Brandstiftung:
Aus für Schulgarten
 


 Foto: Abgebranntes Gewächs- und Gerätehaus im Schulgarten. © Udo R. Pfeifer © Udo R. Pfeifer
(ZEUS-Bild: MBR)
Brachland. Einst wuchsen hier Quitten und Zwetschgen, doch das Feuer hat den Garten fast vollständig zerstört.
 
Brandstifter haben das Gewächshaus und die Blockhütte an der Max-Born-Realschule angezündet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Samstagabend, genau um 20.54 Uhr, wurde die Feuerwehr in den Schulgarten der Max-Born-Realschule gerufen. Jugendliche hatten ein Feuer bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannten ein Gewächshaus und eine Blockhütte.
Die Polizei vermutet, dass unbekannte Täter über den Zaun kletterten, die Hütte und das Gewächshaus anzündeten und danach flüchteten.
Der Schulgarten der Max-Born-Realschule existiert schon seit 20 Jahren und wurde von den Schülerinnen und Schülern und der Biologielehrerin Renate Ohnemus aufgebaut und gepflegt. Der Garten wurde bereits mit dem Jugend-Umweltpreis des WDR ausgezeichnet. Das Langzeit-Projekt sollte den Schülern Spaß und Freude an der Arbeit in der Natur und Respekt vor Pflanzen und Tieren vermitteln. Bei dem Brand entstand ein Sachschaden von ca. 10 000 Euro. Da der Schulgarten gerade in den letzten fünf Jahren schon häufig durch Vandalismus beschädigt worden ist und der Schule die Mittel für einen Wiederaufbau fehlen, muss das Projekt nun aufgegeben werden.
 
K. Hirschfelder, S. Kleber, L. Spranke, 8 b, MBR
 
Westfälische Rundschau Dortmund,
30. August 2005

 
Pferde & Co.
 

Foto: Die 9b auf der Galopprennbahn in Dortmund Wambel - © WR
(ZEUS-Bild: WR)
 
Die Galopprennbahn in Wambel besuchte die Klasse 9b der Max-Born-Realschule und informierte sich über Pferde & Co.

 
Schlagfertig und einfühlsam:
Die ungewöhnlichen Ansichten eines Golfballs

Mein Leben ist einfach im Eimer
 

Zeus-Foto: Ein Schüler hält sich zwei Golfbälle genau vor die Augen. © WR/Hartmann
Augen zu und durch: Das Leben als Golfball kann ganz schön hart sein.
(ZEUS-Bilder: Hartmann)
 
Also heute war echt ein sehr spannender Tag für mich. Die Klasse 8 b der Max-Born-Realschule war hier und hat mich und meine Familie besucht. Ach so, Entschuldigung, wie unhöflich von mir, ich hab mich ja noch gar nicht vorgestellt. Also mein Name ist Golfball und ich wohne mit meiner Familie auf der Golf-Range in Dortmund-Wambel.
 
Meine Verwandten und ich sehen uns alle sehr ähnlich. Und so sieht mein spannender Tagesablauf aus: Ich verbringe die meiste Zeit meines Lebens in Eimern, auf der Wiese. Oder auch schon mal in der großen Sammelmaschine. Mein Tag beginnt so gegen 8 Uhr morgens, dann kommen die Golflehrer und einige Zeit später die Menschen, die mit mir Golf spielen wollen.

Meine Verwandten trifft es noch härter
 
Wenn ich dann an der Reihe bin, werde ich von einem Menschen aus dem Eimer genommen und mit einem Golfschläger geschlagen. Ich zittere oft vor Angst, denn das tut ziemlich weh.
Aber was danach kommt, entschädigt schon für die üblen Schmerzen. Ich fliege weit über die Golfanlage und habe einen wunderbaren Ausblick. Nur leider lande ich kurz darauf schon wieder auf dem Rasen - leider auch manchmal mitten im Sand - igitt. Dann werde ich wieder und wieder geschlagen, den ganzen Tag lang.
Also ganz ungefährlich ist mein Leben wirklich nicht, allerdings hat es meine Verwandten auf anderen Plätzen oft noch schlimmer getroffen.
 
