Wir stellen uns vor:
 

  
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Grüningsweg 42
44319 Dortmund
    Tel:  02319271230
Fax: 023127567
Max Born RS - von Süden
 
Die Max-Born-Realschule in Dortmund wurde am 29. Februar 1996 durch das besondere Engagement der Schülervertretung zur
Schule ohne Rassismus.

SOR - Plakette

Das Schild an der Eingangstür unserer Schule erinnert jeden, der zur Schulgemeinde gehört, an sein Versprechen, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Rassismus zum Thema des Unterrichts zu machen. Schule ohne Rassismus ist ein Projekt zur Gewaltprävention, welches durch die Initiative der Schüler und Schülerinnen getragen wird. Im Rahmen des Unterrichts entstanden folgende Projekte:

Spuren des Holocaust in Dortmund

COURAGE beginnt im eigenen Haus

Kinderarbeit

Fairer Handel

Im Schuljahr 2000/2001 führen und führten wir Aktionstage zu dem Thema: aus der Vergangenheit lernen - die Zukunft fair gestalten durch. Es ist unser Ziel, die Projektarbeit zu folgenden Daten auf eine möglichst breite Basis zu stellen:

01. September  Antikriegstag
20. September  Weltkindertag
09. November  Pogromnacht
01. Dezember  Weltaidstag
10. Dezember  Tag der Menschenrechte
27. Januar  Holocaust-Gedenktag
21. März  Internationaler Antirassismustag
10. Mai  Bücherverbrennung 1933
05. Juni  Internationaler Tag der Umwelt

Gleichzeitig entsteht - abseits der Klassen- und Fachräume - der SchülerInnentreff COURAGE. Hier sollen Schüler- und Schülerinnen die Möglichkeit haben, gesellschaftliches Engagement und Zivilcourage zu entwickeln.


Projekt Kinderarbeit der Klasse 5d
Teppichkinder in Indien
01_25.jpg (4340 Byte) In unserer Klasse sind 16 Mädchen und 12 Jungen, insgesamt also 28 Kinder. Wir kommen aus den Stadtteilen Lanstrop, Brackel, Scharnhorst und Wickede und sind erst seit einigen Monaten an der MBR. Unsere Klassenlehrerin ist Frau Velewald. Mit ihr haben wir an den Netd@ys 98 teilgenommen.
Während der Projektwoche haben uns einige Schüler und Schülerinnen der AG "Schule ohne Rassismus" geholfen. Das war sehr schön. Jetzt kennen wir auch ältere Schüler an der Schule. In unserer Klasse stehen ein Internetrechner und drei weitere Computer, die wir Arbeitsrechner nennen. Wir haben eine sehr schöne Klasse. Dort findet man eine Ecke mit Büchern, ein Regal mit Tassen und Gläsern, große Pflanzen, eine Erde der Zukunft-Pinnwand und sehr schöne Poster zu den Projekten "Schule ohne Rassismus" und "Agenda 21".

Und so verlief unsere Projektwoche:
Montag,
19. Oktober
  • Wir haben vier Plakate zum Thema Kinderarbeit besprochen und in der Klasse aufgehängt.
  • Danach sahen wir uns zwei Videofilme an, die unsere Lehrerin vom Medienzentrum ausgeliehen hatte: Tag der Kinder und Kleine Hände - krummer Rücken 
  • Während eine Gruppe von vier Kindern im Internet recherchierte, konnten die anderen sich über das Thema "Teppichkinder in Indien" in Büchern, Broschüren und Arbeitsmappen informieren.
Dienstag,
20. Oktober
  • Aus Stoff und Wolle stellten wir 28 kleine Teppiche her, die wir auf einer großen, mit blauem Stoff bespannten Holzplatte befestigten.
  • Dann bildeten wir Arbeitsgruppen zu den Themen unseres Tagebuches: Kinderarbeit, Teppichkinder, Projekte, Kampagnen,  Kinderrechte u.s.w.
  • Texte wurden geschrieben und an den Arbeitsrechnern eingegeben.
    Dann machten wir eine Pause, tranken Mineralwasser und aßen panierte Zucchini, die die Mutter eines Mitschülers gebacken hatte.
  • In der 5.Stunde kamen die großen Schüler und Schülerinnen und halfen uns emails zu schreiben.
  • Zum Schluss sahen wir noch einen Film über Teppichkinder in Pakistan: Kinder als Sklaven
Mittwoch,
21. Oktober
Diesen Tag verbrachten wir außerhalb der Schule.
  • Im evangelischen Gemeindehaus in Asseln zeigte uns Pastor Stamm Dias zum Thema Teppichkinder in Indien und zu RUGMARK.
  • Wir schrieben auf gelbe Tücher einige Kinderrechte und notierten die

