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Erprobungsstufe
Im Schulprogramm der Max-Born-Realschule gilt die
Erprobungsstufe als ein wichtiger Schwerpunkt unserer
pädagogischen Arbeit. Viele Maßnahmen werden gebündelt, um den
Schüler/innen den Übergang von der Grundschule zu unserer
Realschule zu erleichtern, sie an unsere Arbeitsformen zu
gewöhnen und sie zu einer erfolgreichen Mitarbeit während ihrer
Schullaufbahn zu befähigen.
Zu diesen Maßnahmen gehören:
- Abend der offenen Tür als Informationsabend der eigenen
Schule,
- Kennenlernnachmittag,
- Zusammenarbeit mit den Grundschulen,
- Teilnahme der zukünftigen Klassenlehrer/ innen der
Klasse 5 an der Fortbildung Lions Quest „Erwachsen werden",
- Klassenbildung nach Ortsteilen,
- Einschulung mit Gottesdienst,
- Klassenlehrer/innen-Unterricht während der ersten
Schulwoche,
- Klassenraumgestaltung,
- Elternarbeit und Elternworkshops,
- Verkehrserziehung in Kooperation mit dem ADAC, der
Polizei und den Dortmunder Verkehrsbetrieben,
- Nachmittagsbetreuung.
Zu 1.
Abend der offenen Tür
Anfang Dezember laden wir gewöhnlich die Eltern und die
Schüler/innen der 4. Grundschulklassen ein, um ihnen einen
Einblick in unsere Max-Born- Realschule zu geben sowie sie über
die Arbeitsweise und Laufbahn unserer spezifischen Schulform zu
informieren.
Die Schule informiert über:
- Schulsituation
- Schulprogrammschwerpunkte
- Bildungsgang
- Abschlüsse
- fachspezifische Unterrichtsinhalte
- Unterrichtsmaterialien sowie Arbeitsweisen
- Arbeit des Fördervereins
- Betreuungsangebot am Nachmittag
Zu 2.
Kennenlernnachmittag
Kurz vor den Sommerferien werden die zukünftigen neuen
Realschüler/innen und ihre Eltern an einem Nachmittag
eingeladen, um sich bereits vor der Einschulung mit dem Gebäude,
den neuen Klassenkameradinnen und Klassenkameraden und den
Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern vertraut zu machen.
Während die Eltern weitere Informationen durch die Schulleitung
erhalten und sich anschließend auch bei Kaffee und Kuchen näher
kennen lernen, werden die Jungen und Mädchen das erste Mal von
ihren zukünftigen Klassenlehrer/innen betreut. Die Bewirtung der
Eltern und Kinder übernehmen die Eltern der Schulpflegschaft und
des Fördervereins und nehmen damit auch ihrerseits den ersten
Kontakt zu den neuen Eltern auf.
An Informationsständen informieren die Schüler/innen und Eltern
über:
-
Gesunde Ernährung
-
Umweltfreundliche Materialien
Zu 3.
Zusammenarbeit mit den Grundschulen
Zu unserem Einzugsbereich gehören folgende Grundschulen:
-
Aplerbecker-Mark GS
-
Augustinus GS
-
Bach GS
-
Eichwald GS
-
Erich-Kästner GS
-
Graf-Konrad GS
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-
Hellweg GS
-
Josef GS
-
Reichshof GS
-
Roncalli GS
-
Siegfried-Drupp GS
-
Steinbrink GS
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Um den Übergang der Grundschüler/innen zur
Max-Born-Realschule nach Möglichkeit „sanft" zu gestalten, legen
wir großen Wert auf die Zusammenarbeit mit den Grundschulen.
Das
heißt:
- Unsere zukünftigen Klassenlehrer/innen der 5. Klassen
nehmen vor dem Schulwechsel am Grundschulunterricht ihrer neuen
Schüler/innen teil, um sich über die Lernvoraussetzungen und die
spezifischen Arbeitsweisen der Grundschule zu informieren.
- Für
die Grundschullehrer/innen besteht das Hospitationsangebot am
Unterricht einer 5. Klasse teilzunehmen, um das
Fachlehrerprinzip der Realschulen kennen zu lernen.
- Nach Möglichkeit soll ein Unterrichtsgang der 5. Klassen
in ihre ehemalige Grundschule zum Informationsaustausch
durchgeführt werden.
- Die
Grundschullehrer/innen werden zur Teilnahme an einer der ersten
Erprobungsstufenkonferenzen der Klasse 5 zum
Informationsaustausch eingeladen.