Abgestürzt und untergegangen
 
Man erzählt sich, dass so mancher Golfball am Abend nicht zurückgekehrt ist. Die sollen wohl ins Wasser geflogen und einfach untergegangen sein.
Das macht mir und meiner Familie dann und wann schon etwas Angst, aber bisher haben wir uns abends in unserem Eimer alle immer wieder getroffen.
Als heute diese Klasse von der Max-Born-Realschule da war, wurden wir sehr häufig geschlagen, da die Schüler und Schülerinnen das Schlagen noch üben mussten. Davon muss ich mich nun erstmal in meinem Eimer erholen.
Also tschüss, bis demnächst Euer Golfball.
 
S. Nuhiji S. Gruß P. Diecks L. Endlicher Klasse 8 b, Max-Born-Realschule,
Westfälische Rundschau Dortmund,
7. September 2006
 

 

Hintergrund

 
Etikette für "Normalos"

  • Was nur wenige wissen: Ursprünglich kommt dieser Sport aus den Niederlanden, bevor er dann den Sprung übers Wasser nach Schottland schaffte und dort zur britischen Nationalsportart wurde.

  • Jahrelang galt Golf als Sport der Reichen Auch heute noch ist Golf grundsätzlich ein teures Hobby. Doch auch „Normalos" entdecken jetzt den Spaß am Golfen.

  • Fürs Golfen benötigt ihr die passende Kleidung und angemessenes Verhalten. Die Etikette ist zwingende Voraussetzung, um nicht unangenehm aufzufallen.

  • Hier die Preise für Jugendliche: Schläger: 3,50 Euro. So viele Bälle, wie man benötigt für: 1,50 Euro.

  • Jahreskarten gibt es unter- dortmund@golfrange de oder über die Nummer: 98 129 50.

S. Kleber, J. Kantimm, L. Müller, 8 b, Max-Born-Realschule

 
Golflehrer gibt Tipps für den perfekten Schwung
Popo raus - und abgeschlagen!
 

Foto: Schülerin übt Haltung mit einem Golfball. © WR/Hartmann
Die ungewöhnliche Suche nach der richtigen Schlaghaltung.

Foto: Eine Schülerin übt den Abschlag beim Golf ©WR/Hartmann







Hüftschwung ist uns wichtig

 

 
 
 


(ZEUS-Bilder: Hartmann)
 
Der lange Weg zu Bernhard Langer - unsere erste Golfstunde.
 
Wir waren am Dienstag mit der Schulklasse auf der Golf-Range in Dortmund-Wambel neben der Rennbahn. Dort sind wir so gegen 10 Uhr angekommen und konnten direkt zu den Boxen zum Abschlagen gehen. Dort wurde uns von einem Golflehrer aus der Heimat des Golfsports - erkennbar an seinem britischen Akzent - zuerst gezeigt, wie man den Schläger hält. Ganz wichtig ist Folgendes: Wenn man Rechtshänder ist, muss zuerst die linke Hand und dann die rechte Hand an den Schläger gelegt werden. Linkshänder genau umgekehrt.
 
Danach hat uns der Golflehrer die richtige Stellung gezeigt: Man muss schulterbreit stehen und den Popo herausstrecken, anschließend muss man den Körper nach hinten drehen, danach ausholen und den Ball wegschlagen. Nach der Einweisung durften wir das Beigebrachte anwenden. Gegen 12.20 Uhr war unsere erste Golf stunde zu Ende.
 
Unsere Beurteilung lautet wie folgt: Der Golfplatz ist sehr schön angelegt und der Unterricht hat auch sehr viel Spaß gemacht. Wir würden es auf jeden Fall noch einmal machen! Einige von uns waren kurz darauf bereits privat wieder auf der Golf-Range und haben ihre neu erworbenen Fähigkeiten weiter trainiert.
 
