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Das Segelgebiet in Holland -
Friesland
Von Dortmund aus ging es zunächst mit dem Bus nach Akkrum.

Von dort aus fuhren wir mit dem Schiff nach Langweer.
Am zweiten Tag war Workum das Tagesziel.
Wir fuhren von dort aus übers Ijsselmeer nach Lemmer.
Am vierten Tag ging es mit einer Stippvisite
in Sloten und in Ijlst bis nach Sneek.
Von dort aus ging es am letzten Tag wieder zurück nach
Akkrum und dann mit
dem Bus zurück nach Dortmund.
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Eigner Holger
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Jennifer
David
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seine Frau
Renske
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der Chef:
Skippy
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Lehrerin
Birgit Schulz
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Philip
Kai
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Patrick
Sarah Christina
Ricardo
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Dominik
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Sven
Oliver
Akino
Lorin
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Lehrer
Dirk Homann
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Annika
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Jennifer II
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Mahir
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Nina
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Mark
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Jennifer I
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Johannes
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Nicole
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"So früh aufstehen", hieß es noch am Freitag - aber da nicht normaler Unterricht auf dem Plan stand, sondern die Klassenfahrt, fanden sich alle pünktlich um 6:45 Uhr bei der Schule
ein und konnten bald abfahren!
"Wie lange dauert es noch?", war die Frage, die nach etwa 1 ½ Stunden die Lehrer vorne erreichte und sie echote noch ein paar mal nach. Aber wer wusste darauf schon eine verlässliche Antwort ...
Nach ca. 3 ½ Std. zeigte das Autobahnausfahrtsschild an, dass Akkrum fast erreicht war.
Nach kurzer Suche im Ort war die Stella Friesia hinter Wohnhäusern auch gefunden,
so dass um 10.40 Uhr das Schiff bezogen und die Zimmer verteilt werden konnten.
Dabei stellte sich heraus, dass zum Teil doch erhebliche Unterschiede zwischen der
Vorstellung über die Größe eines Schiffes im Kopf der Schüler und der Realität bestanden. Da kein Luxusliner mit fünf Sternekabinen gebucht war, schallte bald der nächste Ausruf durch die Klasse: "Was, so klein sind die Kabinen ... ?"
  
Um 11:30 Uhr wurde abgelegt, weil der Brückenwärter um 12:00 Uhr Mittagspause macht. Nach einer kurzen Einweisung und dem Verteilen der Dienste (Frühstücks-, Mittags-, Abendessens-, Deckschrubb- und
Toilettendienst wurde angelegt, um das Mittagsbrot zu essen. (l2:30 Uhr)
Danach ging es weiter und zum ersten Mal hieß es Segel setzen. Holger wies die Schüler ein: Als erstes musste das große Segel ausgepackt und die Abdeckung
einigermaßen ordentlich zusammen gelegt werden.
   
