Schulprogramm 2006

Foto: Panoramafoto unserer Schule von Süden           © Udo R. Pfeifer

Qualitätsentwicklung und
Qualitätssicherung
durch Parallelarbeiten

 
Unterricht und dessen Qualität als Kern schulischer Arbeit ist von zentraler Bedeutung für den Lernerfolg unserer Schülerinnen und Schüler.
 
Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung von Unterricht an der MBR sind Überlegungen z.B. zu einheitlichen Leistungsanforderungen, kritischer Bewertung von Lernergebnissen, Vereinheitlichung von Beurteilungskriterien bis hin zur Erstellung didaktischer Konzepte. Ziel dieser Maßnahmen ist eine Unterrichtsgestaltung, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, die an sie gestellten Anforderungen zu erfüllen.
 
Das Erreichen dieses Ziels wird neben anderen Maßnahmen durch alljährliche Parallelarbeiten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch in allen Klassen der Jahrgangsstufe 7 angestrebt.


Die Parallelarbeit im Fach Englisch im Schuljahr 2004/2005 bezog sich inhaltlich auf gemeinsame Freizeitaktivitäten und daraus entstehende Probleme behinderter und nicht behinderter Kinder und Jugendlicher. Die zugeordneten Arbeitsaufträge erfassten jeweils drei zentrale Bereiche des Faches:
  • Comprehension
  • Language
  • Production
 
Die Leistungserwartungen reichten von der Produktion vorgegebener Bildinhalte über deren Interpretation bis hin zur Kommentierung. Darüber hinaus mussten Fragen innerhalb eines Dialogs zu vorgegebenen Antworten formuliert werden.
Des weiteren musste in einem Brief eine kurze Schilderung einer Situation (behinderte und nicht behinderte Jugendliche im Swimmingpool) vorgenommen werden.
 
Die Schülerinnen und Schüler erfüllten die inhaltlichen Anforderungen überwiegend in angemessener Form. Dabei wurde bisweilen die sprachliche Korrektheit ihres Textes vernachlässigt.
Die Schülerinnen und Schüler werden zukünftig verstärkt dazu angehalten, neben den inhaltlichen Anforderungen auch auf sprachliche Angemessenheit zu achten (z.B. korrekte Anwendung der englischen Grammatik bzw. des Wortschatzes).
 
Zu Beginn des zweiten Halbjahres wurde die Parallelarbeit im Fach Deutsch geschrieben. Die Schülerinnen und Schüler mussten unter Beweis stellen, wie gut sie gelernt hatten, zu einem kurzen Erzähltext (hier die Kurzgeschichte „Der Bär auf dem Försterball“ von Peter Hacks) eine Inhaltsangabe zu verfassen. In der vorangestellten Unterrichtsreihe wurden anhand unterschiedlicher kurzer Erzähltexte die formalen Merkmale einer Kurzgeschichte erarbeitet und praktisch - unter anderem durch das Erstellen von Flussdiagrammen - eingeübt. Die kritische Würdigung der Ergebnisse der Parallelarbeit zeigte, dass es notwendig erscheint, sich wiederholt mit dieser häufig vertretenen Textsorte auseinander zu setzen, um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler verbessern zu können, zielsicher Inhaltsschwerpunkte zu erfassen.


Die Parallelarbeit im Fach Mathematik wurde im 2. Halbjahr des Schuljahres 2004/2005 geschrieben.
Thema:
Terme mit Variablen (Werte von Termen berechnen, Terme aufstellen, Terme vereinfachen)
 
Vorbereitung:

  • Festlegung als 5. Arbeit im Schuljahr

  • Bestimmung von Inhalten für die Parallelarbeit

  • Abstimmung des zeitlichen Unterrichtsumfangs für die Einführung der Thematik und Festlegung des Datums der Parallelarbeit (06.05.2004)

  • Erstellen des Bewertungsschemas
 
Durchführung:
Fünf Parallelklassen schrieben am 06.05.2004 die Klassenarbeit nach Plan.
 
Auswertung:
Die Korrektur der Arbeiten erfolgte durch den jeweiligen Fachlehrer / die jeweilige Fachlehrerin nach den festgelegten Kriterien. Die Ergebnisse der Vergleichsarbeit entsprachen dem allgemeinen durchschnittlichen Leistungsniveau. Auffallend waren erhebliche Leistungsunterschiede zwischen zwei Klassen, obwohl sie von demselben Fachlehrer unterrichtet wurden. Es können daher Rückschlüsse auf die Zusammensetzung und das Lernverhalten der Lerngruppen gezogen werden.
 

 
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