K. Coburn, R. Basner N. Grepel, 8 b, Max-Born-Realschule

 
Spannendes Bewerbungstraining
Der Test zeigt, wer schwer auf Draht ist
 

Foto: Schüler beim Drahtbiegen
Gar nicht so einfach: Die Schülerinnen und Schüler mussten nach genauen Vorgaben einen Draht biegen.
(ZEUS-Bild: Klaus Hartmann)
 

Bei DEW21/DSW21 bewerben sich rund 2000 Jugendliche pro Jahr. In einem Interview erklärte uns Thomas Buller-Hermann, welche Anforderungen an zukünftige Auszubildende gestellt werden.
 

DEW21 (Dortmund Energie und Wasser) und DSW21 (ehemals Stadtwerke Dortmund) bilden Elektriker, Anlagentechniker, Mechatroniker, Industriemechaniker, KFZ-Mechatroniker, Industriebaukaufmänner und Industriekauffrauen, Informatikkaufmänner und Informatikkauffrauen sowie Kauffrauen für Bürokommunikation aus. Zum Bewerben brauchen Interessenten die letzten beiden Schulzeugnisse, einen Lebenslauf und vorteilhafte Passbilder. Auch ist es zuweilen sinnvoll, weitere Interessen und Hobbys anzugeben, damit sich der mögliche zukünftige Arbeitgeber ein Bild von der Bewerberin/dem Bewerber machen kann.
 
Heutzutage ist es auch möglich, sich über die Internetseite www.dsw.de oder www.dew.de zu bewerben, wenn man den "klassischen" Weg per Post nicht wählen möchte. DEW21/DSW21 stellen insgesamt sechsunddreißig Auszubildende pro Jahr ein. Die Arbeitszeiten der Auszubildenden liegen (tariflich festgelegt) in der Woche bei 38,5 Stunden plus Pause: Interessenten können sich bis Ende September bewerben und werden dann - mit etwas Glück - Anfang 2007 eingeladen.
 
Foto: Testsituation bei der Einstellung von Auszubildendemn
Im Selbsttest erlebten die Schüler, wie sich eine echte Prüfungssituation anfühlt.
(ZEUS-Bild: Klaus Hartmann)
 
Vier Stunden volle Konzentration Bevor die Bewerberinnen und Bewerber angenommen werden, müssen sie den Eignungstest bestehen, der vier Stunden dauert. Sie müssen in den Fächern Mathematik, Physik, Chemie, Informatik, Deutsch und Englisch gute Noten haben. Ihr Zeugnis muss mit Fachoberschulreife abgeschlossen sein. Die Ausbildung für kaufmännische Bereiche dauert drei Jahre und für technische Bereiche dreieinhalb Jahre. Es bewerben sich häufiger Jungs für den technischen Bereich, Mädchen eher für den kaufmännischen Bereich, erfuhren wir von Thomas Buller-Hermann.
 
Foto: Elektroniker-Ausbildungsstation
Die Ausbildungsstation für angehende Elektroniker
(ZEUS-Bild: Klaus Hartmann)

Burcin Aydin, Laura Endlicher, Carina Weizmann, Klasse 8 b Max-Born-Realschule 19.09.2006

 
Teamwork für Schüler in Not
 

 
Zerstörte Schiffe nach dem Tsunami in Sri Lanka © dpa
Von dem verheerenden Tsunami blieben auch viele Fischer nicht verschont. Ihre Boote wurden einfach an Land gespült.
(Bild: dpa)
 
