(ZEUS-Bild: MBR)
Brachland. Einst wuchsen hier Quitten und Zwetschgen, doch das Feuer hat den Garten fast vollständig zerstört.
Brandstifter haben das Gewächshaus und die Blockhütte an der Max-Born-Realschule angezündet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Samstagabend, genau um 20.54 Uhr, wurde die Feuerwehr in den Schulgarten der Max-Born-Realschule gerufen. Jugendliche hatten ein Feuer bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannten ein Gewächshaus und eine Blockhütte.
Die Polizei vermutet, dass unbekannte Täter über den Zaun kletterten, die Hütte und das Gewächshaus anzündeten und danach flüchteten.
Der Schulgarten der Max-Born-Realschule existiert schon seit 20 Jahren und wurde von den Schülerinnen und Schülern und der Biologielehrerin Renate Ohnemus aufgebaut und gepflegt. Der Garten wurde bereits mit dem Jugend-Umweltpreis des WDR ausgezeichnet. Das Langzeit-Projekt sollte den Schülern Spaß und Freude an der Arbeit in der Natur und Respekt vor Pflanzen und Tieren vermitteln. Bei dem Brand entstand ein Sachschaden von ca. 10 000 Euro. Da der Schulgarten gerade in den letzten fünf Jahren schon häufig durch Vandalismus beschädigt worden ist und der Schule die Mittel für einen Wiederaufbau fehlen, muss das Projekt nun aufgegeben werden.
K. Hirschfelder, S. Kleber, L. Spranke, 8 b, MBR
Westfälische Rundschau Dortmund,
30. August
2005
Pferde & Co.
(ZEUS-Bild: WR)
Die Galopprennbahn in Wambel
besuchte die Klasse 9b der Max-Born-Realschule und
informierte sich über Pferde & Co.
Schlagfertig und einfühlsam:
Die ungewöhnlichen Ansichten eines Golfballs
Mein Leben ist einfach im Eimer
Augen zu und durch: Das Leben als Golfball kann ganz
schön hart sein.
(ZEUS-Bilder: Hartmann)
Also heute war echt ein sehr spannender Tag für mich.
Die Klasse 8 b der Max-Born-Realschule war hier und hat
mich und meine Familie besucht. Ach so, Entschuldigung,
wie unhöflich von mir, ich hab mich ja noch gar nicht
vorgestellt. Also mein Name ist Golfball und ich wohne
mit meiner Familie auf der Golf-Range in Dortmund-Wambel.
Meine Verwandten und ich sehen uns alle sehr ähnlich.
Und so sieht mein spannender Tagesablauf aus: Ich
verbringe die meiste Zeit meines Lebens in Eimern, auf
der Wiese. Oder auch schon mal in der großen
Sammelmaschine. Mein Tag beginnt so gegen 8 Uhr morgens,
dann kommen die Golflehrer und einige Zeit später die
Menschen, die mit mir Golf spielen wollen.
Meine
Verwandten trifft es noch härter
Wenn ich dann an der Reihe bin, werde ich von einem
Menschen aus dem Eimer genommen und mit einem
Golfschläger geschlagen. Ich zittere oft vor Angst, denn
das tut ziemlich weh.
Aber was danach kommt, entschädigt schon für die üblen
Schmerzen. Ich fliege weit über die Golfanlage und habe
einen wunderbaren Ausblick. Nur leider lande ich kurz
darauf schon wieder auf dem Rasen - leider auch manchmal
mitten im Sand - igitt. Dann werde ich wieder und wieder
geschlagen, den ganzen Tag lang.
Also ganz ungefährlich ist mein Leben wirklich nicht,
allerdings hat es meine Verwandten auf anderen Plätzen
oft noch schlimmer getroffen.
Abgestürzt
und untergegangen
Man erzählt sich, dass so mancher Golfball am Abend
nicht zurückgekehrt ist. Die sollen wohl ins Wasser
geflogen und einfach untergegangen sein.
Das macht mir und meiner Familie dann und wann schon
etwas Angst, aber bisher haben wir uns abends in unserem
Eimer alle immer wieder getroffen.
