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Mobbing ist nicht „voll geil“
Viele Leidtragende an Schulen
Mobbing wird an den heutigen Schulen groß
geschrieben.
In Deutschland werden rund 1,2 Millionen Schüler gemobbt,
diese Zahl ist erschreckend, denn meistens kann der
gemobbte Schüler nichts dafür. Oft sind es nur
Kleinigkeiten, weil diese Schüler keine Markenkleidung
tragen oder sie nicht dem Durchschnitt entsprechen.

Foto: dpa
Hänselei wegen einer Kleinigkeit: Experten
raten, nicht klein beizugeben und den Peinigern das Feld zu
überlassen.
Wir haben ein anonymes Interview durchgeführt, dabei
haben wir gemerkt, dass Mobbing selbstverständlich
geworden ist.
Hier sind ein paar Ausschnitte: Auf die Frage: „Wie
findest du Mobbing?“, kam oft die Antwort: „Voll geil!!“
Darauf hin haben wir ihn weiter gefragt, warum er
Mobbing toll findet: „Weiß nicht, macht einfach Bock
seine Aggressionen raus zu lassen!“
Wir müssen etwas dagegen tun. Erwachsene und Jugendliche
müssen das Gespräch miteinander suchen. Die Eltern
sollten öfter nachfragen, ob es Probleme in der Schule
gibt oder welche Schwierigkeiten auftreten. Man kann es
auch daran bemerken, ob es Probleme gibt, wenn die
Kinder und Jugendlichen keine Lust haben, zur Schule zu
gehen, wenn keine Freunde mit nach Hause kommen, oder
wenn die Kinder und Jugendlichen nur sehr wenig von
Schule und Freunden erzählen.
Wir hoffen, dass es nicht mehr so viele Mobbingopfer
geben wird!
Deniz Tazpinar, Timm Güllner, Patrick Czeka, Klasse 8c
Ruhr Nachrichten Dortmund, 15. März
2005
Pink und Pumaschuhe
Fragen zum Modegeschmack
Was tun Jugendliche, um gut auszusehen? Und wie tun sie
es?
Wir befragten Jungen und Mädchen getrennt und fanden
dabei heraus, dass viele gleiche Antworten bei Jungen
und Mädchen herauskamen, aber auch viele
unterschiedliche.
Wir stellten folgende Fragen:
| 1. |
Bist du bereit, uns ein paar Fragen zum
Thema Mode zu
beantworten? |
| 2. |
Welche Kleidung ist zur Zeit Mode? |
| 3. |
Welche Schuhe/ Schuhmarken sind Mode? |
| 4. |
Welche Musik, welche Sänger/ Band sind in? |
| 5. |
Welche Kinofilme sind
zurzeit in Mode? |
| 6. |
Welche Frisuren/Haarfarben sind in Mode? |
| 7. |
Wo trifft man sich in der Freizeit? |
| 8. |
Welche Farben sind zurzeit in? |
| 9. |
Welcher Schmuck ist in? |
| 10. |
Wo verbringt Ihr euren Urlaub? |
| 11. |
Wie steht Ihr
allgemein zur Mode? |
Die meisten Mädchen waren sofort
bereit, unsere Fragen zum Thema Mode zu beantworten.

