Gedenken zum Tag der Bücherverbrennung 10. Mai 1933  

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Die Lesung hat richtig gut geklappt!
Wir sind froh, dass Liza das gemacht hat!
Danke Liza!

 

 
Michael überreicht unserer Schulleiterin Brigitte Cramer ein handsigniertes
Buch von allen Beteiligten. Wir haben die Coverseite angekokelt,
dem Buchhändler hat das Herz geblutet, aber hinterher fand er die Idee
doch ganz angemessen. Es war das Buch von Sehrke: Die verbrannten Dichter
Solange die Ausstellung läuft, bleibt es aber noch an unserem kleinen
Scheiterhaufen im Schaufenster liegen!
von rechts: Michael, Friedrich Gatter, Buchhändler Niehörster und
Brigitte Cramer

 
 


Das war eine spannende Veranstaltung.
Na ja, es waren wohl nicht soviel Zuhörer da.
Schade eigentlich!
Die örtlichen Zeitungen hatten aber leider auch keinen Vorbericht gemacht!

 


"Cameraman" Dennis

 
Interviews:
Wie finden Sie es, dass wir so ein Projekt realisiert haben?
Es ist sehr wichtig, dass man diese Zeit und ihre Untaten nicht vergisst!
 
Da ist doch alles Quatsch, was ihr da macht. Das ist über 60 Jahre her!
 
Kaum zu glauben, dass ihr das alleine gemacht habt!

 
Wie denken Sie über diesen Teil der Weltgeschichte?
Es war eine sehr lehrreiche, obwohl sehr schlimme Zeit der Geschichte!
 
Haben Sie etwas für sich gelernt?
Da ich zu dieser Zeit noch nicht gelebt habe, konnte ich etwas mehr darüber erfahren!
 
Wie gefiel Ihnen die Lesung?
Die Wahl des Autors fand ich gut, denn er war ein kritischer und guter Journalist.
Er ist heute noch ein Vorbild für junge Journalisten. Es gibt sogar jährlich einen
Preis für gute Reportagen. Dieser Preis ist sehr begehrt und ist nach Kisch benannt!
Inhaltlich gehörte der Text nicht unbedingt zur Nazizeit, aber das Wechselspiel
bei dieser Lesung war eine tolle Idee!

 
Eure Schülerin fand ich toll und den Opa auch! Ich habe meine Großeltern nie
darüber erzählen gehört! Die durfte man nicht nach der Hitlerzeit befragen! Meine
Lehrer hatten damit auch nichts im Sinn!

 
Ist Ihnen unser Schaufenster aufgefallen?
Ja es ist sehr informativ. Das habt ihr toll gemacht! Außerdem finde ich es auch gut,
dass die Buchhandlung euch die Gelegenheit gibt euer Projekt vorzustellen!
 
Die Figuren haben mir sehr gut gefallen und euer kleiner Scheiterhaufen auch!
 
Eine sehr gelungene Sache! Vielleicht werde ich mich zum Kauf eines der
ausgestellten Bücher entschließen!
 

Halten Sie solche Projekte noch für zeitgemäß?
Sicher, denn solche schrecklichen Verbrechen dürfen nicht vergessen werden.
Aber wie man am augenblicklichen Terrorismus sieht, bekommt man das Gefühl,
dass das alles nichts nutzt! Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf!

Da ist doch gut, solche Sachen haben wir in meiner Schulzeit nicht gemacht!

 
Warum sind Sie heute hierher gekommen?
Ich war im Mai schon bei Euch in der Schule und habe mir dort die Projekte angeguckt.
Ich fand alle Arbeiten sehr toll. Auf eurer Schulhomepage habe ich dann eure
Weiterentwicklung entdeckt! Ich muss sagen, dass ihr mit eurer Aktion die Sache noch
perfekter gemacht habt, als sie so schon war. Vor allem erfahren jetzt noch viel mehr
Leute über diese geschichtlichen und sehr traurigen Themen. Und grüßt mir eure Lehrer
schön, denn ich war mal selbst Schüler an dieser Schule. Ist zufällig Herr *** noch da?
 
Aus Neugierde! Ich habe das Schaufenster und den Betrieb im Laden gesehen.
Und ich bin geblieben und fand es ganz toll, was ihr da gemacht habt!
 
Gestern habe ich mir hier ein Buch gekauft, euer Schaufenster gesehen und eine
Verkäuferin hat mir den heutigen Termin genannt. Ich finde eure Aktion so schön,
dass ich heute extra wiedergekommen bin, und ich wurde nicht enttäuscht!
   

Lesung  
Audio  

 
         
     

27.09.2001