Stadtarchiv der Stadt Dortmund

 

Im Alten Stadthaus der Stadt Dortmund, Friedensplatz 5, befindet sich das Stadtarchiv. Jeweils 3-4 SchülerInnen können im Lesesaal im 3. Stock des Gebäudes in Dokumenten aus der Zeit des Nationalsozialismus recherchieren. Hier findet man zwar wenige Akten aus dieser Zeit, dafür aber eine 57-bändige Kriegschronik, angelegt von der damaligen Archivleiterin Luise von Winterfeld, und die "Westfälische Landeszeitung  - Rote Erde".
Der Katalog zur Ausstellung "Widerstand und Verfolgung in Dortmund" in der Steinwache wurde vom Leiter des Stadtarchivs, Günther Högl, herausgegeben. Er enthält zum Teil Textquellen, die hier im Original wiederzufinden sind. Die Kapitel der umfangreichen Dokumentation möchten wir an dieser Stelle nennen:

1.  Das Ende der Weimarer Republik in seiner Auswirkung auf Dortmund
2.  Machtergreifung in Dortmund 1933/34
3.  Der politische Widerstand der Arbeiterbewegung
4.  Widerstand aus christlicher Verantwortung
5.  Der Unterdrückungs- und Vernichtungsapparat der Nationalsozialisten
6.  Verbrechische "Rassenhygiene" und NS-"Euthanasie"
7.  Die Judenverfolgung in Dortmund von 1933 bis 1945
8.  Die nationalsozialistische Vernichtungspolitik gegenüber Sinti und Roma
9.  Die Gestapo-Morde im Romberpark und in der Bittermark

 

Zu Kapitel 7 möchten wir auch noch die Zeitschrift "Heimat Dortmund - Stadtgeschichte in Bildern und Berichten: Jüdisches Leben in Dortmund", Heft 1/96 empfehlen, die vom Historischen Verein für Dortmund und der Grafschaft Mark e.v. in Verbindung mit dem Stadtarchiv erstellt wurde.

 

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