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Besuch der Zeche Zollern II/IV
Auf den Spuren der Route der Industriekultur
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Am 26. 06. 2003 hatte sich unsere Klasse um 8 Uhr 45
unter der S-Bahn Haltestelle Dortmund-Brackel getroffen. Pünktlich
gingen wir auf den Bahnsteig, wo in Kürze eine S-Bahn kam. Mit der sind
wir zur Endstelle gefahren und dort sind wir in den Bus umgestiegen. Als
wir angekommen waren, machten wir eine 5 Minuten Snackpause, und dann
wurden wir freundlich von einer Mitarbeiterin der Zeche begrüßt.
In der Zeit als Frau Kleine-Doepke die Bezahlung abgewickelt hat, haben
wir uns etwas umgeschaut. Dann ging es los. Wir wurden zuerst von einer
Führungsleiterin begrüßt, dann hat sie uns erklärt, was man unter dem
Begriff "Untertage" versteht.
Die Zahlen im Namen der Zeche Zollern II/IV bedeuten: - II war ein
Wetterschacht der die Luft in den Schacht reingepumpt hat und das
Methangas abgesaugt hat, - IV war ein Transportschacht, in dem Leute und
die Kohle transportiert wurden.
Die Schächte waren 500 m tief und ziemlich eng. Die Zeche Zollern II/IV
wurde als „Zechenschloss“ errichtet und wie ein Schloss aufgebaut.
Als nächstes gingen wir in die Waschkaue. Dort haben die Bergleute ihre
Arbeitskleidung in Körben aufbewahrt. Die Körbe wurden mit Ketten unter
die Decke gezogen und mit einem Vorhängeschloss festgemacht. Wenn die
Bergleute nach der Schicht nach Hause gingen, haben die Zechenarbeiter
die Körbe heruntergeholt und ihre Anziehsachen herausgeholt und die
Bergsachen wie Helm, Gurt und Hemd hineingelegt. Anschließend haben Sie
den Korb mit der Kette wieder hochgezogen.
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Dann haben wir Arbeitskleidung bekommen. Anschließend sind wir in einen
Raum gegangen, wo wir Berglampen mit den dazugehörenden Akkus bekommen
haben. Dann wurden wir in einen Keller geführt, wo wir ein Stützgerüst
auf- und abgebaut haben. Danach gingen wir auf den Förderturm, wo alle,
die es wollten, hochklettern konnten. Damit war die Führung zu Ende.
Jetzt konnten wir noch die Zeche alleine erforschen. Danach traten wir
die Heimreise an.
Um 14 Uhr 01 kamen wir wieder in Brackel an.
Der Ausflug zur Zeche Zollern II/IV hat uns sehr gut gefallen!
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Ein Bericht von Axel Jablonski, Chris Kantimm, Marc Koehler und Tim
Ortman!
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Einige Fotos:
   
  
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Zeche Zollern II/IV Dortmund
Schloss der Arbeit und Zeche mit Jugendstil
Als Prestigeobjekt der größten Bergbaugesellschaft der
Jahrhundertwende hatte die Zeche Zollern II/IV in Dortmund einen
glänzenden Start im späten Kaiserreich. Die schlossartige Anlage
durchlebte bald danach eine typische Karriere technischer Baudenkmäler
im Ruhrgebiet: vom Schlüsselbauwerk ihrer Zeit zum unbedeutenden
Familienpütt, vom Abbruchobjekt zum ersten technischen Baudenkmal von
internationaler Bedeutung in Deutschland. Das prächtige Portal rettete
die Halle 1969 vor dem drohenden Abriss und machte sie damit zum
Pionierbau der Industriedenkmalpflege in Deutschland. Heute ist Zollern
Museum der Sozial- und Kulturgeschichte des Ruhrbergbaus. Das WIM
präsentiert die Musterzeche als Zeugnis für den Strukturwandel im
Revier. Die Dauerausstellung erklärt beispielhaft den harten
Arbeitsalltag hinter den schönen Backsteinfassaden und untertage. Kinder
schlüpfen bei Führungen in die Rolle von Bergleuten. In einem
Untertage-Raum und auf dem Gelände gibt es Platz zum Spielen. Feste,
Filmabende, Konzerte und Vorträge runden das Angebot ab. Die Zeche
Zollern II/IV ist ein Ankerpunkt der Europäischen Route der
Industriekultur.
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Wir haben einige interessante Links zusammengestellt:
www.industriedenkmal.de
www.bergbaumuseum.de/start.html
www.nrw-online.de/bergbau
www.bergbau-schwarzwald.de
www.bergbau-bg.de
www.ruhrbergbau.de |
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