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Aktuelle Presseartikel über
unsere
Schule
und andere für uns wichtige Berichte
(Stand: 31. Dezember 2004) |
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16.12.2004 - online

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Schwimmstar gab Unterricht
ASSELN - "Wir Sportler haben eine Vorbildfunktion. Besonders bei
Kindern, denn sie sind die Zukunft der Welt."
Diese Worte sagte gestern Christian Keller, ein Schwimmstar, der vor
wenigen Tagen noch ein Weltcuprennen in Südkorea gewonnen hat, in zwei
weiteren Disziplinen auf Platz 2 landete. "Das waren meine letzten
internationalen Rennen", bestätigte der gelernte Bankkaufmann, der ab
Januar bei der WestLB in Düsseldorf als Direktor das
Privatkundengeschäft betreut.
Der 32-jährige, der an vier Olympischen Spielen teilnahm, 35 deutsche
Meisterschaften im feuchten Element feierte und mehrmaliger
Weltcupsieger wurde, war viel bestaunter Gast der Klasse 6a der
Max-Born-Realschule.
Die 30 Mädchen und Mädchen mit ihrem Klassenlehrer Ralf Böcker hatten
ihn als Preis gewonnen. Keller ("Ich bin eingefleischter BVB-Fan") hatte
sich bereit erklärt, eine Sportstunde in Asseln mit zu gestalten. Böcker:
"Die Klasse hat sich mit dem Projekt ,Einfach 10 Minuten Sport täglich´
bei der Young-College Bildungsinnovationen GmbH am Rheinlanddamm
beworben, in dem sie ihre Idee online verbreitete. Wir machen täglich in
der Klasse hinter den Stühlen Übungen zur Koordination, Konzentration
und Entspannung. Dazu kommen Bewegungseinheiten, die auch der Haltung
zugute kommen."
Im Sportunterricht in der Turnhalle musste Keller, der genau den
richtigen Draht zu den Schülern fand, viele Fragen beantworten. Ob er
Millionär sei, wollte Christine wissen. "Mit der Mark war ich es, weil
ich immer fleißig gespart habe und im Sport gesponsert worden bin. Aber
mit dem Schwimmen allein kann man nicht reich werden. Wichtig ist, neben
dem Sport einen guten Beruf zu haben", sagte er.
Der Schwimmer nannte seine Sportart "eigentlich langweilig", weil man
ins Wasser springe und dann eine Bahn nach der anderen schwimme. "Aber
wenn man im Wettkampf als erster im Ziel ist, dann freut man sich riesig
und hat neue Motivation."
Zum Schwimmen ist der gebürtige Essener gekommen, weil sein Bruder
und seine Schwester als Schwimm-Talente galten und der Trainer ihn auch
mal im Wasser sehen wollte. Keller: "Meine Mutter schlug damit zwei
Fliegen mit einer Klappe. Ich war endlich weg von der Straße und zudem
jeden Tag sauber."
In der Zukunft will Keller, der neben seinem Sportlerherzen auch noch
ein Herz für Kinder bewies, es langsamer angehen lassen. "Ich werde mich
im Triathlon versuchen, denn die Kombination Radfahren, Schwimmen und
Laufen gefällt mir", sagte der 90 Kilo schwere Modellathlet.
Auch will er etwas länger schlafen, denn die Zeiten, wo er vor der
Arbeit um 6 Uhr früh sein Schwimmtraining abspulte, gehören endgültig
der Vergangenheit an.
- dg
www.sportcollege.de
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14.12.2004 - online

Mit Projekt 'Einfach fit' täglich
Leben in
Schulalltag gebracht
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Die Schüler der Klasse 6A
freuen sich gemeinsam mit Klassenlehrer Rolf Böcker
und dem vierfachen Olympiateilnehmer Christian Keller über
die erfolgreiche Teilnahme. (Foto: Pfeifer)
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Asseln. (tip) Bereits seit
einigen Jahren warnen Wissenschaftler und Politiker immer wieder, dass
viele Kinder und Jugendliche auf Grund von zu wenig Bewegung einfach zu
dick sind. Dass es aber auch anders geht, zeigten jetzt die Schulen aus
NRW, die sich an dem Schülerwettbewerb "Sport+Medien" beteiligten. Mit
dabei war auch die Klasse 6A der Max-Born-Realschule Ziel des
EU-geförderten Wettbewerbs "Sport+Medien", durchgeführt von der "young-college"-Bildungsinnovation
GmbH, war es, zu mehr Sporttreiben in den Schulen zu motivieren, das
Schulfach Sport zu stärken, neue kreative Impulse zu geben und
zusätzlich den Sport mit seinen vielen Ausprägungen zum thematischen
Inhalt anderer Unterrichtsfächer zu machen.
