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Dr. Langemeyer macht Unterricht
am 3. Juli 2003 in der Klasse 9
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Regeneskorte, soviel Service muss sein |

Frau Cramer begrüßt unseren OB |
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Pressekonferenz
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Aber
Herr Lehrer,
doch bitte keinen
Frontalunterricht! |
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na, geht doch! |
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danke, schönen Dank für's Zuhören |
Ein viel zu langer Bericht:
Aber was sein muss, muss sein:
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Als der OB angekommen ist, haben David, Lena, Ramona und Dominic ihn erst
mal begrüßt. Da es regnete und die anderen unter einem Regenschirm schon standen, hat Dominic dem OB den Schirm gehalten, damit er nicht nass wurde. Kurz bevor wir am Haupteingang ankamen, kam schon unsere Schulleiterin Frau Cramer und Frau Ruhnke um den OB zu begrüßen.
Als wir dann endlich in der Klasse ankamen, haben die Reporter erst mal ein paar Fotos gemacht, da diese schnell zum nächsten Termin mussten. Vanessa hatte die erste Frage gestellt: "Was sind ihre Aufgaben?" Er fing
erst mal an über seine Aufgaben zu berichten und wie viele Abteilungen es im Rathaus gibt. Marcel und David hatten weitere Fragen, die der OB schnell und kompetent beantwortete und sofort danach mit der Beschreibung seiner Aufgaben weiter machte.
Bei einer weiteren Frage kam es uns so vor, als ob der OB sich herauszureden versuchte.
Dann fragte David: "Wie sieht das mit Ausbildungsplätzen in Dortmund aus?" Der OB hofft, dass es genau so wie mit der Schulpflicht wird, dass jeder dann zu einer Ausbildung verpflichtet ist. Weiterhin soll ein JobCenter24 im Oktober in Dortmund eröffnet werden, dort wird dann Arbeitssuchenden bis 24 Jahren eine Ausbildung bzw. ein Job vermittelt. Damit die Zahl der Ausbildungsstellen in Dortmund steigt, suchten einige Politiker in den letzten Tagen pro Stadtbezirk mindestens 12 weitere
Ausbildungsstellen. Darauf hat Dominic dann die Frage gestellt: "Die Kohle-, Eisen- und Bierindustrie in Dortmund wurde still gelegt, mit welchen neuen Wirtschaftsbereichen wird Dortmund wieder in der Welt bekannt sein?" Er antwortete: "Ja, du hast recht, in den letzten 15 Jahren hat Dortmund ca. 85000 Arbeitsplätze verloren. Bis 2010 versucht Dortmund wieder genau so viele Arbeitsplätze zu haben, wie vor diesem Wandel. Zur Zeit fehlen daran noch 50000 Arbeitsplätze, die durch die Computerwirtschaft wieder hergestellt werden könnten. Dortmund hat mit 6300 die meisten Studenten, die Informatik oder andere Fachrichtungen, die mit
Informatik zu tun haben, in Deutschland."
David hat in seiner Frage den Flughafen mit einbezogen, die ihm auch ausführlich beantwortet wurde. Eine weitere Frage: "Auf welche Weise und wann wird der Dortmunder Flughafen erweitert (neue Flugzeuge, längere Start- bzw. Landebahn)? Was wird der Umbau auf die umliegenden Bereiche für Auswirkungen haben?" OB: "Der ist schon fertig, wir wollten nur erreichen, das Mittelstreckenflugzeuge dort landen können und das haben wir auch schon erreicht."
"Was sagen Sie zu dem neuen Hochhaus, das in Dortmund gebaut werden soll und dann auch das höchste Gebäude, nach dem Florianturm sein wird?" Er erzählte, dass so ein Bürogebäude wirklich in Planung ist. "Wird der Hauptbahnhof noch umgebaut?" Es fehle Dortmund und der Deutschen Bahn das Geld dafür, daher wird es zum Teil aus der Hand eines Portugiesen finanziert. Über dem Hauptbahnhof soll dann eine Einkaufsstraße mit vielen Läden gebaut wird, wobei ein Drittel davon Läden sind, die es in Dortmund noch nicht gibt. Der
andere Teil wird davon für Restaurants, Bowlingbahn usw. bereitgestellt. "Eine U-Bahn-Linie soll bis nach Lünen erweitert werden, was wird das für Folgen für die öffentlichen
Verkehrsmittel in Dortmund haben?" Hier verbesserte er, dass nur ein zweites Gleis geplant ist, dass dann bis Münster führen wird.
Jetzt war die Frage eines BVB-Fans dran: "Wie stehen Sie zu dem Umbau des Westfalen-Stadions?" Er findet es gut, dass das Stadion ausgebaut wird, nur die Probleme mit der Zufahrt zum Stadion müssen noch behoben werden. Werden alle Groß-Projekte bzw. Bauten bis zur Fußball-WM fertig?" Es wird nicht alles fertig, da das Phönix-Seeprojekt in Dortmund leider erst 2007 fertig sein wird.
"Und wie sehen Sie die kommende Fußball-WM, welche auch zum Teil hier in Dortmund ausgetragen wird?" Er ist sehr zuversichtlich, dass Dortmund eines der beiden Halbfinalspiele bekommen wird, da Dortmund das zweitgrößte Stadion bis 2006 in Deutschland hat.
Frau Ruhnke hielt nun noch eine kurze Abschlussrede und hat sich beim OB bedankt, dass er für diese Unterrichtsstunde Zeit gefunden hat.
David wollte aber noch wissen, ob der OB auch noch an anderen Schulen sein wird. Der OB sagte dazu nur, wenn es sich von der Zeit her einrichten lässt, dann mache er so etwas auch an anderen Schulen und meinte noch, dass nächstes Jahr schließlich Wahlen seien und man ja schon mit 16 Jahren wählen dürfe.
Wir haben aber nicht unterstellt, dass er nur wegen der anstehenden Wahlen zu uns kam.
Herr Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer, wir danken Ihnen für das Gespräch.
Schülerinnen und Schüler der Klasse 9e/2002/03
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