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Aktuelle Presseartikel über
unsere
Schule
und andere für uns wichtige Berichte
(Stand: 31. Derzember 2006)
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06.12.2006
Ostanzeiger
"An der Max-Born-Realschule tut sich etwas!"
Freude über angekündigte Maßnahmen der Stadt
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Asseln, (bra) Die Stadt hat erste Sicherheitsmaßnahmen veranlasst,
damit Einbrüche, Diebstähle und Vandalismus im Schulzentrum Asseln, die sich in
den letzten Monaten vorwiegend an den Wochenende gehäuft hatten, minimiert
werden: Drei Außenbe- leuchtungen mit Bewegungsmeldern sollen noch 2006 am
Gebäude installiert werden.
Realschulleiterin Dr. Johanna Kahlert teilte
dies dem OST-ANZEIGER jetzt mit Freude mit: „An der Max-Born-Realschule
tut sich etwas! Die Stadt hat auf die intensiven Bitten der MBR reagiert."
Langfristig sei zudem die Sanierung der Asselner Realschule seitens der
Stadt für 2008 in Aussicht gestellt worden.
Max-Born-Schulpflegschaftsvertreterin Beate Herweg hatte sich
auch im Namen der Schulleitung in der
Oktober-Sitzung der Bezirksvertretung Brackel an Politik und Öffentlichkeit
gewandt und auf zahlreiche Mängel an der Schule am Grüningsweg
hingewiesen, für die sie Renovierungs-, Sanierungs- und
Investitionsmaßnahmen forderte. Ebenso hatte Herweg Objektschutz für die
mehrfach von Einbrechern heimgesuchte Schule angeregt (der OA hatte exklusiv
darüber berichtet).
Neues Grün
Das baufällige Amphitheater auf dem Hof der Max-Bom-Realschule sei bereits im November vollständig entfernt worden,
informierte Schulleiterin Dr. Kahlert jetzt des Weiteren. Der beim Brand des
Schulgartens Ende August verseuchte Boden wurde laut Schulleitung ebenfalls bereits abgetragen, das Gelände zwecks neuer Einsaat im Frühjahr
schon eingeebnet, Bäume sollen zudem noch gelichtet und einige Sträucher
entfernt werden, damit die Grünflächen auf dem Schulgelände neu angelegt
werden könne.

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Verletzungen drohten hier beim Platz nehmen. Vollständig
entfernt wurde deshalb bereits das so genannte „Amphitheater" die
hölzerne Sitzecke, auf dem Hof der Max-Born-Realschule.
Foto: privat
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02.11.2006

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Schwerpunkt:
KINDER SOLLEN GESÜNDER LEBEN
15 Prozent aller Dortmunder Kinder, die in die Schule kommen, sind
übergewichtig oder sogar fettsüchtig. Längst bekämpfen Kindergärten und
Schulen das Problem. Jetzt gibt es erste Erfolge zu verzeichnen, und aus
Berlin kommen 480 000 Euro Fördergeld extra
Tschüss Milchschnitte

(eigenes Bild)
Von Martin Spletter
Rund 100 Sechstklässler, die vor einem Jahr neu an die
Max-Born-Realschule in Asseln kamen, haben heute deutlich gesündere Kost im
Tornister als 2005. „Die Erfolge sind statistisch nachweisbar, das zeigen
unsere Erhebungen", sagt Prof. Günter Eissing von der Uni, Fachbereich
Hauswirtschaftswissenschaft.
Nicht von allein sind die Kinder weggekommen von der Milchschnitte,
hin zu Vollkornbrötchen und Obst. Vor einem Jahr startete die Schule
gemeinsam mit der Uni das Projekt „Gesundes Frühstück". An der Uni
entwickelte Lehrmaterialien zum Thema „Bessere Ernährung" wurden in den
Biologie-Unterricht eingebaut, und es gibt seitdem eine Stunde mehr
Sportunterricht pro Woche - statt drei sind es jetzt vier mal 45 Minuten.