Um zusätzlich den sinnvollen
Umgang mit dem Computer zu fördern, konnten die Schulklassen unter dem
Motto "Mit dem Computer weg vom Computer" ihre Projektideen auf der
Seite www.sportcollege.de online stellen, um diese dann von einer Jury,
der auch Christian Keller, mehrfacher Welt- und Europameister im
Schwimmen, und Reinhold Hemker, Mitglied des Bundestages und des
Sportausschusses im Bundestag angehörten, bewerten zu lassen. Insgesamt
haben siebzehn Schülergruppen ihre Projekte online gestellt und hofften
auf einen der zahlreichen Preise.
Mit einer riesigen Beachparty im
Indoorbeachsport-Center in Witten feierten jetzt alle Teilnehmer den
Abschluss des Projekts "Sport+Medien". Die Schüler der Klasse 6A der
Asselner Max-Born-Realschule zeigten mit ihrem Projekt "Einfach fit! 10
Minuten Bewegung täglich", dass es gar nicht schwer ist, ein bisschen
Bewegung in sein Leben zu bringen.
Denn selbst 10 Minuten täglich
machten schon viel aus. Mit dieser einfachen, aber sehr wirksamen Idee
erhielten die Schüler gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer Ralf Böcker den
dritten Preis im Teamwettbewerb, eine Sportstunde mit dem 4-fachen
Olympiateilnehmer Christian Keller.
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08.11.2004 - online

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Computer für jeden Unterricht
Gemeinsam haben sie sich um die Berufsvorbereitung ihrer Schüler
gekümmert, haben dafür gesorgt, dass die so genannten Kopfnoten der
einzelnen Schulen vergleichbar sind. Jetzt haben die 14 Dortmunder
Realschulen " wiederum gemeinsam " ein Medienkonzept auf den Tisch
gelegt.
"Wir setzen Standards", sagt Achim Bahrenberg, Rektor der
Robert-Koch-Realschule in Hombruch.
Computer sind an den Schulen inzwischen reichlich vorhanden, und auch
für die verlässliche Wartung sucht die Stadt nach Lösungen.
"Nun wollen wir den Medienunterricht auf eine breite Basis stellen, den
Computer auch in den Fachunterricht einbringen", erläutert Peter Brekau,
Sprecher der Realschulleiterkonferenz.
Eine Arbeitsgruppe der 14 Realschulen hat das Medienkonzept innerhalb
von zwei Jahren entwickelt und wird es ständig aktualisieren. Es enthält
Pflichtelemente u.a. zur Nutzung von Büro-Software, E-Mail und Internet
sowie Unterrichtsvorschläge für die Lehrer. Im Deutschunterricht der 5.
und 6. Klasse z.B. lernen die Kinder Textverarbeitung am Computer, im
Musikunterricht nutzen sie ein Notenschreibprogramm, und in Mathematik
ist unter Umständen die Tabellen-Kalkulation hilfreich. Zurzeit passen
die Realschulen den Entwurf ihren individuellen Bedürfnissen an.
Das Medienkonzept kann auf der gemeinsamen Webseite der Dortmunder
Realschulen nachgelesen werden
ko
http://do.nw.schule.de/realschulen |
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8.11.2004 - online

Realschulen starten gemeinsam in die virtuelle Zukunft
E-Mailen im Unterricht: An den 14 Realschulen wird das zur
Pflichtübung. Ein neues Medienkonzept soll ab sofort einheitliche
Standards schaffen.
Wie schreibe ich eigentlich einen Lebenslauf am Computer? Wie
erstelle ich Tabellen, und wie scannt man Bilder ein? - Fragen wie diese
werden an Realschulen künftig im Unterricht beantwortet - die Schüler
sollen fit für die Zukunft gemacht werden.
"Es geht uns dabei nicht um reine Computerkurse", erklärt Achim
Bahrenberg, Schulleiter der Robert-Koch-Schule: "Die Computer sollen
künftig auch im Fachunterricht eingebunden werden."
Das heißt: Im Englischunterricht werden englische Texte im Internet
gelesen oder auf dem Computer geschrieben; im Musikunterricht werden mit
Hilfe des Computers Melodien komponiert oder bearbeitet.
