Teppichkinder

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In Indien ist die Armut sehr groß. Die Familien haben viele Kinder, die für die Versorgung der Eltern im Alter aufkommen müssen. Die Frage der Geburtenkontrolle ist sehr problematisch. Die Analphabetenrate beträgt 48 Prozent.

Schon im Alter von vier Jahren müssen die Kinder arbeiten, obwohl die Beschäftigung von Kindern unter 14 Jahren verboten ist. Trotzdem arbeiten schätzungsweise 300.000 Kinder illegal in die Teppichindustrie. Meist sind es Jungen. Sie müssen oft als   "Schuldknechte" fern von ihrem Zuhause die Schulden der Eltern abarbeiten. Der Arbeitstag beginnt oft morgens um 6 Uhr und endet erst abends um acht Uhr. Die Kinder hocken vor den Knüpfrahmen, werden ganz schlecht ernährt und geschlagen bzw. misshandelt, wenn sie Fehler machen..

Wir haben in unserer Klassenbücherei das Buch von Hans Martin Große-Oetringhaus, Jogan haut ab. Aus ihm haben wir viele Informationen  über Teppichkinder in Indien entnommen.

Auf dieser Karte sieht man den sog. indischen Teppichgürtel, in dem vorwiegend diese schlimme Form der Kinderarbeit anzutreffen ist:

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