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über den Tellerrand
und Partnerschaften
Das ist die "Marie und Pierre Curie"-Europaschule in Guben/Brandenburg.
Direkt an der polnischen Grenze gelegen ist Guben eine Stadt, die in zwei
Teile gegliedert ist und auf der polnischen Seite Gubin heißt. Die
beiden Orte werden durch die berühmte Neisse getrennt.
Die Max-Born Realschule mit ihrer extra eingerichteten Guben-AG pflegt mit
der Europaschule schon seit langem (Sommer 1998) eine intensive Partnerschaft,
im Sinne deutsch-deutscher Beziehungen, mit regelmäßigem e-mail
Austausch und aber auch mit gegenseitigen Besuchen von SchülerInnen
und LehrerInnen. Die Europaschule ist eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe
mit den Klassen 7 bis 13. Sie bietet ihren Schülerinnen und Schülern
aus Deutschland und auch aus Polen die Möglichkeit, gemeinsam zur Schule
zu gehen und auch den polnischen SchülerInnen die Möglichkeit,
das deutsche Abitur zu erlangen. Die beteiligten SchülerInnen beider
Schulen beschäftigen sich in der Hauptsache im Kontext der
Programmentwicklung mit dem jeweils spezifischen Strukturwandel in Ihrer
Region.
NRW: Ruhrgebiet - Dortmund - Steinkohleabbau und dessen Verschwinden
- Montanindustrie - Wandlung zur Dienstleistungsregion usw.
Brandenburg: Guben/Gubin - deutsch-polnisches Grenzgebiet -
Braunkohletagebau in der Lausitz - ehemalige Textilindustrie usw.
Unter dem besonderen Blickwinkel der Lebenssituationen und Perspektiven
Jugendlicher in beiden Regionen untersuchten unsere Schülerinnen und
Schüler Kulturangebote, Freizeitmöglichkeiten, Berufs- und
Ausbildungsmöglichkeiten im Stadtgebiet und auch darüber hinaus
im erweiterten Ruhrgebiet. Sie arbeiten in Kleingruppen in den verschiedenen
Aufgabenbereichen und eruieren Detailfragen in Form von Internetrecherchen,
Analysen von Zeitungen, Zeitschriften und Informationsbroschüren.
Besuche von aktuellen Ausstellungen, von zuständigen Behörden und
Ämtern (Arbeitsamt, Presse- und Kulturamt, Handwerkskammer,
städtischen Verkehrsbetrieben etc.) gehörten ebenfalls zur
Planungsarbeit, mit der sich die Guben-Ag im letzten Schuljahr
beschäftigte.
Der Verein "Pro Brandenburg", das Zoohaus Welke und die Dortmunder Stadtwerke
haben unsere Bemühungen und Besuchsfahrten großzügig
unterstützt. Aber auch das Verkaufen von Kuchen und belegten Brötchen
an die LehrerInnen unserer Schule während ihrer Konferenzen und das
Waschen von Lehrer-Autos waren sehr willkommene Finanzierungsmöglichkeiten
für die Besuchsfahrten.
Nachricht von
pro.brandenburg@t-online.de
An: postmaster@mbr.do.nw.schule.de
Datum: Thu, 23 Mar 2000 12:00:49 +0100
Thema: Begegnung in Guben vom 08. - 12. Mai 2000
Sehr geehrte Sandra Wodarz!