    Plakat- und Fahnenaktion

    Internetadressen der Seiten, die wir bei der Recherche gefunden hatten.

  • Dann besuchten wir den Weltladen Asseln, in dem wir Produkte aus fairem Handel sehen und kaufen konnten.
  • Dann fuhren wir mit der Straßenbahn zu Karstadt und unterhielten uns mit dem Leiter der Teppichabteilung über Rugmark. Bei Karstadt kann man solche Teppiche kaufen.
Donnerstag, 22. Oktober
  • Wir schickten eine mail nach Hoyerswerda, wo wir eine Partnerklasse haben, und nach Indien zu RUGMARK-Delhi.
  • Wir machten unser Projekt in der Schule bekannt, indem wir in der Eingangshalle auf einer Tafel auf unsere Veranstaltung am nächsten Tag hinwiesen.
  • Auf die Pinwand vor unserer Klasse hefteten wir ebenfalls Informationsmaterial und Poster.
  • Dann wurde unser Wandteppich

    Wandteppich

    fertiggestellt.

  • Zum Schluss aßen wir leckere türkische Pizza, die der Vater eines Mitschülers gespendet hatte, und tranken Mineralwasser.
Freitag,
23. Oktober
  • Wir erstellten eine Dokumentation über unsere Projektwoche auf Plakatkarton und hängten sie im Flur vor unserer Klasse auf.
  • Dann hingen die Schüler und Schülerinnen der AG mit Pastor Stamm die gelben Tücher mit den Kinderrechten aus den Fenstern unserer Schule.
  • In der 1.großen Pause sprachen wir mit Eltern, Schülern und Schülerinnen und der Presse auf dem Schulhof über unser Projekt und "zeigten Flagge" für die Kinderrechte.
     
    Flagge zeigen
     
  • Als wir wieder in unserem Klassenraum waren, guckten wir nach Post am Internetrechner und wir hatten eine mail aus Indien von Delhi-RUGMARK. Das war eine Überraschung!!!
From: Maj Gen Satish Sondhi delhi.rugmark@aworld.net
Date: Fri, 23 Oct 1998 17:42:55 +0530
To: klasse5d@mbr.do.nw.schule.de
Subject: Re: school in Germany
 
Dear Children of class 5d,
We in RUGMARK India thank you for your E-mail message to us, and the support you have offered to the RUGMARK initiative. We greatly appreciate your gesture and assure you of our continued efforts to do whatever we can to help the children in the carpet industry.
We are sending you some details about our work by E-mail very shortly and
will send you some of our newsletters and other details by post. (Please
send your mailing address)
We look forward to you keeping in touch with us.
We wish all the children of class 5d all happiness and success in whatever
you do. With fond love and best wishes from all of us here in RUGMARK.
Yours sincerely
Maj. Gen. S. Sondhi (Retd.)
Executive Director

At 13:34 22/10/98 +0200, you wrote:
>We are the class 5d from the Max-Born Realschule.
> We learned about childlabour in carpet-industrie
>in India the last week.We have looked
>many videos adout childlabour in India and we
>want to support the Rugmark.
>We support the Rugmark-idea and fight for children >rights in Dortmund, Germany. We would like to have
>an E-mail from you in India.
>Please write back.
> Your 5d.
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RUGMARK Foundation
301-303, Tirath Singh Tower,(Behind Janak Cinema)
C-58 Community Centre, New Delhi-110058
Phone: 5544410 Tele/Fax: 5618591
E-mail address: delhi.rugmark@axcess.net.in
  • Abends auf der Netd@y-Party im BMW-Haus Rombergpark zeigten wir noch einmal unsere Flaggen mit den Kinderrechten. Dann fuhren wir mit unseren Eltern nach Hause.

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