Zwei Jahre lang entwickelte eine Expertenrunde von
Realschulpädagogen im Rahmen des "Biss.Hand.Mund"-Konzeptes als
Arbeitsgemeinschaft ein Rahmenprogramm für den Medienunterricht, das auf
der Internetseite "do.nw.schule.de/realschulen"
eingesehen werden kann.
"Wir können mit diesem Konzept den Bildungsauftrag für
Medienkompetenz, den die Stadt Dortmund uns erteilt hat, selbst
gestalten und die Inhalte beeinflussen", sagt Peter Brekau von der
Regionalen Konferenz der Dortmunder Realschulleiter.
"Im Mittelpunkt steht dabei, dass alle Schüler Grundlagen im Umgang
mit den neuen Medien lernen sollen. Über den Pflichtbereich hinaus gibt
es dann bei Bedarf Zusatzaufgaben, um das Gelernte zu vertiefen", so
Ralf Friedrich von der Max-Born-Realschule.
"Das Konzept gibt allerdings nur die Strukturen vor, jede Schule
muss Texte und Inhalte selbst auswählen und anpassen", ergänzt Dorothee
Nilges von der Robert-Koch-Realschule.
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10.09.2004 - online -

Neue Rektorin der Max-Born-Realschule
lehrte fünf Jahre an Schule in Tokio
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Dr. Johanna Kahlert
(3.v.l.) wird vom stellvertretenden Schulleiter Fritz
Sparman (2.v.l.) und Kollegen begrüßt. (Tina Pfeifer)
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Asseln. (tip) Mit Beginn des neuen Schuljahres müssen sich die
Schüler und Lehrer der Max-Born-Realschule auch gleich an eine neue
Schulleiterin gewöhnen. Dabei dürfte den meisten das Gesicht schon
bekannt vorkommen, denn Dr. Johanna Kahlert war bereits in den
vergangenen anderthalb Jahren als Konrektorin an der Realschule
tätig.
Mit einer kleinen internen Feier wurde die 46-jährige jetzt von dem
kompletten Kollegium in ihrer neuen Funktion herzlich begrüßt.
Die in Dortmund aufgewachsene Kahlert studierte evangelische
Religionspädagogik an der Fachhochschule in Freiburg und lehrte nach
Abschluss als Religionslehrerin am Goethe-Gymnasium in Emmendingen.
Später nahm sie dann ein erneutes Studium für die Fächer evangelische
Theologie und Germanistik an der Universität Oldenburg auf und arbeitete
dort nebenbei noch als Krankenhausseelsorgerin an den städtischen
Kliniken.
Als ob dies nicht genug Lebenserfahrung wäre, ging Dr. Johanna Kahlert
für fünf Jahre in die japanische Hauptstadt Tokio, um dort an einer
deutschen Schule zu unterrichten. Auch dort leistete sie nebenbei
Jugendarbeit in einer evangelischen Gemeinde.
Nach diesem erfahrungsreichen Auslandsaufenthalt promovierte Kahlert am
Graduiertenkolleg der Universität Marburg und schrieb ihre Doktorarbeit
über das Thema "Religion in der Lebenswelt der Moderne".
Bevor sie 2003 als Konrektorin an die Max-Born-Realschule kam, legte sie
noch einen kurzen Zwischenstopp als Lehrerin für Deutsch und Religion an
der Realschule Sodingen in Herne ein.
Ihr Ziel als Direktorin an der Max-Born-Realschule ist es, den guten
Ruf, den kollegialen und menschlichen Umgangston und das freundliche
Äußere der Schule zu erhalten.
Begabtenförderung
Des Weiteren aber auch immer für alle Sorgen, Probleme, Wünsche und
freudigen Ereignisse der Schüler und Kollegen will sie ein offenes Ohr
zu haben.
Zudem möchte Dr. Johanna Kahlert sich auch für die differenzierte
Förderung zum Beispiel im Bereich der Legasthenie, aber auch für die
Begabtenförderung einsetzen. Hier soll eine Nachmittagsbetreuung der
Schlüssel zum Ziel sein.
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17.07.2004 - online -

Ziel war immer: Die Schule von morgen gestalten

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Brigitte Cramer (2.v.r.)
wurde von Vertretern der Bezirksregierung, des
Lehrerkollegiums und Schülern verabschiedet. (matz)
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Asseln. Seit dem 10. Oktober 1997 leitete Brigitte Cramer die
Max-Born-Realschule in Asseln. Gestern wurde die Schulleiterin im Rahmen
einer Festveranstaltung in der Aula feierlich verabschiedet.
