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Aus einer
Vorabveröffentlichung von WAZ-Online am 9.2.2001
Schüler machen
Arbeitslose fit am Computer
Asseln. (Vie) Der
Umgang mit Neuen Medien ist in der heutigen Arbeitswelt unverzichtbar.
Schülerinnen und Schüler der Max-Born-Realschule haben ein Projekt
gestartet, mit dem sie Arbeitslose fit für den PC machen wollen, und
suchen noch interessierte Teilnehmer.
Jeden Freitag Morgen sollen Neuntklässler im Informatikraum Arbeitslosen
den Umgang mit gängigen Programmen wie Word oder Excel zeigen. Teilnehmer
des Kurses sollen außerdem lernen können, wie man im Internet
recherchiert und eine eigene kleine Website erstellt.
"Wir wollen keine Konkurrenz sein zu den Konzepten, die das Arbeitsamt anbietet"
betont Informatiklehrer Udo Pfeifer, der das Projekt betreut. Dennoch finde
das Vorhaben von seiten des Arbeitsamtes "volle Unterstützung auf ideeller
Basis", berichtet Pfeifer. Auch Ratsmitglied Friedhelm Sohn und Norbert
Roggenbach von der AWO hätten die Idee der Neuntklässler
befürwortet.
"Wir erhoffen uns von dem Projekt, dass wir als Schüler mehr über
die Probleme von Arbeitslosen erfahren und diese vielleicht eine Chance haben,
an einen Arbeitsplatz zu kommen", schreiben die Schüler in einer
Pressemitteilung.
Das Projekt soll bis zum Herbst diesen Jahres laufen und ist in den normalen
Informatikunterricht der Schüler integriert, der dreimal in der Woche
stattfindet. Die Entwicklung des Kurses wird unter der Adresse
www.mbr4Arbeitslose.de dokumentiert, die von der DOKOM kostenlos
zur Verfügung gestellt wurde und im Laufe der nächsten Wochen ins
Netz gesetzt werden soll.
Jeden Freitag im
Informatikraum
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Die Schüler hoffen
nun, dass ihr Angebot gut angenommen wird. "Natürlich kann es auch sein,
dass sich keiner meldet. Wir hoffen aber, dass sich die Sache gut entwickelt",
so Udo Pfeifer.
Stattfinden wird der Kurs jeden Freitag von 8 bis 9.35 Uhr im Informatikraum
der Max-Born-Realschule. Informationen sind erhältlich im Sekretariat
unter der Nummer 92 71 23 0. Im Internet ist die Schule zu finden unter
http://ods.dokom.net/mbr/

15.02.2001
Schüler schulen
Arbeitslose
Computerprojekt an der Max-Born-Realschule in
Asseln
Asseln: Ein Projekt
mit Arbeitslosen planen die Schülerinnen und Schüler der Klasse
9, Schwerpunkt Informatik, an der Max-Born-Realschule. Mit ihrem Informatiklehrer
Udo R. Pfeifer wollen sie die Erwachsenen in gängigen Programmen wie
Word oder Excel schulen und ihnen zeigen, wie man im Internet recherchiert
und wie man eine Webseite erstellt. Die Kurse sollen an jedem Freitag von
acht bis 9.35 Uhr (zweimal 45 Minuten) im Informatik-Raum der Schule stattfinden.
Das Projekt soll bis Herbst laufen und mit der Beteiligung an den Netd@ys
2001 enden. Interessierte können sich unter Tel.: 9271230 anmelden.
Die Schüler erhoffen sich von dem Projekt, das unter dem Motto
"Interkulturelles Lernen" stehen soll, dass sie mehr über die Probleme
der Arbeitslosen erfahren und diese wiederum die Chance haben, vielleicht
wieder einen Arbeitsplatz zu bekommen.
Die bisherige Arbeit der Schule ist zu sehen unter
http://ods.dokom.net/mbr.

03.03.2001
Anzahl der Erwerbslosen
wieder über vier Millionen-Marke
Nürnberg (dpa)
- Die Anzahl der Erwerbslosen In Deutschland hat auch im Februar über
der Vier-Millionen-Marke gelegen. Nach Experten- Berechnungen stieg die Zahl
der Arbeitsuchenden im vergangenen Monat auf knapp 4,11 Millionen. Dies
wären rund 15 000 mehr als im Monat Januar. Anfang des Jahres war die
Arbeitslosigkeit saisonbedingt in die Höhe geschnellt. Experten machen
für den leichten Anstieg der Arbeitslosenzahlen vor allem den lang
anhaltenden Winter verantwortlich.
Copyright: Deutsche Presse Agentur

