungen wie z.B. Foren, Umfragen, Shops, Applikationen, Suchfunktionen und News-Management stehen als Module zum Einsatz bereit. Wie alle guten CMSe unterstützt auch TYPO3 userdefinierte Erweiterungen.
* Regelmäßige Updates
Für kleine Änderungen brauchen Sie keine Webagentur, sondern nur sich selbst.
* Content-Kooperation
Die Funktionsweise von TYPO3 ermutigt zu höherer Updatefrequenz, stärkt die Content-Verantwortlichkeit und fördert die Kooperation unter den Autoren.
* Content just in time
Die Publikation von Content ist zeitgenau steuerbar. Inhalte können im Hintergrund vorbereitet und nur von berechtigten Usern in der sog. "hidden preview" vorab eingesehen werden.