Nun ist es schon fast zwei Jahre her, dass der Tsunami Sri Lanka in Südostasien heimgesucht hat. Zerstörte Dörfer, verwüstete Landschaften, Menschen in Not und Elend prägten das Bild.
Aber auch der Bürgerkrieg, der nun schon wieder neu ausgebrochen ist, hatte die Schule dort in großen Teilen zerstört. Kurz nach dem Unglück begann die Max-Born-Realschule die zerstörte Schule in Meihandan, einem Ort im Norden von Sri Lanka, bei Jaffna, zu unterstützen. Die gesamte Schulgemeinschaft: Schüler, Eltern und Lehrer, aber auch viele Projektpartner aus der Wirtschaft waren sofort bereit, mit Rat und Tat zu helfen.
Viele Aktionen an der Schule standen seitdem unter dem Motto: Hilfe für die Kinder in Meihandan. Auch unsere Nachbarschulen, das Immanuel-Kant-Gymnasium und die Hauptschule Wickede ,haben sicht mit Hilfsanktionen an dem Projekt beteiligt.
Und das war bisher einmalig in ganz Dortmund, dass gleich drei Schulen für ein Projekt zusammengearbeitet haben, wie uns die beiden Projektlehrer Wolfgang Eitelberg und Udo Pfeifer stolz berichteten. Dieses Projekt ist seit gut zwei Jahren erfolgreich und wird fortgeführt.
Dank der vielen Spenden ist es gelungen, eine große Summe für die Schule in Meihandan zu sammeln. Die Spenden wurden unter anderem bei Sponsorenläufen, Konzerten und Kuchenbuffets von den Schülern eingenommen.
Die Gelder wurden als Erstes für den Neuaufbau der Schule verwendet. Das waren im letzten Jahr rund 13 000 Euro. Dennoch benötigen die Kinder noch viele Schulmaterialien, um wieder richtig lernen zu können. Wer die Schule auch mit Spenden unterstützen möchte, kann sich im Internet unter der extra von der Dokom21 eingerichteten Homepage www.mbrmeetsmeihandan.de auch noch genauer informieren.
 
Jens Küppers, Lucas Krugmann, Jan Wrede, Dominik Klein, 8 b, Max-Born-Realschule
 
Westfälische Rundschau
Dortmund,
29. August 2006
 

 
Monsterhouse
 

Gruselige 3D-Effekte sind klasse

Wir haben einen Abend im Monsterhouse verbracht, genauer gesagt im Kino, im Film Monsterhouse. Die Geschichte ist spannend |und gut nachvollziehbar. Technisch hat der Film einiges zu bieten. Er zeigt tolle Bilder, gute Sound-, Grusel- und SD-Effekte. Die Mimik der Figuren ist gut getroffen, die Umgebung sah sehr echt aus, obwohl alles mit dem Computer nachgebildet ist. Die Handlung des Films ist für. das angegebene Alter (ab 12 Jahren) gut verständlich. Die Stimmen sind passend auf die Personen abgestimmt und die Witzeinlagen sind sehr amüsant, beispielsweise einige Namen der Hauptpersonen, wie: Ketchup, DJ, Mr. Neverkracker, Punk und Zie. Trotzdem ist der Film an manchen Stellen zu gruselig für das angegebene Alter. Abschließend ist zu sagen, dass der/Film gut gelungen ist und unser Meinung nach die Note 2 verdient hat.
 
L. Müller, J. Kantimm, S. Gruß, 8 b Max-Born-Realschule, Westfälische Rundschau Dortmund,
6. September 2006

 

Schüler besuchten Pferderennbahn in Wambel- Jockeys wiegen idealerweise nur 50 Kilogramm
         Ganz schön zickig, die Vollblüter!

Foto: Pferdekopf und Mädchenkopf in ziemlicher Nähe zueinander. © WR/Hartmann
Ich glaub mich knutscht ein Pferd! Die Schüler der 8 c der Max-Born-Realschule haben die Pferderennbahn in Wambel besucht. Rund 100 Pferde trainieren dort zur Zeit.
(ZEUS-Bilder: Klaus Hartmann)

 
Kneippkur im Stall: In der vergangenen Woche waren wir, die Klasse 8 c der Max-Born-Realschule, zu Gast auf der Pferderennbahn in Wambel.
 