17.03.2001
Schüler
wünschen sich mehr Resonanz
Chancen für Arbeitslose: Fit werden am
PC
Asseln. (Vie)
Arbeitslos und keine Ahnung von Computern - eine denkbar schlechte
Kombination. Schüler der Max-Born-Realschule wollen dem abhelfen: Seit
einiger Zeit läuft ein Projekt, bei dem Arbeitslosen kostenlos der Umgang
mit dem PC und den gängigsten Programmen vermittelt wird.
Einige Teilnehmer haben sich bereits von den Schülern
der neunten Klassen in die Geheimnisse der Textverarbeitung und des Layouts
einweihen lassen und zum Beispiel Lebensläufe und Bewerbungen erstellt.
Neben WORD und EXCEL kann auch der Umgang mit dem Internet erlernt werden.
Die Schülerinnen und Schüler wünschen
sich allerdings mehr Resonanz auf ihr Projekt.
Jeden Freitag von 8 bis 9.35 Uhr finden die kostenfreien
Kurse für Arbeitslose im Informatikraum der Max-Born-Realschule,
Grüningsweg 42, statt. Informationen sind erhältlich unter der
Nummer 9271230.
Auf einer selbst gestalteten Homepage (zu finden unter
http://www.mbr4arbeitslose.de ) stellen die Schüler
außerdem ihr Projekt vor und vermerken die Ergebnisse in einem Tagebuch,
das laufend aktalisiert wird.

23.03.2001
Schüler schulen
Arbeitslose
Max-Born-Realschule
Asseln - "Wenn Du
arbeitslos bist, es aber nicht bleiben willst und Du keine Ahnung von Computern
hast, bist Du bei uns richtig". Mit diesem Slogan und speziellen Kursen versuchen
Schüler der Max-Born-Realschule, Arbeitslosen den Umgang mit Computern,
mit WORD und EXCEL beizubringen und Ihnen eine Möglichkeit zu geben,
sich und ihren Arbeitswunsch im Internet zu präsentieren. Der Kursus
findet jeden Freitag von 8 bis 9.35 Uhr im Informatikraum 241 der
Max-Born-Realschule, Grüningsweg 42, statt. Es sind noch Plätze
frei. Die Kurse sind kostenlos. Weitere Informationen gibt es unter Tel.
9271230, Ansprechpartner ist Udo R. Pfeifer.

03.04.2001
Weniger
Arbeitslose
Nürnberg (dpa)
- Die Arbeitslosenzahl ist im März deutlich gesunken. Experten erwarten
einen Rückgang um mehr als 100000. Damit dürfte die Zahl der Jobsucher
bei rund vier Millionen oder knapp darunter liegen. Dies wäre der niedrigste
März-Wert seit fünf Jahren. Im Vergleich zum März 2000 sei
die Arbeitslosenzahl um 130000 gesunken. Trotzdem fiel der Aufschwung
schwächer aus als in den Vorjahren. Im März 2000 war die Zahl
der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 136100 gesunken.
Copyright: Deutsche Presse Agentur

14.04.2001
Vermittlungs-Offensive
für ältere Arbeitslose
Das Arbeitsamt und die
START Zeitarbeit NRW starten eine Vermittlungs-Offensive für Arbeitslose,
die 50 Jahre und älter sind. Im Mittelpunkt steht das Programm "50 plus
- die können es!" Ansprechpartner ist Hans Josef Kowalski. Er soll,
wie es heißt, "Bindeglied zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber sein"
sein. Ziel ist die Integration in den Arbeitsmarkt. Im Arbeitsamtsbezirk
Dortmund sind rund 14000 Menschen über 50 Jahre arbeitslos gemeldet.
Das sind 30 Prozent aller Arbeitslosen. Informationen gibt es beim Arbeitsamt
oder bei START Zeitarbeit NRW, Tel. 91302119.

25.04.2001
»nicht meckern« - Initiative zieht
Münster
(dpa)
Mit ihrer Initiative »nicht meckern - handeln« haben die Handwerks-
sowie die IHK zu Münster zahlreiche Stellenangebote für
Fachkräfte eingeworben. Innerhalb von nur zehn Tagen seien 1200 unbesetzte
Stellen gemeldet worden, teilte die IHK heute mit. Zudem wurden 500
zusätzliche Ausbildungsplätze gemeldet. Insgesamt waren 30 000
Unternehmen im Kammerbezirk zur Meldung freier Stellen aufgefordert worden.
Etwa 50 Prozent der Stellen seien den Arbeitsämtern nicht bekannt gewesen.

