Synagogen in Dortmund

Am Platz der Alten Synagoge, dem Vorplatz der Oper, Ecke Hansastrasse / Hiltropwall befindet sich ein Granitblock, der an die Synagoge erinnert, die im Herbst/Winter 1938 abgerissen wurde, weil sie einen "Schandfleck" innerhalb der Stadt darstellte.

Alte Synagoge 1913 [1] Platz der Alten Synagoge 1997 [2]

Die Dorstfelder Synagoge stand in der Nähe des Dorstfelder Hellwegs / Ecke Arminiusstrasse. Sie wurde in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938, der sog. Reichskristallnacht, geschändet und 1940 niedergerissen.

Auch die Synagoge in Hörde wurde am 9. November 1938 angezündet und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Auf dem Friedrich-Ebert-Platz findet man heute folgende Inschrift:

Über Jahrhunderte haben Juden mit uns zusammen gelebt. Nahe diesem Ort stand ihre Synagoge. Von 1933-1945 wurden sie auch bei uns, allein weil sie Juden waren, entwürdigt, vertrieben, verschleppt und ermordet. Dies dürfen wir niemals mehr zulassen!

Weitere Informationen  erhält man auch bei der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V., Wittener Strasse 3 (Schulte-Witten-Haus).


1) Quelle: Heimat Dortmund, Stadtgeschichte in Bildern und Berichten, Heft 1/96
2) Fotografie: A. Velewald, September 1997
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