Von: Bernd.Gray@t-online.de
Betreff: Rundschreiben
Gesendet am: 2007-09-01
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Bitte als Aushang an Ihr "INTERNET - Brett" !
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NEUE TECHNOLOGIEN IM BEREICH BERUFSKOLLEG
Informationen für kaufmännische Berufskollegs des RP Arnsberg
Beratung im Bereich "Neue Technologien"-bisherige Rundschreiben
http://ods.dokom.net/kkb/berater
Tip des Monats
Alte Schreibweise ist in Zukunft ein Fehler
Mit Beginn des neuen Schuljahres endet die Übergangsfrist der Rechtschreibreform bei der Korrektur und Fehlerbewertung von Schülerarbeiten.
http://www.learn-line.nrw.de/nav/beruflichebildung/wirtschaftundverwaltung/
Web Content Management System
Kostenlose Mathematiksoftware GEONEXT
http://geonext.uni-bayreuth.de/
Partnerschaften in Europa
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Termin
5. Fachkongress des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)
"Zukunft berufliche Bildung: Potenziale mobilisieren - Veränderungen gestalten"
vom 12. bis 14. September 2007 in Düsseldorf (Congress Center Düsseldorf)
http://www.bibb.de/de/25537.htm.
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Inhaltsverzeichnis:
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Quellen:
Lizzynet
http://www.lizzynet.de/dyn/105143.php
Spiegel Special: "Wir sind das Netz"Wie das neue Internet die Gesellschaft verändert
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Was ist Web 2.0?
Web 2.0 ist ein etwas vager Oberbegriff für eine Reihe von neuen Standards und Anwendungsmöglichkeiten, die sich in den letzten Jahren im Internet durchgesetzt haben.
Eine klare Definition ist bisher nicht gefunden, doch läßt sich ein grundsätzlicher Wandel der Internetnutzung darunter verstehen. Während bisher die Informationsnutzung im Vordergrund stand, entwickeln sich die User auch immer mehr zum Internetanbieter.
Daraus ergibt sich aber ein neues Verständnis des Internets, das unsere Gesellschaft erheblich verändern wird.
Im Spiegel Special wird durch die Überschrift "Wir sind das Netz" diese Richtung dokumentiert und an vielen Beispielen belegt.
Für die Berufskollegs hat diese Entwicklung erhebliche Bedeutung. Die gesellschaftlichen, rechtlichen, wirtschaftlichen und informationstechnischen Aspekte sind in den einzelnen Fächern anzusprechen und Ihre Auswirkungen zu diskutieren.
- gesellschaftliche und rechtliche Auswirkungen:
Wenn wir für den Urlaub ein Hotel suchen gehen wir ins Internet und erhalten schnell alle Informationen.
Haben wir uns über die Zustände in diesem Hotel geärgert, können wir selber eine Beurteilung ins Netz stellen und damit erheblichen Einfluss auf die Hotelauswahl von Urlaubern nehmen, ohne das die Richtigkeit unserer Angaben geprüft wird.
Nun haben auch Schüler auf der Seite Spickmich.de diese Möglichkeit genutzt und Lehrer bewertet. Dazu gab es ein Rundschreiben von Barbara Sommer an alle Schulen:
... ist es für mich schwer zu ertragen, dass einzelne
Lehrerinnen und Lehrer auf Internetseiten wie "spickmich.de" diffamiert werden.
Die rechtliche Würdigung dieser neuen Möglichkeiten sieht so aus:
"Die 28. Zivilkammer des Landgerichts Köln hat mit einem am 11.07.2007 verkündeten Urteil (Az. 28 O 263/07) eine einstweilige Verfügung wieder aufgehoben, durch welche die Kammer am 15.5.2007 den Betreibern der Internetseite "www.spickmich.de" untersagt hatte, auf dieser Seite Daten über die Klägerin, eine Lehrerin aus Moers, zu veröffentlichen.
