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Umwelterziehung
Die MBR beabsichtigt, bewusstes, zukunftsfähiges
Verhalten im Sinne nachhaltiger Entwicklung und Umwelterziehung
in ihr Schulprogramm aufzunehmen.
Langfristiges Ziel ist die
Veränderung der MBR in Richtung ökologischer und gesunder Schule
sowie lokaler Agenda-Schule.
Die Schülerinnen und Schüler sollen
lernen, ökologische Zielsetzungen in konkrete Verhaltensweisen
umzusetzen hinsichtlich der Gestaltung ihrer Schule bzw. ihrer
eigenen Bedürfnisse und Interessen.
Umgestaltungsprozesse werden
bewusst als praktische Lernerfahrungen verstanden und sollen im
Schulalltag zu konkreten und messbaren Umweltentlastungen
führen.
Die Schule wird selbst zum Unterrichtsgegenstand. Die
Schülerinnen und Schüler spüren gemeinsam mit ihren Lehrer/innen
Schwachstellen und Einsparungspotenziale auf, erarbeiten
(Umwelt-) Ziele und führen Verbesserungsmaßnahmen durch.
Folgende Vereinbarungen werden in das Schulprogramm aufgenommen:
- Konsequente Einhaltung der Haus- und Schulordnung
- Umweltschutz fängt im Kleinen an – mach mit!
- Umweltfreundliche Schulmaterialien
- Pausenfrühstück in Mehrwegbehältern
- Verringerung der Abfallmengen etc.
- Verwendung umweltfreundlicher Schulmaterialien
- Eltern- und Schüler/inneninformation der neuen 5. Klassen vor Aufnahme in der MBR durch Elternbrief
- Kennenlernnachmittag mit Informationen über umweltfreundliche Schulmaterialien und deren Beschaffung (u.a. in Dritte-Welt/Eine-Welt-Läden einiger Dortmunder Kirchengemeinden)
- Einleitung von Maßnahmen zur Energie- und Wassereinsparung
- „Energiewächter“ in allen Klassen
- energiebewusstes Verhalten beim Beleuchten, Beheizen und Belüften der Räumlichkeiten
- Aufspüren von Energieverschwendung und Einleitung von Verbesserungsmaßnahmen
Warum zukünftig Abfalltrennung an der MBR?

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Durch Trennung des
wieder verwertbaren Mülls vom zu entsorgenden Restmüll lassen
sich
erhebliche schulische Unterhaltungskosten sparen.
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Wiederverwertung recycelbarer Materialien (z.B. Papier,
Kunststoffe, Metall, Verbundstoffe) als aktiver Beitrag zum
Schutze unserer Umwelt sollte gerade auch in der Schule
vorgelebt werden.
Schüler/innen, Lehrer/innen, Reinigungskräfte,
Hausmeister und sonstige Angehörige unseres Schulzentrums werden
zukünftig den in der Schule anfallenden Abfall in den Klassen- und Fachräumen vorsortieren. Es werden dazu blaue, gelbe und
graue Sammelbehälter für Papier, so genannten „Gelben Müll“ und
verbleibenden Restmüll zur Verfügung gestellt.
Es ist wichtig,
dass alle Beteiligten sich verpflichten, die Mülltrennung auch
wirklich ernst zu nehmen!
Darüber hinaus sollte jeder helfen,
unsere täglichen Abfallmengen durch mögliche Abfallvermeidung zu
verringern!
Mehrwegverpackungen, Glasrecycling und
umweltfreundliche Schulmaterialien gilt es nachdrücklich zu
befürworten und einzufordern!
Evaluation
Umwelterziehung in den Jahrgangsstufen 5 und 7
im November 2004
Jahrgangsstufe 5
Anhand der Auswertung der Untersuchungen
ergab sich folgendes Ausgangsergebnis:
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Die Untersuchung wurde in den 5.
