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Elternarbeit I
Eine wirkungsvolle Elternarbeit ist nur dann
möglich, wenn sie langfristig angelegt ist und
von einem partnerschaftlichen und vertrauensvollen
Zusammenwirken aller an der Schule
Beteiligten (Lehrer/innen, Schüler/innen, Eltern)
getragen wird. Elternmitwirkung an der Schule
ist ein Angebot des Gesetzgebers, wo es nicht
angenommen wird, findet sie nicht statt.
Besonders in den fünften Klassen ist es wichtig,
die neuen Eltern zu motivieren, um eine Basis für
fruchtbare Mitarbeit zu erhalten. Dass dies Spaß
machen kann, erkennt man an der Nachfrage
nach Kennenlern-Nachmittagen, außerschulischen
Spielveranstaltungen, Stammtischen,
Klassentreffen.
Die Elternarbeit lässt sich in verschiedene Bereiche
gliedern:
Elternarbeit innerhalb der Mitwirkungsgremien,
also die Wahrnehmung des kollektiven Elternrechtes.
Hierzu zählt die Arbeit in der Klassenpflegschaft.
Daraus ergibt sich das Engagement
in der Schulpflegschaft und dem
höchsten Gremium, der Schulkonferenz. Detaillierte
Aufgaben, Rechte und Pflichten sind
den einschlägigen Gesetzestexten zu entnehmen.
Ein weiteres großes Betätigungsfeld finden die
Eltern auch außerhalb der Mitwirkungsgremien.
Hier bietet der Förderverein eine gute Grundlage,
aktiv an der Gestaltung des Schulalltages
mitzuwirken. Auch durch Beiträge und Spenden
der Eltern können zum Beispiel Nachmittagsbetreuung,
Hausaufgabenhilfe und andere Projekte
eingeführt und mitfinanziert werden. Ganz
aktuell in diesem Zusammenhang ist das Projekt
„Schüler helfen Schülern“, wo qualifizierte
Schüler/innen ihre Hilfe bei der Überwindung
von Lerndefiziten anbieten.
Elternarbeit ist auch präsent bei Veranstaltungen,
wie an Elternsprechtagen. Durch
Einsatz einiger Eltern ist es zum Beispiel
möglich, durch den Verkauf von Waffeln ein
Kinderheim für rumänische Straßenkinder zu
unterstützen.
Klasseninterne Aktivitäten lassen sich oft nur
durch Mithilfe der Eltern verwirklichen (Weihnachtsbäckerei,
Discoabende).
Eltern helfen mit bei der Gestaltung der
Klassenräume, sei es durch Materialstellung
oder Do-it-yourself-Aktionen.
Elternarbeit ist auch finanzielle Hilfe. So ist es
dadurch möglich, technische Geräte anzuschaffen
(Overheadprojektoren, Kassettenrecorder),
an der Schulhofgestaltung mitzuwirken
(Tischtennisplatten), Lernmittel und vieles mehr
zu organisieren.
Schule braucht Eltern, die aktiv das Schulleben
ihrer Kinder mitgestalten. Gleichzeitig brauchen
Eltern Beratung und Unterstützung. Im Schuljahr
2005/2006 finden zu den Themen
„Gesunde Ernährung“, „Drogenprävention“,
„Umgang mit digitalen Medien“ und „Mit Pubertierenden
umgehen lernen“ beratende
Elternabende statt, die durch das Fachpersonal
unserer Schule und ergänzend von Expert/innen
durchgeführt werden.
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