Als heute diese Klasse von der Max-Born-Realschule da
war, wurden wir sehr häufig geschlagen, da die Schüler
und Schülerinnen das Schlagen noch üben mussten. Davon
muss ich mich nun erstmal in meinem Eimer erholen.
Also tschüss, bis demnächst Euer Golfball.
S. Nuhiji S. Gruß P. Diecks L. Endlicher Klasse 8 b,
Max-Born-Realschule, Westfälische Rundschau Dortmund, 7. September 2006
Golflehrer gibt Tipps für den
perfekten Schwung
Popo raus - und abgeschlagen!
Die ungewöhnliche Suche nach der richtigen
Schlaghaltung.
Hüftschwung ist uns wichtig
(ZEUS-Bilder: Hartmann)
Der lange Weg zu Bernhard Langer - unsere erste
Golfstunde.
Wir waren am Dienstag mit der Schulklasse auf der
Golf-Range in Dortmund-Wambel neben der Rennbahn. Dort
sind wir so gegen 10 Uhr angekommen und konnten direkt
zu den Boxen zum Abschlagen gehen. Dort wurde uns von
einem Golflehrer aus der Heimat des Golfsports -
erkennbar an seinem britischen Akzent - zuerst gezeigt,
wie man den Schläger hält. Ganz wichtig ist Folgendes:
Wenn man Rechtshänder ist, muss zuerst die linke Hand
und dann die rechte Hand an den Schläger gelegt werden.
Linkshänder genau umgekehrt.
Danach hat uns der Golflehrer die richtige Stellung
gezeigt: Man muss schulterbreit stehen und den Popo
herausstrecken, anschließend muss man den Körper nach
hinten drehen, danach ausholen und den Ball wegschlagen.
Nach der Einweisung durften wir das Beigebrachte
anwenden. Gegen 12.20 Uhr war unsere erste Golf stunde
zu Ende.
Unsere Beurteilung lautet wie folgt: Der Golfplatz ist
sehr schön angelegt und der Unterricht hat auch sehr
viel Spaß gemacht. Wir würden es auf jeden Fall noch
einmal machen! Einige von uns waren kurz darauf bereits
privat wieder auf der Golf-Range und haben ihre
neu erworbenen Fähigkeiten weiter trainiert.
K. Coburn, R. Basner N. Grepel, 8 b, Max-Born-Realschule
Spannendes Bewerbungstraining
Der Test zeigt, wer schwer auf Draht ist
Gar nicht so einfach: Die Schülerinnen und Schüler
mussten nach genauen Vorgaben einen Draht biegen.
(ZEUS-Bild:
Klaus Hartmann)
Bei DEW21/DSW21 bewerben sich rund 2000
Jugendliche pro Jahr. In einem Interview erklärte uns
Thomas Buller-Hermann, welche Anforderungen an
zukünftige Auszubildende gestellt werden.
DEW21
(Dortmund Energie und Wasser) und DSW21 (ehemals
Stadtwerke Dortmund) bilden Elektriker,
Anlagentechniker, Mechatroniker, Industriemechaniker,
KFZ-Mechatroniker, Industriebaukaufmänner und
Industriekauffrauen, Informatikkaufmänner und
Informatikkauffrauen sowie Kauffrauen für
Bürokommunikation aus. Zum Bewerben brauchen
Interessenten die letzten beiden Schulzeugnisse, einen
Lebenslauf und vorteilhafte Passbilder. Auch ist es
zuweilen sinnvoll, weitere Interessen und Hobbys
anzugeben, damit sich der mögliche zukünftige
Arbeitgeber ein Bild von der Bewerberin/dem Bewerber
machen kann.
Heutzutage ist es auch möglich, sich über
die Internetseite www.dsw.de oder www.dew.de zu
bewerben, wenn man den "klassischen" Weg per Post nicht
wählen möchte. DEW21/DSW21 stellen insgesamt
sechsunddreißig Auszubildende pro Jahr ein. Die
Arbeitszeiten der Auszubildenden liegen (tariflich
festgelegt) in der Woche bei 38,5 Stunden plus Pause:
Interessenten können sich bis Ende September bewerben
und werden dann - mit etwas Glück - Anfang 2007
eingeladen.