22.04.2001
Aus einer Anzeige im
Stellenmarkt!
Wir wollen das nicht kommentieren!
Ich bin arbeitslos,
aber kein Faulenzer,
Herr Schröder!
Welche Firma gibt mir
männlich, 44 Jahre alt,
eine Chance?
Telefon/Telefax
0208/403405
|

04.05.2001
Nur noch ein Jahr Geld
für Arbeitslose?
Neuer Zündstoff
Berlin In der Diskussion
um angeblich arbeitsunwillige Erwerbslose haben gestern die Arbeitgeber für
neuen Zündstoff gesorgt. Sie sprachen sich für einschneidende
Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und eine radikale
Reform der Arbeitsförderung aus. So sollen Arbeitslose bei der Jobsuche
stärker in die Pflicht genommen werden, einen Ortswechsel in Kauf nehmen
müssen und das Arbeitslosengeld für Ältere soll nur noch maximal
12 Monate statt bislang 32 Monate bezahlt werden.
Arbeitgeberpräsident Hundt sagte, die Arbeitsförderung müsse
konsequent am Prinzip "Aktivierung statt Versorgung" ausgerichtet sein. Eine
gründliche Reform macht nach Ansicht der Arbeitgeber auch die längst
überfällige Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung
von derzeit 6,5 auf 5 Prozent möglich.
- dpa

09.05.2001
Fragebogen provoziert mit
Klischees
Asseln. Penner,
Schmarotzer oder doch eher Pechvögel oder gar Sündenböcke?
Auf welche der wenig schmeichelnden Bezeichnungen für Arbeitslose werden
sich die User der Max-Born-Realschul-Homepage wohl einlassen? In einem
jüngst ins Internet gestellten Fragebogen zum Thema "Schüler helfen
Arbeitslosen" wird nicht gerade zimperlich mit Begrifflichkeiten umgegangen.
Hinter der scheinbaren Unsensibilität steckt die gewollte Provokation.
"Wir wollen die Leute reizen. Klischees bedienen wir ganz bewusst", so Udo
Pfeifer. Der Informatik-Lehrer an der Max-Born-Realschule betreut seit Februar
ein ungewöhnliches Projekt. 24 seiner Schüler leiten dabei jeden
Freitag im Rahmen des zweistündigen Unterrichts kostenlos Arbeitslose
an, die PC-, Programmier- und Internetkenntnisse erwerben wollen.
Der Fragebogen in Sachen Arbeitslosigkeit entstand im Rahmen dieses
wöchentlichen Angebotes. Schüler und Projektteilnehmer entwarfen
ihn gemeinsam. Wer auf die homepage
http://www.mbr4arbeitslose.de geht, kann den Fragebogen aufrufen.
Nach allgemeinen Fragen zu Alter, Schulabschluss und Beruf, nach der gefragten
Meinung über Ursachen von Arbeitslosigkeit oder Hilfsmöglichkeiten
für Arbeitslose, kommt es bei den weiteren Fragestellungen auf die
persönliche Einstellung an. "Was machen Arbeitslose den ganzen Tag?",
will der Fragebogen unter anderem wissen. Auch in diesem Fall lässt
der Antworten-Katalog kein Fettnäpfchen aus. So können sich die
Teilnehmer neben den seriösen Möglichkeiten wie "sich um Arbeit
kümmern" oder "Bewerbungen schreiben" auch für solche Antworten
wie "schlafen", "Alkohol trinken" oder "Schwarzarbeiten" entscheiden.
"Unsere Teilnehmer entsprechen nicht diesen Klischees. Doch obwohl sie sich
um Arbeit und Fortbildung bemühen, begegnen auch sie diesen Vorurteilen",
erläuterte Pfeifer, dass die Teilnehmer des Schulangebotes, den Fragebogen
mit all seiner Provokation mittrügen. Ansprechen wollen die Macher dieser
Erhebung vor allem Leute aus der Arbeitswelt. "Wir wollen sehen, wie weit
einige Klischees von den Werktätigen übernommen werden", erklärte
der Pädagoge.
Alle beantworteten
Fragebögen werden ausgewertet. Die Ergebnisse sollen grafisch aufgearbeitet
und dann ins Internet gestellt werden. "Mal sehen, vielleicht werden wir
ja auch positiv überrascht. Vielleicht werden Arbeitslose auch als arme
Menschen betrachtet, denen das Mitgefühl gilt", so Pfeifer.
Übrigens: Arbeitslose, die das Angebot der Max-Born-Realschule,
Grüningsweg 42, besuchen wollen, können sich unter Tel: 0231/9271230
melden. Die Schulung findet freitags von 8 bis 9.35 Uhr statt.
Von Silke Hoock

