Schulprogramm 2006

Foto: Panoramafoto unserer Schule von Süden           © Udo R. Pfeifer

SV-Arbeit


Die Schülervertretung repräsentiert die Schülerschaft, nimmt Bedürfnisse und Wünsche der Schülerinnen und Schüler auf und sorgt für Teilhabe an Entscheidungsprozessen und am Schulleben.
 
Die Arbeit der SV (SchülerInnenvertretung) setzt sich zurzeit aus folgenden Bausteinen zusammen:
 
Schülerratssitzung
Vierteljährlich wird (mindestens) eine Schülerratssitzung durchgeführt, in der die Klassensprecher/ innen aller Klassen, die beiden Schülersprecher/ innen und die SV-Lehrer/innen Themen und Probleme, die die Max-Born-Realschule und/oder alle Beteiligten betreffen, diskutieren und Lösungsvorschläge erarbeiten. Auch Aktivitäten, die die SV jeweils durchführt, werden vorgestellt wie z.B. anstehende Wahlen, Klo-Projekt, Schülerzeitung u.a.
 
Schülersprechstunde
Einmal pro Woche findet im SchülerInnentreff COURAGE eine Schülersprechstunde statt. Jeden Mittwoch in der 1. großen Pause treffen die Schüler/innen, die ein Problem auf dem Herzen haben, die beiden Schülersprecher/innen und eine/n SV-Lehrer/in an.
 
Patenschaft für die 5. Klassen
Die SV organisiert eine Patenschaft für die 5. Klassen, d.h. eine Schülerin und ein Schüler aus den 9. Klassen betreuen jeweils eine 5. Klasse. Dadurch hat sich das Verhältnis zwischen den einzelnen Jahrgangsstufen sehr verbessert. Die Patinnen und Paten betreuen ihre Klassen und helfen ihnen auch bei der Bewältigung von Konflikten.
 
Schulprojekt „Schule ohne Rassismus“
Das Schulprojekt „Schule ohne Rassismus“ ist ein SchülerInnenprojekt und eng an die SV gebunden. Es muss hier stets diskutiert werden. „Schule ohne Rassismus“ versteht sich als Präventionsprojekt. Das Schild, das die Max-Born- Realschule seit dem 29. Februar 1996 im Eingangsbereich führt, soll daran erinnern. Die SV informiert die Schülerschaft über die Ziele dieses Projekts und über anstehende Aktivitäten. In einer Umfrage hat sich die Schülerschaft erneut gegen Bedrohung durch Gewalt und gegen Ausländerfeindlichkeit ausgesprochen. Ziel der SV-Arbeit ist es, eine Kommunikationsstruktur innerhalb der Schülerschaft aufzubauen und zu pflegen, um die Beteiligung von Schüler/innen am schulischen Leben zu gewährleisten bzw. zu fördern.
 
Bisher sind folgende Aktivitäten fest im Schulprogramm an der MBR verankert:

  1. Wochenendfahrt des Schülersprechers / der Schülersprecherin und des Vertreters/ der Vertreterin mit Workshops, Seminaren usw.
  2. Teilnahme an <Respekt>, einem Projekt der Stadt Dortmund für mehr Demokratie und Teilhabe in der Schule
  3. Erste-Hilfe-Seminare der Johanniter, terminiert zum Jahresende
  4. Geschenkaktionen (Süßigkeiten, Grüße in Karten- oder Briefform) zum Valentinstag und in der Osterzeit
  5. Aktionen zum Anti-Rassismus-Tag (z.B. Plakate, Buttons oder T-Shirts)
  6. Schülerdisco am Dienstag vor den großen Ferien

Von besonderer Bedeutung sind Aktionen zum Anti-Rassismus-Tag, da die MBR eine Schule ohne Rassismus, eine Schule mit Courage ist. Die SV-Arbeit an der MBR soll in die Mitarbeit im Rahmen der Bezirks-SV einmünden.
 
Von SchülerInnenseite wurde zuletzt der Wunsch nach einer speziellen Förderung in einzelnen Fächer geäußert.
Auch der Wunsch nach einem Fußballturnier, eventuell im Mai, wurde vorgetragen.
Im Wochenrhythmus finden Treffen der SVLehrerInnen mit den Klassensprecherinnen und Klassensprechern der jeweiligen Jahrgangsstufen zum Informationsaustausch statt.
 

 
Foto: Ein interessiertes Gesicht Unsere SchülerInnen gestalten Schule mit!|Postmaster|©2006 Max-Born-Realschule