Im Selbsttest erlebten die Schüler, wie sich eine echte
Prüfungssituation anfühlt.
(ZEUS-Bild:
Klaus Hartmann)
Vier Stunden volle Konzentration Bevor die
Bewerberinnen und Bewerber angenommen werden, müssen sie
den Eignungstest bestehen, der vier Stunden dauert. Sie
müssen in den Fächern Mathematik, Physik, Chemie,
Informatik, Deutsch und Englisch gute Noten haben. Ihr
Zeugnis muss mit Fachoberschulreife abgeschlossen sein.
Die Ausbildung für kaufmännische Bereiche dauert drei
Jahre und für technische Bereiche dreieinhalb Jahre. Es
bewerben sich häufiger Jungs für den technischen
Bereich, Mädchen eher für den kaufmännischen Bereich,
erfuhren wir von Thomas Buller-Hermann.
Die Ausbildungsstation für angehende Elektroniker
(ZEUS-Bild:
Klaus Hartmann)
Burcin
Aydin, Laura Endlicher, Carina Weizmann, Klasse 8 b
Max-Born-Realschule 19.09.2006
Teamwork für Schüler in Not
Von dem verheerenden Tsunami
blieben auch viele Fischer nicht
verschont. Ihre Boote
wurden
einfach an Land gespült.
(Bild: dpa)
Nun ist es
schon fast zwei Jahre her, dass der Tsunami Sri Lanka in
Südostasien heimgesucht hat. Zerstörte Dörfer,
verwüstete Landschaften, Menschen in Not und Elend
prägten das Bild.
Aber auch der Bürgerkrieg, der nun
schon wieder neu ausgebrochen ist, hatte die Schule dort
in großen Teilen zerstört. Kurz nach dem Unglück begann
die Max-Born-Realschule die zerstörte Schule in Meihandan, einem Ort im Norden von Sri Lanka, bei Jaffna,
zu unterstützen. Die gesamte Schulgemeinschaft: Schüler,
Eltern und Lehrer, aber auch viele Projektpartner aus
der Wirtschaft waren sofort bereit, mit Rat und Tat zu
helfen.
Viele Aktionen an der Schule standen seitdem
unter dem Motto: Hilfe für die Kinder in Meihandan. Auch
unsere Nachbarschulen, das Immanuel-Kant-Gymnasium und
die Hauptschule Wickede ,haben sicht mit Hilfsanktionen
an dem Projekt beteiligt.
Und das war bisher einmalig in
ganz Dortmund, dass gleich drei Schulen für ein Projekt
zusammengearbeitet haben, wie uns die beiden
Projektlehrer Wolfgang Eitelberg und Udo Pfeifer stolz
berichteten. Dieses Projekt ist seit gut zwei Jahren
erfolgreich und wird fortgeführt.
Dank der vielen
Spenden ist es gelungen, eine große Summe für die Schule
in Meihandan zu sammeln. Die Spenden wurden unter
anderem bei Sponsorenläufen, Konzerten und Kuchenbuffets
von den Schülern eingenommen.
Die Gelder wurden als
Erstes für den Neuaufbau der Schule verwendet. Das waren
im letzten Jahr rund 13 000 Euro. Dennoch benötigen die
Kinder noch viele Schulmaterialien, um wieder richtig
lernen zu können. Wer die Schule auch mit Spenden
unterstützen möchte, kann sich im Internet unter der
extra von der Dokom21 eingerichteten Homepage
www.mbrmeetsmeihandan.de auch noch genauer informieren.
Jens Küppers, Lucas Krugmann, Jan Wrede, Dominik Klein,
8 b, Max-Born-Realschule
Westfälische Rundschau Dortmund, 29. August 2006
Monsterhouse
Gruselige 3D-Effekte sind klasse
Wir haben einen Abend im Monsterhouse verbracht,
genauer gesagt im Kino, im Film Monsterhouse. Die
Geschichte ist spannend |und gut nachvollziehbar.