Rennsekretär Karl Schütz hatte zu einem Rundgang über das Gelände eingeladen, wo wir nicht nur die beheizbaren Tribünen mit verschließbarer Verglasung für verregnete Renntage und die verschiedenen Rennbahnen besichtigen konnten. Wir durften auch einen Blick hinter die Kulissen werfen.
Wie sich zeigte, ist der Jockeyraum wahrlich keine Luxuskabine, denn die dort stehende Sauna dient den Reitern vor allem dazu, überflüssiges Gewicht abzuschwitzen. Das Idealgewicht eines Jockeys beträgt nur etwa 50 Kilo! Am interessantesten aber war für die meisten von uns die Besichtigung der Stallungen, wo das Ehepaar Werning uns in Empfang nahm und unsere Fragen beantwortete. Es gab viel zu staunen. So verriet uns Trainer Reiner Werning, dass er beispielsweise Sehnenentzündungen mit Wasseranwendungen nach Kneipp behandelt. Seine Ehefrau Maria ergänzte: "Auch bei Pferden gibt es Allergien. Deshalb stehen einige unserer Pferde nicht auf Stroh, sondern haben Sägemehl in ihren Boxen."
Einige der zurzeit rund 100 in Wambel untergebrachten Vollblüter bewiesen, dass sie ganz schön "zickig" sein können: Da wird durchaus einmal einem anderen Pferd, das mehr Streicheleinheiten abbekommen hat, ins Ohr gezwickt!
Schade, dass ein heftiger Regenguss unsere Besichtigung beendete, denn der Flohmarkt, der in regelmäßigen Abständen donnerstags auf dem Rennbahngelände stattfindet, hätte uns sicherlich auch noch viel Spaß gemacht. Aber zum nächsten Renntag am 1. Oktober 2006 sind wir auf jeden Fall (zumindest einige von uns) wieder da - und können unseren Eltern eine Menge Insider-Informationen geben.
Bloß wetten dürfen wir nicht - das geht erst ab 18 Jahren.
 
Gemeinschaftsarbeit der 8 c, Max-Born-Realschule
Westfälische Rundschau Dortmund, 05.09.2006

 

Hintergrund

 
Rennbahn mit Golfplatz

  • Die Rennbahn wurde von 1911 bis 1913 gebaut, hat vier Tribünen mit Sitzplätzen für rund 1000 Zuschauer.

  • Sie ist im Besitz des Dortmunder Rennvereins.
  • Zurzeit werden etwa 100 Tiere trainiert.

  • Es gibt eine Grasbahn von 2100 Meter Länge, eine Allwetterbahn mit Flutlicht von 1600 Meter Länge und zwei Trainingsbahnen (Sand ca. 2600 Meter und Gras ca. 2000 Meter Länge).

  • Auf dem 450 000 Quadratmeter großen Gelände befinden sich unter anderem auch ein Totogebäude, ein Hotel, eine Kantine, ein Restaurant, ein Biergarten und Trainer-/Personalwohnungen.

  • In der Mitte der Rennbahnen ist außerdem eine Golfanlage mit neun Löchern.

Carmela Grimaldi, Jenni Miodek, Oliver Hoffmann, Theo Jankowski, Malte Scharf, Philipp Hey, 8 c, Max-Born-Realschule

 
Tolle Atmosphäre
Beste Pizza aus Sri Lanka
 

Fast jedem Tag kommen wir an der Pizzeria "Avanti" in Dortmund-Asseln vorbei. Jedesmal, wenn wir an der Pizzeria vorbeikommen, grüßen uns die sehr freundlichen Inhaber. Es riecht vorzüglich nach verschiedensten Gerichten: So gut kochen nur Italiener? Nicht unbedingt! Die Inhaber kommen aus Sri Lanka und leben schon lange in Deutschland. Warum bieten sie kein südasiatisches Essen an? Das liegt daran, dass sie lange mit einem Italiener zusammengearbeitet haben. Die Atmosphäre in dem Laden ist klasse und der Raum ist schön gestaltet.  Diese Pizza ist einfach ein Traum.
 
