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Seit dem 01.08.2003 ist das Konrad-Klepping-Berufskolleg eine selbstständige Schule im Rahmen des auf sechs Jahre angelegten Modellvorhabens Selbstständige Schule des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Mittelpunkt des Modellvorhabens steht für uns das Ziel, die Lern- und Lebenschancen
von Schülerinnen und Schülern zu verbessern. Deshalb dienen alle Teilvorhaben im Projekt
Selbstständige Schule mittelbar oder unmittelbar der Verbesserung der
Qualität unserer schulischen Arbeit, vor allem der Weiterentwicklung des Unterrichts. Qualifizierung der schulischen Steuergruppe Um den Anforderungen im Rahmen der Prozesse der Schulentwicklung, insbesondere der Unterrichtsentwicklung, gerecht werden zu können, hat die schulische Steuergruppe an einem Qualifizierungsprozess teilgenommen, der aus folgenden acht Modulen bestand:
Qualifizierung der Bereichsleiter und Koordinatoren Die Bereichsleiter und Koordinatoren haben ebenfalls an einem Qualifizierungsprozess teilgenommen, der aus folgenden fünf Modulen besteht:
Die Qualifizierung soll die Bereichsleiter und Koordinatoren im Prozess der Unterrichts- und Schulentwicklung unterstützen.
Unterrichtsentwicklungsteams In einigen Bildungsgängen sind sogenannte Unterrichtsentwicklungsteams damit beschäftigt, für den Unterricht im Bildungsgang bedeutsame Vorhaben zu entwickeln. Zur Sicherstellung des Erfolgs dieser Vorhaben bzw. zum frühzeitigen Erkennen von Problemen wird dabei mit einem Projektmanagement gearbeitet. Die Unterrichtsentwicklungsteams werden in ihrem Entwicklungsprozess von der Schulischen Steuergruppe begleitet und unterstützt.
Arbeitsfelder im Rahmen des Modellvorhabens Selbstständige Schule Grundlagen für die Erprobung neuer Konzepte in den verschiedenen Arbeitsfeldern sind eine fundierte Unterrichtsentwicklung, die Verbesserung des schulinternen Managements und auf Seiten der Kommunen erste Schritte beim Aufbau einer regionalen Bildungslandschaft. Unterstützt vom Projektmanagement, vom Schulträger und der Schulaufsicht gehen die Schulen neue Wege in folgenden Arbeitsfeldern: Arbeitsfeld 1: Personalbewirtschaftung Jede Schule entscheidet im Rahmen des Stellenplans selbst über die Besetzung ihrer Stellen. Ihr steht ein Personalmittelbudget zur Verfügung. Schulleiterinnen und Schulleiter stellen Personal ein, das zum Profil der Schule passt. Sie übernehmen Dienstvorgesetztenfunktion. Arbeitsfeld 2: Sachmittelbewirtschaftung "Selbstständige Schule" will praxisnahe Entscheidungen ermöglichen. Über die Verwendung des Sachmittelbudgets kann jede Projektschule entsprechend den Schwerpunktsetzungen ihres Schulprogramms entscheiden. Das Modellvorhaben will erreichen, dass sich dieses Budget zukünftig aus Landes- und Schulträgermitteln zusammensetzt. Zudem fließen Drittmittel - z.B. Fördergelder - in das Sachmittelbudget ein. Arbeitsfeld 3: Unterrichtsorganisation und Unterrichtsgestaltung Innovative pädagogische Konzepte sind gefragt. Dafür erhalten die Schulen und Lehrkräfte einen weiten Freiraum. Diesen können sie nutzen etwa bei der Zusammensetzung von Lerngruppen oder bei der zeitlichen und örtlichen Organisation des Unterrichts. Auch bei der Leistungsbewertung und den Leistungsbescheinigungen sind neue Wege möglich, z.B. die Erprobung von Portfolios. Abschluss- und Abgangszeugnisse bleiben davon jedoch unberührt, um die Vergleichbarkeit und Anerkennung der Zeugnisse zu gewährleisten. Arbeitsfeld 4: Innere Organisation und Mitwirkung in der Schule Schulentwicklung kann nur gemeinsam gelingen. Es gibt viele Bereiche, in denen
engagierte Menschen verantwortungsvoll mitarbeiten und so die Schulleitung direkt
unterstützen können. Kollegien, Schülerschaft und Eltern gestalten zum Beispiel in
Gremien ihre Schule aktiv mit oder bringen sich in einzelnen Projektbereichen ein. Ein
Lehrerkollegium, das in Teams arbeitet, ist wichtig, besonders dann, wenn
fachübergreifend unterrichtet wird. Arbeitsfeld 5: Qualitätssicherung und Rechenschaftslegung Professionelles, eigenverantwortliches Arbeiten bedeutet auch, die neuen pädagogischen
Konzepte und Maßnahmen für alle transparent zu gestalten. Qualität zu sichern und zu
entwickeln heißt, Erfolge und noch bestehende Defizite detailliert aufzuzeigen und
bewusst zu machen - zum Beispiel durch systematisierte Formen der Selbstevaluation und
durch ein internes und externes Berichtswesen. |
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| 2.Systematische
