Schulprogramm 2006

Foto: Panoramafoto unserer Schule von Süden             © Udo R. Pfeifer

Erprobungsstufe

 

Im Schulprogramm der Max-Born-Realschule gilt die Erprobungsstufe als ein wichtiger Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit. Viele Maßnahmen werden gebündelt, um den Schüler/innen den Übergang von der Grundschule zu unserer Realschule zu erleichtern, sie an unsere Arbeitsformen zu gewöhnen und sie zu einer erfolgreichen Mitarbeit während ihrer Schullaufbahn zu befähigen.
 
Zu diesen Maßnahmen gehören:

  1. Abend der offenen Tür als Informationsabend der eigenen Schule,
  2. Kennenlernnachmittag,
  3. Zusammenarbeit mit den Grundschulen,
  4. Teilnahme der zukünftigen Klassenlehrer/ innen der Klasse 5 an der Fortbildung Lions Quest „Erwachsen werden",
  5. Klassenbildung nach Ortsteilen,
  6. Einschulung mit Gottesdienst,
  7. Klassenlehrer/innen-Unterricht während der ersten Schulwoche,
  8. Klassenraumgestaltung,
  9. Elternarbeit und Elternworkshops,
  10. Verkehrserziehung in Kooperation mit dem ADAC, der Polizei und den Dortmunder Verkehrsbetrieben,
  11. Nachmittagsbetreuung.

Zu 1.

Abend der offenen Tür
Anfang Dezember laden wir gewöhnlich die Eltern und die Schüler/innen der 4. Grundschulklassen ein, um ihnen einen Einblick in unsere Max-Born- Realschule zu geben sowie sie über die Arbeitsweise und Laufbahn unserer spezifischen Schulform zu informieren.
Die Schule informiert über:

  • Schulsituation
  • Schulprogrammschwerpunkte
  • Bildungsgang
  • Abschlüsse
  • fachspezifische Unterrichtsinhalte
  • Unterrichtsmaterialien sowie Arbeitsweisen
  • Arbeit des Fördervereins
  • Betreuungsangebot am Nachmittag

Zu 2.
Kennenlernnachmittag

Kurz vor den Sommerferien werden die zukünftigen neuen Realschüler/innen und ihre Eltern an einem Nachmittag eingeladen, um sich bereits vor der Einschulung mit dem Gebäude, den neuen Klassenkameradinnen und Klassenkameraden und den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern vertraut zu machen.
Während die Eltern weitere Informationen durch die Schulleitung erhalten und sich anschließend auch bei Kaffee und Kuchen näher kennen lernen, werden die Jungen und Mädchen das erste Mal von ihren zukünftigen Klassenlehrer/innen betreut. Die Bewirtung der Eltern und Kinder übernehmen die Eltern der Schulpflegschaft und des Fördervereins und nehmen damit auch ihrerseits den ersten Kontakt zu den neuen Eltern auf.
An Informationsständen informieren die Schüler/innen und Eltern über:

  •  Gesunde Ernährung

  • Umweltfreundliche Materialien

Zu 3.
Zusammenarbeit mit den Grundschulen

Zu unserem Einzugsbereich gehören folgende Grundschulen:
 

  • Aplerbecker-Mark GS

  • Augustinus GS

  • Bach GS

  • Eichwald GS

  • Erich-Kästner GS

  • Graf-Konrad GS

  • Hellweg GS

  • Josef GS

  • Reichshof GS

  • Roncalli GS

  • Siegfried-Drupp GS

  • Steinbrink GS

Um den Übergang der Grundschüler/innen zur Max-Born-Realschule nach Möglichkeit „sanft" zu gestalten, legen wir großen Wert auf die Zusammenarbeit mit den Grundschulen.
 

Das heißt:

  1. Unsere zukünftigen Klassenlehrer/innen der 5. Klassen nehmen vor dem Schulwechsel am Grundschulunterricht ihrer neuen Schüler/innen teil, um sich über die Lernvoraussetzungen und die spezifischen Arbeitsweisen der Grundschule zu informieren.
  2. Für die Grundschullehrer/innen besteht das Hospitationsangebot am Unterricht einer 5. Klasse teilzunehmen, um das Fachlehrerprinzip der Realschulen kennen zu lernen.
  3. Nach Möglichkeit soll ein Unterrichtsgang der 5. Klassen in ihre ehemalige Grundschule zum Informationsaustausch durchgeführt werden.
  4. Die Grundschullehrer/innen werden zur Teilnahme an einer der ersten Erprobungsstufenkonferenzen der Klasse 5 zum Informationsaustausch eingeladen.