K. Coburn, F. Muszkiewicz, N. Grepel;
Max-Born-Realschule, 8B

 
Starlight Express:
Darsteller humpelte von der Bühne
 

Szenenfoto: Starlightexpress © WR
Zug um Zug geht´s rund: Manchmal allerdings sausen die Darsteller nicht nur an den Zuschauern vorbei, sondern legen eine (unfreiwillige) Pause auf dem Hosenboden ein. (ZEUS-Bild)
 

Sie rollen, sie glitzern, sie singen. Das Musical "Starlight-Express" in Bochum ist etwas ganz Besonderes. Mehr als zehn Millionen Besucher erlebten bisher das rasante Rennen der Züge. Am Sonntag, 10. September , durften wir, zwei echte Starlight-Express-Fans, das Rennen wieder einmal miterleben. Als wir die kühle Halle betraten, klappte uns der Mund auf, denn vor uns lag die atemberaubende "Rennstrecke".
Später saßen wir auf unseren Plätzen, den sehr gemütlich gepolsterten Sitzen, und verfolgten gespannt das Rennen. Haarscharf fuhren die Darsteller an uns vorbei, sodass wir schon fast das Gefühl hatten, mit ihnen mitzurollen.
"Je öfter ich das Musical anschaue, desto mehr wächst mein Respekt vor den Darstellern. Auf Rollschuhen so perfekt zu tanzen und dabei auch noch so gut auszusehen, das muss man erst mal können", sagte eine Besucherin des Musicals an diesem Abend und war ganz fasziniert. Doch dann geschah es! Die Show war schon fast zu Ende und alle Zuschauer waren jubelnd von ihren Plätzen aufgesprungen, um eine Zugabe zu verlangen.
Da wollten sich Chris Barron (alias Greaseball, Bild rechts) und Jamie Golding (alias Rusty, Bild links) noch ein kleines Rennen liefern. Allerdings kam es dazu kaum, denn als würde die Anziehungskraft plötzlich doppelt so stark wirken, fiel Chris Barron zu Boden und Jamie plumpste lachend über ihn. Neugierig reckte das Publikum die Köpfe, um überhaupt zu erkennen, was da eigentlich genau passiert war.
Doch erst als Chris Barron mit einem breiten Grinsen wieder aufstand und etwas aufhob und hochhielt, sahen wir, was passiert war. Irgendwie hatte sich die vordere Achse des rechten Rollschuhs gelöst, so dass Chris nur noch auf sechs statt auf acht Rollen stand. Nachdem er sich mit allen anderen Künstlern noch einmal verbeugt hatte, verließ er dann humpelnd, aber trotzdem sehr elegant die Bühne. Die Zuschauer klatschten laut.
Wir haben das Musical ganz bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen! Spätestens am 28. Oktober, wenn die "Lightstars" ihre Bühnenfassung des Musicals "Starlight-Express" in der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Brackel aufführen, sind wir auf jeden Fall wieder dabei!
 
Julia Baumgart, Julia Mahltig, Klasse 8 c, Max-Born-Realschule 14.09.2006

 
Wenn Schüler ihre eigene Mode machen
 

Foto: Textillehrerin Liane Gerken zupft an einer Schülerin ein Kleidungsstück zurecht © Udo R. Pfeifer
Mit Chic und Schärpe macht Frau Eindruck.
(ZEUS-Bild)
 
Nicht nur auf der Straße, sondern auch im Textilunterricht begegnet uns heute schon das Thema Mode. Schon für die frühe Menschheit spielte Mode eine wichtige Rolle. Bis heute hat sie sich von Generation zu Generation verändert. Angefangen von einfachen Tierfellen bis hin zur Designerbekleidung. Daher hatten die Schülerinnen und Schüler einer 9. Klasse der Max-Born-Realschule die Idee, ihre einfache farb- und geschmacklose Alltagskleidung mit außergewöhnlichen Accessoires zu bestücken. Es kamen viele verschiedene Ideen zusammen. Nur gut, dass jeder seinen eigenen Style kreieren konnte. Während die Mädchen freche Motive wie Playboybunny, Glitzersteine oder Rüschen bevorzugen, wählen die Jungs lieber Sport und Fußballmotive wie Nike, Adidas oder Puma. Die daraus entstandenen Einzelteile sind eindrucksvolle Unikate, mit denen man auf der Straße durchaus für Aufsehen sorgt.
 