„Früher hatte ich meistens ein Vanillebrötchen mit als Schulfrühstück",
erzählt ein Mädchen, „jetzt esse ich Vollkornbrötchen." Ihre Mitschülerin
berichtet, dass sie früher nie Tomaten mochte - bis sie in der Schule
endlich mal in eine hineinbiss. Und? „Die schmecken ja doch." Ein Mädchen
erzählt, dass sie früher nur süße Drinks wie „Powerade" im Tornister hatte:
„Heute mischt mir meine Mama Obstsaft mit Wasser."
„Die Eltern einzubinden, war uns ganz wichtig", berichtet
Schulleiterin Johanna Kahlert. Ein Elternabend fand also statt, die Resonanz
war „zufriedenstellend", was bedeutet: Es kamen - wie so oft – vor allem die
Mütter und Väter, die ohnehin schon einen Draht entwickelt haben fürs
richtige Essen und Trinken.
Auch die neuen Fünftklässler werden vom kommenden Halbjahr an
geschult in gesunder Ernährung. „Die Inhalte sind fest aufgenommen ins
Schulprogramm", sagt die Schulleiterin.
Die Kooperation von Max-Born-Realschule und Uni ist nicht die
einzige in dieser Stadt, die das Ernährungsverhalten von Kindern verändern
will.
Insgesamt 22 Modellprojekte gibt es in Dortmund. Sie alle werden
die nächsten drei Jahre mit 488000 Euro gefördert. Das Geld ist die
Gewinnsumme des bundesweiten Wettbewerbs „Besser Essen. Mehr Bewegen", den
die damalige Verbraucherschutzministerin Renate Künast im Frühjahr '05
ausgerufen hatte. Dortmund bewarb sich und wurde mit bundesweit ?3 anderen
Kandidaten ausgewählt. Beworben hatten sich 450. Gefragt waren Initiativen,
die möglichst breit aufgestellt sind. Das Geld soll der Vernetzung der
bereits bestehenden Initiativen dienen und zentral vom Gesundheitsamt aus
gesteuert werden.
Wer für die gesunde Ernährung zuständig
ist...
Beteiligt an den vielen Kooperationsprojekten, die jetzt von Berlin aus
stärker gefördert werden, sind Eltern, Lehrer, Schüler, Betreuer,
pädagogische und hauswirtschaftliche Fachkräfte, Ärzte und weitere Experten.
Besonderes Augenmerk richtet sich dabei besonders auf die Familien, die nur
schwer zu erreichen sind. Sie sollen z. B. im Rahmen der Kinderärztlichen
Vorsorgeuntersuchungen stärker als bislang angesprochen werden. Eltern
sollen möglichst frühzeitig mit einbezogen werden, um gesunde Ernährung und
ausreichende Bewegung ihrer Kinder zu fördern. Denn, das weiß jeder Experte:
Alles Engagement bringt nichts, wenn die Eltern nicht mitziehen. „Auch in
unserer Schule sind morgens viele Kinder, die zu Hause nicht gefrühstückt
haben", berichtet die Leiterin der Max-Born-Realschule in Asseln, Johanna
Kahlert.
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25.10.2006

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Wandel in der Dose
Nach dem Projekt mit der Uni setzen Max-Born-Realschüler jetzt auf Obst und
Vollkorn
Die ersten 100 von 737 Schülern an der Max-Born-Realschule in Asseln
wissen jetzt, wie es geht: Wie sie sich gesund ernähren, was in eine
Frühstücksdose gehört – und was nicht.
Nach einem Schuljahr, in dem es um
richtige Ernährung ging, setzen sie jetzt auf Apfel statt Chips,
Vollkornbrötchen statt Schokoriegel, Früchtetee statt Energy-Drink. Ihren
Lehrern und der Uni sei Dank.