Hip: Bauchfrei
Foto: dpa
In Sachen Kleidung waren die häufigsten Antworten:
Schlaghosen, Jeans, bauchfreie Tops mit tiefen
Ausschnitten und im Winter auch warme, kuschelige
Schals. Die Jungen tragen eher weite South Pole Jeans
und dicke Pelzjacken. Insgesamt kleiden sich die Mädchen
viel freier und sommerlicher als die Jungen. Bei Jungen
wie bei Mädchen sind Pumaschuhe sehr beliebt. Allerdings
tragen die Mädchen auch noch spitze Schuhe, Eskimo
Stiefel, Sportschuhe der Marke Nike und Adidas. Zu
Musikfragen wurde am häufigsten Hip Hop genannt, aber
auch R&B und Rockmusik waren sehr beliebt. Bei
Kinofilmen bevorzugten die Jungen Actionfilme und
Komödien; die Mädchen dagegen fanden eher Teeniefilme
wie z.B. „Plötzlich verliebt“ gut, aber auch Komödien.
Die Antworten zum Thema Farben waren sehr
unter-schiedlich: Mädchen favorisierten Pink und Jungen
Rot und Blau. Bei Frisuren sind allgemein stufige
Haarschnitte, die bei den Mädchen schulterlang und offen
getragen werden in. Die Haarfarben sind schwarz und
hellbraun.
 Piercing gehört schon
beinahe zum
Standard.
Besonders Mädchen
legen
sich gern ein sexy
Bauchnabel-Piercing zu.
Foto: dpa
Beim
Schmuck fanden die Jungen anfangs
keine Antwort, doch dann nannten sie
am häufigsten Halsketten und
Ohrringe.
Die Mädchen bevorzugen Piercings, aber auch Ohrringe und
Halsketten.
Treffpunkte der Jungen
sind überwiegend im Freien, die der
Mädchen in Jugendzentren.
Den Urlaub
wollen alle in warmen Gebieten, am
Strand wie z.B. in der Türkei
verbringen.
Allgemein fanden alle es
gut und richtig, sich zu stylen,
wenn man es für sich tut.
Hülya Cavus, Mechtap Tasci, Jana
Leubecher, Klasse 8c
Ruhr Nachrichten
Dortmund, 18. März 2005
Millionen Euro für die Sicherheit
Entspannt von Dortmund aus fliegen
Tausende von Menschen vertrauen alljährlich den
Mitarbeitern am Flughafen ihre Sicherheit an!
Aufgrund des RN „Zeitungsflirts“ an der MBR
(Max-Born-Realschule) begaben sich drei Schüler zum
Flughafen Dortmund, um Informationen für die Leser zu
be-
kommen.
Die Flughäfen geben jährlich Millionen von Euro aus, nur
um die Reisenden und Urlaubern vor Anschlägen,
Taschendieben, Bedrohungen etc. zu schützen.
Trotzdem geschah am 11. September 2001 ein schlimmes
Unglück in New York City. Seitdem gelten überall
verschärfte Sicherheitsstandards wie zum Beispiel neue
und bessere Metalldetektoren, Metallsensoren, mehr
Sicherheitspersonal und härtere Kontrollen des Gepäcks
und Passagiere.
Britische, amerikanische und hauptsächlich israelische
Urlauber oder Reisende müssen aus bestimmten
Sicherheitsgründen noch gründlicher untersucht werden.
All dies sorgt für einen ruhigen Aufenthalt am Airport
und einen entspannten und sicheren Flug.
Also können Sie demnächst ohne Sorgen ihren Urlaub
buchen und sich der Sicherheit des Dortmunder Flughafens
anvertrauen.
Mark Bolton, Alexander Noss, Oskar Grabowsi; Klasse 8c
Ruhr Nachrichten
Dortmund, 23. März 2005
Mäuse
für die Echsen
Besuch im Zoo
Ende Februar, ein zugeschneiter und
kalter Tag erwartete uns im Zoo! Der
Entensee war eingefroren und
Besucher waren kaum zu sehen.
Wir schlichen uns ins Amazonenhaus,
stickige warme Luft kam uns
entgegen. Wir wollten die
Baby-Krokodile besuchen, die sich
seit neustem hier aufhalten.
Tierpflegerin Simone K. berichtete
uns, dass die kleinen Echsen einmal
in der Woche kleine Mäuse zu fressen
bekommen. „Sie sind noch sehr scheu
und müssen sich erst einmal an ihr
neues zu Hause gewöhnen. Jeden
zweiten Tag wird ihr großes Gehege
gereinigt“.
Als nächstes wanderten wir zu den
Seelöwen. Von Weitem hörte man sie
schon im Becken planschen, wir
folgten den Geräuschen. Wir
interviewten den für das Gehege
zuständigen Fachmann Volker G.
„Unsere älteste Seelöwendame ist 25
Jahre alt. 15 - 20 Jahre können sie
werden, wenn sie dagegen in der
freien Wildbahn leben würden sind es
ca. 20 Jahre. Die Seelöwen haben
zwei große Außenbecken, deren Wasser
nur vier Grad kalt ist und eine
Hütte mit Bodenheizung.“
Wir
befragten auch eine junge Frau mit
Kind. Der Zoo sei sehr
übersichtlich, man könne schnell von
einem Ort zum anderen kommen, „und
da immer wieder neue Tierbabys
geboren werden, lohnt sich ein
Besuch immer wieder!“ Langsam war
unserer Zoo-Besuch zu Ende, es war
ein schöner Vormittag und die Sonne
kam auch zum Vorschein!
Daniel Frost, Nadine Fell, Julia
Grosche und Julia Funke, Klasse 8c
Ruhr Nachrichten
Dortmund, 15. März 2005
Unsere Schule,