Klassen zu Beginn des Schuljahres
2004/2005 durchgeführt, um eine Ausgangslage
in dieser Klassenstufe für eine
Erweiterung des Umweltbewusstseins der
Schüler/innen dieser Jahrgangsstufe zu
ermitteln.
-
In den vier getesteten Klassen ließ sich
hinsichtlich der Mappenführung eine deutliche
Tendenz zur Benutzung von Kunststoffmappen
beobachten, obwohl auch
eine größere Anzahl der Schüler/innen
Pappmappen bevorzugten.
-
Ein ähnliches Bild ergab sich bei der
Verwendung von Umweltpapier.
-
Das Schreibgerät, welches am häufigsten
verwendet wird, ist der Füller. Dies wird
unseren Ansprüchen gerecht und dürfte
bei einer zweiten Überprüfung nicht
anders ausfallen.
-
Vergleichbare Ergebnisse lassen sich bei
den Zeichenutensilien feststellen. Dort
arbeiten fast alle Schüler/innen mit Bleistift
und mit Buntstiften. Hier wird es interessant
sein, ob unsere Angaben zu den
von uns bevorzugten, umweltfreundlichen
Materialien so beibehalten werden.
Schlussbetrachtung
Die Voraussetzungen, die die Fünftklässler in
dieser Richtung bereits mitbringen, sind hervorragend.
Es bleibt zu überprüfen, ob in der weiterführenden
Schule diese Vorgaben trotz größerer
Eigenständigkeit der Schüler/innen beibehalten
werden können. Eine Steigerung wäre nur im Bereich
Mappen und Papier wünschenswert.
Geplant ist eine weitere Überprüfung der Angaben
im Februar/März des Jahres 2005 sowie eine abschließende
Befragung am Ende des Schuljahres
2005.
Jahrgangsstufe 7
Anhand der Auswertung der Untersuchungen
ergab sich folgendes Ergebnis:
- Die Untersuchungen wurden zu Beginn
(Februar 2004) und zum Ende des Schulhalbjahres
(Juli 2004) durchgeführt. Der
Zeitrahmen war demnach sehr eng gesteckt
und dennoch konnten Unterschiede
festgestellt werden. Die Entwicklung
tendierte zu einer Änderung des Umweltbewusstseins
der Schüler/innen der
7. Klassen in Richtung Umweltmaterialien.
- Steigerungen ergaben sich bei den
Schreib- und Zeichenutensilien und im
besonderen Maße bei der Wahl von Umweltpapier.
- Leider wurde die Erwartung, dass die
Schüler/innen vermehrt vom Gebrauch
von Filzstiften und Kugelschreibern absehen,
nicht erfüllt.
- Die Wahl des Mappenmaterials (Pappe
oder Kunststoff) hatte sich ebenfalls nicht
geändert. Dies hängt unseres Erachtens
damit zusammen, dass diese durchaus
langlebiger sind und ordentlicher erhalten
werden können. Die Schüler/innen gehen
hier einen einfacheren Weg und sind sicherlich
in diesem Alter nicht mehr so
leicht zu überzeugen, die Mappenart zu
wechseln.
- Auch die Benutzung von Finelinern und
Filzstiften änderte sich nicht. Dies hängt
auch mit den außerschulischen Lebensumständen
der Schüler/innen zusammen.
Es ist in diesem Alter nicht mehr in Ordnung
mit Buntstiften zu zeichnen, denn
Farben und Formen lassen sich mit den
anderen Stiften besser darstellen.
Schlussbetrachtung
Die Umwelterziehung sollte auf diesem Gebiet
schon mit der 5. Klasse beginnen, denn die
Vermutung liegt nahe, dass man die Einstellungen
der Schüler/innen dann noch wesentlich besser in
Richtung Umweltschutz lenken kann.
Mit einer weiteren Verbesserung kann durchaus
gerechnet werden, wenn diese Befragung im
nächsten Schulhalbjahr wiederholt werden würde.
Nach den ersten Evaluationen sind weitere Erhebungen
zum Thema fächerübergreifend geplant. |
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