Vielen Dank fuer das Schreiben vom 10. März 2000. Gern wollen wir der
Bitte um eine Zuwendung für die geplante Begegnung mit Schülern
der Europaschule Marie und Pierre Curie in Guben nachkommen. Da pro Brandenburg
seit seinem Bestehen die Aktivitäten der Europaschule intensiv im Rahmen
unserer Satzung - allen Projekten im Interesse der
Völkerverständigung und der Entwicklung von Toleranz auf allen
Gebieten - unterstützt und über unser Vorstandsmitglied Brigitte
Cramer regen Kontakt zum Direktor Schwarz unterhält, ist es uns eine
besondere Ehre und Freude, diesem Gesamtprojekt eine Zuwendung in Höhe
von DM 2.500 am heutigen Tage dem Konto des Fördervereins MBR gutschreiben
zu lassen. Über eine Zuwendungsbescheinigung wären wir Ihnen sehr
dankbar. Wir wünschen Ihnen eine sehr intensive und informative Begegnung
im Mai mit den Gubener Schülern und auch mit den polnischen Schülern
in Gubin. Über einen Erlebnisbericht würden wir uns gleichfalls
sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
im Namen des Vorstandes von pro Brandenburg
Hans-Karl Peter
Leiter der Geschäftsstelle
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Die wechselseitigen Besuche waren
immer ein voller Erfolg. Touristische Highlights wurden jeweils genauso
besichtigt wie die wichtigsten Wirtschaftsstandorte der jeweiligen
Regionen.
Die letzte Aktion war im September 2000 der Besuch der Europawoche in Guben,
die als Teil der EXPO 2000 galt, und unter dem Motto
"Kinder und Jugendliche in Europa - grenzenlos"
stattfand. In dieser Woche trafen sich SchülerInnen aus Polen, Frankreich,
Niederlande, Slowakei und Schweden und arbeiteten und lernten gemeinsam in
über 70 ausgesuchten Projekten.
Die Evaluation der bisherigen Arbeit fällt leicht. Das Prinzip des
eigenverantwortlichen Arbeitens in Gruppen, die Schlüsselqualifikationen,
wie Teamarbeit, Selbstständigkeit, Beharrlichkeit, Verantwortlichkeit,
Selbstbewusstsein, Höflichkeit, Ordnung, Überzeugungskraft,
Zeitökonomie, etc. wird und werden von den SchülerInnen erkannt
und als gelernt gewertet.
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Kontakte
mit den Grundschulen |
Besonders während der
Erprobungsstufenkonferenzen laden wir die ehemaligen GrundschullehrerInnen
unserer SchülerInnen ein. Wir tauschen gegenseitige Erfahrungen und
Einschätzungen über die SchülerInnen aus und glauben, dass
wir damit die Anfangsschwierigkeiten von neuen SchülerInnen besser verstehen
lernen und die KollegInnen der Grundschule die zukünftigen
SchülerInnen der allgemeinbildenden Schulen besser vorbereiten und
einstellen können. Wir sind immer wieder überrascht, wie sehr
deckungsgleich die jeweiligen Einschätzungen über die einzelnen
SchülerInnen sind. Wir glauben aber, dass diese Vorgehensweise den
SchülerInnen in großem Maße nutzt.
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| Kontakte in der Schulgemeinde |
| Wir kooperieren
eng mit den örtlichen Wirtschafts- und Vereinsgemeinschaften, mit der
Polizeiwache in Dortmund-Asseln, mit den Jugendkontaktbeamten der Polizei,
und im Rahmen einer pädagogischen Konferenz zum Thema Gewalt u.a.
