Die Steinwache Dortmund

Die SteinwacheDortmund wurde 1928 erbaut und war bis 1933 ein Polizeigefängnis.

Von da an bis 1945 übernahm die Gestapo die ca. 50 Haftzellen, in denen insgesamt 65.000 Männer und Frauen inhaftiert waren, davon 30.000 aus "politischen Gründen". Die Insassen wurden verhört, misshandelt oder gefoltert, und viele von ihnen wurden von dort aus in ein Konzentrationslager deportiert. Die Steinwache galt jetzt als "Hölle Westdeutschlands".

Von 1961 - 1989 wurden hier Obdachlose untergebracht.

Im Oktober 1992 wurde die Steinwache mit der ständigen Ausstellung "Widerstand und Verfolgung" des Dortmunder Stadtarchivs eröffnet. Für diese Ausstellung wurde das Haus rekonstruiert und einige Zellen so hergestellt, wie sie ursprünglich waren.

Wir empfehlen den Besuch dieser Ausstellung allen, die sich mit dem Thema "Nationalsozialismus" befassen wollen.

 

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