14.05.2001
NRW-Arbeitsminister
Schartau fordert Ende vieler Arbeitsförderprogramme
ABM eine "nutzlose
Trockenübung"
Eigener Bericht
Hamburg. "Schluss mit den falschen Jobs" fordert NRW-Arbeitsminister
Harald Schartau (SPD). Mit Blick auf die hohen Arbeitslosenzahlen spricht
sich Schartau für ein Ende vieler Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen
(ABM) aus.
Es müsse aktiver gegen die Arbeitslosigkeit vorgegangen werden. "Nicht
jeder Arbeitslose kann sofort durchstarten", so Schartau in der "Bild am
Sonntag". Vieles müsse erst wieder trainiert werden. Aber vor jedem
Training müsse klar sein, wo man später an den Start gehen solle.
"Deshalb müssen wir weg von öffentlich geförderten Maßnahmen
wie ABM, Umschulungs- oder Qualifizierungskursen, die keinen Bezug zum
Arbeitsmarkt haben", erklärte der SPD-Politiker. "Wenn nicht klar ist,
für welchen Job, für welchen Betrieb die Leute fit gemacht werden,
wird das Ganze zu einer nutzlosen Trockenübung."
Die Bundesregierung will laut "Focus" vor allem ältere Arbeitslose nicht
mehr in die Arbeitslosenstatistik aufnehmen. Damit solle die Zahl der
Arbeitslosen im Wahljahr 2002 "optisch" auf 3,5 Millionen gedrückt
werden.

15.05.2001
Nachwuchs in der
Lehrerrolle
Das Projekt "Schüler helfen Arbeitslosen"
stellt Fragebogen mit Klischees ins Netz
Asseln- Schule, so wie
wir sie kennen, ist eine Institution, in der die Schüler von den Lehrern
unterrichtet werden. Im Informatikkurs der Max-Born-Realschule läuft
das freitags von 8 bis 9.35 Uhr allerdings etwas anders ab.
Dort werden in dieser Zeit ca. sechs Arbeitslose kostenlos von den Schülern
betreut, "Es ist mir wichtig, dass die Schüler lernen, Verantwortung
für andere zu übernehmen", erklärt Udo Pfeifer, Informatiklehrer
und Betreuer des Projektes.
Und das klappt ganz gut. "Es ist schön, Kontakt zu Arbeitslosen zu haben
und zu sehen, dass sie keine Außenseiter sind", berichtet die
Schülerin Jessica Wenzel. Auch die Besucher sind zufrieden. Es ist zwar
ungewöhnlich, von jungen Menschen unterrichtet zu werden, aber wir sind
froh, diese Möglichkeit zu haben", erklärt der 36-jährige
Ahmet. "Computerkenntnisse braucht heutzutage jeder. Außerdem verstehen
wir uns sehr gut", fügt Axel (49) hinzu, der bedauert, dass das Arbeitsamt
seine Bitte abgelehnt hat, das Projekt schriftlich im Programm
anzukündigen. "Für sie klingt
es wie Werbung", berichtet er.
Das Projekt wird von Firmen wie der DOKOM
unterstützt. Sie hat dem Kurs die Homepage
http://www.mbr4arbeitslose.de überlassen. Dort kann neuerdings
ein Fragebogen aufgerufen werden, der neben den üblichen Fragen zum
Alter, Schulabschluss und Beruf auf die persönliche Einstellung abzielt.
So können auf die Frage "Was sind für dich Arbeitslose?" Begriffe
wie Penner, Schmarotzer oder auch Pechvögel angekreuzt werden. "Diese
Klischees haben wir bewusst eingebaut, um die leute zu reizen und um
zu sehen, inwieweit sie übernommen werden", erklärt Pfeifer. "Wir
wären denjenigen, die mitmachen, sehr dankbar und könnten aufgrund
der Ergebnisse Vorteile für unser Projekt erzielen". Die Daten enden
bei einem Zentralserver in Duisburg, wo sie ausgewertet und als kommentierte
Ergebnisse graphisch vorgestellt werden. "Das Ganze läuft anonym ab,
ohne Rückschlüsse auf die Person", versichert der Lehrer.
Aida Demirovic

29.05.2001
Weniger ohne
Arbeit
Jugendliche
4794 Jugendliche unter 25 Jahren
waren im vergangenen Jahr arbeitslos. Das war der letzte Stand im letzten
Jahrzehnt.
Auch bei der Vermittlung von Jugendlichen in Ausbildung gibt es einen leichten
Aufwärtstrend. Im Berufsberatungsjahr 1999/2000 wurden zum Stichtag
30. September 2000 5336 Ausbildungsverträge geschlossen. Im Vorjahr
waren es 5230. Diese insgesamt positive Entwicklung ist auch im Jahr 2001
zu erwarten, so die Feststellung des Jugendamtes in einer
Verwaltungsvorlage.
Einen Beitrag dazu haben die vielfältigen Angebote der Jugendberufshilfe
geleistet, für die es rund 50 Träger in Dortmund gibt. Sie bieten
Jugendlichen mit sozialen und schulischen Defiziten eine Alternative zur
Arbeitslosigkeit.
*ko

31.05.2001

Deutsche Welle
BERLIN: Die rot-grüne Koalition will mit einer Reform der
Arbeitsförderung die Zahl der Arbeitslosen senken. Nach den Worten von
Arbeitsminister Walter Riester sehen die Reformpläne unter anderem neue
Regelungen für Lohnzuschüsse, Beschäftigung von Leiharbeitnehmern
und Vermittlung von Arbeitslosen vor. Die Neuregelungen stoßen bei
den Tarifpartnern und bei der Opposition auf Kritik. Riester kündigte
an, dass die Reform zum 1. Januar nächsten Jahres in Kraft treten solle.
Die Regierung will die Zahl der Arbeitslosen bis zur Bundestagswahl im Herbst
2002 auf 3,5 Millionen senken. Im April lag sie bei 3,8
Millionen.