Technisch hat der Film einiges zu bieten. Er zeigt tolle
Bilder, gute Sound-, Grusel- und SD-Effekte. Die Mimik
der Figuren ist gut getroffen, die Umgebung sah sehr
echt aus, obwohl alles mit dem Computer nachgebildet
ist. Die Handlung des Films ist für. das angegebene
Alter (ab 12 Jahren) gut verständlich. Die Stimmen sind
passend auf die Personen abgestimmt und die Witzeinlagen
sind sehr amüsant, beispielsweise einige Namen der
Hauptpersonen, wie: Ketchup, DJ, Mr. Neverkracker, Punk
und Zie. Trotzdem ist der Film an manchen Stellen zu
gruselig für das angegebene Alter. Abschließend ist zu
sagen, dass der/Film gut gelungen ist und unser Meinung
nach die Note 2 verdient hat.
L. Müller, J. Kantimm, S. Gruß, 8 b Max-Born-Realschule, Westfälische Rundschau Dortmund,
6. September 2006
Schüler besuchten
Pferderennbahn in Wambel- Jockeys wiegen idealerweise nur 50 Kilogramm Ganz schön zickig, die Vollblüter!
Ich glaub mich
knutscht ein Pferd! Die Schüler der 8 c der
Max-Born-Realschule haben die Pferderennbahn in Wambel
besucht. Rund 100 Pferde trainieren dort zur Zeit.
(ZEUS-Bilder: Klaus Hartmann)
Kneippkur im Stall: In der vergangenen Woche waren wir,
die Klasse 8 c der Max-Born-Realschule, zu Gast auf der
Pferderennbahn in Wambel.
Rennsekretär Karl Schütz
hatte zu einem Rundgang über das Gelände eingeladen, wo
wir nicht nur die beheizbaren Tribünen mit
verschließbarer Verglasung für verregnete Renntage und
die verschiedenen Rennbahnen besichtigen konnten. Wir
durften auch einen Blick hinter die Kulissen werfen.
Wie sich zeigte, ist der Jockeyraum wahrlich keine
Luxuskabine, denn die dort stehende Sauna dient den
Reitern vor allem dazu, überflüssiges Gewicht
abzuschwitzen. Das Idealgewicht eines Jockeys beträgt
nur etwa 50 Kilo! Am interessantesten aber war für die
meisten von uns die Besichtigung der Stallungen, wo das
Ehepaar Werning uns in Empfang nahm und unsere Fragen
beantwortete. Es gab viel zu staunen. So verriet uns
Trainer Reiner Werning, dass er beispielsweise
Sehnenentzündungen mit Wasseranwendungen nach Kneipp
behandelt. Seine Ehefrau Maria ergänzte: "Auch bei
Pferden gibt es Allergien. Deshalb stehen einige unserer
Pferde nicht auf Stroh, sondern haben Sägemehl in ihren
Boxen."
Einige der zurzeit rund 100 in Wambel untergebrachten
Vollblüter bewiesen, dass sie ganz schön "zickig" sein
können: Da wird durchaus einmal einem anderen Pferd, das
mehr Streicheleinheiten abbekommen hat, ins Ohr
gezwickt!
Schade, dass ein heftiger Regenguss unsere Besichtigung
beendete, denn der Flohmarkt, der in regelmäßigen
Abständen donnerstags auf dem Rennbahngelände
stattfindet, hätte uns sicherlich auch noch viel Spaß
gemacht. Aber zum nächsten Renntag am 1. Oktober 2006
sind wir auf jeden Fall (zumindest einige von uns)
wieder da - und können unseren Eltern eine Menge
Insider-Informationen geben.
Bloß wetten dürfen wir
nicht - das geht erst ab 18 Jahren.
Gemeinschaftsarbeit
der 8 c, Max-Born-Realschule Westfälische Rundschau Dortmund, 05.09.2006
Tolle
Atmosphäre Beste Pizza aus Sri Lanka
Fast jedem Tag kommen wir an der Pizzeria "Avanti" in
Dortmund-Asseln vorbei. Jedesmal, wenn wir an der
Pizzeria vorbeikommen, grüßen uns die sehr freundlichen
Inhaber. Es riecht vorzüglich nach verschiedensten
Gerichten: So gut kochen nur Italiener? Nicht unbedingt!