Im August 2005 begann das Projekt „Gesundes
Frühstück". Die Schule hatte sich mit Professor Günter Eissing (Foto), einen
Partner gesucht, der den Inhalt der Frühstücksdosen von 100 Fünftklässlern
eine Woche lang erfasste. Am Ende des Schuljahres kontrollierte die Uni noch
mal. Ergebnis: Die Fünftklässler haben gelernt. Sie ernähren sich gesünder
und setzen sich damit von einer Vergleichsklasse an einer anderen Schule ab.
Die Ursache: Bei Kochstunden, im Biologieunterricht, an Elternabenden -
überall wurde Ernährung thematisiert. Ob es die pechschwarzen
Zuckerindikatoren nach dem Bad in der Cola waren, die Biostunde, in der die
Kinder mit Fruchtsäften leckere Getränke mischten, oder ein Frühstück in der
Schule – der Mix aus alledem änderte ihr Verhalten. „Ich habe früher
Milchbrötchen oder Vanillehörnchen mitgebracht. Jetzt hab ich Roggenbrötchen
in der Dose", sagt zum Beispiel CahideAkkas (12).
Biolehrerin Bärbel Hangebrock ist zufrieden. Wenn man sonst Ernährungsaufklärung mache, bekomme
man kein Feedback. „Aber Herr Eissing hat den Erfolg nachgewiesen."
Dem Erfolg sei Dank, dass das Projekt in diesem Schuljahr weiter läuft.
Die Uni ist zwar nicht mehr direkt dabei, aber in einer Projektwoche im Mai
setzen die neuen Fünftklässler sich wieder mit dem Thema auseinander. Damit
es bald mehr als die ersten 100 sind, die gesünder essen. • tow
Die Studie
steht im Internet zum Download bereit: »
www.hww.fb14.uni-dortmund.de
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25.10.2006
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Cahide ist von Vanille- auf Vollkornbrötchen umgestiegen
"Ich habe mich getraut, in eine Tomate zu beißen. Die hat mir geschmeckt."
Cahide ist erst elf Jahre alt und hat bereits das A und O der gesunden
Ernährung begriffen: Sie ist umgestiegen von Vanille- auf Vollkornbrötchen.
Das war nicht immer so: Denn bis vor kurzem lief Cahide noch das Wasser im
Mund zusammen, wenn sie nur das Wort Vanillebrötchen hörte. Ihr war es egal,
ob sie mit jeder gelblichen Schrippe Weizenmehl, Zucker, Aromen und
Farbstoffe schluckte. Jetzt ist sie schlauer.
Auf den Trend reagieren
Cahide und weitere 99 Fünft-klässler der Max-Born-Realschule haben
nämlich ein Jahr lang an einem Fitnessprojekt teilgenommen, das in
Kooperation mit dem Fachbereich Hauswirtschaftswissenschaft der Universität
Dortmund entwickelt wurde. "Auch an unserer Schule gibt es übergewichtige
Kinder, die schon an Koordinationsstörungen leiden. Wir wollten auf diesen
Trend reagieren", erläuterte Schulleiterin Dr. Johanna Kahlert die
Motivation. Die Aufgabe der Hauswirtschaftswissenschaftler bestand in der
Konzeption und Umsetzung der Unterrichtsreihe "Gesundes Frühstück". "Das war
eine Riesenarbeit. Bevor wir mit dem Unterricht beginnen konnten, mussten
wir erst erheben, was die Kinder normalerweise in ihrer Pause essen",
berichtet Prof. Dr.-Ing. Günter Eissing, der das Projekt federführend
begleitete.
Unterricht zum Thema Ernährung
Er wurde nicht überrascht: wenig Obst, viele süße Getränke, wenig
Vollkorn- und Milchprodukte fanden sich in den Brotdosen. "Drei Tage lang
haben wir haarklein aufgeschrieben, was 100 Kinder in ihren Boxen hatten",
so Eissing. Dann folgten Unterrichtsstunden zum Thema Ernährung. Kinder
lernten, ein gesundes Frühstück zuzubereiten und kriegten die Extraportion
Sport. Ein Jahr später wurden die Frühstücksboxen wieder überprüft und siehe
da: "Obst, Milch- und Vollkornbrote haben gewonnen", freuen sich die
Projektleiter. "Wir werden unsere Gesundheitserziehung weiter ausbauen",
versicherte Schulleiterin Kahlert.