09.06.2001
Halbbruder Schröders
ohne Arbeit
Der Halbbruder von Bundeskanzler
Gerhard Schröder, Lothar Vosseler (54), hat seinen Job bei einer Kanal-Firma
verloren. Das Unternehmen sei übernommen worden und habe der Hälfte
der Belegschaft gekündigt, sagte er in einem Interview. Falls aus seinen
beiden Bewerbungen nichts werde, müsse er sich arbeitslos melden. In
Kürze wolle er beim Kanzler anrufen und ihm sagen: "Ich bin nicht faul
geworden. Im Gegenteil, ich suche Arbeit."

24.06.2001
"Arbeitslose sind
Opfer"
Das Arbeitslosenzentrum an der
Leopoldstraße 16-20 in Dortmunds Nordstadt kritisiert die pauschale
Diffamierung von Arbeitslosen. Dies sei weder hilfreich noch produktiv,
sondern untermauere die offensichtlich politisch gewollte Linie, noch mehr
Sanktionen gegen Arbeitslose gesellschaftlich akzeptabel zu machen. Die
Kanzleraussage "Es gibt kein Recht auf Faulheit in unserer Gesellschaft"
mache Arbeitslose zu Tätern, nicht zu Opfern eines strukturellen
Umbruchs.

30.06.2001
Jeder Dritte
vermittelt
Bewerber-Cafe
Das Bewerber-Cafe ist nach drei
Jahren umgezogen - von der Silberstaße an den Westenhellweg 95-99.
Laut ak-amedia-Geschäftsführer Peter Gladisch hat sich das Cafe
"bewährt".
Im August 1998 eröffnete die Akademie für interaktive Kommunikation,
eine der führenden Weiterbildungs-Einrichtungen für neue Medien,
mit dem Arbeitsamt die Einrichtung. Die Bilanz kann sich sehen lassen: 3300
Teilnehmer und 1900 Besucher. Gladisch: "Davon hat jeder Dritte einen neuen
Job gefunden oder seinen Arbeitsplatz gefestigt." Die Bewerber, die
hauptsächlich 30 Jahre oder älter sind, kommen aus allen Berufen.
Es sind ungelernte Arbeiter, aber auch Hochschulabsolventen. Jeder Zweite,
so Gladisch, kommt aus der Dienstleistungsbranche, jeder Fünfte aus
technischen und kaufmännischen Berufen.
Im Bewerber-Cafe gibt es Rat und Hilfe. Im Mittelpunkt steht die Stellensuche.
Gladisch: "Vor allem Menschen, die keine EDV-Kenntnisse haben, sind von
Arbeitslosigkeit bedroht." Für sie bietet das Cafe Kurz-Serninare an.
Themen sind etwa Textverarbeitung, Tabellen-Kalkulation und
Präsentations-Technik.
Ebenfalls im Angebot: ein Bewerbungs-Training.
Arbeitslose können im Bewerber-Cafe nach Herzenslust im Internet nach
einer Stelle suchen. Das Arbeitsamt übernimmt die Kosten. In der Regel
stellt das Amt einen Gutschein über einen Monat aus. Täglich besuchen
20 Menschen die Einrichtung, die sich unter einem Dach mit dem Vermittlungscenter
des Arbeitsamtes befindet. Verweildauer: 60 bis 80 Minuten.
Am Westenhellweg stehen 150 Quadratmeter zur Verfügung. Es gibt einen
Raum für Bewerbungs-Training, einen Computer- und einen "Ruheraum".
Das Bewerber-Cafe ist mo, di, mi und fr von 10 bis 18.30 Uhr und do von 10
bis 20 Uhr geöffnet.
*ar
> akamedia
Bewerber-Cafe
Westenhelllweg 95-99
44319 Dortmund
Tel. 0231/1 65 80 20
> http://www.akamedia.de

