|
|
Verabschiedung für den 1. Konrektor Fritz-Gerd Sparmann
in den wohlverdienten Ruhestand am 3. Februar 2005
|
Fritz-Gerd Sparmann (62) wurde im Rahmen der ersten Lehrerkonferenz im
zweiten Halbjahr verabschiedet.
Wie es seine Art ist und war, wollte er keine große Feier, denn dann
wäre es ihm nur schwerer gefallen, die Schule, an der er fast 30 Jahre
tätig war, zu verlassen.
|
|
Unsere Schulleiterin Dr. Johanna Kahlert überreichte einen
Blumenstrauß, der nur symbolisch ausdrücken konnte, dass Fritz-Gerd
Sparmann eine Lücke hinterlässt, die nur schwer zu schließen sein wird.
|
Schade:
Herr Sparmann geht in den Ruhestand
Leider ist es soweit, einer der beliebtesten Lehrer verlässt zum
Halbjahresende unsere Schule.
Die Rede ist von unserem „Noch“-Konrektor Herrn Sparmann.
Bevor dieser am 22. August 1977 sein Amt als Lehrer an der
Max-Born-Realschule als Lehrer der Chemie und Erdkunde (wobei er fast
nur Chemie unterrichtete und wenn Not am Mann war auch Mathematik)
begonnen hatte, machte er eine so genannte Chemielaborantenlehre von
1960-1963 und studierte danach in Berlin die Fachrichtung der
technischen Chemie.
Dann ging er zu einer pharmazeutischen Firma in Mannheim.
Nachdem er dann noch technischer Lehrer an einer Metallberufsschule war,
studierte unser Realschulkonrektor von 1972-1975 an der Ruhr-Uni in
Bochum und absolvierte sein Realschullehrerstudium.
Danach gab es ein Jahr Vorbereitungsdienst an der
Albrecht-Dürer-Realschule in Dortmund-Aplerbeck zur 2.
Staatsprüfung, die Herr Sparmann dann wohl geschafft hat und somit
Lehrer an unserer Schule geworden ist.
Realschulkonrektor wurde er am 1. Oktober 1986, als der ehemalige
Konrektor aus Krankheitsgründen pensioniert wurde und Frau
Müller-Kästner (ehemalige Schulleiterin) jemanden brauchte, der
kurzfristig dieses Amt antreten konnte.
Schulleiter selbst wollte Herr Sparmann eigentlich nicht werden, denn
seiner Meinung nach brauchte unsere Schule eine „junge“ Schulleitung und
somit hat er sich nie für dieses Amt beworben.
Für ihn ist und war es wichtig, einen sehr guten Kontakt zu den Schülern
zu haben, welchen er auch hatte, denn nur so kann man einen perfekten
Unterricht führen.
Einerseits fällt es ihm schwer, unsere Schule zu verlassen, aber
andererseits ist er dann doch froh in den Ruhestand zu gehen, denn die
Schule an sich wird sich ja auch verändern.
Dank seiner positiven Einstellung freut es ihn, wenn Schüler einen guten
Abschluss haben und später vielleicht auch noch ihre Kinder an unsere
Schule schicken und dann sagen, es wäre toll hier gewesen, ein Satz, den
Schüler erst nach Jahren aussprechen.
Nun geht auch leider einmal die Ära Sparmann an der MBR zu Ende,
trotzdem vielen Dank für diese schöne Zeit.
Nicht nur Herr Sparmann tritt am Halbjahresende in den wohlverdienten
Ruhestand, sondern auch Frau Pekoch. Auch ihr wünschen wir für die
Zukunft alles Gute.
Dominik Schwanengel und Jacqueline Schmitt
Wir wünschen Herrn Sparmann einen tollen Unruhestand. Jetzt hat er Zeit
noch mehr Urlaub zu machen (vornehmlich in Spanien - Gerüchte sagen, er
würde dort bald Ehrenbürger -) und was in Zukunft in Sachen Schule
passiert, wird ihm wohl seine Frau Brigitte Sparmann berichten, denn die
muss noch eine Weile als Lehrerin arbeiten.
|
|
|
|
 |
|