Zwei muntere Fünfklässler führten durch das bunte Programm, das sich
vor allem durch viele und herzliche Dankesworte an Brigitte Cramer von
den zahlreichen Gästen und Freunden der Schule auszeichnete.
Den Dankesworten war zu entnehmen, dass für Brigitte Cramer immer die
Schüler im Mittelpunkt standen, ihnen habe ihre ganze Sorge und Fürsorge
gegolten. Für alle Schwierigkeiten, Probleme, Nöte und Ängste aber auch
Freuden und Hoffnungen von Seiten der Schüler, Eltern und Kollegen habe
sie als Schulleiterin stets ein offenes Ohr gehabt.
Neben dem Unterricht und der Leistung stand für die 63-Jährige das
soziale Miteinander im Vordergrund. Unter ihrer Leitung wurden
Klassenräume und Flure künstlerisch ausgestaltet. "Die Schule von morgen
gestalten", lautet ihr Motto, deshalb lag ihr die Schulentwicklung mit
all ihren pädagogischen Herausforderungen sehr am Herzen.
Brigitte Cramer studierte an der Christian-Albrechts-Universität Kiel
die Fächer Ev. Theologie und Germanistik und begann ihre Tätigkeit als
Realschullehrerin 1965 zunächst in Neumünster und Kiel. 1970 wechselte
sie an die Gertrud-Bäumer-Realschule in Bad Godesberg.
Bevor sie 1997 als Rektorin nach Asseln kam, war sie seit 1975
Realschullehrerin in Hagen-Hohenlimburg. Neben ihren beruflichen
Aufgaben war sie auch ehrenamtlich tätig. So war sie u.a. mit zuständig
für den Bereich Kultur im Vorstand des Vereins "pro Ruhrgebiet" und
gehörte mehrere Jahre der Jury für den Literaturpreis Ruhrgebiet an.
Später wechselte sie in den Vorstand "pro Brandenburg". Dort lag der
Schwerpunkt in der Betreuung der deutsch-polnischen Städtepartnerschaft
Guben-Gubin an der deutsch-polnischen Grenze.
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09.06.2004 - online -

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Bodo Landfester von "You-Optik"
beobachtet mit Schülern der Max-Born-Realschule Asseln die
Venus.
(Foto:Schmitz)
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Venus auf
Papierschirme gebannt
Scharnhorst. Gestern am 8. Juni war es nach über 121 Jahren
endlich wieder soweit: Der Planet Venus zog um 7 Uhr 19 deutscher
Zeit (Sommerzeit) morgens über die Sonnenscheibe hinweg und verließ
sie um 13 Uhr 23 wieder.
Sonne, Venus und Erde standen exakt auf einer geraden Linie.
Dieses Naturspektakel des Venustransits verfolgten auch die
Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Scharnhorst auf dem
Dachgarten ihres Schulgebäudes.
Möglich machte dies der Kurs "Fliegen und Astronomie" des 10.
Jahrgangs. Dieser hatte sich am Schulprojekt-Wettbewerb der
WDR-Wissenschaftssendung "Quarks & Co" zum Thema "Venustransit"
gegen 500 Mitbewerber durchgesetzt und als Hauptgewinn ein so
genanntes Venuskop erhielt.
Damit möglichst viele Schülerinnen und Schüler das astronomische
Großereignis - ohne Gefahr für ihre Augen - gleichzeitig verfolgen
konnten, wurde die Sonne mit der vorbeiziehenden Venus zudem auf
weiße Papierschirme projiziert. Dazu setzten die Schüler auch das
Schulteleskop, eine selbst entworfene Projektionseinrichtung, ein.
Dieser Kurs "Fliegen und Astronomie" ist mit unterschiedlichen
Schülern besetzt: knapp die Hälfte der Schüler wird nach diesem
Schuljahr in der gymnasialen Oberstufe das Abitur anstreben, unter
den anderen sind teilweise sehr lernschwache Schüler u.a. aus der
Integrationsklasse des 10. Jahrgangs.
Daher bewarb sich der Kurs um Lehrer Günter Glöckner-Rohm an
diesem Quarks-Projekt auch nicht mit dem Ziel, möglichst exakte
Verfahren zur Bestimmung der astronomischen Einheit zu entwickeln.