Personalentwicklung Ziele und Grundsätze
Die Leistungsfähigkeit unserer der Schule ist abhängig von den Kompetenzen der LehrerInnen, die sich in dem Maße weiterentwickeln müssen, wie sich gesellschaftliche Bedingungen sowie Anforderungen an Bildung und Schule verändern. Die effektive Umsetzung des schulischen Auftrages setzt leistungsfähige, eigenverantwortliche und motivierte LehrerInnen voraus. Für professionell handelnde LehrerInnen gehört die permanente Fortbildung zu den Grundsätzen des beruflichen Selbstverständnisses. Zudem ist jede Lehrerin und jeder Lehrer entsprechend der beamtenrechtlichen Regelung dazu verpflichtet, sich fortzubilden. Die Zieldimension der Fortbildung beinhalten neben
der Personalentwicklung auf fachlicher auch die Entwicklung auf der methodischen und
sozialen Ebene zur Bewältigung der derzeitigen und zukünftigen Aufgaben. Insofern
fördert die Fortbildung auch den Selbstentwicklungsprozess der LehrerInnen. Das Ziel der
Fortbildung ist, die Handlungsfähigkeit der LehrerInnen in allen schulischen
Handlungsfeldern zu sichern und zu entwickeln. Dieser Zielansatz von Fortbildung
orientiert sich an einer konstruktiven Inbeziehungsetzung von Fortbildungsansprüchen der
Einzelschule als Gesamtsystem, wie es im Schulprogramm niedergelegt ist, mit den
Fortbildungsinteressen der Lehrerinnen und Lehrer.
Gerade durch die Erhöhung der Selbstständigkeit von
Schule steigt auch die Verantwortung in der Gestaltung und Führung von Schulen. Dieses
führt folgerichtig auch zu einer stärkeren Verantwortung in Fortbildungsfragen der
einzelnen Schulen. Ein schulbezogenes Fortbildungskonzept ist in diesem Kontext ein
zentraler Stützpfeiler des Hauses des Lernens einer selbstständigen Schule. Das
Fortbildungskonzept bietet allen Beteiligten am KKB eine Chance, sich aktiv mit der
Zielsetzung unserer Schule auseinander zu setzen und darauf aufbauend sich aktiv an der
Gestaltung von Fortbildung zu beteiligen. |
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| 3. Organisation der Bildungsgänge
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4.Schul- und Unterrichtsentwicklung |
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Das
Konrad-Klepping-Berufskolleg ist ein vollständig ausgebautes Berufskolleg, in dem neben
beruflichen Abschlüssen auch alle allgemeinbildenden Abschlüsse vom Hauptschulabschluss
bis zur Allgemeinen Hochschulreife erworben werden können.
Durch den Auf- und Ausbau dezentraler transparenter
und partizipativer Entwicklungsstrukturen werden möglichst viele Mitglieder der Schule
aktiv in Arbeitsprozesse einbezogen. Das Lernen im
Konrad-Klepping-Berufskolleg wird zunehmend dadurch geprägt, dass individuelles Lernen,
Methoden- und Teamorientierung sowie Selbstlernen im Kontext komplexer Lernprozesse im
Vordergrund stehen.
Die Entwicklung der
Unterrichtsorganisation und gestaltung verläuft in einem zyklischen Prozess, der
aus den Phasen Innovation, Implementation und Evaluation besteht. Es sind in mehreren Bildungsgängen
Unterrichtsentwicklungsteams eingerichtet worden, die bedeutsame Aspekte der
Unterrichtsentwicklung im Sinne von "Pilotprojekten" bearbeiten. Im Sinne einer nachhaltigen Unterrichtsentwicklung,
die den Aufbau beruflicher und personaler Kompetenzen dient, streben wir die nachfolgenden
weiteren Entwicklungsschritte an: |
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| 5. Lehrerarbeitszentrum | ||
| Im Jahre 2001 wurde die
ehemalige Lehrerbibliothek in das heutige Lehrerarbeitszentrum (LAZ) umgewandelt. Auf
einer Fläche von ca. 60 m2 entstand eine moderne Arbeitsfläche für Lehrer
mit 7 PCs, einer kleinen Präsenzbibliothek für die Bildungsgänge, 3
Gruppenarbeitstischen sowie einer Konferenzeinheit für 12 Personen. |
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| Dieser Raum wird seitdem intensiv zur Vorbereitung und Nachbereitung von Unterrichtsstunden, zur eigenen Recherche und zur Erstellung der Zeugnisse an dafür vorgesehenen PCs genutzt. Alle Computereinheiten sind an das schuleigene Netzwerk angebunden und haben dadurch Zugriff sowohl auf den schulinterne Intranet als auch Zugang an das World Wide Web. | ||
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6. Schülerarbeitszentrum |
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"Mit
diesem Schülerselbstlernzentrum sind wir optimal aufgestellt für die Herausforderungen
der Zukunft, die Kompetenz des Selbstlernens für die Wissensgesellschaft auf der Basis
moderner Medien zu vermitteln."