12.07.2001
Online-Jobsucher selten
arbeitslos
Die meisten der bei ihr registrierten
Bewerber, so fand die Jobbörse Jobline.de bei einer Auswertung der
Bewerberprofile heraus, suchen aus einer Arbeitsposition heraus nach einem
neuen Job.
64 Prozent der Kandidaten, die einen Lebenslauf bei Jobline.de eingegeben
haben, haben einen festen Job und suchen von dort aus nach einer neuen Position.
Nur neun Prozent dagegen suchen einen neuen Job aus der Arbeitslosigkeit
heraus. 14 Prozent sind Studenten, bei 13 Prozent handelt es sich um
Freelancer,
die temporäre Jobs suchen oder wieder in Lohn und Brot
zurückwollen.
Grundlage der Zahlen ist eine repräsentative, anonyme Untersuchung vom
Juni, bei der 30.000 der momentan 190.000 deutschen Lebensläufe bei
Jobline hinsichtlich der Angaben zum momentanen Beschäftigungsstatus
ausgewertet wurden.
Jobline.de-Geschäftsführer Eckhard Köhn sieht darin
naturgemäß einen Beleg für das attraktive Angebot, dass seine
Datensätze für Personalchefs darstelle: "Wir wissen, dass gerade
die Arbeitstätigen, die aus einer Festanstellung heraus neue berufliche
Herausforderungen suchen, die sind, die auch von Unternehmen besonders
angesprochen und nachgefragt werden."
nbr

14.07.2001

Deutsche
Welle
Arbeitslose sind
überversorgt
LEIPZIG: Arbeitgeberpräsident
Dieter Hundt hat Arbeitslosen mangelndes Engagement bei der Jobsuche vorgeworfen
und die soziale Absicherung als Überversorgung kritisiert. Hundt sagte
der 'Leipziger Volkszeitung', er widerspreche der Ansicht, es gebe genügend
willige, bemühte und mobile Menschen, die tatsächlich Arbeit suchten
beziehungsweise Arbeit annehmen wollten. Die soziale Absicherung der Arbeitslosen
sei so hoch, dass für viele der Anreiz fehle, sich ihren Lebensunterhalt
mit eigener Arbeit zu verdienen. Erst vor wenigen Wochen hatte Bundeskanzler
Gerhard Schröder eine heftige Debatte ausgelöst, als er sagte,
es könne kein 'Recht auf Faulheit' geben.

26.07.2001

Arbeitsmarkt
bleibt angespannt
Jahresziel
stark gefährdet
Das Arbeitsmarktziel der Bundesregierung
von 3,5 Millionen Erwerbslosen im kommenden Jahr wird immer stärker
angezweifelt. Angesichts geplanter Stellenstreichungen bei international
tätigen Großkonzernen sowie der schwachen Konjunktur befürchtet
die Bundesanstalt für Arbeit, dass der Abbau der Arbeitslosigkeit dieses
Jahr nicht wie geplant vorankommt. "Das Arbeitsmarktziel ist in Gefahr",
sagte Behördensprecher Eberhard Mann der "Berliner Zeitung".
Weniger
Arbeitslose erhofft
Bisher geht die Bundesanstalt offiziell davon aus, dass die Zahl der Arbeitslosen
2001 auf durchschnittlich 3,7 Millionen sinken wird. Bei der Präsentation
der jüngsten Arbeitsmarktzahlen Anfang Juli hatte der Chef der
Nürnberger Behörde, Bernhard Jagoda, ausdrücklich an diesem
Ziel festgehalten. Für 2002, das Jahr der Bundestagswahl, peilt die
Regierung eine Arbeitslosenzahl von 3,5 Millionen an.
Konjunktur im
Herbst
Mann sagte jetzt, jede neue Meldung über Personalabbau bei
Großkonzernen sei ein "Anlass zur Sorge". Zwar seien Prozesse der
Umstrukturierung und des Strukturwandels "ganz normal". Mann: "Unser Problem
ist aber, dass gleichzeitig das Wirtschaftwachstum nicht für einen
Beschäftigungsaufbau reicht." Die Bundesanstalt hoffe, dass die Konjunktur
im Herbst, "spätestens aber im nächsten Jahr" anziehe.
Ziel wird nicht
erreicht
Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung
(DIW) in Berlin, Klaus Zimmermann, rechnet 2002 mit durchschnittlich 3,8
Millionen Arbeitslosen. Das von der Regierung angestrebte Ziel werde damit
weit verfehlt, sagte Zimmermann der Tageszeitung "Die Welt" (Donnerstag).
"Wenn es gut läuft, das heißt bei einem unterstellten Wachstum
von 2,3 Prozent, werden wir im Durchschnitt des nächsten Jahres 3,8
Millionen Arbeitslose haben."

25.08.2001
JobClub für Frauen wird
fortgesetzt
Vom 10. bis 21. 09. 01 im
Propsteihof |
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Nach dem Erfolg der letzten Jahre
startet das JobClub-Planungsbüro in Zusammenarbeit mit der Regionalstelle
Frau und Wirtschaft, der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung,
dem Arbeitsamt und der katholischen Familienbildungsstätte erneut einen
Job Club für Frauen im Katholischen Zentrum am Propsteihof. Terminiert
ist er für den Zeitraum vom 10. bis 21. September, jeweils montags bis
freitags von 9 bis 15 Uhr. Zielgruppe sind Arbeitsuchende Frauen, die in
oder nach der Erziehungsphase die Rückkehr in den Beruf planen, eine
neue Perspektive suchen und sich weiter qualifizieren wollen. Optimierung
der Bewerbungsunterlagen und Training von Bewerbungsgesprächen zählen
u.a. zu den Inhalten des Seminars. der Kostenbeitrag beträgt 50 Mark,
Kinderbetreuung ist möglich. Infos unter Tel. 1848329 oder unter 1848335.