Dann hieß es, die Knoten, mit denen das Großsegel am Baum festgebunden war, zu lösen und die Seile nicht auf dem ganzen Schiff zu verteilen.
Alle mussten mit anfassen, denn das Großsegel war sehr lang und mit vielen Seilen
festgebunden. Unter der Anleitung von Holger ging es dann weiter.
Noch ist der Knoten hier fachgerecht!
Während nun ein Teil der Mannschaft an der Halse stand und den Baum mit dem losen Segel zum Wind hin ausrichtete, war ein anderer Teil damit beschäftigt, mit vereinten Kräften abwechselnd die Winde zu kurbeln, um das Segel so hoch zu ziehen.
Aber da gab es ja auch noch das Focksegel vorne, wo es auch eine Halse zu halten galt, damit das Segel richtig im Wind steht.
Gegen 16:00 Uhr wurde in Langweer angelegt und zwei Stunden Landgang waren
genehmigt, bevor es um 18:00 Uhr Abendessen gab.
Langweer ist ein kleines Dörfchen, das eine Straße mit 6 Läden hat (so in etwa), die von den Schülern auch recht schnell erkundet waren. So gab es nach dem Essen nichts weltbewegend Neues mehr im Ort zu entdecken.
Um 22.30 Uhr sollte dann jeder auf seinem Zimmer sein! Es dauerte dann aber doch noch eine Zeit, bis es ruhiger wurde. Nicht zuletzt, weil ‚der Homann' und ‚die Schultz' immer mit einer Taschenlampe im Flur herumleuchteten ("Das hat vielleicht geblendet") und an einige Türen klopften. Um 1:00 Uhr quasselten einige Schüler zwar noch immer leise und es wurde von den Lehrern immer mal wieder zur Ruhe gemahnt ("Frau Schultz, wann schlafen sie eigentlich ?") aber die meisten Schüler schliefen dann doch!
2. Tag (Dienstag, 11. Juni 2002)
Die ersten Ermüdungserscheinungen
Die erste Nacht war nicht sehr lang, um 5:00 Uhr latschten die ersten schon wieder zur Toilette - wohl wegen des reichlichen nächtlichen Chips- und Colagenusses.
Um 8:00 Uhr wollte der Deckschrubbdienst schon beginnen, doch sie mussten sich noch bis 8:30 Uhr gedulden, denn Holger kam nicht früher, um ihnen zu zeigen, was zu tun ist. Während das Deck gereinigt wurde mit mehr oder weniger Anstrengung, deckte der Frühstücksdienst den Tisch, sodass wir alle um 8:45 Uhr frühstücken konnten. Danach war noch einmal Landgang erlaubt bis es dann gegen 10:00 Uhr wieder hieß: "Leinen los!"
Es wurde recht schnell auch wieder das Fock- und das Großsegel gesetzt und alle halfen auch gleich mit, so dass es dann flott durch die Kanäle Richtung Workum ging. 3 mal mussten wir die Segel wieder einholen, weil entweder der Wind von der falschen Seite kam, oder wir eine Brücke passieren mussten. Die Begeisterung erlahmte etwas, da ein recht
frischer Wind wehte und viele etwas zu luftig angezogen waren! Außerdem machte sich die kurze Nacht bei den ersten bemerkbar, sodass einige begannen, sich in den Zimmern zu verkriechen oder sogar versuchten, den versäumten Schlaf nach zu holen. Aber da gab es ja leider noch diese zwei Lehrer, die keine Ausrede gelten ließen und den Aufenthalt in den Zimmern nicht erlaubten. So bewaffneten sich viele mit einem weitern Pullover und
hielten sich an Deck auf, bis das Schiff gegen 12:30 Uhr an einer einsamen Insel - die nach den Bewohnern benannte Kanincheninsel - anlegte. Während einige versuchten auf der Insel doch noch etwas zu entdecken, bereitete der Tischdienst das Mittagsbrot vor und um 12:45 Uhr konnten wir essen. Dabei achteten diese zwei Lehrer auch noch auf Tischmanieren ("Das ist ja wie zu Hause!").
Nach dem Essen konnten die ersten zwei Gruppen endlich ihre Referate vorstellen: Deutschland im Vergleich zu den Niederlanden (Wie war noch einmal das
Größenverhältnis Niederlande zu Deutschland? 1 : ?? Und wie war das noch einmal mit den
Bevölkerungszahlen? Ach ja, die Hauptstädte waren ja Berlin und Amster...??)
Pünktlich um 13:30 Uhr hatte Holger den Fußballfiebernden einen Fernsehapparat
bereitgestellt, so dass sie das Fußballspiel Deutschland - Kamerun (das letzte Vorrundenspiel der WM in Korea und Japan) gucken konnten. Deutschland gewann das Spiel 2:0 und zog damit als Gruppenerster ins 1/8 - Finale ein. Da ein Großteil der Mannschaft Fußfall