Von Silke Hoock
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11.10.2006
Ostanzeiger
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Born-Realschule und Rewe sind Partner
Nach einer monatelangen, intensiven Vorbereitungszeit haben die Asselner
Max-Born Realschule und die Rewe Dortmund eine Lernpartnerschaft vereinbart.
Im festlichen Rahmen unterzeichneten Realschul-Leiterin Dr. Johanna Kahlert
und Rewe-Vorstandsprecher Rainer Paas (im großen Bild am Mikrofon) die
Vereinbarung für die Bildungspartnerschaft in Anwesenheit des gesamten
Lehrerkollegiums, der Klassensprecher/innen sowie der
Schulpflegschaftsvorsitzenden.
Die Zusammenarbeit gilt zunächst für ein Jahr
und beinhaltet unter anderem Schnupper- und Betriebspraktika sowie Besuche
von Mitarbeitern der Rewe-Ausbildungsabteilung in der Schule. Das Regionale
Bildungsbüro koordiniert das Projekt Bildungspartnerschaften Schule -
Arbeitswelt.
Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Regionalen
Bildungsbüro im Fachbereich Schule der Stadt Dortmund, dem Projekt BeO
(Berufswahlorientierung) des Vereins zur Förderung innovativer
Schulentwicklungen (schul.inn.do), der IHK Dortmund, der Handwerkskammer
Dortmund und der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen.
Es wird
unterstützt von der Stiftung partnerfuerschule.nrw.
Fotos: Lindert
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22.09.2006
Praktisch: Vor der Lehre in den Betrieb
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Mit Zuversicht in die Zukunft blicken Dr. Johanna Kahlert und
Rainer Paas. Sie unterschrieben gestern einen Partnerschaftsvertrag.
(Bild: Klaus Hartmann/SHT) Aplerbeck.
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(naro) Eine Unterschrift für eine sichere Zukunft: Im Rahmen einer
feierlichen Zusammenkunft unterschrieben Rainer Paas, Vorstandssprecher
von Rewe-Dortmund, und Dr. Johanna Kahlert, Leiterin der
Max-Born-Realschule, einen Partnerschaftsvertrag. Ziel dieser für ein
Jahr geltenden Partnerschaft ist eine mittel- bis langfristige,
ausbildungsnahe Berufserfahrung für die Jugendlichen der Klassen 8 und
9. "Wir sind ein erfolgreicher Zusammenschluss von Einzelhändlern.
Motivation ist wichtig
Der Bedarf an motivierten Beschäftigten, die uns helfen nach vorne zu
kommen, ist groß. Dafür bieten wir einen sicheren Arbeitsplatz mit guten
Löhnen", warb Rainer Paas, Vorstandssprecher der Rewe-Dortmund eG und
begrüßte den gegenseitigen Nutzen des Vertrages.
Was sich für die Schule aus der vertraglichen Regelung ergibt, erklärte
Lehrerin Birgit Bouten ihren Kollegen und Kolleginnen. Nach dem Auftakt,
das ist eine Betriebsbesichtigung des Lagers am Asselner Hellweg,
erhalten die Achtklässler Gelegenheit, Auszubildenden eines Supermarktes
Fragen zum Berufsalltag zu stellen. "Einen konkreten Praxisbezug
vermitteln auch die Mitarbeiter der Ausbildungsabteilung, die in den
Unterricht kommen, um dort ihr Ausbildungsangebot in den verschiedenen
Berufszweigen vorzustellen", so Bouten. Die Ausbildungsfachleute würden
dann den Schülern und Schülerinnen klar machen, was das Unternehmen von
zukünftigen Mitarbeitern an fachlichen, persönlichen und sozialen
Kompetenzen erwarte. Im Gegenzug verpflichtet sich das Unternehmen, die
Jugendlichen für Betriebs- und Schnupperpraktika in die Firma zu holen.