Vielmehr ging es darum, möglichst vielen Schülerinnen und Schülern
der Gesamtschule über den Astronomiekurs hinaus ein seltenes
astronomisches Phänomen nahe zu bringen und sie so für Astronomie,
Naturwissenschaften überhaupt zu interessieren.
Bis zum 8. Juni probierten die Jugendlichen im Unterricht
verschiedene Projektionsmethoden (Schulteleskop, Langbrennweitige
Linse (f = 5000 mm), Feldstecher) aus.
Parallel dazu machten sie die Schulöffentlichkeit mit einem
Transparent über dem Haupttreppenhaus neugierig. Und die
lernstärkeren Schüler konnten sich mit den mathematischen Methoden
befassen, wie man zum Beispiel mit Hilfe des Venustransits die
astronomische Einheit messen kann.
Auch an der Max-Born-Realschule in Asseln wurde der Venus-"Event"
beobachtet. Bodo Landfester von "You-Optik" hatte mit Physiklehrer
Wolfgang Wirth das Teleskop aufgebaut.
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03.02.2004
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Mit der Zeitung wissen sie bereits eine
Menge anzufangen:
(von oben) Sebastian, Kevin, Laura,
Nadine W., Sandra und Nadine R.
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Zeitungsflirt - das Beste am guten Morgen
Auftakt für Schulprojekt 2004
Mit einem Flirt fängt der Tag gut an. Entsprechend
gute Stimmung herrschte gestern Morgen in der gemeinsamen Aula der
Max-Born-Realschule und des Immanuel-Kant-Gymnasiums. Mit einem
Frühstück eröffneten dort fünf Klassen den "Zeitungsflirt 2004" mit
frischen Brötchen, Saft, Käse, Obst und den Ruhr Nachrichten. So könnte die Schule jeden Tag beginnen, meinten die Schüler
zwischen Tee und Nutellabrötchen. Die rund 150 Acht- und Neuntklässler
hatten sich eine Stärkung wirklich verdient: Alle Wände der großen
Gemeinschaftsaula und die Bühne kleideten sie in einer mehrstündigen
Aktion mit Zeitungen aus. So entstand ein riesengroßer Zeitungswürfel
als Kulisse für den Flirt-Start. "Wir befinden uns im Zentrum des
Geschehens", erklärte Max-Born-Schulleiterin Brigitte Cramer die Idee.
Denn was könnte besser das aktuelle Geschehen ausdrücken als die
Tageszeitung"
In den nächsten sechs Projektwochen wird die Zeitung weit über
tausend Dortmunder Schüler der achten bis zehnten Jahrgangsstufe
täglich begleiten, denn die RN liefern jedem eine eigene Ausgabe in
die Klasse. 48 Schulen machen diesmal mit beim Zeitungsprojekt von
Ruhr Nachrichten und DEW.
Die tägliche Zeitungslieferung finden die Flirt-Neulinge im
Asselner Schulzentrum schon mal "klasse", ansonsten sind sie gespannt,
was auf sie zukommt. "Bestimmt müssen wir die Zeitung analysieren" -
diese Befürchtung von Jolanda und Izabella teilt noch so mancher
Schüler. All diejenigen, die viel trockene Theorie erwarten, wird der
"Flirt" in den nächsten Wochen sicher angenehm überraschen: mit
spannenden Themen, Aktionen und Ausflügen.
In manchen Klassen gibt es ein wöchentliches Zeitungsfrühstück, bei
dem Inhalte, Ressorts und Stilmittel diskutiert werden. Andere basteln
Mappen für ein Zeitungsarchiv oder Info-Wände zu bestimmten Themen.
Außerdem lädt Projektpartner DEW die Klassen zu interessanten
Exkursionen ein, zum Flughafen beispielsweise, zu einer Stadttour mit
dem Entstörungsdienst, zum Schultenhof oder in die
DEW-Ausbildungswerkstatt.
Anschließend wird es erst richtig spannend, denn dann üben sich die
Schüler als Nachwuchsredakteure und verarbeiten ihre Eindrücke in
Zeitungsartikeln. Dann können sie beim Frühstück ihre eigenen Artikel
im RN-Lokalteil lesen. Und lernen, dass nichts so alt ist wie die
Zeitung von gestern. Denn auch die schöne Zeitungskulisse landete nach
dem Frühstück bereits im Altpapier ...rie
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