02.09.2001
- heute
Wirtschaft
fordert Kurswechsel in der Arbeitsmarktpolitik
BDI für teils private
Erwerbslosenversicherung
Die dramatische Lage am Arbeitsmarkt
setzt die Bundesregierung immer stärker unter Druck. Arbeitgeber und
Wirtschaftsforscher kritisierten am Wochenende die »Politik der ruhigen
Hand« von Bundeskanzler Gerhard Schröder und riefen die Koalition
zu einem Kurswechsel noch vor der Bundestagswahl 2002 auf. Auch die Grünen
mahnten einen Richtungswechsel an. Ihre Forderung nach Einführung so
genannter Kombilöhne wies die SPD-Bundestagsfraktion jedoch
zurück.
Arbeitslose wieder höher als 2000
Nach Schätzung von Konjunkturexperten lag die Zahl der Arbeitslosen
im August erstmals seit 1998 wieder über dem Vorjahreswert. Insgesamt
rechnen die Experten laut »Welt am Sonntag« mit rund 3,8 Millionen
Arbeitslosen, 10.000 mehr als im August 2000. Im Juli war mit 3.798.700 Millionen
Arbeitslosen der Vorjahreswert noch um 4.900 unterschritten worden.
Der Wirtschaftsweise Jürgen Kromphardt erwartet ebenso wie das Institut
für Weltwirtschaft zur Jahreswende mehr als vier Millionen Menschen
ohne Job. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung rechnet
frühestens für 2003 wieder mit einem Rückgang der Zahl.
Vorschlag: Teilprivate Versicherung
Angesichts dieser Entwicklung schlug BDI-Präsident Michael Rogowski
eine Teilprivatisierung der Arbeitslosenversicherung vor. Die Solidargemeinschaft
solle Arbeitslosen eine Basisversorgung für zum Beispiel sechs Monate
garantieren. »Für die Zeit danach und für weitere Leistungen
wie die Qualifizierung springt dann die private Versicherung ein«, sagte
Rogowski dem Nachrichtenmagazin »Focus«. Der Vorteil einer privaten
Versicherung sei, dass sie großes Interesse daran habe, dass ihr
Versicherter kein Langzeitarbeitsloser werde.
Scharfe Kritik an Schröders »Politik der ruhigen Hand«
äußerte Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser. Wenn
weiter strukturelle Probleme auf dem Arbeitsmarkt ignoriert würden,
bestehe die Gefahr, aus der konjunkturellen Abkühlung ganz schnell in
eine dauerhafte Rezession zu rutschen, sagte Kannegiesser der »Welt
am Sonntag«. Lasse die Regierung Reformen wie angekündigt bis nach
der Bundestagswahl ruhen, werde die Politik zum Risiko für unternehmerisches
Engagement.
Grüne fordern Richtungswechsel
Auch der haushaltspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion,
Oswald Metzger, verlangte einen schnellen Richtungswechsel. »Wir brauchen
Kombilöhne, Zuschüsse zu den Sozialversicherungen für Menschen
mit geringeren Löhnen«, forderte er in der »Magdeburger
Volksstimme«. Auch die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion,
Kerstin Müller, schlug ein befristetes Einstiegsgeld für
Sozialhilfeempfänger vor. Danach sollten die Empfänger befristet
mehr Geld hinzuverdienen können.
Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Franz Thönnes wies diesen
Vorschlag zurück. Zuschüsse des Staates zu Niedriglöhnen
führten zu unerwünschten Mitnahmeeffekten durch Arbeitgeber. Zudem
würden sich dann die »Löhne im ohnehin schwachen Bereich auch
noch weiter nach unten entwickeln«, sagte Thönnes der
»Frankfurter Rundschau«. Schließlich seien Kombilöhne
für den Staat zu teuer und finanzpolitisch nicht zu verantworten.
FDP-Fraktionschef Wolfgang Gerhardt zeigte sich im Deutschlandfunk
überzeugt, dass Arbeitnehmer zu niedrigeren Einstiegsgehältern
bereit wären, »wenn sie gerecht behandelt werden und an einem
Aufschwung wirklich teilhaben können«.
Mit Material von AP