Koordiniert wird das Ganze vom Regionalen Bildungsbüro.
Das Projekt wird zudem unterstützt von der Stiftung
partnerfuerschule.nrw.
Schule und Arbeit
ZUR SACHE
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Die IHK gemeinsam mit der Stadt Dortmund, der Handwerkskammer sowie der
Kreishandwerkerschaft möchte Jugendlichen den Start ins Berufsleben
erleichtern.
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Mit ihrem Projekt "Bildungspartnerschaft Schule -
Arbeitswelt" sollen Unternehmen und Schulen zueinander finden.
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Ziel des
Vorhabens: Junge Leute erhalten frühzeitig Einblicke in den
betrieblichen Alltag und lernen, was sie dafür für Voraussetzungen
mitbringen müssen. Und die Betriebe lernen ihre künftigen Lehrlinge im
Vorfeld besser kennen.
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22.09.2006

Verzahnung von Schule und Berufswelt
Asselner Max-Born-Realschule und Rewe Dortmund vereinbaren Lernpartnerschaft
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Der Vertrag ist perfekt: Dr. Johanna Kahlert und Rainer Paas haben
unterschrieben:
(eig. Foto)
Asseln • Mit den Unterschriften von Dr. Johanna Kahlert, Leiterin der
Max-Born-Realschule, und Rainer Paas, Vorstandssprecher der Rewe Dortmund,
wurde am gestrigen Freitag der Vertrag der Bildungspartnerschaft zwischen
Schule und Unternehmen besiegelt. Dieser offizielle Akt, der seit Ende 2005
vorbereitet worden war, fand im Rahmen einer Feierstunde in der Aula der
Schule statt.
Die Ziele der zunächst für ein Jahr geltenden Kooperation sind ehrgeizig:
Nach den Worten der Schulleiterin soll für die Schülerinnen und Schüler über
das Kennen lernen des betrieblichen Alltags „die wirtschaftliche Realität
konkret werden". Praktika dienen dazu, die Berufwahl zu erleichtern. Über
den direkten Draht zur Schule soll auch das Einzelhandelsunternehmen
profitieren, etwa seine Anforderungen an die Jugendlichen formulieren.
Die Lernpartnerschaft bietet Schnupperpraktika, Betriebsbesichtigungen nach
dem Motto „Wie kommt eigentlich die Chipstüte ins Regal?" in der
Großhandelslogistik und beim Einzelhandel von Rewe Rawers, Beratungen der
Schüler durch Azubis, eine Messe zu Ausbildungsberufen in der Schule sowie
gezielte Betriebspraktika.
Rainer Paas vom Rewe-Vorstand betonte, dass sein Unternehmen einen großen
Bedarf an engagierten Mitarbeitern habe und die neue Partnerschaft den Weg
ins Berufsleben ebne.
Birgit Bouten, Lehrerin für die Berufswahlvorbereitung, beschrieb die
Schnupperpraktika als Chance, frühzeitig Interesse für einen Beruf zu
wecken. Ihr Kollege Christian Sopp, ebenfalls für die Berufswahlvorbereitung
zuständig, nannte als wichtigen Aspekt der Lernpartnerschaft, dass die
Schüler sich weitere Berufsfelder erschließen und ihre spätere Entscheidung
bewusst treffen.
Unterstützung für das Zustandekommen der Kooperationsvereinbarung leistete
das Regionale Bildungsbüro. Es koordiniert stadtweit das Projekt
Bildungspartnerschaften „Schule-Arbeitswelt", hilft im Vorfeld der
Zusammenarbeit und begleitet die Partner langfristig. Das Projekt ist eine
Kooperation zwischen dem Regionalen Bildungsbüro der Stadt, dem Projekt
Berufswahlorientierung des Vereins zur Förderung Schulentwicklungen, der
Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, der Handwerkskammer Dortmund sowie
der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen. • u.b.
