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Die Max-Born-Realschule als Mitglied im bundesweiten
Schulnetzwerk
Jugend debattiert
Seit dem Schuljahr 2002/2003 ist
die Max-Born- Realschule offizielles Mitglied im bundesweiten
Schulnetzwerk Jugend debattiert. Der Bundeswettbewerb Jugend
debattiert ist ein Projekt der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung
auf Initiative und unter der Schirmherrschaft des
Bundespräsidenten Horst Köhler in Kooperation mit der Stiftung
Mercator, der Heinz Nixdorf Stiftung, der Robert Bosch Stiftung
und der Kultusministerkonferenz sowie den Kultusministerien der
Länder. WDR 5 ist der Medienpartner des Wettbewerbs in
Nordrhein-Westfalen.
Jugend debattiert – Was ist das?
Ziele:
Der
Wettbewerb Jugend debattiert hat sich drei wesentliche Ziele
gesetzt:
1. Förderung der sprachlichen Bildung durch
Ausbildung
in Rede, Gegenrede und Debatte;
2. Förderung der politischen
Bildung durch
Motivation zu demokratischem Handeln;
3. Förderung
der Meinungs- und
Persönlichkeitsbildung.
Diese angestrebten
Qualifikationen sind in unserer heutigen Gesellschaft
unerlässlich. „Eine Demokratie braucht Menschen, die kritische
Fragen stellen, (…) die ihre Meinung sagen und sich mit
Meinungen anderer auseinander setzen, (…) die zuhören und reden
können.“ Auch in der Schule ist die Einübung rhetorischer
Fähigkeiten von hoher Bedeutung. Für den Bundespräsidenten Horst
Köhler ist „Jugend debattiert (…) ein Meilenstein für eine gute
Kultur der politischen Auseinandersetzung in Deutschland“
(Auszug aus der Rede des Bundespräsidenten anlässlich des
Bundesfinales von Jugend debattiert am 12. Juni 2005 in Berlin).
Teilnehmer:
Den Wettbewerb Jugend debattiert gibt es für
Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 an allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen. Er findet in den Netzschulen der
verschiedenen Schularten statt und kann in allen Schulfächern
eingesetzt werden. Die Schüler/innen nehmen als Klasseneinheit
über ihre Lehrerinnen und Lehrer teil. Im Schuljahr 2005/2006
sind in allen 16 Bundesländern ca. 40.000 Schülerinnen und
Schüler sowie 1.500 Lehrerinnen und Lehrer an 400 Schulen in 134
Schulverbünden dabei.
Schulung:
„Debattieren heißt: Stellung
nehmen, Gründe nennen, Kritik vortragen - gegen- und
miteinander. In der modernen Kommunikationsgesellschaft braucht
jeder diese Fähigkeiten (…) um politisch mitzureden. Gute
Debatten sind eine Voraussetzung lebendiger Demokratie.“ Um
diese Fähigkeiten zu erlernen, steht zunächst das Training vor
dem Wettbewerb. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler, worum
es beim Debattieren geht und wie man sich im Debattieren üben
kann. Angeleitet werden die Schülerinnen und Schüler dabei von
ihren Lehrerinnen und Lehrern im Klassenverband. Diese haben in
Fortbildungen vermittelt bekommen, wie das Debattieren in den
Unterricht einbezogen werden kann.
  
Wettbewerb:
In den
Wettbewerben, die zunächst auf Klassenebene, dann im Rahmen der
Schulverbünde, anschließend auf Landesebene und abschließend auf
Bundesebene durchgeführt werden, zeigen die Schüler/innen dann,
welche Debattierfähigkeiten sie erworben haben. Dabei schließen
sich für erfolgreiche Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer
immer wieder vertiefende Trainingseinheiten durch ausgewählte,
von der Stiftung finanzierte Profitrainer/innen an.

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An der
Max-Born-Realschule hat der Wettbewerb Jugend debattiert einen
hohen Stellenwert. Vier im Rahmen des Wettbewerbs geschulte
Lehrpersonen (Christel Deutschewitz, Bärbel Hangebrock, Birgitt
Schultz, Andreas Maßberg) organisieren das Training der
Schülerinnen und Schüler; das Debattieren hat einen
eigenständigen Platz im schulinternen Lehrplan des Faches
Deutsch.
Gleichzeitig werden
die erworbenen Fähigkeiten, rhetorische Ausbildung und
politische Bildung, sowohl im Bereich der
gesellschaftswissenschaftlichen Fächer als auch der schulischen
Mitbestimmung der Schülerinnen und Schüler (z.B. Arbeit in der
SV) eingeübt und vertieft. |
Diese intensive Arbeit hat in den
letzten Jahren erfolgreiche Ergebnisse hervorgebracht. So
gewannen Schülerinnen und Schüler der Max-Born- Realschule zwei
der bisherigen drei Wettbewerbe des Schulverbundes Dortmund,
erreichten einen fünften Platz im Landeswettbewerb NRW und waren
zum Bundesfinale Jugend debattiert in Berlin eingeladen.
(Die
Informationen sind teilweise aus dem Info- Material der
Hertie-Stiftung zum Bundeswettbewerb 2006 Jugend debattiert
entnommen.
Weitere Informationen zum Wettbewerb unter
www.jugend-debattiert.ghst.de)
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