Schülerbetriebspraktika
an der MBR
Schnupperpraktika
Unser Schülerbetriebspraktikum
steht seit mehr als fünfzehn Jahren unter einem guten Stern und steht
bei uns schon fast am Ende einer Kette der Berufswahlfindung für unsere
Schülerinnen und Schüler, die schon im fünften Schuljahr beginnt!
Im Laufe der Zeit haben wir einen großen
Kreis an Firmen, Institutionen und Dienstleistungsbetrieben finden können,
der uns Praktikumsstellen bereitstellt. Pro Jahr brauchen wir etwa 120 solcher
Stellen und können aus einem Fundus von über 600 Firmen
schöpfen.
Des Weiteren arbeiten wir im achten Schuljahr schon mit einem Schnupperpraktikum
und lassen unsere SchülerInnen einen einwöchigen Power-Check durch
externe Referenten durchführen. An unserer Schule und in
der Berufswahlvorbereitungsgruppe aller Realschulen in Dortmund ist
es Konsens, dass Berufswahlvorbereitung schon im 5. Schuljahr beginnt
Aufgaben und Angebote der Berufsfindung werden auch in nächster Zeit
auf dem Dortmunder Schulserver zu finden sein, die von einem Vertreter der
Hauptschule (Thomas Hörnemann), einem Vertreter der Berufskollegs (Dr.
Dieter Heimann) und einem Vertreter der Realschulen (Udo R. Pfeifer) ins
Netz gestellt werden. Die beiden letzteren sind auch Moderatoren der
e-nitiative.nrw!
Zu einer wesentlichen pädagogischen und unterrichtlichen Aufgabe des
9. Schuljahres gehört die Hinführung der Jugendlichen zur Arbeits-,
Berufs- und Wirtschaftswelt mit dem Ziel, diesen Bereich der
außerschulischen Wirklichkeit den Schülern verständlich,
durchschaubar und als menschliches Bewährungsfeld einsichtig zu machen.
Eine Methode, dieses Ziel zu erreichen, stellt das Betriebspraktikum dar,
das in seinem pädagogischen Wert durch innerschulische Maßnahmen
nicht zu ersetzen ist.
Ziele des
Schülerpraktikums:
Die jungen Menschen
sollen
-
durch die konkrete Begegnung mit
der Arbeits- und Wirtschaftswelt und durch elementare Formen des Tätigseins
erste Erfahrungen gewinnen,
-
auf der Grundlage dieser Erfahrungen
und den damit zusammenhängenden Beobachtungen und Informationen zu
Erkenntnissen und Einsichten gelangen,
-
dadurch zu einer kritisch-produktiven
Auseinandersetzung mit der Arbeits-, Berufs- und Wirtschaftswelt und zu
kritisch-realistischem Denken und Urteilen befähigt
werden,
-
die Gelegenheit erhalten, bereits
einmal das soziale Beziehungs- und Spannungsfeld der Arbeitswelt zu
erleben.
Inhaltliche Bestimmung des
Schülerpraktikums:
Die Jugendlichen
sollen
grundlegende Berufstätigkeiten
ausüben und sich in der Ernstsituation am Arbeitsplatz selbst erproben.
Sie können mehrfach während der gesamten Tages- Arbeitszeit in
berufstypischen Tätigkeiten eingesetzt werden:
der Aspekt der
Berufsorientierung
(Berufswahlsituation der
Schüler, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten einiger Berufe, Eignung
und Neigung für erste berufliche Anforderungen und Selbstbeurteilung,
berufliche Mobilität u. a.),
der soziale
Aspekt
(Verhältnis von Mitarbeitern
und Vorgesetzten im Rahmen der Betriebshierarchie, Kooperation für die
Erfüllung des Betriebszweckes, unterschiedliche Sichtweisen und Interessen
verschiedener Funktionsträger, Mitwirkungs-, und Vertretungsformen,
mögliche soziale Auswirkungen der Rationalisierung u. a.),
der funktionale bzw.
technologisch- ökonomische Aspekt
(organisatorischer Aufbau nach
Abteilungen, Funktionsbereichen bzw. Funktionsträgern, Zusammenwirken
der einzelnen Betriebsabteilungen, verschiedene Fertigungsstufen und -verfahren,
Formen der Kooperation, Möglichkeiten der Rationalisierung u. a.).