Zu 4.
Vorbereitung der
Klassenlehrer/innen
Um die zukünftigen Klassenlehrer/innen der
Erprobungsstufe auf die neuen Aufgaben vorzubereiten, gehört
neben der Hospitation an einer Grundschule nach Möglichkeit die
Teilnahme an einer mehrtägigen Fortbildungsveranstaltung wie der
von Lions Quest „Erwachsen werden".
Folgende Themen stehen dabei
im Vordergrund:
- methodische Schwerpunktsetzung (Freiarbeit,
Wochenplanarbeit, projektorientiertes Arbeiten)
- Entspannungs-
und Konzentrationstechniken
- Lernen lernen
Zu 5.
Klassenbildung
nach Ortsteilen
Die Klassenbildung erfolgt nach pädagogischen
Gesichtspunkten.
Mit Blick auf die Kontinuität in den sozialen
Beziehungen bleiben bei der Klassenbildung die Kinder einer
Grundschulklasse weitgehend zusammen.
Eine Abweichung davon
erfolgt in Ausnahmefällen nur auf Antrag der
Erziehungsberechtigten und nach Rücksprache der Schulleitung mit
den Eltern sowie nach einer Anfrage bei der betreffenden
Grundschule.
Zu 6. und 7.
Einschulung
Am Einschulungstag findet
eine Begrüßung der Eltern und Schüler/innen im Rahmen einer
kleinen Feier in der Aula statt, bei der Schülerinnen und
Schüler der 6. Jahrgangsstufe die Gestaltung übernehmen. Nach
der Klassenzuweisung haben die Schüler/innen ihren ersten
„Schnupperunterricht" ausschließlich mit den jeweiligen
Klassenlehrer/ innen.
Der zweite Unterrichtstag beginnt mit
einem ökumenischen Gottesdienst, der ebenfalls von den
Schüler/innen der 6. Klassen gestaltet wird.
Während der ersten
Schulwoche haben die Schüler/ innen ausschließlich bei ihren
Klassenlehrer/innen Unterricht, um schon gleich zu Beginn der
Schulzeit eine feste und vertraute Gruppenbildung zu erfahren.
Zu 8.
Klassenraum
Der anfangs zugewiesene Klassenraum wird bis
zum Ende der Schulzeit in der Regel beibehalten. Um eine
Identifikation mit der eigenen Umgebung zu ermöglichen, kann die
Klasse diesen Raum mit Unterstützung von Lehrer/innen und/oder
Eltern im Rahmen eines Projektes selbst gestalten.
Zu 9.
Zusammenarbeit mit den Eltern
In der Klassenpflegschaft arbeiten
die Eltern mit den Klassenlehrer/innen eng zusammen. Dabei geht
es im Wesentlichen um:
Informationen über den Bildungsgang der
Realschule (AOSI)
Lern- und Arbeitstechniken
Häusliches
Lernen: Hausaufgaben, Lernumfeld
Stärkung der
Schülerpersönlichkeit
An den Elternsprechtagen und bei
individuellen Beratungsgesprächen erhalten die Eltern Hilfen
durch die Klassen- bzw. Fachlehrer/innen bei
- Lernschwierigkeiten und
- Verhaltensauffälligkeiten
Zur
Suchtprävention arbeiten die Eltern mit Hilfe von Expert/innen
in Workshops an zwei festgelegten Abenden.
Zu 10.
Verkehrserziehung
Zum Verkehrsunterricht, der mit 20
Wochenstunden in Klasse 5 und mit zehn Wochenstunden in Klasse 6
vorgesehen ist, werden ergänzend folgende Projekte durchgeführt:
- in Kooperation mit dem ADAC das Projekt „Achtung Auto"
- Verkehrserziehung in Zusammenarbeit mit der Polizei und den
Dortmunder Verkehrsbetrieben
Mit Blick auf eine möglichst frühe
Einbindung der neuen Schüler/innen in das Konzept zur
Gewaltprävention führen die Jugendkontaktbeamt/innen der
Dortmunder Polizei ein Gewaltpräventionsseminar durch.
Zu 11.
Nachmittagsbetreuung
Im Rahmen des Landesprogramms „13 plus" findet in
Kooperation mit dem Förderverein unserer Schule und dem Kinder-
und Jugendförderwerk Asseln an vier Tagen in der Woche, von
Montag bis Donnerstag, eine Nachmittagsbetreuung vor allem für
die Schüler/innen der Erprobungsstufe statt. |
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