Zu 4.
Vorbereitung der Klassenlehrer/innen
Um die zukünftigen Klassenlehrer/innen der Erprobungsstufe auf die neuen Aufgaben vorzubereiten, gehört neben der Hospitation an einer Grundschule nach Möglichkeit die Teilnahme an einer mehrtägigen Fortbildungsveranstaltung wie der von Lions Quest „Erwachsen werden".
Folgende Themen stehen dabei im Vordergrund:

  1. methodische Schwerpunktsetzung (Freiarbeit, Wochenplanarbeit, projektorientiertes Arbeiten)
  2. Entspannungs- und Konzentrationstechniken
  3. Lernen lernen

Zu 5.
Klassenbildung nach Ortsteilen
Die Klassenbildung erfolgt nach pädagogischen Gesichtspunkten.
Mit Blick auf die Kontinuität in den sozialen Beziehungen bleiben bei der Klassenbildung die Kinder einer Grundschulklasse weitgehend zusammen.
Eine Abweichung davon erfolgt in Ausnahmefällen nur auf Antrag der Erziehungsberechtigten und nach Rücksprache der Schulleitung mit den Eltern sowie nach einer Anfrage bei der betreffenden Grundschule.
 
Zu 6. und 7.
Einschulung
Am Einschulungstag findet eine Begrüßung der Eltern und Schüler/innen im Rahmen einer kleinen Feier in der Aula statt, bei der Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe die Gestaltung übernehmen. Nach der Klassenzuweisung haben die Schüler/innen ihren ersten „Schnupperunterricht" ausschließlich mit den jeweiligen Klassenlehrer/ innen.
 
Der zweite Unterrichtstag beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst, der ebenfalls von den Schüler/innen der 6. Klassen gestaltet wird.
Während der ersten Schulwoche haben die Schüler/ innen ausschließlich bei ihren Klassenlehrer/innen Unterricht, um schon gleich zu Beginn der Schulzeit eine feste und vertraute Gruppenbildung zu erfahren.
 
Zu 8.
Klassenraum
Der anfangs zugewiesene Klassenraum wird bis zum Ende der Schulzeit in der Regel beibehalten. Um eine Identifikation mit der eigenen Umgebung zu ermöglichen, kann die Klasse diesen Raum mit Unterstützung von Lehrer/innen und/oder Eltern im Rahmen eines Projektes selbst gestalten.
 
Zu 9.
Zusammenarbeit mit den Eltern
In der Klassenpflegschaft arbeiten die Eltern mit den Klassenlehrer/innen eng zusammen. Dabei geht es im Wesentlichen um:

Informationen über den Bildungsgang der Realschule (AOSI)

Lern- und Arbeitstechniken

Häusliches Lernen: Hausaufgaben, Lernumfeld

Stärkung der Schülerpersönlichkeit

 

An den Elternsprechtagen und bei individuellen Beratungsgesprächen erhalten die Eltern Hilfen durch die Klassen- bzw. Fachlehrer/innen bei

  • Lernschwierigkeiten und
  • Verhaltensauffälligkeiten

Zur Suchtprävention arbeiten die Eltern mit Hilfe von Expert/innen in Workshops an zwei festgelegten Abenden.

 

Zu 10.

Verkehrserziehung

Zum Verkehrsunterricht, der mit 20 Wochenstunden in Klasse 5 und mit zehn Wochenstunden in Klasse 6 vorgesehen ist, werden ergänzend folgende Projekte durchgeführt:

  • in Kooperation mit dem ADAC das Projekt „Achtung Auto"
  • Verkehrserziehung in Zusammenarbeit mit der Polizei und den Dortmunder Verkehrsbetrieben

Mit Blick auf eine möglichst frühe Einbindung der neuen Schüler/innen in das Konzept zur Gewaltprävention führen die Jugendkontaktbeamt/innen der Dortmunder Polizei ein Gewaltpräventionsseminar durch.

 

Zu 11.

Nachmittagsbetreuung

Im Rahmen des Landesprogramms „13 plus" findet in Kooperation mit dem Förderverein unserer Schule und dem Kinder- und Jugendförderwerk Asseln an vier Tagen in der Woche, von Montag bis Donnerstag, eine Nachmittagsbetreuung vor allem für die Schüler/innen der Erprobungsstufe statt.

 
Foto: Ein interessiertes Gesicht Unsere SchülerInnen gestalten Schule mit!|Postmaster|©2006 Max-Born-Realschule