Ruhr Nachrichten

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"Netdays" schlossen mit öffentlichem Protest ab

Internet macht Schüler aktiv

Asseln. Die in diesem Jahr erstmalig veranstalteten "Netdays" der Stadt Dortmund hatten zum Ziel, Schülerinnen und Schülern den Umgang mit dem Internet beizubringen. Die Schulen hatten hierbei die Aufgabe, sich auf ein Thema zu spezialisieren. Die Schüler der Klasse 5 d der Max-Born-Realschule nutzten die Aktion "Netdays", um gegen die Kinderarbeit in der Dritten Welt zu protestieren.
Am vergangenen Freitag war die Realschule mit Flaggen, die Aufschriften wie "Recht auf Schule und Ausbildung" oder "Aufhören mit der Kinderarbeit" hatten, verhangen. Nach einer Woche intensiver Bechäftigung mit der Kinderarbeit in der Dritten Welt war dies die Abschluß-Aktion der Klasse 5d. Frau Velewald, Lehrerin der Schüler und Betreuerin des Projekts "Schule ohne Rassismus", konnte die Kinder aufgrund ihrer Computer- Kenntnisse und ihres Engagements sehr für das Thema begeistern. Die Aktion hat den Schülern neben dem Umgang mit dem Computer vor allem gezeigt, wie man sich über ein Thema informieren und sich gezielt für dieses einsetzen kann. Sowohl für die Lehrerin als auch für die Schüler steht eine Weiterführung des Projekts fest. Sogar eine eigene Internet-Seite ist geplant. Sehr wichtig war aber auch die von allen Beteiligten als positiv bezeichnete Zusammenarbeit mit der ev. Kirchengemeinde Asseln. Sie führte die Aktion "Flagge zeigen" unter der Leitung von Pfarrer Paul-Gerhard  Stamm durch. Hierzu trafen sich alle Kinder am Mittwoch im ev. Gemeindehaus, erfuhren weiteres über Kinderarbeit und stellten die Flaggen für die öffentliche Aktion her. Hier wurde vor allem deutlich, daß der Computer nicht zur Vereinsamung führen muß, sondern auch etwas bewegen kann. Auch Sponsoren ließen sich für das zukunftsorientierte Projekt "Netdays" gewinnen.
Die Gesellschaft für berufliche Bildung war, neben der Regionalen Arbeitsstelle, welche einen Computer-Monitor sponserte, eine willkommene Unterstützung. Frau Velewald und die Schüler der 5 d wollen nach dem reibungslosen Ablauf in diesem Jahr auch im nächsten Jahr wieder dabei sein.

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Die Schüler der Klasse 5 d der Max-Born Realschule, die an dem Projekt "Kinderarbeit in der Dritten Welt" teilgenommen haben, mit ihrer Lehrerin, Frau Velewald (o. li.). (Schaper)