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Projekt
Kinderarbeit der Klasse 5d
Teppichkinder in Indien |
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In unserer Klasse sind 16 Mädchen und 12
Jungen, insgesamt also 28 Kinder. Wir kommen aus den Stadtteilen Lanstrop, Brackel,
Scharnhorst und Wickede und sind erst seit einigen Monaten an der MBR. Unsere
Klassenlehrerin ist Frau Velewald. Mit ihr haben wir an den Netd@ys teilgenommen. |
Während der Projektwoche haben uns
einige Schüler und Schülerinnen der AG "Schule ohne Rassismus" geholfen. Das
war sehr schön. Jetzt kennen wir auch ältere Schüler an der Schule. In unserer Klasse
stehen ein Internetrechner und drei weitere Computer, die wir Arbeitsrechner nennen. Wir
haben eine sehr schöne Klasse. Dort findet man eine Ecke mit Büchern, ein Regal mit
Tassen und Gläsern, große Pflanzen, eine Erde der Zukunft-Pinnwand und sehr
schöne Poster zu den Projekten "Schule ohne Rassismus" und "Agenda
21".
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Und so verlief unsere
Projektwoche:
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| Montag, 19. Oktober |
- Wir haben vier Plakate zum Thema Kinderarbeit
besprochen und in der Klasse aufgehängt.
- Danach sahen wir uns zwei Videofilme an, die unsere Lehrerin vom
Medienzentrum ausgeliehen hatte: Tag der Kinder und Kleine
Hände - krummer Rücken
- Während eine Gruppe von vier Kindern im Internet recherchierte,
konnten die anderen sich über das Thema "Teppichkinder in Indien" in
Büchern, Broschüren und Arbeitsmappen informieren.
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| Dienstag, 20.Oktober |
- Aus Stoff und Wolle stellten wir 28 kleine Teppiche her, die wir auf
einer großen, mit blauem Stoff bespannten Holzplatte befestigten.
- Dann bildeten wir Arbeitsgruppen zu den Themen unseres Tagebuches:
Kinderarbeit, Teppichkinder, Projekte, Kampagnen, Kinderrechte u.s.w.
- Texte wurden geschrieben und an den Arbeitsrechnern
eingegeben
Dann machten wir eine Pause, tranken Mineralwasser
und aßen panierte Zucchini, die die Mutter eines Mitschülers gebacken hatte.
- In der 5.Stunde kamen die großen Schüler und Schülerinnen und
halfen uns emails zu schreiben.
- Zum Schluss sahen wir noch einen Film über Teppichkinder in
Pakistan: Kinder als Skaven
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| Mittwoch, 21.Oktober |
Diesen Tag verbrachten wir außerhalb der Schule.
- Im evangelischen Gemeindehaus in Asseln zeigte uns Pastor Stamm Dias
zum Thema Teppichkinder in Indien und zu RUGMARK.
- Wir schrieben auf gelbe Tücher einige Kinderrechte
und notierten die Internetadressen der Seiten, die wir bei der Recherche gefunden hatten.
- Dann besuchten wir den Weltladen Asseln , in
dem wir Produkte aus fairem Handel sehen und kaufen konnten.
- Dann fuhren wir mit der Straßenbahn zu Karstadt und unterhielten uns
mit dem Leiter der Teppichabteilung über Rugmark. Bei Karstadt kann man solche Teppiche
kaufen.
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| Donnerstag, 22.Oktober |
- Wir schickten eine mail nach Hoyerswerda, wo wir eine Partnerklasse
haben, und nach Indien zu RUGMARK-Delhi.
- Wir machten unser Projekt in der Schule bekannt, indem wir in der
Eingangshalle auf einer Tafel auf unsere Veranstaltung am nächsten Tag hinwiesen.
- Auf die Pinwand vor unserer Klasse hefteten wir ebenfalls
Informationsmaterial und Poster.
- Dann wurde unser Wandteppich fertiggestellt.
- Zum Schluss aßen wir leckere türkische Pizza, die der Vater eines
Mitschülers gespendet hatte, und tranken Mineralwasser.
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| Freitag, 23.Oktober |
- Wir erstellten eine Dokumentation über unsere Projektwoche auf
Plakatkarton und hängten sie im Flur vor unserer Klasse auf.
- Dann hingen die Schüler und Schülerinnen der AG mit Pastor Stamm
die gelben Tücher mit den Kinderrechten aus den Fenstern unserer Schule.
- In der 1.großen Pause sprachen wir mit Eltern, Schülern und
Schülerinnen und der Presse auf dem Schulhof über unser und "zeigten
Flagge" für die Kinderrechte.
- Als wir wieder in unserem Klassenraum waren, guckten wir nach Post am
Internetrechner und....wir hatten eine mail aus Indien von Delhi-RUGMARK. Das war eine
Überraschung!!!
- Abends auf der Netd@y-Party im BMW-Haus Rombergpark zeigten wir noch
einmal unsere Flaggen mit den Kinderrechten. Dann fuhren wir mit unseren Eltern nach Hause.
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