Die Inhaber kommen aus Sri Lanka und leben schon lange
in Deutschland. Warum bieten sie kein südasiatisches
Essen an? Das liegt daran, dass sie lange mit einem
Italiener zusammengearbeitet haben. Die Atmosphäre in
dem Laden ist klasse und der Raum ist schön gestaltet.
Diese Pizza ist einfach ein Traum.
K. Coburn, F. Muszkiewicz, N. Grepel;
Max-Born-Realschule, 8B
Starlight Express:
Darsteller humpelte von der Bühne
Zug um Zug geht´s rund: Manchmal allerdings sausen die Darsteller nicht nur an den Zuschauern vorbei, sondern legen eine (unfreiwillige) Pause auf dem Hosenboden ein. (ZEUS-Bild)
Sie rollen, sie glitzern, sie singen. Das Musical "Starlight-Express" in Bochum ist etwas ganz Besonderes. Mehr als zehn Millionen Besucher erlebten bisher das rasante Rennen der Züge.
Am Sonntag, 10. September , durften wir, zwei echte Starlight-Express-Fans, das Rennen wieder einmal miterleben. Als wir die kühle Halle betraten, klappte uns der Mund auf, denn vor uns lag die atemberaubende "Rennstrecke".
Später saßen wir auf unseren Plätzen, den sehr gemütlich gepolsterten Sitzen, und verfolgten gespannt das Rennen. Haarscharf fuhren die Darsteller an uns vorbei, sodass wir schon fast das Gefühl hatten, mit ihnen mitzurollen.
"Je öfter ich das Musical anschaue, desto mehr wächst mein Respekt vor den Darstellern. Auf Rollschuhen so perfekt zu tanzen und dabei auch noch so gut auszusehen, das muss man erst mal können", sagte eine Besucherin des Musicals an diesem Abend und war ganz fasziniert. Doch dann geschah es! Die Show war schon fast zu Ende und alle Zuschauer waren jubelnd von ihren Plätzen aufgesprungen, um eine Zugabe zu verlangen.
Da wollten sich Chris Barron (alias Greaseball, Bild rechts) und Jamie Golding (alias Rusty, Bild links) noch ein kleines Rennen liefern. Allerdings kam es dazu kaum, denn als würde die Anziehungskraft plötzlich doppelt so stark wirken, fiel Chris Barron zu Boden und Jamie plumpste lachend über ihn. Neugierig reckte das Publikum die Köpfe, um überhaupt zu erkennen, was da eigentlich genau passiert war.
Doch erst als Chris Barron mit einem breiten Grinsen wieder aufstand und etwas aufhob und hochhielt, sahen wir, was passiert war. Irgendwie hatte sich die vordere Achse des rechten Rollschuhs gelöst, so dass Chris nur noch auf sechs statt auf acht Rollen stand. Nachdem er sich mit allen anderen Künstlern noch einmal verbeugt hatte, verließ er dann humpelnd, aber trotzdem sehr elegant die Bühne. Die Zuschauer klatschten laut.
Wir haben das Musical ganz bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen! Spätestens am 28. Oktober, wenn die "Lightstars" ihre Bühnenfassung des Musicals "Starlight-Express" in der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Brackel aufführen, sind wir auf jeden Fall wieder dabei!
Julia Baumgart, Julia Mahltig, Klasse 8 c, Max-Born-Realschule
14.09.2006
Wenn Schüler ihre eigene Mode machen
Mit Chic und Schärpe macht Frau Eindruck.