Zur Sache
Auf der genannten Internetseite, die Schülern die Möglichkeit eröffnet, ihren Lehrern in bestimmten Kategorien ("sexy", "cool und witzig", "beliebt", "guter Unterricht", "faire Noten" usw.) Noten von 1-6 zu geben, waren der Name und die Schule der Klägerin sowie die von ihr unterrichteten Fächer veröffentlicht sowie außerdem insgesamt vier Bewertungen - mit einer Gesamtnote von 4.3 - eingetragen. Von der Möglichkeit, auch Zitate der Lehrer auf der Internetseite zu veröffentlichen, hatte im Hinblick auf die Klägerin noch niemand Gebrauch gemacht.
Entscheidung des Gerichts
Die Zivilkammer ist mit den Beklagten der Auffassung, dass der Klägerin kein
Unterlassungsanspruch gegen die Betreiber der Internetseite zusteht."
Quelle:
http://medien-internet-und-recht.de/rss_druckversion_mir.php?mir_dok_id=1289
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- Auswirkungen von Informationen im Netz
Wenn wir Internetseiten oder e-Mail Anhänge nutzen ist inzwischen ein Bewußtsein entstanden welche Gefahren damit verbunden sein können.
Wenn wir selber Informationen ins Netz stellen, ist die damit verbundene Gefahr noch weitgehend bei Schülern unbekannt.
Auch ohne große technische Kenntnisse können Schüler persönliche Daten ins Netz stellen. Dabei sollten wir Sie auf folgende Probleme hinweisen: (hier einige Beispiele)
- Der Memory-Effekt
Wenn ich Daten einmal ins Netz gestellt habe, dann kann ich sie nicht mehr zurücknehmen. Es gibt immer Möglichkeiten diese Daten auch nach Jahren zurückzuholen und ggf. gegen den Ersteller zu verwenden.
- Der gläserne Mensch
Jeder Nutzer und Autor hinterläßt Spuren im Netz und durch die Verknüpfung der Information kann ein Personalprofil erstellt werden, das sich z.B. bei Einstellungverfahren auswirken könnte.
- Manipulation von Webseiten
Habe ich z.B. einen Link auf einen kostenlosen Zähler für die Webseitenaufrufe in meine Internetseite eingebaut, so kann es passieren, dass dieser Link plötzlich zu einer Erotikseite umgeleitet wird und damit ein schlechtes Licht auf den Webseitenanbieter fällt.
- Die Rechtsfalle
Hat der Web-Anbieter Bilder oder Texte von anderen Internetanbietern in seine Seite eingebaut und damit das Urheberrecht verletzt, dann kann dies für die Anbieter sehr teuer werden.
- Missbrauch personenbezogner Daten
Wenn Webanbieter freizüge Bilder für den Freundeskreis ins Netz stellen, dann kann es dennoch passieren, dass diese Aufnahmen missbräuchlich verwendet werden. Daher muss dringend davor gewarnt werden, leichtfertig Informationen oder Bilder ins Internet zu stellen.
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informationstechnische Auswirkungen
Drei nützliche Entwicklungen stelle ich hier vor:
Webanwendungen
Statt auf dem Rechner Software zu installieren, sollen die Programme direkt aus dem Netz benutzt werden können.
Für immer mehr Aufgaben gibt es inzwischen Anwendungen im Netz, die ohne den Kauf teurer Software auskommen. Alles läuft online ab und die Anwendung startet direkt im eigenen Browser.
Besonders im Bereich der Office-Anwendungen gibt es schon Einiges an Auswahl. Viele Anbieter haben es sich zum Ziel gesetzt, dem Microsoft-Office-Paket kostenlose Konkurrenz zu machen.
Allerdings gibt es heute noch Unterschiede zu den Originalprogrammen!
Soziale Software
Mit der Hilfe von Wikis, Blogs und Communities aller Art kann aus dem passivem Surfer der aktive Autor werden.
Bei der "sozialen Software" handelt es sich um Seiten und Systeme, die den Aufbau eines sozialen Netzwerkes fördern und dabei helfen, andere Leute kennenzulernen und mit ihnen zu kommunizieren.
Wiederverwendbarkeit - am Beispiel RSS-Feeds
Durch die Integration mit RSS-Feeds können Nachrichten oder andere Web-Inhalte in die eigene Internetseite eingebunden werden, die sich immer aktualisieren.
Mit Hilfe des Codes RSS ist es möglich, Informationen auf allen Plattformen auzutauschen.
