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So fing es an...
Das gesunde Frühstück bei Frau Petsch
Am 20.01.03 gab es in den ersten beiden Stunden gesundes Frühstück.
Zuerst sind wir in die Schulküche gegangen, und haben uns an die Tische
verteilt. Frau Petsch hat uns erst erzählt, dass das Frühstück die
wichtigste Mahlzeit des Tages ist. Aber man muss trotzdem alle
Mahlzeiten des Tages zu sich nehmen. Als wir das besprochen hatten,
sprachen wir über den Ernährungskreis. Auf dem Ernährungskreis konnten
wir sehen, dass man viel Brot, Obst und Gemüse zu sich nehmen sollte.
Fette und Öle sollte man vermeiden. Fleisch und Fisch sollte man zu sich
nehmen, aber nicht in zu großen Mengen. Als wir alles besprochen hatten,
wurden wir in unsere Küchen verwiesen. Als alle an ihren Plätzen waren,
ging es los. Wir mussten natürlich nicht alles selber machen. Sondern
Schülerinnen und Schüler aus den 9. und 10. Klassen halfen uns etwas.
Diese Schülerinnen und Schüler waren aus der Hauswirtschafts-AG. Wir
mussten zuerst Gemüse und Obst waschen. Dann schnitten wir es und
steckten es auf Spieße. In der Zwischenzeit machten die anderen aus
jeder Gruppe Brote fertig. Als das auch fertig war, brachten wir alles
wieder ins Esszimmer auf die Tische. Dann holten wir Müsli und Milch.
Dafür gab es natürlich auch Becher und Schüsseln. Dann mussten wir erst
noch die Bretter usw. spülen. Nun durften wir essen. Das Essen war sehr
lecker. Wir schafften natürlich nicht alles, den Rest brachten einige
Kinder ins Lehrerzimmer. In der Zwischenzeit spülten die anderen wieder.
Nun gingen wir in die Pause. Das war das leckerste Frühstück aller
Zeiten.
Anica und Saskia
Unsere Schulleiterin stellt am 20.10.2005 der versammelten
Elternschaft das Projekt:
Nicht nur Weißbrot und Nutella: Schulprojekt "Gesundes Frühstück"
vor.
Zusammen mit Professor Günther Eissing (Bildmitte), von der Fakultät der
Hauswirtschaftswissenschaft an der Uni Dortmund, sollen die
Fünftklässler zum gesunden Frühstück beraten werden. Der
Biologieunterricht an unserer Schule wird in das Projekt eingebunden.
Eine Untersuchung des Essverhaltens, eine Untersuchung des
Veränderungsverhaltens und eine Untersuchung einer Vergleichsgruppe
einer anderen Realschule sollen Erfolg oder Misserfolg des Projekts
belegen.

Die Eltern erarbeiten einen Plan, was denn
so zum gesunden Frühstück gehören könnte und üben schon mal ein gesundes
Frühstück herzustellen:
 
Prof. Günther Eissing entwickelte mit seinen Mitarbeitern und Studenten
pädagogische Konzepte der Ernährungserziehung. Dazu gehörte unter
anderem, dass SchülerInnen ihre Frühstücksboxen mitbrachten und deren
Inhalt in Fragebögen festgehalten wurde. Sie lernten, sich und ihre
Eltern mit neuen, manchmal auch bisher unbekannten Lebensmitteln,
vertraut zu machen und die Boxen mal anders zu füllen. Das war ein
großer Erfolg. Den SchülerInnen schmeckte das "neue Frühstück"!
Im Laufe des letzten Jahres lernten die SchülerInnen, meist während des
Biologieunterrichts (bei Frau Hangebrock, Frau Börst und Frau Ohnemus)
Obstsalate herzustellen, Milchuntersuchungen durchzuführen und gesunde
Getränke herzustellen.
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 Ein Teil der SchülerInnen, die am Projekt beteiligt
waren. Zusammen mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin
Johanna Schröber, Prof. Eissing, Schulleiterin Dr.
Kahlert und den Biologielehrerinnen Heike Börst und
Bärbel Hangebrock.
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Am 24.10.2006 haben dann unsere Schulleiterin, zusammen
mit Prof. Günther Eissing vom Erfolg des Projekts in einer
Pressekonferenz berichtet.
Das Motto: Burger, Cola und kaum Bewegung.
Zehn Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind
mittlerweile übergewichtig und leiden an Koordinationsstörungen.
Die Arbeitsergebnisse der Forschungsgruppe der Uni Dortmund können Sie
sich hier downloaden:
hww.fb14.uni-dortmund.de/de/content/pub/pub_litfach/Arb_berichte
Ersatzweise auch hier: >>>
Wir werden an unserer Schule mit den neuen Fünftklässern 2006 das
Projekt bald fortführen!
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