guckte und zum Segelsetzen keine Zeit war, musste das Schiff zunächst erst einmal mit Motorkraft Richtung Workum tuckern.
Gegen 16:00 Uhr legten wir am Ufer eines netten kleinen Kanals - direkt vor Wohnhäusern - an und hatten bis 17:00 Uhr Landgang, bis der Tischdienst das Abendessen vorbereiten musste
Workum ist auch ein sehr kleines, hübsches Städtchen. Die Steigerung zu Langweer war perfekt, denn zusätzlich zu der einen Einkaufsstraße gab es hier auch noch einen Marktplatz und einige Geschäfte mehr als gestern, so dass man sogar schon die ersten Mitbringsel kaufen konnte.
Um 22:30 Uhr war dann wieder ‚auf die Zimmer gehen' angesagt. Jetzt wurden die ersten Vermutungen laut, dass das Schwimmbad wohl ein taktischer Schachzug gewesen sei,
damit die Klasse heute früher schläft. Wer kommt denn auf solch eine Idee? Es war dann
tatsächlich recht schnell ruhig! Gegen 0:00 Uhr war kaum noch jemand zu hören!
3. Tag (Mittwoch, 12. Juni 2002)
Zwei Pullover wärmen besser als einer.
Bis um 8.00 Uhr wurde erstaunlicher Weise geschlafen und die Schüler der zwei Zimmer, die Deckschrubbdienst und Tischdienst hatten, mussten erst geweckt werden.
Während um 9:00 Uhr die ‚Mannschaft' frühstückte und danach die heutige Gruppe ihr Referat hielt, legten Holger und Renske schon ab und fuhren das Schiff zur Schleuse, die uns vom ljsselmeer trennte.
Bald darauf hieß es dann Segel setzen und wir segelten mit allen Segeln, die das Schiff hatte (Fock-, großes Segel und
Besamsegel), übers Wasser.
Auch heute durfte dann keiner mehr bis zum Mittagsbrot unter Deck. ("Aber das ist doch kalt und ich friere", "Ich muss nur eben meinen Discman holen.", "Darf ich eben meine Kamera holen?", "Ich muss!") Nachdem auch die letzten sich mit allem nötigem versorgt hatten und einige gemerkt hatten, dass man auch zwei Pullover übereinander ziehen kann, um warm zu bleiben, genoss man mehr oder weniger die Ruhe beim Segeln. Nach einer Weile gab es aber
schon wieder Arbeit: Segel einholen, weil der Wind aus der falschen Richtung kommt. So fuhren wir dann mit Motorkraft bis zur Fahrrinne, die nach Westen bis Lemmer führte.
Holger nutze die Zeit und zeigte verschiedene Knoten, die man beim Segelreffen oder
Segeleinholen, beim Fender heraushängen oder beim Festmachen benötigt. Auch wie der Henkerknoten geht, erfuhren wir - aber den benötigt man ja nicht. Kurz vor Mittag ging es dann Richtung Westen und die Segel wurden wieder gesetzt.
Gegen 15,00 Uhr hieß es dann wieder Segel einholen (Lemmer kam in Sicht) und die neu erlernten Knoten
anwenden ("Wie ging das noch einmal? Durch die Schlaufe durch und dann?).
Auch vor Lemmer musste das Schiff erst eine Schleuse passieren, bevor wir im kleinen Hafen anlegen konnten.
Auch Lemmer stellte eine Steigerung dar, denn hier gab es schon sogar drei Straßen mit Geschäften und Imbissbuden. "Gibt es denn hier keinen McDonalds?", war eine nun öfter zu hörende Frage. Zwar war diese Lokalität in Lemmer vorhanden, doch zum ‚Entsetzen' einiger Schüler nicht gefunden worden. Dennoch nutzten die Schüler den Landgang, um reichlich zu essen,
so dass vom Abendessen anschließend viel übrig blieb!
Nach dem Essen war Strandbesichtigung angesagt. "Hier hätten wir baden können, wenn es nicht so kalt wäre ..." So nutzten die meisten die Zeit zu einem Strandbummel, zum Fußball- und Frisbeespielen oder Ausruhen. Vier mutige (Nicole, Jennifer Kinder, Patrick und Sarah) sind dann doch ins Wasser
gegangen:
Nur, wie zieht man sich nach dem Bad im Ijsselmeer am Strand wieder um?
Gegen 21:l5 Uhr waren wir zurück. Dennoch war um 23.00 Uhr dann für alle wieder ‚in den Betten liegen' angesagt. Aber man höre und staune - es gibt nicht nur ein paar Mädchen, die sich in der Dunkelheit der Nacht unendlich viel zu erzählen haben - nein, da gab es auch ein Zimmer mit Jungen, die in den letzten Tagen sehr viel erlebt haben mussten. Was man da alles durch die dünnen Wände zu hören bekam!
 