die Max-Born-Realschule
in Dortmund-Asseln
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Nur echte Fans ergattern Tickets
Kleine Umfrage zur WM
Wir haben eine kleine Umfrage auf dem
Friedensplatz gestartet. Dabei haben wir
festgestellt, dass sich die Dortmunder gut
auf die WM vorbereiten. Top- Favoriten sind
nächstes Jahr natürlich Deutschland, das nur
dicht vor Brasilien liegt.
Das Symbol der WM ist natürlich der
Fußball-Globus auf dem Friedensplatz, den
fast alle kennen.
Der Ticketverkauf ist für die meisten
Dortmunder zu kompliziert, doch die
richtigen Fans werden sich trotz der
Umstände ein Ticket nicht entgehen lassen.

Goleo: Maskottchen der WM 2006
Auf die Frage wo das Eröffnungsspiel
stattfindet, verwechselten viele Dortmunder
München mit Berlin. Dass sechs Spiele im
Westfalenstadion stattfinden, wussten aber
auch nicht viele.
Und was ist ein Löwe mit
einem Ball auf dem Arm?
Ja, das haben sich einige auch gefragt, aber
es ist „Goleo“ das offizielle WM Maskottchen
2006.
Deutschland wurde schon drei mal
Weltmeister, doch einige schätzten nur auf
2mal.
Mit einem großen Dank an Südafrika, wo die
WM 2010 ausgetragen wird, müssen wir sagen,
dass viele Dortmunder das nicht so genau
wussten.
Dass Beckenbauer 1990 das Team zum Sieg
führte und nicht Berti Vogts, musste man
einigen noch erklären. Das Deutschland 2.
wurde und das 32 Mannschaften teilnehmen
wussten aber mehr.

Das Symbol der WM 2006 ist der
Fußball-
Globus, der noch ein Weilchen auf dem
Friedensplatz zu sehen ist. Foto: Vahlensieck
Deutschland ist Favorit und 2006 ist die
Weltmeisterschaft!
Gibt es was Besseres?
Björn Scheffler, Alexander Krause; Klasse 8c
Ruhr Nachrichten
Dortmund, 18. März 2005
Schiffe ohne Mannschaft 5000
Menschen arbeiten im Hafen
Mehr als die Hälfte sind Hafenarbeiter
Wollten Sie schon immer etwas über den Import und Export
und den regulären Ablauf im Dortmunder Hafen wissen?
Tja, wir auch, wir vier Schülerinnen, wir wollten es
genau wissen. Für Sie sind wir im Februar zur Hafen-AG
gefahren, wo wir Herrn Edling antrafen, der so
freundlich war, uns ein paar Informationen zu geben.
Eigentlich ist Herr Edling im kaufmännischen Bereich
tätig, doch er konnte unsere Fragen trotzdem
beantworten. Er sagte uns, dass am Dortmunder Hafen
verschiedene Frachten transportiert werden z. B.
Baustoffe, Mineralöle, Eisen, Stahl, Kohlen und Koks.
Besonders stolz war er darauf, dass sie Schrott
transportieren würden. Herr Edling erklärte uns, dass
durchschnittlich 1000 Tonnen Frachtgut geladen werden
können.