(Dortmunder Demonstration - Aufstand der Anständigen) sogar mit dem
Staatsschutz, mit der Jugendfeuerwehr, mit den örtlichen Kirchengemeinden,
mit den Wirtschaftbetrieben, die uns regelmäßig und gerne
Praktikumsstellen zur Verfügung stellen. Entsenden KollegInnen in die
Sitzungen des Jugendausschusses der Stadt Dortmund. Auch die Sozial- und
Jugendämter sind in manchen Fällen unerlässliche Partner für
unsere Arbeit. Selbstverständlich sind wir an der Ausbildung der
ReferendarInnen beteiligt, die teilweise auch unseren eigenen "gestandenen
Unterricht" beleben. In einer besonderen Maßnahme werden auch
verhaltensauffällige SchülerInnen durch eine besonders geschulte,
externe Lehrkraft betreut. Mit dem im gleichen Haus angesiedelten
Immanuel-Kant-Gymnasium arbeiten wir auf allen Gebieten eng
zusammen. |
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| Fortbildung |
| Es finden
regelmäßig kollegiumsinterne Fortbildungen (besonders in den Neuen
Medien) statt und externe Fortbildungen werden wahrgenommen. Wir haben einen
eigenen Masterteacher für die INTEL-Maßnahme. Aus unserem Kollegium
sind traditionell mehrere KollegInnen regelmäßig mit
schulformübergreifender Fortbildung als ModeratorInnen schon seit vielen
Jahren beauftragt worden (Erziehungsprobleme in Schule und Unterricht,
Fortbildung für wiedereinsteigende KollegInnen, Schulentwicklung,
Beratungslehrerausbildung, GRIN/ITG, SaN und e-nitiative) und ein Kollege
kümmert sich seit Jahren um die Schulsportfachberatung. |
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| Energiesparprojekt |
| In Zusammenarbeit
mit dem Schulträger betreiben wir ein Langzeitprojekt, welches durch
jegliche Form von Energieeinsparung dazu führen soll, dass die Energiekosten
gesenkt werden. Bei einer Einsparung wird unser Schuletat entsprechend
aufgefüllt. Bei der Entwicklung eines Logos für diese Aktion erhielten
wir den 2. Preis! |

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Projektarbeit
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Projektarbeit versteht
sich unter dem Begriff:
Construct a product.
Dem widerspricht nicht der neue (alte) Slogan, dass
Der Weg das Ziel sei!
Wir möchten den Weg zum Lernen nicht verleugnen, aber wir müssen
uns klar machen, dass zukünftig am Ende einer Lerneinheit auch ein fertiges
Produkt stehen muss, dass die Beteiligten am Lernprozess stolz macht, für
die Zukunft sichert und erinnerungsfähig ist. Das ist der Saft für
Aspekte des fächerübergreifenden Unterrichts, des Transferlernens
und der Handlungsorientiertheit beim Lernprozess. Dieses projektbasierte
und prozessorientierte Arbeiten (mit Hilfe von Bausteinen) ist somit das
von uns geforderte, auf ein Produkt fokussierte Lernarrangement. Projekte
zur Mädchenförderung, zur Streitschlichtung, zur Theater- und
Tanzarbeit und die vielen Arbeitsgemeinschaften nehmen einen wesentlichen
Raum an unserer Schule ein. Interkulturelles Lernen und unsere Beiträge
zur Agenda 21 sollen den Blick in die sich verändernde Welt schärfen
und transparent machen und unsere SchülerInnen eben für diese Zukunft
fit machen. Wir freuen uns, dass alle unsere bisherigen Netd@ys-Projekte
je einen Preis gewonnen haben. Auch unser letztes Projekt zur Gewalt ist
ganz aktuell zur Preisverleihung am 16. Dezember 2000 in Düsseldorf
nominiert. Wir sind ganz gespannt. Schirmherr ist der nordrhein-
westfälische Ministerpräsident Clement.
Und dass wir Schule der Woche bei SaN-e.V. geworden sind, Zitat: ...wegen
der gut aufbereiteten grafischen und inhaltlichen Darstellung unserer Arbeit
auf unserer Homepage...", ist sicher der Lohn für unsere gemeinsame
Arbeit, die sich auf unserer Homepage wiederspiegelt. |
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Wir arbeiten
an
unserem Profil! |
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| Für all' unsere Arbeit brauchen
wir |
vor
allem
Schülerinnen
und Schüler
Eltern
und
LehrerInnen |
und
werden unterstützt und beraten von |
Heinrich
Dörstelmann
Dortmund
Optik/Foto/AV-Medien |
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Comed
e.V.
Herr Hoffmann |
Elternpflegschaft |
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Förderverein |
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Dortmund |
Jugendfeuerwehr
Asseln |
Asselner
Vereinsgemeinschaft |
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