 
 
4. Tag (Donnerstag, 13. Juni 2002)
Disconächte, die sind lang ...
Gegen 8:00 Uhr kam wieder Leben in die Bude, nachdem die "diensthabenden Schüler" geweckt worden waren.
Nach dem Frühstück stellten die Referenten für den heutigen Tag die nächsten Etappenziele vor: Sloten und Sneek. Während der Küchendienst dann noch wirbelte, legten wir um 9:30 Uhr schon ab.
Dieses Mal klappte es prima mit dem am Deck bleiben. Alle hatten sich warm genug angezogen und gemosert wurde auch kaum noch! Statt dessen fassten alle mit an beim Segelsetzen. Den Wettbewerb mit dem anderen Schiff beim Einholen der Segel und dem anschließenden erneuten Setzen hat unser Schiff sogar locker gewonnen. Ansonsten erfand man andere Spielchen an Deck - z.B. Mädchen fesseln.
Kurz nach 11.30 Uhr wurde in Sloten, einem kleinen museumsartigen Örtchen,
angelegt, verbunden mit einem kurzen Ortsrundgang.
Kurz nach 14:00 Uhr kamen wir an dem Örtchen Jjlst vorbei. Kurz danach legten wir an einem kleinen Steg an, um eine 300 Jahre alte Sägemühle zu besichtigen, die heute noch mit Hilfe der Windkraft Baumstämme zu Brettern zersägt. Der Müller erklärte uns die Funktionsweise. 25 m können mit einer Säge pro Stunde gesägt werden. Da in der
Regel 10 Sägen nebeneinander sind und das in 3facher
Ausführung kommen so einige Meter zusammen.
Von ljlst ging es dann weiter Richtung Sneek, wo wir um 16:00 Uhr wieder mitten in der Stadt vor Wohnhäusern anlegten. Vor dem Essen war erst einmal für alle eine
Grundreinigung im Schwimmbad angesagt, ein neues und sehr modernes Bad, mit langer Rutsche, Wasserfällen und Brodelecken. Auf dem Hin- und Rückweg wurden dann endlich die ersehnten McDonalds-Hinweise gesichtet. Aber zum Abendessen ging es erst einmal
zurück zum Schiff.
Als der Küchendienst nach dem Essen (es blieb heute relativ wenig über) dann wieder klar Schiff gemacht hatte und die Mädchen Discofein waren, ging es in das Städchen. Sneek ist immerhin schon so groß, dass man sich auch verlaufen konnte und es gab reichlich
Geschäfte, die bis 21:00 Uhr auf hatten.
Dann stand der angekündigte Discobesuch auf dem Plan. Holger und Renske hatten die Lehrer zwar gut mit Informationen und einer Karte versorgt, aber ... In dem besagten
Lokal war kaum etwas los, so dass die Mädchen nicht zu tanzen wagten, während sich die Jungen am Billardtisch vergnügten. Da aber keiner wagte, sich etwas zu trinken zu
bestellen, wurde die Gruppe bald gebeten, das Lokal doch wieder zu verlassen, da andere
Kunden sonst auch wieder gehen würden.
Mit einem Tipp versehen, versuchten wir es noch bei einer richtigen Disco, aber da hätten alle 16 sein müssen, um eingelassen zu werden. So durften sich alle statt Discobesuch noch bis 22.30 Uhr in der Stadt vergnügen. Einige gingen auch gleich zum Schiff zurück.
Alle kamen relativ pünktlich zurück und ab 23:00 Uhr hieß es dann: "Auf die Zimmer gehen!" Anfangs tobte noch ‚die Disco' auf den Zimmern aber so langsam beruhigten sich alle wieder - bis auf besagte männliche Quasselstrippen. Gegen 1:00 Uhr kehrte dann aber so langsam auch dort Ruhe ein.
5. Tag (Freitag, 14. Juni 2002)
Können wir nicht noch länger bleiben?
Um 8:00 Uhr war wieder Wecken angesagt.
Während einige Schüler nur langsam wach wurden, begannen andere schon ihre Taschen zu packen. Es bleibt ein
Rätsel, wie in den diversen chaotischen Zimmern überhaupt noch herausgefunden wurde, wem was gehört!
Nach dem Frühstück hörten wir das letzte Referat: Akkrum
Nachdem der Tischdienst fertig war, durfte noch bis 11:00 Uhr Sneek unsicher gemacht werden, um die letzten Mitbringsel zu kaufen.
Dann legten wir wieder ab und fuhren durch Sneek hindurch Richtung Sneeker Meer. Dort hieß es dann zum letzten Mal: "Segel setzen!" Während die Schüler an Deck beschäftigt waren, wurde unter Deck schon einmal der Eintrag ins Gästebuch vorbereitet.
Aber schon um 12:30 Uhr waren die Segel dann wieder mit den richtigen Knoten
fachgerecht verpackt, zum letzten Mal legten wir fürs Mittagsbrot an. Ein schöner Badeplatz- aber jetzt gelüstete es keinem mehr danach.
Nach dem Essen hieß es für die Schüler dann Zimmer räumen: Alle Sachen mussten an Deck gebracht werden und dann galt es die Zimmer zu fegen und wieder ordentlich
herzurichten.
Es waren doch einige erstaunt, dass sie so viel Dreck im Zimmer selber gemacht hatten und wollten es schon auf eventuelle Vorgänger schieben! Doch zum Schluss sah alles wieder ordentlich und besenrein aus.
Derweil waren wir schon wieder fast in Akkrum angekommen. Um l4:30 Uhr legten wir dort an.

Wir konnten gleich vom Schiff in den Bus
umsteigen. Nachdem alles im Bus verstaut war und wir uns alle noch einmal von Holger und Renske verabschiedet und für den schönen Törn bedankt hatten, fuhren wir gegen 15:00 Uhr wieder Richtung Dortmund, wo wir um 18:15 Uhr eintrafen.
Diesmal fragte niemand während der Fahrt, wie lange es noch dauern würde. Es kam eher ein Bedauern darüber an, dass die Reise zu Ende geht: "Können wir nicht noch länger
bleiben?", "Müssen wir heute schon weg?"
Und wer sein Bedauern nicht ausdrückte, schlief erst einmal in Ruhe, glücklich darüber, nicht aufs Deck zu müssen und Segel zu setzen oder einzuholen (vielleicht wurde ja
auch davon geträumt?).
 
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