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19.09.2006

Kamera-Auge auf Vandalen?
Einbruchserie im Schulzentrum/Ruf nach Sicherungsmaßnahmen |
ASSELN • Zerbrochene Fensterscheiben und eingetretene Türen sind die
stummen Zeugen einer Anzahl von Einbrüchen ins Schulzentrum Asseln.
Neben
zahlreichen Vandalismusschäden in den Gebäuden und im Außenbereich beklagen
die Schulleiter des Immanuel-Kant-Gymnasiums, Wolfgang Kunz, und der
Max-Born-Realschule, Dr. Johanna Kahlert, auch den Diebstahl von technischen
Geräten, hochwertigen Medien und Computern. Den Gesamtschaden allein der
Einbrüche in diesem Jahr beziffert Wolfgang Kunz auf rund 10000 Euro.
Was
die beiden Pädagogen aber .besonders traurig und wütend macht, sind die
'mutwilligen Zerstörungen von Schülerpräsentationen, die von den Jungen und
Mädchen mit viel Aufwand, Liebe und Mühe hergestellt wurden. Den traurigen
Höhepunkt an der Max-Born-Realschule bildet so z.B. die sinnlose Vernichtung
des Schulgartens, den die Kinder mit viel Engagement angelegt, gehegt und
gepflegt haben.
Beide Schulleiter sind sich darin einig, dass bereits
geforderte Sicherungsmaßnahmen der Gebäude jetzt dringend von der Stadt
umgesetzt werden müssen. „Man muss die Schulen elektronisch absichern",
fordert Wolfgang Kunz. „Inzwischen bin ich für eine Videoüberwachung",
erklärt er im Gespräch mit unserer Zeitung, schränkt aber sofort ein:
„Natürlich nicht unserer Schüler, sondern nur nachts."
Nach seiner
Vorstellung könnte sich die Kamera auch dann einschalten, wenn nach Einbruch
der Dunkelheit zwielichtige, Gestalten die Hinweistafel am Schulhof passieren.
„In dem Moment begehen sie ohnehin Hausfriedensbruch", meint er. • fro
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21.06.2006

Born-Schüler schnupperten Klinikluft
Babys und Betten: Die Qual der Berufswahl
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Asseln
• Erstmalig organisierte die Max-Born-Realschule einen Tag der
Betriebserkundungen für die gesamte Jahrgangsstufe 8. 140 Schülerinnen
und Schüler mussten sich im Vorfeld entscheiden, welche Berufsrichtung
sie besonders interessiert. Zur Auswahl standen drei Bereiche: Der
kaufmännisch orientierte Schüler entschied sich für den Besuch im
Rewe-Logistiklager, zur Wahl standen aber auch handwerklich-technische
Betriebe. Um einen Einblick in den sozial-medizinischen Bereich zu
bekommen, erkundete eine Gruppe von 16 Jugendlichen mit ihrer Lehrerin
Marianne Förster das Knappschaftskrankenhaus.
Gesundheitspfleger
Die Gruppe traf sich gestern in der Eingangshalle und wurde von Bettina
Bettenbrock, die für Bewerbungen, Einstellungen und Praxisarbeit im Haus
verantwortlich ist, in einen Vortragsraum gebeten. Dort erfuhren die
Schüler alles über die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger,
die Anforderungen, Aufgaben und Pflichten des Berufs und was ein
Bewerber wissen und können sollte. Wie viele theoretische bzw.