(ZEUS-Bild)
Nicht nur auf der Straße, sondern auch im
Textilunterricht begegnet uns heute schon das Thema
Mode. Schon für die frühe Menschheit spielte Mode eine
wichtige Rolle. Bis heute hat sie sich von Generation zu
Generation verändert. Angefangen von einfachen
Tierfellen bis hin zur Designerbekleidung. Daher hatten
die Schülerinnen und Schüler einer 9. Klasse der
Max-Born-Realschule die Idee, ihre einfache farb- und
geschmacklose Alltagskleidung mit außergewöhnlichen
Accessoires zu bestücken. Es kamen viele verschiedene
Ideen zusammen. Nur gut, dass jeder seinen eigenen Style
kreieren konnte. Während die Mädchen freche Motive wie
Playboybunny, Glitzersteine oder Rüschen bevorzugen,
wählen die Jungs lieber Sport und Fußballmotive wie
Nike, Adidas oder Puma. Die daraus entstandenen
Einzelteile sind eindrucksvolle Unikate, mit denen man
auf der Straße durchaus für Aufsehen sorgt.
Baustelle Asseln
Lärm, Dreck, Gestank und Umsatzverlust
Die Baustelle in Dortmund-Asseln ist schon seit April
2006 in vollem Gange. Sie wird voraussichtlich bis zum
Januar 2008 fertig sein. Der Hellweg wird nach Abschluss
der Bauarbeiten für die Straßenbahn zweigleisig sein.
Beim Umbau werden die Wasseranschlüsse und der
Hauptkanal mit erneuert. Die Kosten betragen ca. 6 Mio.
€. Auf der Baustelle arbeiten rund 20 Bauarbeiter.
Ein Bauarbeiter verdient etwa 16,80 € bis 18,80 € in der
Stunde. Manche Arbeiter haben eine Tröte in ihrer Hand,
mit der sie die anderen Bauarbeiter vor der fahrenden
Straßenbahn warnen, denn durch den Lärm würden die
anderen Arbeiter gar nicht mitkriegen, dass die Bahn in
ihre Richtung kommt. Die Bauarbeiter arbeiten montags
bis freitags täglich von 7 Uhr morgens bis 18 Uhr
abends.
Die umliegenden Anwohner des Hellwegs sind nicht nur
durch den Lärm, sondern auch durch den Dreck und den
Gestank gestört. Die Freie Tankstelle, die nur noch von
den Autofahrern aus Brackel erreicht werden kann,
verliert täglich bis zur Hälfte ihres Umsatzes.
Andererseits erzählt der Pächter, dass er durch die
Bauarbeiter mit seinem Kiosk-Geschäft mehr Umsatz hat
und seine Tank-Stammkunden blieben ihm auch treu. Der
REWE-Händler dagegen spricht von einem 50%igen
Umsatzverlust.
Manche Geschäftsleute in Asseln allerdings haben schon
vor Monaten ihre Geschäfte geschlossen, weil Sie die
Einbußen durch die lange Bauzeit vermeiden wollten.
Ein Bericht von SchülerInnen der mediacompany der
Max Born Realschule
Namens-Diskussion Hauptsache, der BVB gewinnt seine Heimspiele
„Signal Iduna Park" oder doch lieber
„Westfalenstadion" - der Name des Borussen-Stadions gibt weiterhin Anlass
zur Diskussion. Kürzlich trafen wir den BVB-Star
Phillip Degen durch Zufall in der Nähe des
„Signal Iduna Parks". Wir nutzten die Gelegenheit und
stellten ihm und acht Passanten - die sich zufällig in der
Nähe aufhielten - einige Fragen.
„Welchen Namen finden Sie besser, Signal Iduna
Park oder Westfalenstadion?" Hier punktete
eindeutig der alte Name „Westfalenstadion"!
Wir
fragten weiter: „Wie würden Sie das BVB-Stadion
nennen?" Acht der befragten Personen würden
gerne den alten Namen behalten, zwei hätten
gerne den Namen „Gelb-schwarze Arena" für das
BVB-Stadion. Aber niemandem gefällt wirklich
der jetzige Name.
„Finden Sie es gut, dass der
BVB den Namen des Stadions verkauft hat?",
wollten wir wissen. Sieben fanden es gut, da der
BVB so einen großen Teil der noch vorhandenen
Schulden abbezahlen kann. Die drei anderen
fanden es nicht schön, weil sie den alten Namen
und die alten Erinnerungen an das
Westfalenstadion behalten wollten.
Uns ist es eigentlich egal. Wichtig ist, dass
der BVB die Heimspiele im „Signal Iduna Park" gewinnt,
oder?