05.09.2001

Deutsche
Welle
Aufschwung am Arbeitsmarkt
zu Ende
NÜRNBERG: Auf dem
deutschen Arbeitsmarkt ist die mehr als dreijährige Aufschwungphase
beendet. Die Zahl der Arbeitslosen überstieg im August erstmals wieder
den Wert des Vergleichsmonats im Vorjahr, bestätigte soeben die
Bundesanstalt für Arbeit. Der Präsident der Bundesanstalt für
Arbeit, Bernhard Jagoda, sagte in Nürnberg, die Konjunkturabkühlung
mache sich weiterhin ungünstig auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Während
von der Opposition heftige Kritik kam, sah Arbeitsminister Walter Riester
keinen Grund für übertriebenen Pessimismus. Knapp 3,79 Millionen
Menschen waren erwerbslos gemeldet. Das sind etwa 9000 mehr als im August
2000 und nur rund 10.000 weniger als im Juli dieses Jahres. Die Arbeitslosenquote
liegt weiter bei 9,2 Prozent. Der Deutsche Gewerkschaftsbund verlangte
höhere Zuschüsse für die Bundesanstalt, die Metallunternehmer
forderten Kanzler Gerhard Schröder auf, sich wieder stärker auf
das Bündnis für Arbeit zu konzentrieren.

13.09.2001
Debatte um "Faulenzer" ist
alt
Schon in den 70ern
Berlin - Der Streit um
faule Arbeitslose ist nicht neu: Forscher des Wissenschaftszentrums Berlin
für Sozialforschung (WZB) haben in der Geschichte der Bundesrepublik
seit den 70er Jahren vier "Faulheitsdebatten" festgestellt, die alle nach
ähnlichem Muster abliefen. So fielen alle Diskussionen in Zeiten hoher
Arbeitslosigkeit. Sie wurden jeweils ein bis anderthalb Jahre vor einer
Bundestagswahl angestoßen oder nach einer Reihe von Niederlagen der
Regierungskoalition in Landtagswahlen angefacht. Zur gleichen Zeit stimmte
in Umfragen ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung der Aussage zu, viele
Arbeitslose wollten gar nicht arbeiten, heißt es in der Analyse des
Arbeitsmarktforschers Günther Schmidt.
- KNA

20.09.2001
"Schüler helfen
Arbeitslosen"
Podiumsdiskussion ist
krönender Abschluss des Projekts
Asseln - Seit Anfang Februar
läuft an der Max-Born-Realschule das Projekt "Schüler helfen
Arbeitslosen". Der Name des Projekts ist dabei nicht nur gut gemeinte Floskel,
sondern auch Programm.
Acht Arbeitslose fanden bisher den Weg zum Grüningsweg und wurden von
den Schülern im Umgang mit Computer-Programmen wie Windows, Word, Excel
und Powerpoint angeleitet. Auch das Surfen im Internet stand auf dem Stundenplan,
den sich die Max-Born-Schüler mit ihren Lehrern (allen voran Udo Pfeifer)
ausgedacht hatten. Schließlich gestalteten die arbeitslosen
Projektteilnehmer ihre eigenen Internetseiten, auf denen sie sich und ihre
Qualifikationen vorstellen.
An dem Projekt, das zwei Unterrichtsstunden pro Woche umfasst, nehmen
übrigens alle Max-Born-Schüler teil. Außer den Arbeitslosen
sollen auch sie selbst von der Projektarbeit profitieren und sich früh
mit der eigenen Berufswahl und dem gesellschaftlichen Problem der
Arbeitslosigkeit auseinandersetzen.
In einer Internetumfrage wollen die Realschüler der "Meinung über
Arbeitslosigkeit" nachspüren. Bislang sind schon 200 Antworten eingegangen.
Diese sollen Anfang Oktober mit Hilfe der Gesellschaft für Bildung und
Beruf sowie des START-Institutes ausgewertet werden.
Die Realschüler nehmen mit "Schüler helfen Arbeitslosen" übrigens
an den "Netd@ys NRW 2001" und dem "SMS-Bürgerengagement Wettbewerb"
teil. Gute Chancen bei beiden Wettbewerben versprechen sich die
Max-Born-Schüler nicht zuletzt durch eine besondere Abschlussveranstaltung
am ersten Oktober. Dann nämlich lädt die Max-Born-Realschule um
elf Uhr zu einer großen Podiumsdiskussion ein, die von Schülern
geleitet wird.
Zur illustren Gästerunde
gehören u.a. Ratsherr Friedhelm Sohn (SPD), IHK-Bildungsreferent Dirk
Vohwinkel, Handwerkskammer-Präsident Otto Kentzler, Tanja Finke vom
START -Institut, Jörg Figura von der DOKOM und ein Arbeitsloser. Themen
werden sein:
Maßnahmen gegen Arbeitslosigkeit (gerade in Dortmund),
die "Faulenzer- Debatte",
Zukunftsplanung
sowie die Möglichkeiten von Schulen im Kampf gegen Arbeitslosigkeit.
asp
» www.mbr4arbeitslose.de
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