MEINE WELT  2020
REPORTAGEN AUS DER ZUKUNFT
  
Vorbemerkungen und Ergebnisse:

Wir haben spontan unsere kleinen Zukunftsreportagen einfach vor anderen Überlegungen zu unserer geplanten Befragung geschrieben.
 

Reporter unterwegs

Wir wollten vermeiden, dass wir nach den Vorüberlegungen zum Fragebogen, für den wir uns über drei Wochen Zeit gelassen haben, nur nachdenklicher und auch wissender die Reportagen geschrieben hätten. Nach Abschluss des Projekts haben wir dann mit Erstaunen festgestellt, dass wir sie so nicht mehr geschrieben hätten.

Unsere Befragung haben wir in zwei Teilen geplant: Einmal wollten wir wissen, was der Stand der technischen und kommunikativen Dinge bei unseren Mitschülerinnen/Mitschülern und Freundinnen/Freunden ist und wollten daraus hochrechnen, wie weit die Möglichkeiten der Weiterentwicklung gegeben sind. Andererseits wollten wir nach der Technik- und Mediengläubigkeit und der kommunikativen Komponente (wir vermeiden das Stichwort Kompetenz, weil es uns zu wenig überprüfbar erschien!) unserer SchülerInnen fragen. Wichtigster Punkt, wenn auch nur in vier Frageblöcken, war aber die Nachfrage nach der allgemeinen Zukunftseinschätzung im Blick auf die gesellschaftliche, politische, technologische und ökologische Entwicklung.

Den Fragebogen haben wir später ausgedruckt und innerhalb unserer 8., 9. und 10. Klassen verteilt. Auch aus dem schulfremden Freundeskreis haben wir Antworten auf unsere Fragen bekommen. Auf unserer Schulhomepage
 

http://ods.dokom.net/mbr/2020/2020.htm

haben wir ihn auch als Formular eingestellt, in der Hoffnung, dass die Netzgemeinde ihn beantwortet. Die Ergebnisse wurden uns unter der extra hierfür eingerichteten e-mail Adresse
 

zwanzig@mbr.do.nw.schule.de

automatisch zugestellt. Auch nach Beendigung des Projektes werden wir den Fragebogen noch weiter auf unserer Homepage lassen, dann können wir unseren Datenbestand noch ein wenig erhöhen.

Wir haben ca. 214 beantwortete Fragebögen als Ausgangspunkt für unsere Analyse bekommen. Davon sind 14 über das Internet eingegangen.

Wir haben dann noch einfach so in einer 6. Klasse nach der Zukunftseinschätzung gefragt, die wir kommentarlos, aber für uns wichtig, aufgeschrieben haben:
 

Wünsche und Hoffnungen
 

Anmerkung zum Datenschutz: Bezüglich der gedruckten Fragebögen konnten wir ausdrücklich jede Anonymität sicherstellen, die aber auch von einigen MitschülerInnen so ausgenutzt wurde, dass sie ihren allgemeinen Frust los werden konnten. Bei den Antworten aus dem Internet hatten wir natürlich die jeweilige e-mail-Adresse, versichern aber, dass wir von diesen Adressen keinen Gebrauch machen werden.

Die eingegangene Anzahl von Fragebögen halten wir für einen genügend großen Datenbestand um eine repräsentative Aussage zu machen. Die Aussagen und Rückschlüsse, die wir vollzogen haben, sind dennoch ausschließlich unsere eigene Meinung. Jeder kann sich aber auch an Hand der Grafiken ein eigenes Bild machen.
 

Ergebnisse

Einen geschichtlichen Abriss über Computer, Kommunikation- und Mediengeschichte, der auch eine Zukunftsprognose enthält,
  

Zukunft hat immer eine Geschichte

hatten wir zufällig schon lange vor Beginn des Projektes, gemeinsam mit unserem Informatik-Lehrer erstellt und entwickelt und fügen ihn jetzt unserem Projekt hinzu.

Unsere zunächst als Jux zur Frage 26 gedachte Nachfrage: ,,Gegen wen kämpft James Bond in 20 Jahren?", hat uns mit ihren Antworten sehr überrascht, denn wir haben festgestellt, dass teilweise Zukunftsängste daraus erschienen aber auch eher unfreundliches geantwortet wurde.
 

Frage 26

Die meisten Schüler fanden die Befragung "spannend, nett, neu, mal was anderes oder ok", aber auch "Kritisches zur Fragetechnik" usw.,
   

Frage 27

teilweise aber auch zu schwer. Wenn sie zu leicht gewesen wäre, können wir aber vielleicht auch nicht anschließend so gute und hoffentlich qualifizierte Schlüsse ziehen. Aus der Kritik lernen wir sicher eine Menge für eine unserer nächsten Befragungen.

Bei unserem Projekt sind wir von der Voraussetzung ausgegangen, dass wir eine Zukunftsprognose nur auf der zunehmenden Technisierung und der Medienvielfalt und deren allgemeiner Einschätzung innerhalb von Familie, Gesellschaft und Wirtschaft geben können. Die gesellschaftlich-soziale Entwicklung lässt sich nur schlecht mit unseren beschränkten Mitteln voraus sehen. Wir glauben aber, dass sie nur eine Folge der Technisierung und der schon vorhandenen, oder noch kommenden Medientechnologien sein wird. Die Einschätzung von Technik und Kommunikation und der Gebrauch von Technik und Kommunikation wird der Motor für und in die Zukunft sein und dürfte in der Folge die sozialen und gesellschaftlichen Auswirkungen beeinflussen. Vielleicht lassen aber die Befragungsergebnisse auch noch andere Schlüsse zu.
   

Analyse

Wir planen, dass wir das Ergebnis auch nach Ende des Projektes auf unserer Schulhomepage lassen werden.
 

Ein Fazit

 
Schülerinnen und Schüler des Schwerpunkts Informatik Klasse 10

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