Alexander Warzecha, Andreas Haak, 8 c,
Max-Born-Realschule
28.09.2006
Die Fünftklässler stürmen
die weiterführenden Schulen -
Unterstützung gibt's von den "Paten"
Willkommen im Neuland
Noch jubeln sie, doch es werden noch "harte
Zeiten" auf sie zukommen. Denn alles ist neu und
ungewohnt für sie: die Fünftklässler.
(Zeus-Bild: MBR)
Wie in jedem Jahr, kamen auch diesmal nach den Sommerferien
wieder viele Kinder zu uns an die MBR, die ihre
Grundschulzeit beendet hatten. Es ist ein ganzer neuer
Lebensabschnitt.
Sie sind bestimmt zuerst unbeholfen, denn
sie müssen längere Wege fahren, neue Fächer treten auf usw.
Sie sind aber auch neugierig darüber, was sie erwartet und
wie die Lehrer sind.
Die erste Zeit wird echt hart für die Neuen. Aber nach
ein paar Wochen finden sie sich dann ein und fangen an,
sich an alles zu gewöhnen. Bei alledem
helfen den Neuen aber nicht nur die Lehrerinnen und
Lehrer, sondern auch Paten aus höheren Klassen, die den
Schülerinnen und Schülern beistehen und als
Ansprechpartner aus Schülersicht gute Dienste leisten
können.
Robin, Florian, Maik, und Leonardo, Klassen 9,
Max-Born-Realschule 27.09.2006
Feste Regeln für ein möglichst angenehmes Leben
Ein Leben im Kinder- und Jugendheim - wie hat
man sich das vorzustellen?
Um es herauszufinden, besuchten wir das
Evangelische Jugendhilfszentrum Johannes Falk in
Sölde. In dem Heim, das es seit 1955 gibt, sind
36 Kinder und Jugendliche in vier Gruppen mit
jeweils vier Erziehern untergebracht.
"Die meisten von ihnen", so erzählte uns
Erziehungsleiter Johannes Niggemann, "sind
zwischen 14 und 16 Jahren alt." Sie leben dort,
weil sie familiäre Probleme haben und nicht, wie
wir zuerst dachten, weil sie keine Eltern mehr
haben.
Das Heim will helfen, Familien in schwierigen
Situationen zu unterstützen. Der Tag beginnt für
die Jugendlichen je nach Schulbeginn. Wenn sie
aus der Schule kommen, gibt es Mittagessen, bis
15 Uhr ist Mittagsruhe. In der Zeit können die
Schüler ihre Hausaufgaben machen und sich
ausruhen. Um 22 Uhr ist Nachtruhe und, wie uns
Johannes Niggemann verriet, können die
Jugendlichen die dazwischen liegende Zeit selbst
gestalten.
Manche von ihnen sind zum Beispiel in
Sportvereine eingetreten, andere verbringen ihre
Freizeit lieber im hauseigenen Spielkeller mit
Billardtisch, Kletterwand und Tischtennisplatten
oder im Fitnessraum, in dem an manchen Tagen
auch ein Tanzkurs für Mädchen angeboten wird.
Zweimal in der Woche steht ihnen die Sölder
Sporthalle zur Verfügung und andere
Freizeitaktivitäten wie Schwimmbadbesuche werden
genutzt.
Die Ausgehzeiten sind durch das
Jugendschutzgesetz festgelegt, werden in der
Woche jedoch für die Heimbewohner verkürzt. Als
wir hörten, dass die Jugendlichen am Wochenende
ihre Eltern besuchen oder bei Schulfreunden
übernachten dürfen, waren wir erstaunt.
Außerhalb des Heims gibt es noch drei weitere
Wohngruppen mit jeweils neun Jugendlichen ab 15
Jahren, die von Fachkräften betreut werden. Die
Gruppen, die im Heim untergebracht sind, haben
ein Wohnzimmer, eine Küche, eine Waschküche, ein
Esszimmer und ein Badezimmer auf dem Flur. Ihre
Ein- bzw. Zweibettzimmer dürfen sie selbst
gestalten.
Wir hatten einen eher positiven Eindruck.