| Vorbemerkungen
und Ergebnisse:
Wir haben spontan unsere kleinen
Zukunftsreportagen einfach vor anderen Überlegungen zu unserer geplanten
Befragung geschrieben.
Wir wollten vermeiden, dass wir nach den Vorüberlegungen zum Fragebogen, für den wir uns über drei Wochen Zeit gelassen haben, nur nachdenklicher und auch wissender die Reportagen geschrieben hätten. Nach Abschluss des Projekts haben wir dann mit Erstaunen festgestellt, dass wir sie so nicht mehr geschrieben hätten. Unsere Befragung haben wir in zwei Teilen geplant: Einmal wollten wir wissen, was der Stand der technischen und kommunikativen Dinge bei unseren Mitschülerinnen/Mitschülern und Freundinnen/Freunden ist und wollten daraus hochrechnen, wie weit die Möglichkeiten der Weiterentwicklung gegeben sind. Andererseits wollten wir nach der Technik- und Mediengläubigkeit und der kommunikativen Komponente (wir vermeiden das Stichwort Kompetenz, weil es uns zu wenig überprüfbar erschien!) unserer SchülerInnen fragen. Wichtigster Punkt, wenn auch nur in vier Frageblöcken, war aber die Nachfrage nach der allgemeinen Zukunftseinschätzung im Blick auf die gesellschaftliche, politische, technologische und ökologische Entwicklung.
Den Fragebogen haben wir später
ausgedruckt und innerhalb unserer 8., 9. und 10. Klassen verteilt. Auch aus
dem schulfremden Freundeskreis haben wir Antworten auf unsere Fragen bekommen.
Auf unserer Schulhomepage
haben wir ihn auch als Formular eingestellt,
in der Hoffnung, dass die Netzgemeinde ihn beantwortet. Die Ergebnisse wurden
uns unter der extra hierfür eingerichteten e-mail Adresse
automatisch zugestellt. Auch nach Beendigung des Projektes werden wir den Fragebogen noch weiter auf unserer Homepage lassen, dann können wir unseren Datenbestand noch ein wenig erhöhen. Wir haben ca. 214 beantwortete Fragebögen als Ausgangspunkt für unsere Analyse bekommen. Davon sind 14 über das Internet eingegangen.
Wir haben dann noch einfach so in einer
6. Klasse nach der Zukunftseinschätzung gefragt, die wir kommentarlos,
aber für uns wichtig, aufgeschrieben haben: Anmerkung zum Datenschutz: Bezüglich der gedruckten Fragebögen konnten wir ausdrücklich jede Anonymität sicherstellen, die aber auch von einigen MitschülerInnen so ausgenutzt wurde, dass sie ihren allgemeinen Frust los werden konnten. Bei den Antworten aus dem Internet hatten wir natürlich die jeweilige e-mail-Adresse, versichern aber, dass wir von diesen Adressen keinen Gebrauch machen werden.
Die eingegangene Anzahl von Fragebögen
halten wir für einen genügend großen Datenbestand um eine
repräsentative Aussage zu machen. Die Aussagen und Rückschlüsse,
die wir vollzogen haben, sind dennoch ausschließlich unsere eigene
Meinung. Jeder kann sich aber auch an Hand der Grafiken ein eigenes Bild
machen.
Einen geschichtlichen Abriss über
Computer, Kommunikation- und Mediengeschichte, der auch eine Zukunftsprognose
enthält,
hatten wir zufällig schon lange vor Beginn des Projektes, gemeinsam mit unserem Informatik-Lehrer erstellt und entwickelt und fügen ihn jetzt unserem Projekt hinzu.
Unsere zunächst als Jux zur Frage
26 gedachte Nachfrage: ,,Gegen wen kämpft James Bond in 20 Jahren?",
hat uns mit ihren Antworten sehr überrascht, denn wir haben festgestellt,
dass teilweise Zukunftsängste daraus erschienen aber auch eher
unfreundliches geantwortet wurde.
Die meisten Schüler fanden die
Befragung "spannend, nett, neu, mal was anderes oder ok", aber auch "Kritisches
zur Fragetechnik" usw.,
teilweise aber auch zu schwer. Wenn sie zu leicht gewesen wäre, können wir aber vielleicht auch nicht anschließend so gute und hoffentlich qualifizierte Schlüsse ziehen. Aus der Kritik lernen wir sicher eine Menge für eine unserer nächsten Befragungen.
Bei unserem Projekt sind wir von der
Voraussetzung ausgegangen, dass wir eine Zukunftsprognose nur auf der zunehmenden
Technisierung und der Medienvielfalt und deren allgemeiner Einschätzung
innerhalb von Familie, Gesellschaft und Wirtschaft geben können. Die
gesellschaftlich-soziale Entwicklung lässt sich nur schlecht mit unseren
beschränkten Mitteln voraus sehen. Wir glauben aber, dass sie nur eine
Folge der Technisierung und der schon vorhandenen, oder noch kommenden
Medientechnologien sein wird. Die Einschätzung von Technik und Kommunikation
und der Gebrauch von Technik und Kommunikation wird der Motor für und
in die Zukunft sein und dürfte in der Folge die sozialen und
gesellschaftlichen Auswirkungen beeinflussen. Vielleicht lassen aber die
Befragungsergebnisse auch noch andere Schlüsse zu.
Wir planen, dass wir das Ergebnis auch
nach Ende des Projektes auf unserer Schulhomepage lassen werden.
|