2000
|
|
|
20. 01. 1999 |
Ein 27-jähriger Neonazi begrüßt zwei ausländische Reisende am Hauptbahnhof mit den Worten "Hitler lebt". Bei der Polizei kann er sich nicht daran erinnern |
28. 02. 1999 |
Unbekannte schmieren auf ein Haus in der Hombrucher Harkortstraße 31 Hakenkreuze und weitere 27 rechtsextreme Provokationen |
06. 03. 1999 |
Nach "Hitler"-Grüßen auf der Karnevals-Kirmes marschieren 20 Anhänger der rechtsradikalen Szene ins Polizeigewahrsam. 15 Skinheads erhalten Platzverweise. Die Täter sind 14 und 15 Jahre alt |
02. 05. |
Polizei und Bundesgrenzschutz nehmen 32 Rechtsradikale fest, die eine Demonstration in Bremen besuchen wollen. In der Nacht zuvor schlagen unbekannte Neonazis einen 21-jährigen Marrokaner brutal zusammen. Sie bleiben unerkannt |
13. 10. |
Vier betrunkene Anhänger der Dortmunder Rechtsradikalen-Szene greifen auf dem Willy-Brandt-Platz vier 15 - 18-jährige Jungen und Mädchen an und grölen ausländerfeindliche Parolen |
17. 10. |
Vier Skinheads besuchen ein türkisches Lokal in Marten mit "Sieg Heil"-Rufen. Die Polizei stellt Propagandamaterial sicher |
25. 02. |
In einer Nordstadt-Kneipe schlägt ein Skinhead einen ausländischen Gast zusammen. Die Polizei nimmt 14 Rechtsradikale fest. Die Männer gehören zur "Schützeneck"-Szene |
28. 02. |
Die Stadt Dortmund schließt das "Schützeneck" an der Münsterstraße. Monatelang ist die Gaststätte ein Treffpunkt für "nationalistische Kameradschaften" auch aus den umliegenden Städten. Von der Kneipe gehen zahlreiche Gewalt- und Propagandadelikte aus |
21. 04. |
Karfreitag nimmt die Polizei 16 Rechtsradikale fest, weil diese aggressiv durch die Nordstadt ziehen und ausländerfeindliche Parolen rufen |
28. 05. |
Skinheads stören die Aufstiegsfeier einer Handballmannschaft des TV Brechten und schlagen im Vereinsheim mit Flaschen auf zwei Handballer ein |
07. 06. |
Eine 20-jährige Mutter muss im Rahmer Wald vor fünf aggressiven Neonazis flüchten. Ein 17-jähriger attackiert die junge Frau mit einem Fußtritt, weil diese die Gruppe auffordert, nicht länger faschistische Parolen zu grölen |
14. 06. |
Das Landeskriminalamt durchsucht in Dortmund und fünf weiteren Städten mehrere Wohnungen und stellt 3000 CD's mit rechtsextremen und volksverhetzenden Liedern, Videos, Kleidung, Schriften, Fotos, Fahnen und Waffen sicher |
14. 06. |
Der rechtsradikale Michael Berger erschießt bei einer Verkehrskontrolle in Brackel einen Polizeikommissar und verletzt eine Kollegin des zweifachen Familienvaters. Die mörderische Spur des Neonazis endet in Waltrop. Dort tötet Berger eine 34-jährige Beamtin und ihren gleichaltrigen Kollegen |
17. 06. |
Unbekannte schänden die Gedenkstätte am Unteren Graffweg und schreiben "Scheiß Bullen! Krepieren sollen sie alle! Elendig!" auf eine Mauer |
28. 07. |
Die Polizei stellt bei einem 23-jährigen Dachdecker in der Nordstadt mehrere Exemplare des von der Neonazi-Szene verbreiteten Aufklebers "Berger war ein Freund von uns! 3:1 für Deutschland!" sicher |
17. 08. |
Mit den Worten "Kanackenschwein" und "Scheiß Türke" greift ein 15-jähriger in der Straßenbahnlinie 408 einen ahnungslosen Kunden der Dortmunder Stadtwerke mit einem Messer an |
20. 08. |
Aggressive Neonazis bedrohen in Brechten zivil eingesetzte Polizeibeamte. Ein Polizist gibt einen Warnschuss aus seiner Dienstwaffe ab |
04. 06. |
Blutiges Ende der Studentendemonstrationen auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking im Jahre 1989 |
06. 09. |
Zunächst unbekannte Angreifer schlagen in Hörde auf einen Kenianer ein. Ein Busfahrer rettet den Afrikaner. Sechs Tage später nimmt die Polizei die drei Täter fest |
| zurück |