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Was wir tun können

Projekt Kinderarbeit der Klasse 5d
Teppichkinder in Indien

01_25.jpg (4340 Byte) In unserer Klasse sind 16 Mädchen und 12 Jungen, insgesamt also 28 Kinder. Wir kommen aus den Stadtteilen Lanstrop, Brackel, Scharnhorst und Wickede und sind erst seit einigen Monaten an der MBR. Unsere Klassenlehrerin ist Frau Velewald. Mit ihr haben wir an den Netd@ys teilgenommen.

Während der Projektwoche haben uns einige Schüler und Schülerinnen der AG "Schule ohne Rassismus" geholfen. Das war sehr schön. Jetzt kennen wir auch ältere Schüler an der Schule. In unserer Klasse stehen ein Internetrechner und drei weitere Computer, die wir Arbeitsrechner nennen. Wir haben eine sehr schöne Klasse. Dort findet man eine Ecke mit Büchern, ein Regal mit Tassen und Gläsern, große Pflanzen, eine Erde der Zukunft-Pinnwand und sehr schöne Poster zu den Projekten "Schule ohne Rassismus" und "Agenda 21".

Und so verlief unsere Projektwoche:

Montag, 19. Oktober
  1. Wir haben vier Plakate zum Thema Kinderarbeit besprochen und in der Klasse aufgehängt.
  2. Danach sahen wir uns zwei Videofilme an, die unsere Lehrerin vom Medienzentrum ausgeliehen hatte: Tag der Kinder und Kleine Hände - krummer Rücken
  3. Während eine Gruppe von vier Kindern im Internet recherchierte, konnten die anderen sich über das Thema "Teppichkinder in Indien" in Büchern, Broschüren und Arbeitsmappen informieren.
Dienstag, 20.Oktober
  1. Aus Stoff und Wolle stellten wir 28 kleine Teppiche her, die wir auf einer großen, mit blauem Stoff bespannten Holzplatte befestigten.
  2. Dann bildeten wir Arbeitsgruppen zu den Themen unseres Tagebuches: Kinderarbeit, Teppichkinder, Projekte, Kampagnen,  Kinderrechte u.s.w.
  3. Texte wurden geschrieben und an den Arbeitsrechnern eingegeben
  4. Dann machten wir eine Pause, tranken Mineralwasser und aßen panierte Zucchini, die die Mutter eines Mitschülers gebacken hatte.

  5. In der 5.Stunde kamen die großen Schüler und Schülerinnen und halfen uns emails zu schreiben.
  6. Zum Schluss sahen wir noch einen Film über Teppichkinder in Pakistan: Kinder als Skaven
Mittwoch, 21.Oktober Diesen Tag verbrachten wir außerhalb der Schule.
  1. Im evangelischen Gemeindehaus in Asseln zeigte uns Pastor Stamm Dias zum Thema Teppichkinder in Indien und zu RUGMARK.
  2. Wir  schrieben auf gelbe Tücher einige Kinderrechte und notierten die Internetadressen der Seiten, die wir bei der Recherche gefunden hatten.
  3. Dann besuchten wir den Weltladen Asseln , in dem wir Produkte aus fairem Handel sehen und kaufen konnten.
  4. Dann fuhren wir mit der Straßenbahn zu Karstadt und unterhielten uns mit dem Leiter der Teppichabteilung über Rugmark. Bei Karstadt kann man solche Teppiche kaufen.
Donnerstag, 22.Oktober
  1. Wir schickten eine mail nach Hoyerswerda, wo wir eine Partnerklasse haben, und nach Indien zu RUGMARK-Delhi.
  2. Wir machten unser Projekt in der Schule bekannt, indem wir in der Eingangshalle auf einer Tafel auf unsere Veranstaltung am nächsten Tag hinwiesen.
  3. Auf die Pinwand vor unserer Klasse hefteten wir ebenfalls Informationsmaterial und Poster.
  4. Dann wurde unser Wandteppich fertiggestellt.
  5. Zum Schluss aßen wir leckere türkische Pizza, die der Vater eines Mitschülers gespendet hatte, und tranken Mineralwasser.
Freitag, 23.Oktober
  1. Wir erstellten eine Dokumentation über unsere Projektwoche auf Plakatkarton und hängten sie im Flur vor unserer Klasse auf.
  2. Dann hingen die Schüler und Schülerinnen der AG mit Pastor Stamm die gelben Tücher mit den Kinderrechten aus den Fenstern unserer Schule.
  3. In der 1.großen Pause sprachen wir mit Eltern, Schülern und Schülerinnen und der Presse auf dem Schulhof über unser und "zeigten Flagge" für die Kinderrechte.
  4. Als wir wieder in unserem Klassenraum waren, guckten wir nach Post am Internetrechner und....wir hatten eine mail aus Indien von Delhi-RUGMARK. Das war eine Überraschung!!!
  5. Abends auf der Netd@y-Party im BMW-Haus Rombergpark zeigten wir noch einmal unsere Flaggen mit den Kinderrechten. Dann fuhren wir mit unseren Eltern nach Hause.