RSS wird mittlerweile von vielen typischen Nachrichten-Seiten wie SPIEGEL Online und tagesschau.de eingesetzt, aber auch Harry Potter-News oder Lizzy-News kann man nach Absprache schon über RSS bekommen.
Ein RSS-Feed spart Zeit, vorausgesetzt man surft täglich mehr als acht Seiten an.
RSS-Dateien sind im Gegensatz zu HTML-Seiten simpel und ohne "überflüssige" Design- und Layout-Elemente aufgebaut. Sie enthalten nur Überschriften, Anleser und einen Link zu der Quelle der News. So können RSS-Dateien auf jeder Plattform gelesen und weiterverarbeitet werden.
Dazu braucht man allerdings einen sogenannten RSS-Reader, mit dem man dann RSS-Dateien liest. Diesen Reader kann man aber kostenlos aus dem Netz herunterladen.
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Dabei geht es u.a. um Second Life, Wikipedia, eigene Radio- und TV-Sendungen und Podcast.
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B. Gray
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2. Flash-Cookies - wer kennt sie schon?
Quelle:
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/30/0,3672,5250014,00.html
Flash-Cookies unterliegen denselben Regeln wie die herkömmlichen "Keks"-Dateien. Sie können nur von derjenigen Webseite ausgelesen werden, die ihre Speicherung veranlasst hat. Die Informationsmenge, die sie zu speichern in der Lage sind, ist jedoch um ein Vielfaches größer, was den stets datenhungrigen Internet-Marketingfirmen sehr gelegen kommt. Sie sehen zudem noch einen weiteren Vorteil:
Kein Browserhersteller bietet derzeit einen Flash-Cookie-Manager an, mit dem sich diese Dateien bequem verwalten und im Zweifel löschen ließen.
Werbefirmen, die Flash-Cookies nutzen, können also mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass die platzierten Super-Kekse auf der Festplatte verbleiben und ihren Schnüffelzweck für lange Zeit erfüllen.
"Die Situation ist vergleichbar mit dem Aufkommen der ersten Cookies vor zehn Jahren", erklärt c't-Redakteur Herbert Braun. "Auch die neuen Super-Cookies verstecken sich gut auf der Festplatte und lassen sich nur schwer finden und löschen." Dass die große Schar der Anwender deshalb nicht unruhig werde, habe Braun zufolge nur einen Grund: "Kaum jemand kennt sie."
Notbremse gegen Flash-Cookies
Auch bei Flash-Cookies gibt es eine "Notbremse", mit der die Ablage dieser Dateien auf dem Nutzer-PC verhindert werden kann. Wer beispielsweise eine Webseite wie YouTube besucht, muss dazu per rechtem Mausklick in die Video-Anwendung klicken. Ein Kontextmenü klappt auf. Hier ist auf "Einstellungen" zu klicken.
Quelle: youtube.com
youtube.com
Rechtsklick in die Video-Anwendung
Es öffnet sich ein kleines Fenster, in dem man per Klick auf das Ordnersymbol die Einstellungen für das Speichern von Flash-Cookies verändern kann: Der Schieberegler, der die Größe der Flash-Cookie-Datei festlegt, sollte auf Null geschoben und im Kasten vor "Nie" ein Häkchen gesetzt werden. Dadurch wird das Speichern von Flash-Cookies für die jeweilige Webseite unterbunden.
Flash-Cookies abschalten. Quelle: youtube.com
youtube.com
Flash-Cookies abschalten
Offenbar scheint sich auch die US-Firma Adobe/Macromedia nicht so recht mit dem Gedanken anfreunden zu können, dass ihre Technologie eines Tages die angestammten Cookies vom Markt verdrängen und zu einem Super-Cookie ausgebaut werden könnte. Deshalb hat die Firma bereits vor geraumer Zeit eine ausführliche Anleitung ins Netz gestellt, wie man Flash-Cookies global, also für alle Webseiten abschalten kann. Jeder Nutzer kann sich hier im Übrigen anzeigen lassen, welche Webseiten auf seiner Festplatte bereits Datenpakete in welcher Größe abgelegt haben. Flash-Cookies von dubiosen Drittanbietern inklusive.
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3. Aktuelle Links für Berufskollegs ( Wirtschaftsinformatik )
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Das war´s mal wieder
Bernd Gray