mit diesen Worten eröffnete Schulleiter Dr.
Walter Schulte am Mittwoch, den 21. Dezember 2005 offiziell unser neues
Schülerselbstlernzentrum, welches nunmehr seit Januar 2006 für alle Schülerinnen und
Schüler des Konrad-Klepping-Berufskollegs zur Verfügung steht. |
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| In unserem ehemaligen "Klausurraum" ist nach monatelangen Planungen ein modernes Zentrum zum Selbstlernen entstanden, in dem mit Hilfe moderner Medien und mit einer umfangreichen Bibliothek sowohl alleine als auch in kleinen Gruppen gelernt werden kann und soll. Der Raum bietet neben einer modernen EDV-Anlage, Internet, Intranet, umfangreicher Softwareausstattung, Scanner, Drucker, mobilen PC-Einheiten, Kopierer, Lernsoftware, Büchern und weiteren Medien auch variabel nutzbare Einzel-, Kleingruppen- und "Großgruppenarbeitsplätze", die ein Lernen in verschiedenen sozialen Lerngruppen ermöglichen und fördern. Hier ist somit ein Raum entstanden, in dem alle
Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer persönlichen Lern- und
Arbeitsgeschwindigkeit und ihren individuellen Voraussetzungen viel Nützliches
selbstständig erarbeiten können. Mit der Eröffnung dieses Selbstlernzentrums wurden nun
neue zusätzliche Lernmöglichkeiten am KKB geschaffen, die für die Bildungsregion
Dortmund vorbildlich sind. |
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| Wozu überhaupt ist ein Selbstlernzentrum nützlich? | ||||||||||||||
| Aufgrund des schnellen Wissensverfalls ist es notwendig, Schüler in geeigneter Weise auf das selbstständige Lernen und das selbstständige Aneignen von Wissen für ihre berufliche und private Zukunft vorzubereiten. Durch das Selbstlernen soll der selbsttätige Wissenserwerb als Schlüsselqualifikation gefördert werden, da selbstständiges Problemlösen und selbstständiges teamorientiertes Arbeiten mehr denn je Erfordernisse der Zukunft darstellen. Hierzu ist nicht nur ein ausgewogenes Methodenwissen notwendig, sondern gleichermaßen auch die Kompetenz zur Nutzung multimedialer Datenverarbeitungssysteme. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurde unser neues Schülerselbstlernzentrum (SLZ) eröffnet. Damit haben die Schülerinnen und Schüler nun einen Raum, in dem sie selbstständig mit Hilfe moderner Medien und mit Unterstützung von speziell qualifizierten Lernberatern und Schulassistenten ihren Lernprozess selbstständig optimieren können. |
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In unserem neuen Schülerselbstlernzentrum wird Schülerinnen und Schülern somit eine Möglichkeit gegeben, sich außerhalb des regulären Unterrichts neues Wissen anzueignen, Unterrichtsstoff nachzuarbeiten oder zu vertiefen, fachbezogene Recherchen durchzuführen oder gezielt eigene Defizite abzubauen. Somit können nun alle Schüler gegen Vorlage ihres Schülerausweises das SLZ täglich nach der 4. Stunde bis um 15 Uhr nutzen. Von der 1. bis zu 4. Stunde steht das Selbstlernzentrum für ganze Klassen zur Verfügung, die sich hierbei ein Bild von den Vorzügen des selbstständigen Lernens im Unterricht verschaffen können.
Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, und sich selbst ein Bild von den vielfältigen Möglichkeiten des SLZ´s verschaffen wollen, dann freut sich das SLZ-Team schon auf Ihren Besuch im Raum 302. |
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7. Technische Ausstattung/ Multi-Media-Räume |
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| 8. Verknüpfung Schule Wirtschaft |
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