Container im Dortmunder Hafen: Nach
höchstens
fünf Stunden ist auch das größte Schiff be-
und entladen. Foto: Menne
Je nach Größe des Schiffes benötigt man 2-5
Stunden zum Beladen, da es verschiedene Arten von
Schiffen gibt: Massenschiffe, Tankschiffe, Stückschiffe
und Siloschiffe. 8-10 Schiffe kommen pro Tag an bzw.
verlassen den Hafen.
Auf ein ganzes Jahr bezogen werden
circa 3000 Schiffe be- und entladen. Im Gegensatz zu
früher fährt man heute zu zweit oder zu dritt auf einem
Schiff, man benötigt keine ganze Mannschaft mehr. Im
ganzen Hafengebiet arbeiten bis zu 5000 Personen, davon
sind mehr als die Hälfte Hafenarbeiter. Die circa 160
Unternehmer sorgen für den reibungslosen Ablauf zwischen Verlader, Reeder und Empfänger. Sie sorgen zusätzlich
noch für die Sicherheit der Ladung. Alle zehn Jahre muss
ein Schiff zur Grunduntersuchung (TÜV).
Aus dem Informationsmaterial, das
Herr Edling uns überreichte, haben wir noch ein paar
Fakten zusammengestellt:
Der Hafen wurde am 11. August 1899
in Betrieb genommen.
Der Hafen hat zehn Hafenbecken mit
einer Wasserfläche von 34,5 Hektar, das sind ungefähr 41
Fußballfelder.
Die Getreidesilos fassen 32 000
Tonnen und in einem Tankraum passen 84 000 Kubikmeter
Mineralöl.
Wir hoffen, wir haben jetzt einige Ihrer
Fragen beantwortet.
Sabrina Schuck, Lisa Jakobs, Nadine
Zeffiri, Kim Andres, Klasse 8c
Ruhr Nachrichten
Dortmund, 18. März 2005
Gewalt ist mies
Doch Umfrage ergab:
Viele haben schon einmal einer Person
Schaden zugefügt
In den letzten Tagen haben wir mehrmals Jugendliche in
verschiedenen Situationen bei Rangeleien gesehen.
Eine Situation möchten wir berichten:
Am am 1. März 2005 gegen 15 Uhr wurde eine
Fünft-Klässlerin von anderen Fünft-Klässlern in der
Straßenbahn in Richtung Wickede zusammen geschlagen.
Sie haben der Fünft-Klässlerin auf den Kopf gehauen,
getreten und sie fast aus der Bahn geworfen.
Weil fast jeden Tag ähnliche Situationen geschehen,
haben wir uns überlegt, etwas zu diesem Thema zu
recherchieren. So kamen wir zu der Frage: „Liegt Gewalt
bei Kindern und Jugendlichen an der Tagesordnung?“
Und so haben wir eine Fragebogen mit acht Fragen
erstellt, um zu wissen wie Kinder und Jugendliche zu
Gewalt stehen.

Viele Kinder und Jugendliche
waren schon mal in Gewalt
verwickelt. Foto: dpa
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Die Fragen hießen:
- Wie alt bist du
- Bist du männlich oder weiblich?
- Was bezeichnest du als Gewalt?
- Wie stehst du zu Gewalt?
- Wie würdest du reagieren, wenn jemand dich
anrempelt?
- Wurdest du schon mal geschlagen? Wenn ja warum?
- Hast du schon mal eine Person geschlagen? Wenn ja
warum?
- Wie würdest du reagieren, wenn du siehst, dass jemand geschlagen wird?
Von den Befragten waren 14 weiblich und 16 männlich.
Alle Befragten waren zwischen zehn und 18 Jahren.
Wir haben aus den Ergebnissen herausgefunden, dass viele
Jugendliche, obwohl sie gegen Gewalt sind, schon mal in
Gewalt verwickelt waren.
Alle 30 Befragten bezeichneten Gewalt als „etwas
schlechtes“, doch trotzdem haben 23 Befragte schon mal
einer Person Schaden zugefügt; auch wenn es nur aus
einem kleinen Grund war z.B. wegen einem Cent oder weil
das Aussehen missfiel.
Viele Jugendliche fühlen sich toll, wenn sie jemanden
Gewalt zufügen, doch bei dieser Umfrage haben ledig-lich
sieben Personen gesagt, dass sie Gewalt nur dann
zufügen, wenn es notwendig ist.

Hand "ausge-
rutscht".
Foto: dpa
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Viele Jugendliche im Alter von zehn
bis 18 Jahren werden von ihren Eltern geschlagen
(Foto), weil die Eltern nicht mehr mit ihren
Kindern bzw. Jugendlichen klarkommen, da
rutscht vielen Eltern mal die Hand aus.
Sieben Kinder bzw. Jugendliche waren davon
persönlich betroffen. Vielleicht
ist dies auch ein Grund warum die Kinder zur
Gewalt übergreifen. |
Saskia Brezinski, Monique Kubiza, Michael Gully,
Klasse 8c
Ruhr Nachrichten
Dortmund, 23. März 2005
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