praktische Arbeitsstunden erwarten einen Auszubildenden? Welche
Vorkenntnisse sollte er mitbringen? Wichtige Informationen für die
spätere Berufswahl. Anschließend wurden die jungen Gäste gefragt, welche
Stationen des Krankenhauses sie gerne besuchen würden. Ganz oben auf der
Wunschliste standen der OP und die Leichenhalle - Orte, die von
Besuchern nicht betreten werden dürfen. Aber auch die Säuglingsstation
stand besonders bei den Mädchen hoch im Kurs. Eine kleine Tour über
einige Stationen sollte den Schülern einen Einblick in ein potentielles
Arbeitsumfeld vermitteln, bei der auch Fragen wie „Was heißt
Neurologie?" und „MUSS ich dafür Latein lernen?" beantwortet wurden. In
der Orthopädie wurden Geräte und Hygienevorschriften erklärt, ein Zimmer
besucht, und anschließend ging es in zwei Gruppen in die Abteilung
Geburtshilfe/Gynäkologie zu den Neugeborenen. Dort konnten die Schüler
ins Säuglingszimmer schauen, und wer mutig war, durfte sich in den
Finger pieksen lassen, um seinen Zuckerwert zu messen. „Der Ausflug hier
ist interessant, vielleicht werde ich ein Praktikum auf der
Säuglingsstation machen und später mal in die Medizin gehen", sagte
Melina Palikowski. Nach einem Blick in die innere Ambulanz und den
Röntgenraum testete die „geschwächte" Gruppe das neue Restaurant." DEK
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17.06.2006

140 Realschüler erkunden die Betriebe
Gesamte Jahrgangsstufe 8 ist unterwegs
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Asseln • Die Max-Born-Realschule organisiert erstmalig am Dienstag
[20.6.) einen Tag der Betriebserkundungen für die gesamte Jahrgangsstufe 8.
Die 140 Schülerinnen und Schüler mussten bereits im Vorfeld angeben, welche
Berufsrichtung sie besonders interessiert. Sie konnten sich dabei zwischen
drei Bereichen entscheiden. In kleinen Gruppen á 10 Personen suchen sie
verschiedene Betriebe und Einrichtungen auf, um möglichst viele
Informationen für die spätere Berufswahl mitnehmen zu können. Die
kaufmännisch interessierten Jugendlichen werden in mehreren Gruppen
gleichzeitig durch das Rewe-Logistiklager am Asselner Hellweg geführt und
erhalten im Anschluss daran gezielte Informationen über die dort angebotenen
Ausbildungsberufe. Auch die folgenden Betriebe mit handwerklich-technischem
Schwerpunkt öffnen am 20. Juni für die interessierten Max-Bornler ihre
Türen: Deilmann-Haniel Mining Systems, die Handwerkskammer Dortmund, KHS
Maschinenbau, Mercedes, die Stadtwerke Dortmund, Thyssen Krupp und die WILO
Pumpen GmbH. Um einen Einblick in den sozial-medizinischen Bereich zu
bekommen, erkunden einige Achtklässler das Knappschaftskrankenhaus in
Brackel, die Kinderklinik der Städtischen Kliniken, das Johanneshospital und
das St. Katharinenhospital in Unna. Dieser Tag der Betriebserkundung ist nur
einer von vielen Praxisbausteinen in der Berufswahlvorbereitung, die an der
Max-Born-Realschule groß geschrieben wird.
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25.05.2006

Schwebender Riesenball gibt WM-Kick
Kreativ-Projekt an der Max-Born-Realschule
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ASSELN
• Ein Hingucker ist er geworden - der Riesenball, den die Schülerinnen
und Schüler des Textilkurses der Klasse 10 gebastelt haben. Im
Lichtausschnitt zwischen dem ersten und zweiten Stock versüßt er die
Wartezeit auf die WM.
Eigentlich stehen im Textilkursus an der Max-Born-Realschule zurzeit
Patchwork-Arbeiten an, aber dann hatte Patrick die Idee, einen Ball
herzustellen. Grundlage ist ein richtiges altes rundes Leder.
Kurslehrerin Christine Dubbel nahm ihn mit ihren Schülern fachmännisch
auseinander. Da galt es dann, zwischen all den Fünf- und Sechsecken
nicht die Übersicht zu verlieren. Die Innenhaut, auch Blase genannt,
wurde mit Bastelwatte gefüllt. Auf diese Weise schufen die 16- bis
18-Jährigen des Entlassjahrsgangs eine Softplastik im Stil des Künstlers
Claes Oldenburg mit einem Durchmesser von etwa 70 cm.