Bericht zweier
Schülerinnen Unser
Schülerbetriebspraktikum 2000
An unserer Schule wird in der
9. Klasse ein Schülerbetriebspraktikum durchgeführt. Das Praktikum
dauerte in diesem Jahr drei Wochen, vom 17. Januar bis zum 05. Februar 2000.
In dieser Zeit wurde man ein bis zweimal vom Betreuungslehrer (meist der/dem
KlassenlehrerInnen) besucht.
Das Praktikum soll den Schülern einen Einblick in das Berufsleben geben
und ihnen die Berufswahl erleichtern. Im Praktikum merken die Schüler,
ob der Beruf ihnen liegt oder ob sie doch besser einen anderen Beruf wählen
sollten. Die
Schüler wurden in der Schule alle ausreichend auf das Praktikum im Politik-
und Deutschunterricht vorbereitet, dafür wurden die Broschüren
"Beruf Aktuell" und die "Mach's Richtig Mappe" vom Arbeitsamt verwendet.
Die Lehrer halfen uns den richtigen Beruf zu finden, indem wir Fragebögen
mit unseren Interessen ausfüllen sollten. Die Schüler erhielten
von der Schule eine Fahrkarte, mit der sie kostenlos zum Betrieb fahren konnten.
Am Ende sollten alle Schüler eine Praktikumsmappe anfertigen, darin
mussten drei Berichte enthalten sein, sowie verschiedene Einzelheiten zur
Praktikumsstelle.
Teilnahme am
Schülerbetriebspraktikum:
Am Praktikum haben diesmal insgesamt
125 Schüler
teilgenommen.
Sie haben Ihr
Schülerbetriebspraktikum in folgenden Berufen gemacht:
-
15 SchülerInnen als
ArzthelferInnen
-
15 SchülerInnen als
Kaufleute
-
12 SchülerInnen in
der Verwaltung
-
11 SchülerInnen als
ErzieherInnen
-
10 SchülerInnen als
EDV-TechnikerInnen
-
09 SchülerInnen als
AutomechanikerInnen
-
09 SchülerInnen im
Krankenhaus
-
09 SchülerInnen im
Einzelhandel
-
08 SchülerInnen als
Rechtsanwalt/-anwältin
-
05 SchülerInnen als
Tierarzt/-ärztin
-
04 SchülerInnen als
Bankkaufleute
-
04 SchülerInnen als
TechnikerInnen
-
03 SchülerInnen als
GärtnerInnen
-
02 SchülerInnen als
ElektronikerInnen
-
01 SchülerInnen als
EntsorgerInnen
-
01 SchülerInnen als
Hotelkaufmann/-frau
-
01 SchülerInnen als
ElektroinstallateurInnen
-
01 SchülerInnen als
DruckerInnen
-
01 SchülerInnen als
DrogistInnen
-
01 SchülerInnen in
der Apotheke
-
01 SchülerInnen im
Reisebüro
-
01 SchülerInnen als
SchauspielerInnen
-
01 SchülerInnen als
PferdewirtInnen
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Die Schwerpunkte in diesem Jahrgang
lagen im kaufmännischen und sozialen Bereich, nicht im handwerklichem
Bereich. Außerdem wurden viele Berufe mit Zukunftsperspektive
gewählt, da die Arbeitslosenquote immer höher wird und auch immer
mehr Arbeitsplätze von Computern und Maschinen übernommen
werden.
Meinungen zum
Praktikum:
Die meisten Schüler fanden,
dass das Praktikum besser als Schule war, einige Andere meinten das Praktikum
sei langweilig, da sie wenig selber machen durften, da der Betrieb keine
Aufgaben für sie hatte oder der Beruf nicht abwechslungsreich war. Viele
mussten sechs bis sieben Stunden arbeiten, andere acht Stunden. Nach
dem Praktikum waren sich einige Schüler sicher, dass dieser Beruf genau
"der Richtige" für sie ist, andere waren sich sicher, dass dieser Beruf
nicht zu Ihnen passt, da sie andere Vorstellungen von diesem Beruf hatten.
Sie musste sich neu mit der Berufswahl
beschäftigen.
Bei uns kann man eine umfangreiche
Liste an Berufswahllinks abrufen!
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