| Informations- und Kommunikationstechnologien |
| von B.Gray
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| Vor 14 Jahren
begann alles ganz harmlos mit dem Kauf eines ersten Computers. Doch dieses
"Spielzeug" wurde noch recht skeptisch betrachtet und die Auswirkung dieser
Technologie als unbedeutend eingeschätzt.Die komplizierte Bedienung, die hohen Kosten
(z.B. kostete eine Diskette 45,00 DM)und das Fehlen von einheitlicher Software
verhinderten zunächst einen stärkeren Einsatz an unserer Schule. |
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Durch
Firmenspenden konnten wir dann aber schließlich einen Raum mit Leihgeräten eingerichten.
Durch die preiswerten C64 Computer der Firma Commodore waren wir dann erstmals in der Lage einen eigenen PC-Raum einzurichten. |
| Die Einführung des Betriebssystems MS-DOS durch IBM ermöglichte endlich das Setzen von Standards. Wir kauften 15 PC´s dieses Types und galten als fortschrittlich. |
| Der starke Preisverfall, trotz erheblicher Leistungssteigerungen der Geräte, ermöglichte die Anschaffung weiterer Anlagen, so dass wir heute180 Computer in unserer Schule einsetzen können. |
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| Neben zwei computergestützen TV-Räumen haben
wir 3 multifunktionale Räume büromäßig eingerichtet und mit vernetzten Systemen
ausgestattet. Zwei weitere Räume sind in traditioneller Form als DV-Räume gestaltet und
vernetzt.
Durch die Entwicklung des Internets erhielt der Computereinsatz eine noch stärkere Bedeutung. Auch hier war unsere Schule bei den ersten Bewerbern der landesweiten Initiative "Schulen ans Netz". Parallel zu dieser Entwicklung hat unsere Schule inzwischen auch eine eigene Homepage, die unter: |
http://www.konrad-klepping-berufskolleg.de |
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| zu erreichen ist. Hier sollen neben
Informationen über unsere Bildungsgänge und Terminpläne, auch Schulprojekte und
einzelne Klassen vorgestellt werden. Die Kooperation mit anderen Schulen - über alle Grenzen hinaus - soll durch dieses Instrument angeregt und gefördert werden.Bereits jetzt arbeiten die Bereiche Englisch und Informatik zusammen und haben ein Konzept entwickelt, um z.B. den Schulalltag von amerikanischen und deutschen Schülern zu vergleichen und daraus Forderungen für unsere Schulentwicklung zu erarbeiten.
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Eine weitere Tendenz ist die Integration
der "Neuen Informations- und Kommunikations-techniken" in die berufsbezogenen
Fächer der Berufsschule.
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| Schließlich steht der Aufbau eines Medien- und Selbstlernzentrums für das kommende Jahr an. Eine entsprechende Arbeitsgruppe entwickelt derzeit eine moderne Konzeption, die als Diskussionsgrundlage für die weitere Entwicklung dienen soll. |
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Die zunehmende Digitalisierung unserer Lebens- und Arbeitswelt wird in der Zukunft die Bildung und Weiterbildung noch erheblich verändern. Grosse finanzielle und personelle Anstrengungen sind erforderlich, um den immer kürzer werdenden Innovationszyklen folgen zu können. |
| Die zunehmende Globalisierung unserer Arbeitswelt und die weltweite Arbeitsteilung erfordern ein ständiges Weiterlernen. Doch sollte bei aller zunehmenden Technisierung nicht vergessen werden, dass der Mensch im Mittelpunkt allen Handelns stehen muss. |