Geschickt hat die Gruppe den Ball zwischen zwei Stockwerken in Position
gebracht. Dort hegt er nun auf einem eigens für ihn geknüpften Netz. Von
Maren kam die Anregung, die vier Flächen rundherum mit Kunstrasen zu
drapieren. Der Teppich von der Rolle wurde zurechtgeschnitten und
festgetackert. Komplettiert wird das Kunstwerk von Fahnenbildern der 32
an der Weltmeisterschaft teilnehmenden Länder, dem Spielplan und einer
Fotowand, die den Ablauf des Projektes dokumentiert.
Zehn Doppelstunden haben die 14 Schülerinnen und Schüler mit ihrer
Lehrerin in die Plastik investiert, Überstunden für die Endmontage an
einem Samstagmorgen kamen hinzu. Der scheinbar zwischen den Etagen
schwebende WM-Ball ist eine echte Attraktion. „Der sollte immer hier
sein, nicht nur zur WM", war der Kommentar vieler Schüler. „Gern wird in
den Pausen auch ein wenig am Netz gerüttelt, denn so lässt sich der Ball
ja bewegen", erzählt Christine Dubbel schmunzelnd. Die Pädagogin freut
sich über so viel Resonanz, denkt aber darüber nach, das Netz an den
Seiten zu verstärken.
Gern wird in den Pausen auch ein wenig am Netz gerüttelt.
LEHRERIN CHRISTINE DUBBEL
Das WM-Fieber scheint die ganze Max-Born-Realschule erfasst zu haben. Im
Kunstkursus der Klasse 10 wird emsig an Pappmache-Figuren gearbeitet,
die Fußballspieler darstellen. So entstehen aus Zeitungspapier unter der
Leitung von Lehrerin Monika Knust 17 Figuren inklusive Ersatzspieler,
Trainer und Linienrichter. Auch ein Verletzter mit Gipsbein ist unter
den Pappkameraden. Ein anderer Lädierter wartet noch auf seine Trage.
Dann aber wird entschieden, ihn doch lieber hinzustellen.
Die
Figuren sind von der Stadt angefragt und sollen in Schaufenster in der
Innenstadt kommen. In der Klasse 10 können die Realschüler zwischen den
Bereichen Kunst, Textil und Musik auswählen. Einige der
Pappmache-Figuren würden doch auch gut zu dem Ball passen, schlägt
Christine Dubbel ihren Schülern vor, doch davon sind die jungen Künstler
nicht begeistert. „Unsere Fußballplastik soll für sich wirken", ist ihre
einhellige Meinung. • u.b.
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01.02.2006

Zwei Konrektorinnen
für Asselner Realschule |

(eigenes Foto: v.l. Ruhnke, Kahlert, Prausner)
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ASSELN • Zwei neue Konrektorinnen gibt es an der
Max-Born-Realschule (MBR): Sabine Prausner und Ursula Ruhnke.
Die 45-jährige Sabine Prausner ist gebürtige Dortmunderin. Seit 1985
übt sie ihren Kindheitstraum als Beruf aus. Tätig war sie bisher an
der Friedrich-Ebert-Realschule in Hamm, in der 860 Schülerinnen und
Schüler aus zehn Nationen unterrichtet werden. Bis zum Sommer 2006
wird sie alle Klassen 7 und 8 sowie zwei Klassen 9 in Chemie
unterrichten.
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Ursula Ruhnke ist seit 1980 an der MBR mit den Fächern Deutsch, Mathematik
und kath. Religionslehre tätig. Seit zwei Jahren arbeitet sie als
Moderatorin im Regierungsbezirk Arnberg für die Umsetzung neuer
Kernlehrpläne an den Realschulen.
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