C.Weizmann, B.Aydin, A.Guminior, L.Endlicher, 8 b, Max-Born-Realschule
14.09.2006
 

 
Baustelle Asseln
Lärm, Dreck, Gestank und Umsatzverlust
 

 
Die Baustelle in Dortmund-Asseln ist schon seit April 2006 in vollem Gange. Sie wird voraussichtlich bis zum Januar 2008 fertig sein. Der Hellweg wird nach Abschluss der Bauarbeiten für die Straßenbahn zweigleisig sein. Beim Umbau werden die Wasseranschlüsse und der Hauptkanal mit erneuert. Die Kosten betragen ca. 6 Mio. €. Auf der Baustelle arbeiten rund 20 Bauarbeiter.
Ein Bauarbeiter verdient etwa 16,80 € bis 18,80 € in der Stunde. Manche Arbeiter haben eine Tröte in ihrer Hand, mit der sie die anderen Bauarbeiter vor der fahrenden Straßenbahn warnen, denn durch den Lärm würden die anderen Arbeiter gar nicht mitkriegen, dass die Bahn in ihre Richtung kommt. Die Bauarbeiter arbeiten montags bis freitags täglich von 7 Uhr morgens bis 18 Uhr abends.
Die umliegenden Anwohner des Hellwegs sind nicht nur durch den Lärm, sondern auch durch den Dreck und den Gestank gestört. Die Freie Tankstelle, die nur noch von den Autofahrern aus Brackel erreicht werden kann, verliert täglich bis zur Hälfte ihres Umsatzes. Andererseits erzählt der Pächter, dass er durch die Bauarbeiter mit seinem Kiosk-Geschäft mehr Umsatz hat und seine Tank-Stammkunden blieben ihm auch treu. Der REWE-Händler dagegen spricht von einem 50%igen Umsatzverlust.
Manche Geschäftsleute in Asseln allerdings haben schon vor Monaten ihre Geschäfte geschlossen, weil Sie die Einbußen durch die lange Bauzeit vermeiden wollten.

Ein Bericht von SchülerInnen der mediacompany der Max Born Realschule

 
Namens-Diskussion
Hauptsache, der BVB gewinnt seine Heimspiele
 

„Signal Iduna Park" oder doch lieber „Westfalenstadion" - der Name des Borussen-Stadions gibt weiterhin Anlass zur Diskussion. Kürzlich trafen wir den BVB-Star Phillip Degen durch Zufall in der Nähe des „Signal Iduna Parks". Wir nutzten die Gelegenheit und stellten ihm und acht Passanten - die sich zufällig in der Nähe aufhielten - einige Fragen.
„Welchen Namen finden Sie besser, Signal Iduna Park oder Westfalenstadion?" Hier punktete eindeutig der alte Name „Westfalenstadion"!
Wir fragten weiter: „Wie würden Sie das BVB-Stadion nennen?" Acht der befragten Personen würden gerne den alten Namen behalten, zwei hätten gerne den Namen „Gelb-schwarze Arena" für das BVB-Stadion. Aber niemandem gefällt wirklich der jetzige Name.
„Finden Sie es gut, dass der BVB den Namen des Stadions verkauft hat?", wollten wir wissen. Sieben fanden es gut, da der BVB so einen großen Teil der noch vorhandenen Schulden abbezahlen kann. Die drei anderen fanden es nicht schön, weil sie den alten Namen und die alten Erinnerungen an das Westfalenstadion behalten wollten.
Uns ist es eigentlich egal. Wichtig ist, dass der BVB die Heimspiele im „Signal Iduna Park" gewinnt, oder?
 

Alexander Warzecha, Andreas Haak, 8 c,
Max-Born-Realschule 28.09.2006

 

Die Fünftklässler stürmen die weiterführenden Schulen - Unterstützung gibt's von den "Paten"

Willkommen im Neuland
 

Foto: Die neuen Fünftklässler 2006 jubeln
Noch jubeln sie, doch es werden noch "harte Zeiten" auf sie zukommen. Denn alles ist neu und ungewohnt für sie: die Fünftklässler. (Zeus-Bild: MBR)

Wie in jedem Jahr, kamen auch diesmal nach den Sommerferien wieder viele Kinder zu uns an die MBR, die ihre Grundschulzeit beendet hatten. Es ist ein ganzer neuer Lebensabschnitt.

Sie sind bestimmt zuerst unbeholfen, denn sie müssen längere Wege fahren, neue Fächer treten auf usw. Sie sind aber auch neugierig darüber, was sie erwartet und wie die Lehrer sind. Die erste Zeit wird echt hart für die Neuen.
Aber nach ein paar Wochen finden sie sich dann ein und fangen an, sich an alles zu gewöhnen.
Bei alledem helfen den Neuen aber nicht nur die Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch Paten aus höheren Klassen, die den Schülerinnen und Schülern beistehen und als Ansprechpartner aus Schülersicht gute Dienste leisten können.

Robin, Florian, Maik, und Leonardo, Klassen 9, Max-Born-Realschule
27.09.2006

 
Feste Regeln für ein möglichst angenehmes Leben
 

Ein Leben im Kinder- und Jugendheim - wie hat man sich das vorzustellen?
Um es herauszufinden, besuchten wir das Evangelische Jugendhilfszentrum Johannes Falk in Sölde. In dem Heim, das es seit 1955 gibt, sind 36 Kinder und Jugendliche in vier Gruppen mit jeweils vier Erziehern untergebracht.
"Die meisten von ihnen", so erzählte uns Erziehungsleiter Johannes Niggemann, "sind zwischen 14 und 16 Jahren alt." Sie leben dort, weil sie familiäre Probleme haben und nicht, wie wir zuerst dachten, weil sie keine Eltern mehr haben.
Das Heim will helfen, Familien in schwierigen Situationen zu unterstützen. Der Tag beginnt für die Jugendlichen je nach Schulbeginn. Wenn sie aus der Schule kommen, gibt es Mittagessen, bis 15 Uhr ist Mittagsruhe. In der Zeit können die Schüler ihre Hausaufgaben machen und sich ausruhen. Um 22 Uhr ist Nachtruhe und, wie uns Johannes Niggemann verriet, können die Jugendlichen die dazwischen liegende Zeit selbst gestalten.
Manche von ihnen sind zum Beispiel in Sportvereine eingetreten, andere verbringen ihre Freizeit lieber im hauseigenen Spielkeller mit Billardtisch, Kletterwand und Tischtennisplatten oder im Fitnessraum, in dem an manchen Tagen auch ein Tanzkurs für Mädchen angeboten wird. Zweimal in der Woche steht ihnen die Sölder Sporthalle zur Verfügung und andere Freizeitaktivitäten wie Schwimmbadbesuche werden genutzt.
Die Ausgehzeiten sind durch das Jugendschutzgesetz festgelegt, werden in der Woche jedoch für die Heimbewohner verkürzt. Als wir hörten, dass die Jugendlichen am Wochenende ihre Eltern besuchen oder bei Schulfreunden übernachten dürfen, waren wir erstaunt.
Außerhalb des Heims gibt es noch drei weitere Wohngruppen mit jeweils neun Jugendlichen ab 15 Jahren, die von Fachkräften betreut werden. Die Gruppen, die im Heim untergebracht sind, haben ein Wohnzimmer, eine Küche, eine Waschküche, ein Esszimmer und ein Badezimmer auf dem Flur. Ihre Ein- bzw. Zweibettzimmer dürfen sie selbst gestalten.
Wir hatten einen eher positiven Eindruck.

Cindy Borodo, Alina Kirse, Alina Rüping, Burcu Taspinar, 9 e, Max-Born-Realschule
28.09.2006

 
 

Foto: Zeitungsleserin  Unsere SchülerInnen gestalten Schule mit!|Postmaster|©2006 Max-Born-Realschule